Muttertag – ein Stück Geborgenheit mit Leibniz (Werbung)

Das waren noch Zeiten, als meine Söhne klein und niedlich waren und sich den halben Tag an mich kuschelten. Als ihr liebster Platz auf meinem Schoß war und ihre Lieblingsspielpartnerin ich, ihre Mama.

Ich Glückliche!

 

Heute bin ich dem Zweitklässler gelegentlich peinlich, verstehen tue ich ja sowieso alles nicht richtig und als ich neulich den Rasen mähen wollte, obwohl die Jungs gerade beschlossen hatten, Fußball auf der Wiese zu spielen da sagte der Mini: „Och nö, Mama, Du hast gestern schon gestört!“ Aber es kam von Herzen, nehme ich an.

In diesem Jahr feiere ich meinen 8. Muttertag und für mich ist es immernoch das größte Glück, die Mama meiner Söhne sein zu dürfen. Manchmal frage ich mich, ob ich das eigentlich gut mache, dieses Muttersein. Wie macht man das überhaupt gut? Als sie ganz klein waren, da war meine Aufgabe klar: Immer da sein. Jetzt, da sie größer sind, besteht die Aufgabe immer öfter darin, gerade nicht da zu sein oder jedenfalls nicht so nahe dran. Und während sich die Anforderungen meiner Kinder ständig wandeln, frage ich mich, wie ich den richtigen Weg finde, so dass sie sich von mir weder eingeengt noch zu wenig beachtet fühlen.

Und dann sind es die Kinder selbst, die mir diese Frage beantworten. Es ist Abend. Einer dieser blöden Abende war das, an denen alles mit ein bißchen zu viel Genervtsein und Gereiztheit passiert, und an dem ich eigentlich nur noch schnell die Tür hinter mir zu machen möchte, als die Kinder endlich in ihren Betten liegen.

„Kannst Du noch bei mir bleiben?“ fragt der Maxi, als ich schon fast aus dem Zimmer bin. Mein Großer will, dass ich mich noch zu ihm ins Bett lege! Wie könnte ich da nein sagen? Ich krieche zu ihm unter die Decke. Er legt seinen Kopf an meine Schulter und zuerst sagt keiner von uns etwas. Wir liegen nur da, aneinandergekuschelt. Und in solchen Momenten ist es so klar wie Kloßbrühe: Ich bin seine Mama und ich bin der Mensch, der ihm Geborgenheit gibt.

Es ist die Geborgenheit. Liebe und Geborgenheit sind die zentralen Elemente in der Beziehung zu meinen Söhnen. Als Babys haben sie die Liebe und die Geborgenheit quasi noch wie durch die Nabelschnur den ganzen Tag direkt von mir abgezapft. Sie waren in ständigem Körperkontakt mit mir, in vollkommener Abhängigkeit von mir. Dann liefen sie los und seitdem werden die Kreise, die sie um mich ziehen, jedes Jahr größer. Aber so selbständig sie auch schon sind und so wenig ich in ihren Köpfen noch der wichtigste Mensch für sie bin- sie kommen immer wieder an den Punkt, an dem sie ein bisschen mehr Geborgenheit brauchen, als die, die sie ohnehin im täglichen Leben spüren. Dann brauchen sie Mama.

Sogar ich brauche manchmal noch meine Mama. Wenn ich zum Beispiel überhaupt nicht weiß, wie ich auf irgendeine neue Phase der eines der Kinder reagieren soll. Was macht man denn da? Mama weiß es! Oder wenn ich mich über irgendetwas besonders freue, aber niemand sich so richtig mitfreuen kann: Mama freut sich sogar mehr als ich. Und auch wenn ich mich sehr ärgere und niemand sonst mich zu verstehen scheint: Mama hört mir so lange zu, bis es wieder gut ist. Ich bin vor fast vierzig Jahren geboren und bis heute ist da eine unsichtbare Nabelschnur zwischen mir und meiner Mama.

Ich wünsche mir, dass meine Kinder genau so geborgen aufwachsen und dass sie wie ich, durchs Leben gehen und wissen, dass sie bedingungslos geliebt werden, genau so, wie sie sind. Ich glaube, solange ich immer da bin, solange ich immer der Mensch bin zu dem sie kommen können, der sie in den Arm nimmt, ohne Fragen zu stellen und der für sie der Fels in der Brandung ist- solange mache ich das ganz bestimmt gut mit dem Mamasein.

Ja, es ist die Geborgenheit, die das zentrale Thema der Mutterschaft ist. Zum bevorstehenden Muttertag  hat Leibniz ein schönes Video gedreht- und auch darin geht es um Geborgenheit. Es ist ein so herrlich emotionales Video, das gerade so perfekt zu meiner Stimmung passt, dass mir direkt die Tränen kamen.

Der Maxi und ich liegen noch eine Weile da. Er erzählt mir eine Geschichte, die schon ein paar Tage her ist, und die ihn aber seitdem beschäftigt. Und da verstehe ich plötzlich auch, warum er schon den ganzen Tag so unleidlich war. Ich streichele seinen Kopf und halte ihn im Arm. Er ist plötzlich wieder so klein. Und geborgen in meinen Armen.

Eure Halima

2 Kommentare

  1. Wunderbar ausgedrückt … die Kreise, die sie um mich ziehen … toller Text!!!

  2. Ganz toller Text … die Passage über deine Mama habe ich meiner gerade mal zum Lesen geschickt, weil ich mich darin so sehr wiederfinde! Danke für diese schönen Worte!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Solve : *
23 + 20 =