Unser Wochenende in Bildern

Ich bin müde. Sehr müde. Und das liegt bestimmt nicht nur am Alter (heute ist mein 40. Geburtstag). Es liegt daran, dass ich so wenig geschlafen habe am Wochenende.

Am Samstag Morgen habe ich mich früh am Morgen aufgemacht in Richtung Wuppertal. Dort hatten Susanne NullPunktZwo, die Janina Perlenmama und Miriam aka Chamäleon zum vierten Mal zur Wubttika eingeladen. Die Wubttika ist ein Treffen von und für Blogger und Twitterer. Es geht darum, sich auszutauschen und zu vernetzen und natürlich sich kennenzulernen. Ich hatte die Ehre, auf dieser wunderschönen Veranstaltung einen Vortrag halten zu dürfen.

Die Wubttika stand unter dem Motto „Working Mom“ und ich habe etwas zum Thema „Vereinbarkeit“ erzählt.

Ich fand die Veranstaltung sehr gelungen. Die Wubttika ist eine etwas kleinere Konferenz, und dadurch sehr familiär, man kommt tatsächlich zu einem echten Austausch und vielen Gesprächen mit den Teilnehmern. Das hat mir wirklich Spaß gemacht.

Leider konnte ich nicht bis zum Ende bleiben, denn der nächste Programmpunkt stand an: Der Maxi hatte ein Hockeyturnier mit Übernachtung. Das bedeutet, dass die Kinder an zwei kompletten Tagen Hockey spielen und auf einer großen Wiese neben dem Kunstrasenplatz in Zelten übernachten. Und nein, 7/8- jährige gehen nicht alleine auf so eine Veranstaltung. Da liegen in jedem Zelt die Eltern mit drin. In unserem Fall also ich. Aber ich gebe zu, ich liebe es!

Weil ich noch in Wuppertal war, haben die Männer erstmal alleine unser Lager aufgeschlagen. Den ganzen Krempel zusammengepackt hatte natürlich ich am Abend vorher.

Unser Verein war mit vier Mannschaften vertreten (2 Jahrgänge und jeweils Jungs- und Mädelsmannschaften). Unsere Zelte haben wir alle zusammen gestellt, so dass ein eigenes kleines Dorf innerhalb dieses großen Zeltdorfes entstand. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie herrlich das für die Kinder war? Wie das den Teamgeist stärkt und Freundschaften festigt? Ich finde das so toll!

Das Chaos im Zelt gehört natürlich dazu! Zum Glück haben wir ein großes Zelt mit zwei „Zimmern“.

Als der Mann und der Mini am Abend nach Hause gefahren waren, kam der große Schreck: In einem der beiden Zimmer lagen die beiden Kuscheltiere vom Mini- und ohne die geht es nicht!

Der Mini hat den beiden aber erlaubt, mit Maxi und mir zu zelten und ihnen versprochen, sie am nächsten Morgen wieder abzuholen. Puh! Kein Drama!

Übrigens: Zelten mit Sportlern bedeutet Käsefüße im Zelt, Gemeinschaftsduschen (oder eben nicht duschen) und viele andere nicht sehr glamouröse Dinge, aber das heißt nicht, dass wir Eltern es uns nicht auch nett machen 🙂

Nachts im Zelt habe ich tierisch gefroren. Ich habe zum geschlafen, weil mir so kalt war. Ich habe ständig den Maxi befühlt, um zu kontrollieren, dass der mir nicht erfriert. Aber der lag dampfend in seinem Schlafsack.

Am nächsten Tag waren alle nicht mehr ganz so fit, aber Spaß hatten trotzdem alle. Und gelohnt hat es sich sowieso: Für eine Medaille, die stolz nach Hause getragen werden durfte, für ein tolles und aufregendes Wochenende mit Freunden und vielen Learnings in Sachen Teamgeist: Es geht nämlich auch mal hoch her in so einem Match. Und dann verliert einer den Ball, oder einer verursacht einen Strafstoß gegen die eigene Mannschaft, oder einer versammelt einen. Kleine Jungs können sich dann auch schonmal gegenseitig beschimpfen. Die Trainerin musste also immer wieder erklären:“Ihr seid ein Team!“ Ich finde es herrlich, zu sehen, wie die Kinder sich dann gegenseitig aufmuntern, trösten, in den Arm nehmen. Beim Teamsport erlangt man viel soziale Kompetenz.

Schnell noch alles zusammenpacken…

…und dann ab nach Hause, Badewanne, Bett! Mit den Kuscheltieren!

Und wie fand es der Mini?

Nicht mehr lange, dann darf er selber auf sein erstes Turnier 🙂

Habt eine schöne Woche!

Eure Halima

P.S. Noch mehr Wochenenden in Bildern hat auch diese Woche wieder Susanne auf Geborgen Wachsen gesammelt.

3 Kommentare

  1. Alles alles Liebe und Gute zum Geburtstag, liebe Halima!!! Ich hoffe, Du hattest einen wunderbaren Tag!
    Ganz liebe Grüße
    Andrea

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