Mein Geburtstagswochenende in Bildern

„Oh mein Gott! Was habe ich bloß getan?!“ Das war das erste, was ich am Samstagmorgen dachte, kaum dass ich die Augen aufgeschlagen hatte. Wie konnte ich bloß so verrückt gewesen sein, so viele Leute einzuladen? Ich finde große Veranstaltungen doch so anstrengend. Und dann würde ich auch noch im Mittelpunkt stehen. Ich hätte am Liebsten alles rückgängig gemacht!

Zum Glück war noch so viel zu tun und ich hatte keine Zeit, durchzudrehen. Trotzdem hatte ich den ganzen Tag eine verdammte Aufregung im Bauch.

Und natürlich war der Tag auch wieder so vollgestopft: Der Mini wollte unbedingt zu seinem ersten Hockeytraining nach den Sommerferien und der Maxi hatte (zum Glück fast zeitgleich) ein Hockeyturnier. Der Mann fuhr mit beiden Kindern zum Hockey, während ich das Haus für die Übernachtungsgäste berichtete. Zwischendurch bekam ich vom Mann die Torbilanz vom Maxi per WhatsApp. Stolze Eltern sind doch etwas Feines 😉

Am späten Vormittag hatte ich einen Friseurtermin. „Wie viel muss ab?“ „Viel!“ „Okay, dann eben wieder ein Bob!“

Nach dem Friseurtermin fuhr ich auch in den Hockeyclub, um meinem Sohn zuzusehen und mich mit dem DJ zu treffen, der dort schonmal aufbauen wollte, denn die Party sollte im Clubhaus steigen.

Zum Glück lief dort alles glatt. Plötzlich war es Zeit, zum Flughafen zu fahren und meine Schwester abzuholen, die aus Zürich angeflogen kam. Natürlich hatte die Maschine Verspätung. Immer dann, wenn man es eilig hat.

Ich fuhr schnell mit meiner Schwester nach Hause, wir stärkten uns ganz kurz im Stehen und dann fuhren wir wieder in den Club. Dekorieren.

Das war viel mehr Arbeit, als gedacht. Eigentlich hatte ich für 17:00 meine andere Schwester zu uns nach Hause bestellt, genau so wie meine Eltern und meine liebe Freundin aus Berlin. Ich musste kurzerhand allen sagen, dass sie frühestens um 17:30 kommen könnten. Mit der tatkräftigen Unterstützung meiner Schwester sah der Raum aber schließlich wunderschön aus.

Zu Hause gab es dann schon sowas wie eine kleine Vor-Party. Alle wollten sich aufstellen, es wurden Handtaschen und Schmuck hin- und hergetauscht, Stilberatungen gegeben, Lippenstifte ausgeliehen und, und, und. Und schon war es Zeit, zum Club zu fahren, um auch vor den ersten Gästen da zu sein.

Auf der Party steig meine Aufregung erst noch weiter an- ich musste ja schließlich auch noch eine Rede halten. Schreiben kann ich- aber Reden halten? Aber da musste ich durch!

Und dann war es so toll. Mir hat es tatsächlich Spaß gemacht, die Rede zu halten- und meinen Gästen auch. Ich habe ganz viel Lob dafür bekommen. Sogar vom DJ, der meinte, die Rede wäre richtig gut gewesen- und er habe schon viele Reden gehört 🙂

Nach der Rede konnte ich mich endlich entspannen! Und es wurde eine herrliche Party. Meine Schwester hat eine rührende Rede für mich gehalten und ein besonderes Highlight war auch meine Geburtstagstorte.

Der Topper auf dem Kuchen ist nicht so perfekt. Das liegt daran, dass ich vergessen habe, rechtzeitig einen zu besorgen. Deshalb habe ich diesen einfach (naja, einfach) kurzerhand selbstgemacht 🙂

Den ganzen Abend über haben die Gäste Fotos mit der Fotobox gemacht. Besonders witzig dabei: Der Mini. Der hatte sich selber den Job des Auslösers zugeteilt, sich auf einen Stuhl neben die Box gestellt und war nun also der Master über die Box. Und auf fast jedem der Fotos ist jetzt der Mini zu sehen, oder zumindest eine kleine Ecke von ihm. Herrlich!

Gegen 3:00 fiel ich müde und glücklich ins Bett.

Am nächsten Morgen gab es noch ein gemeinsames Frühstück mit den Übernachtungsgästen. Meine Eltern hatten im Hotel übernachtet und kamen auch dazu und so waren wir insgesamt wieder 12 Personen und hatten einen herrlichen Vormittag.

Nachdem wir später meine Schwester zum Flughafen gebracht hatte und im Clubhaus alles wieder aufgeräumt hatten, konnte ich zu Hause in Ruhe alle Geschenke auspacken. Oh, wie war ich gerührt.

Alle meine wunderbaren Freunde, meine Eltern, Schwestern, Cousinen, Cousins, Kollegen, die Hockeymannschaft, sie alle hatten mir nicht nur tolle Geschenke gemacht, sondern dazu vor allem auch noch so schöne Worte gefunden und mir so liebe Karten dazu geschrieben.

Und dann war da auch noch das Gästebuch. Ein so buntes, kreatives Gästebuch übertraf wirklich alle meine Erwartungen. Was für eine Freude!

Und nachdem ich am Samstag vor lauter Aufregung am liebsten noch alles abgesagt hätte, ging ich am Sonntag Abend mit dem wunderbaren Gefühl ins Bett, von so vielen lieben Menschen umgeben zu sein. Das hat mich wirklich unheimlich glücklich gemacht. Vielleicht mache ich doch öfter große Parties 🙂

Als in dieser Woche auch noch ein Geburtstagsgeschenk von meiner Blogger-Kollegin Denis, alias Fräulein Ordnung ankam, war ich total aus dem Häuschen. Minimalistisch wohnen ist ja genau mein Ding- leider bislang nur in unserem Wohnzimmer, im Rest der Hauses nur in der Theorie 🙂 Deswegen freue ich mich riesig auf die Lektüre!

Danke auch an Euch für Eure zahlreichen Glückwünsche :-*

Eure Halima

 

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