Spielspass ohne Ende- Wir testen die Nintendo Switch (Werbung)

Als ich das große Paket öffne, das eben mit der Post gekommen ist, entfährt es dem Maxi sofort: „Woooow!“ Und ich gebe zu: Auch ich bin voller Vorfreude. Wir dürfen eine Nintendo Switch testen. Juhu!

Schon lange habe ich heimlich darauf gewartet, dass meine Söhne den Wunsch nach einer Spielekonsole äußern. Die Mutter in mir hat zwar Bedenken, aber das Kind in mir ist total neugierig. Ich habe als Kind immer von einem Gameboy geträumt, durfte aber keinen haben. Ich durfte mir aber immerhin den von unserem Nachbarsjungen ausleihen und habe Tetris und Super Mario so geliebt! Wenn die Kinder also den Wunsch nach einer Nintendo Switch äußern würden, wäre ich sofort dabei- nur von alleine anbieten wollte ich es lieber nicht. Also wartete ich.

Und nun liegt sie vor mir und alle sind aus dem Häuschen- ich eingeschlossen!

„Okay“, gebe ich die Spielregeln bekannt. „Ihr dürft dieses Wochenende damit spielen und alles ausprobieren so viel Ihr wollt. Danach packe ich sie wieder weg und hole sie nur gelegentlich hervor.“ Ein guter Plan eigentlich, oder?

Wir erkundeten also das gute Stück. Was kann die Nintendo Switch?

Mit der Nintendo Switch kann man nicht nur alleine spielen, sondern auch mit zwei Spielern gleichzeitig. Und man kann sogar bis zu acht Nintendo Switch online miteinander verbinden und so auch mit entfernt wohnenden Freunden spielen.

Für uns war vor allem der TV Modus, also über einen großen Fernsehbildschirm, interessant und gespielt wurde entweder alleine oder zu zweit. Verbindet man beide Teile der Nintendo Switch, die sogenannten Joy-Con mit der Joy-Con-Halterung, dann kann man sie wie einen normalen Controller verwenden. Ohne die Halterung kann man beide unabhängig voneinander als zwei separate Controller einsetzen und zu zweit dasselbe Spiel spielen. So gibt es unter den Geschwistern keinen Streit, wer denn nun dran ist.

Am Freitagabend begann der große Spaß bei uns. Die Kinder probierten verschiedene Spiele aus, bleiben aber ziemlich schnell bei Super Mario Odyssee hängen. Und dann war ich überrascht:

Ich war überrascht, wie intuitiv der Maxi in die Welt von Mario eintauchte. Ihm war immer sofort klar, was er wo zu tun hatte- als hätte er nie etwas Anderes gemacht. Offensichtlich sind die Spiele ganz auf das abgestimmt, was Kindern gefällt. Dementsprechend war natürlich auch die Begeisterung. Ein glückliches, rotwangiges Kind spielte sich begeistert von Welt zu Welt.

Am nächsten Tag war es etwas schwierig, den Maxi wenigstens mal zum Essen zu einer Pause zu bewegen. Doch ich hatte ja zugesagt, dass es ein Spielewochenende werden würde und so ließ ich ihn. Wir Erwachsenen haben schließlich auch Freude an Serienabenden oder Ähnlichem, warum sollen die Kinder nicht auch wenigstens ein Mal nach Herzenslust zocken?

Und: Ich war neugierig darauf, was passieren würde, wenn man die bekannte Grenze von 30 Minuten Mediennutzung am Tag auflösen würde. Würden die Kinder irgendwann selber die Lust verlieren? Würde es sich von selbst einpendeln, so dass ich unschöne Diskussionen vermeiden könnte? Starre Regeln mag ich nämlich eigentlich nicht gerne vorgeben.

Das Wochenendprogramm mit Training und einem Turnier, Einkäufen und Besuch von Freunden trieb uns ohnehin viel aus dem Haus, aber insgesamt ist der Maxi an diesem Samstag schon auf einige Spielzeit gekommen. Ich selber saß die meiste Zeit dabei und war, ehrlich gesagt, ebenfalls gepackt. Es macht einfach Spaß!

Als aber am dritten Tag deutlich wurde, dass der Maxi so tief in die Welt des Spiels eingetaucht war, dass seine Gedanken ständig um das Spielen kreisten, zog ich die Notbremse. Ich hätte nie gedacht, wie sehr Kinder von solchen Spielen in den Bann gezogen werden- und wie schnell. Das ist nochmal eine andere Nummer als ein Fernseher oder Smartphone. Ich musste meine Zusage zurücknehmen, dass ich dieses Wochenende keine Vorgaben machen würde. Das war wohl zu optimistisch gewesen.

Zum Glück gibt Nintendo selber hier eine tolle Hilfestellung: Sie haben eine App entwickelt, mit der man die Nutzung der Nintendo Switch für Kinder beschränken kann. Die Nintendo Altersbeschränkung App wird mit der Nintendo Switch verbunden. In der App selber können dann verschiedene Voreinstellungen gemacht werden. So kann eine Altersbeschränkung eingegeben werden, die sicherstellt, dass die Kinder keine Spiele spielen können, die für ihr Alter nicht freigegeben sind. Und, ganz wichtig: Man kann die Nutzungsdauer beschränken, z.B. auf 30 Minuten am Tag. Dabei kann man es sowohl bei einer Erinnerung belassen, die einen Alarm gibt, wenn die Zeit abgelaufen ist- das Kind kann dann aber weiterspielen und im Idealfall kurz darauf selbständig ausschalten, muss aber nicht mitten in einer Aktion unterbrechen. Falls das nicht funktioniert, kann man in den Einstellungen auch dafür sorgen, dass das Spiel nach Ablauf der Zeit abgebrochen wird.

Auch die Möglichkeit, online zu spielen, kann man unterbinden. In der Monatsübersicht können Eltern für jeden angelegten Nutzer (also für jedes Kind gesondert) sehen, wie lange wann gespielt wurde. Man bekommt also ein Rundum-Sorglos-Paket. Eine wirklich sehr gute Ergänzung zum Spielspaß, finde ich.

Unser Fazit: Die Nintendo Switch bietet wahnsinnig viel Spaß für die ganze Familie und ist so vielseitig einsetzbar (TV Modus, Handheld, Einzelspieler, zwei Spieler etc), dass eigentlich keine Wünsche offen bleiben. Den Eltern gibt sie dank der ergänzenden App das gute Gefühl, die Kinder in einem gesicherten Rahmen spielen zu lassen. Und die Kinder? Sind restlos begeistert. Ein tolles Weihnachtsgeschenk also 😉

Eure Halima

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