Ich und Fußballmutter? Unvorstellbar. Gastpost von Susanne Amar

Am Freitag war ich mit dem Mini bei seinem ersten Fußball Probetraining. Nein, ich wollte das nicht. Aber es war sein großer Wunsch, und da kann man dann ja irgendwie nicht nein sagen, oder?

So wie mir erging es auch Susanne Amar mit ihrem Sohn. Er organisierte sich mit sieben Jahren selbst ein Probetraining und tauchte in die Welt des Fußballs ein. Susanne hat ihren Sohn über 10 Jahre lang im Jugendfußball begleitet und schreibt über ihre Erfahrungen in ihrem Blog „Ins Netz gegangen“. 

Als ich Susanne auf einer Bloggerkonferenz traf, war ich sofort Feuer und Flamme für ihr Thema und habe sie sofort um einen Gastpost gebeten. Hier ist er. Nicht nur für Fußballmütter! Und Ihr könnt Ihr Buch gewinnen! Viel Spaß!

©Martin Rottenkolber

Wie wichtig ist ein Mannschaftssport für mein Kind?

Als ich vor 12 Jahren wie die Jungfrau zum Kinde in den Jugendfußball geplumpst bin, wusste ich nicht, dass ich mich viele Jahre später glücklich schätze, dass sich mein damals siebenjähriger Sohn gegen seine Eltern gestellt und – wenn die es eben nicht machen – sich selbst ein Probetraining besorgt hat. Bei ihm war schon früh abzusehen, dass Fußball SEIN Sport ist. Da ich mich aber nicht als Fußballmami sah, nicht jeden Samstag am Fußballplatz stehen und wohlmöglich meine Freizeit mit fußballverrückten Eltern verbringen wollte, und zu allem Überfluss dem Sport nichts abgewinnen konnte, habe ich regelmäßig andere Sportangebote gemacht, die von ihm aber bereits immer im Keim erstickt wurden. Er wollte Fußball spielen und nichts anderes!
Daher waren mein Mann und ich wenig verwundert, als unser Sohn uns eröffnete, an einem Probetraining teilnehmen zu wollen. Über einen Klassenkameraden, dessen Vater Co-Trainer war, hatte er das Ganze organisiert. Der Rest ist schnell erzählt: Er wurde genommen und ich habe ihn von der F– bis zu A–Jugend begleitet. Wir haben Höhen und Tiefen durchschritten, Tore, Siege und Vereinswechsel miteinander gefeiert, tolle Freundschaften geknüpft, Tränen getrocknet, Verletzungen durchgestanden und ich möchte diese gemeinsame Zeit nicht missen.

Fotolia_©Dusan-Kostic

Der Fußball ist ja nicht nur ein Sport, der Spaß macht und in dem sich unsere Kinder bewegen. Sie erlernen auch Regeln einzuhalten und zu akzeptieren und darüber hinaus soziale Kompetenzen. Teamfähigkeit, Respekt, Toleranz und Fairplay sind die Stützpfeiler, ohne die ein Mannschaftssport nicht funktioniert. Siege und Niederlagen zu verarbeiten und nicht nur für sich selbst, sondern für die ganze Mannschaft Verantwortung zu übernehmen, sind wichtig für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung. Je früher erlernt, desto besser lassen sie sich auch auf andere Lebensbereiche übertragen. Ich kann mich erinnern, dass in der Mannschaft unseres Sohnes ein Spieler war, der hatte – salopp formuliert – kein Talent, hatte Angst vor dem Ball, aber wahnsinnig viel Spaß am Fußball. Trotz dieser Gegebenheiten wurde er innerhalb des Teams nie infrage gestellt. Im Spiel fand der Gegner relativ schnell seine Schwachstelle heraus, was für den Trainer aber nie ein Grund war, ihn nicht aufzustellen. Im Gegenteil: Er spielte regelmäßig und bekam die nötige Unterstützung durch seine Mitspieler. Diesen sozialen Umgang, auch das schwächste Glied in der Gruppe zu respektieren, ist für mich wichtig für ein gutes Miteinander und braucht es gerade in unserer Gesellschaft immer mehr.
Durch das sportliche Leben unseres Sohnes habe ich erfahren, wie leicht in einem Mannschaftssport – egal ob Fußball, Handball, Volleyball, Hockey, etc. – die „Socials Skills“ so nebenbei erlernt werden. Bedeutet dennoch nicht, dass eine Individualsportart besser oder schlechter ist, einfach nur anders …

Im Fußball habe ich die verschiedenen Elterntypen getroffen: die Helikopter-Eltern, die Kletten, die Berater-Eltern, die „Eltern“-Trainer, die Schlittschuheltern auf Asche, den Statistik-Wart oder auch die „Take it easy“-Eltern. Egal, in welche Schublade wir zu packen sind, verbindet uns doch alle eins: unsere Kinder glücklich und zufrieden zu sehen. Bringt der Sohn oder die Tochter ein besonderes Talent mit oder zeichnet sich durch besondere Leistungen aus, kann die Motivation einiger Väter und/oder Mütter schnell mal in Ehrgeiz umschlagen. Klar ist man erst einmal stolz. Doch kann das liebgewonnene Hobby, was eigentlich erst mal nur Spaß machen soll, ganz schön stressig werden. Denn für einige Eltern wird dann der Sport ihres Nachwuchses zu IHREM Sport. Und das ist ein großes Missverständnis. Unser Sohn/unsere Tochter ist der/die Sportler*in, wir sind NUR die Begleiter und Unterstützer. Was echt schon viel Zeit, Engagement, Kraft und Leidenschaft voraussetzt.
Meistens sind es unsere unerfüllten Wünsche und Träume, die uns so reagieren lassen. Das, was wir in unserer Kindheit und Jugend vielleicht – aus den verschiedenen Gründen – nicht erreicht haben, könnten ja nun unsere Kinder befriedigen. Nur dafür sind sie nicht da, sie sollen ihren eigenen Weg gehen, mit allem Drum und Dran. Nach zwei erwachsenen Kindern kann ich sagen, dass der schon mal anders aussieht als den, den wir Eltern für sie im Auge hatten, und trotzdem ist er gut so, wie sie ihn gehen.

In den Momenten, in denen mein Kind traurig und frustriert vom Training kommt und mich meine Emotionen übermannen, zu erkennen, was genau mich da gerade berührt, ist schon der erste Schritt in die richtige Richtung: Bei sich zu bleiben und sein Kind loszulassen. Mehr Tipps dazu in meinem Blogpost „Mein Kind soll Fußballprofi werden!“

Zusatzinfo:
Susanne Amar betreibt den Blog Ins Netz gegangen Jugendfußball vs. Familienleben, Schule & andere Herausforderungen (LINK 3). Sie ist Autorin und systemischer Coach für Fußballer-Eltern und Vereine und hält Impulsvorträge und Seminare mit dem Schwerpunkt effiziente Kommunikation zwischen Eltern und Trainern. 2017 ist ihr Buch Ins Netz gegangen Mein Leben mit einem Nachwuchskicker zwischen Schulbank und Torjubel (LINK 4) erschienen. Susanne Amar ist verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Kindern und lebt in Köln.

Susannes Buch „Ins Netz gegangen“ habe ich verschlungen. Es ist sehr kurzweilig geschrieben und obwohl ich eher eine Hockeymutter bin, finde ich vieles aus unserem Verein wieder. Es ist ein Buch für alle Eltern, deren Kinder einen Mannschaftssport ausüben (möchten).

Ich verlose ein Exemplar von „Ins Netz gegangen“. Hinterlasst mir einfach einen Kommentar zu diesem Post. Machen Eure Kinder auch einen Mannschaftssport? Wie steht Ihr dazu? Schreibt es mir!

Der Gewinner wird am 11.5. bekanntgegeben. Viel Erfolg!

Eure Halima

P.S. Wenn Ihr Susanne findet Ihr auch auf Facebook

29 Kommentare

  1. Liebe Halima, mein Sohn spielt seit 4 Jahren Fußball im Verein und es macht inzwischen richtig Spaß ihn auf seinem Weg zu begleiten. Das Buch finde ich interessant um neue Blickweisen und Tipps zu bekommen. LG, Rike

  2. Miriam

    Das wuerde ich gerne lessen. Unser Sohn ist immer noch auf der Suche nach „seinem“ Sport

  3. Ach wie schön, das Thema trifft ja genau meinen Nerv. Unser Sohn ist 6 Jahre alt und spielt jetzt seit zwei Jahren in der G-Jugend. Diesen Sommer steht der erste Wechsel in die F-Jugend an. Am Anfang stand er mehr oder weniger planlos auf dem Feld und wusste mit den Regeln verständlicherweise nichts anzufangen. Im Laufe der Zeit hat er sich zu einem der besten Spieler der Mannschaft gemausert und wir durchleben das volle Programm. Nach dem Training wird im Garten einfach weitergespielt, am Nachmittag mit den Nachbarskindern auf der Spielstraße gekickt, Fussballkarten gesammelt (fang damit bloß nie an!) und jedes Wochenende mit Papa alle Bundesligaspiele geschaut. Ich bin froh, dass er etwas hat, was ihn dermaßen glücklich macht! Über das Buch würden wir uns sehr freuen. Mal sehen, in welche Elternkategorie wir passen.

  4. Unsere Tochter ist noch zu klein, aber wenn sie z.B. Fußball oder, das wäre mein Graus, Handball spielen möchte, darf sie das genauso gerne wie Ballett oder irgendein Instrument. Ich glaube aber auch, dass die soziale Komponente bei einer Mannschaftssportart nicht zu unterschätzen ist.
    LG Stephanie

  5. Oh, genau mein Buch! Mein so-gut-wie-6 jähriger spielt jetzt auch Fußball, obwohl es überhaupt nicht sein Sport ist und ich die Vorstellungen immer schrecklich fand.
    Aber: Ich bekomme nach dem Training ein überglückliches Kind zurück, das sich akzeptiert und integriert fühlt . Außerdem gehen die Trainer ganz wunderbar auf alle Kinder ein, ganz entgegen meiner Vorurteile.

  6. Auch mir steht eine Karriere als Fußball-Mama unmittelbar bevor, seit mein 5jähriger Sohn letzte Woche begeistert vom Probetraining zurück kam, und ich freu mich drauf!

  7. Claudi

    Hallo,
    Mein Kind hat das Handball für sich entdeckt und freut sich jede Woche auf Training.
    Ich freu mich einfach das er einen Mannschaftssport macht, weil ich das wichtig finde. So wie im Gastbeitrag erwähnt.

    Claudia

  8. Unser Großer ist seit diesem Jahr auch beim Fussball. Er hat wahnsinnig viel Spaß dabei. Das ist die Hauptsache. Da stehe ich auch gerne mal am Rand und schaue zu.

  9. Wiebke

    Hallo Halima,
    diese Buch würde mich auch sehr interessiere! Mein Sohn ist so alt wie dein Maxi und spielt mittlerweile in der F-Jugend Fußball. Ich wollte es auch gerne verhindern, aber seine besten Freunde fingen vor zwei Jahren damit an und irgendwie wurde es zum Selbstläufer. Er hat Spaß, kann sich auspowern und ist mit seinen Freunden an der frischen Luft. Was soll man dagegen sagen?
    Ich würde mich jedenfalls sehr über das Buch freuen!
    Viele Grüße
    Wiebke

  10. Mein Sohn hat mit 4,5 Jahren angefangen Fußball zu spielen. Am Anfang gab es eine Niederlage nach der anderen. Aber jetzt, am Ende der G Jugend Zeit macht sich das Ganze Lehrgeld bezahlt. Sie spielen mit ihren 7 Jahren miteinander, jeder weiß was er machen muss und haben letztes Wochenende ihr erstes Turnier zu Null gewonnen.⚽️ Durch den Fußball habe auch ich wieder so viele tolle Menschen kennengelernt. Sogar wir Eltern sind ein Team.❤️
    Deshalb würde ich mich wirklich sehr über dieses Buch freuen.

    • Diese Entwicklung habe ich beim Maxi beim Hockey auch beobachtet. Vor zwei Jahren haben sie während des Spiels noch Flugzeuge am Himmel beobachtet oder Marienkäfer am Spielfeldrand- und jetzt spielen sie plötzlich echt Hockey!

  11. Anja K.

    Auch ich bin, völlig ungeplant, in das Leben als Fußballmutter reingeschlittert, indem mein damals knapp sechsjähriger Sohn mich 3 Monate lang immer wieder um ein Probetraining im Verein gebeten hat. Dabei hatte ich ihm doch so viele tolle Sportalternativen angeboten. Aber mit dem ersten Training hatte ich verloren. Jetzt stehe ich also zweimal im Jahr einige Wochenenden am Rand eines Fußballplatzes und betrachte mit stolzen Augen mein Kind, das seinen Sport gefunden hat und Teil einer wirklich tollen Mannschaft geworden ist. Er ist glücklich – und ich damit auch.
    Sohn 2 steht schon in den Startlöchern und wartet, dass er alt genug ist, um endlich dabei zu sein. Wobei? Ach so! Natürlich beim Fußball. 😉
    Ich würde mich also als bald doppelte Fußballmama sehr über das Buch freuen.

  12. Sonja R.

    Hallo, dass interessiert mich als Mama eines Fußball- Sohnes doch sehr!:-) Sohnemann ist inzwischen 10J. und spielt neben Heimatverein auch in der Kreisauswahl…. Inzwischen bin ich überzeugte Fußball- Mama und gucke sehr gerne bei seinen Turnieren/Punktspielen zu, finde es aber immer wieder eine große Herausforderung, alle Termine zu organisieren und hoffe, dass die beiden Geschwister sich erstmal keine Hobbys zulegen, bei denen am Wochenende noch Turniere sind
    Würde mich über das Buch sehr freuen liebe Grüße, Sonja

  13. Hallo,
    auch ich würde mich über Tipps sehr freuen, da ich ein Neuling auf dem Gebiet bin (mitten in der ersten Saison des Sohnes), aber er liebt es.
    Danke
    Agata

  14. Nicole

    Mein Sohn ist zwar erst 3, aber spielt schon begeistert Fußball in jeder freien Minute. Falls die Begeisterung die nächsten 2 Jahre anhält, möchten wir ihm die Möglichkeit geben, in einem Verein zu spielen. Daher wäre das Buch quasi als Vorbereitung echt interessant. Wir würden uns freuen! 🙂 LG

  15. Sandra

    Wow, ich hätte gar nicht gedacht, dass es auch Blogs und Bücher zu dem Thema Jugendfussball gibt (bin auch noch nie auf die Idee gekommen, danach zu suchen).
    Mein 7jähriger Sohn ist auch mit Leib und Seele Fussballer. Er hat sich das selbst ausgesucht und geht seitdem er 4 Jahre ist zum Training. Wir Eltern waren am Anfang auch etwas irritiert, Fussball hat für uns beide nie eine große Rolle gespielt und wir selbst haben ganz andere Sportarten betrieben.
    Am Anfang war ich wirklich sehr skeptisch, gerade was das Rumgefahre und die pöbelnden Eltern am Spielfeldrand betrifft.
    Mittlerweile muss ich aber sagen, dass es für die ganze Familie eine unglaubliche Bereicherung ist. Mein Sohn ist mit seinen Mannschaftskameraden fest zusammengewachsen und lernt so viele Dinge (Stichwort: mit Niederlagen umgehen) und uns Eltern macht es viel Spaß, den Spielen zu folgen und mit einigen Eltern haben sich schon echte Freundschaften entwickelt.

  16. Nicole Franke

    Oh ja das Buch trifft auch meinen Nerv und ich würde es gern lesen und anschließend verleihe ich es an die anderen Eltern in der Mannschaft meines Sohnes 😉 alle aufgezählten Elterntypen sind dabei! Da erlebt man schon was ….. Liebe Grüße und vielen Dank für die Blog-Empfehlung!

  17. Simone

    Mein Sohn ist mit seinen 10 Jahren leidenschaftlicher Fußballer. Und ich eine Fussball-Mama, die sehr neugierig ist auf dieses Buch 😉

  18. Ich finde mich da gerade echt wieder. Fußball ist kein Sport für mich und dennoch stehe ich schon seit 2, fast 3 Jahren am Spielfeldrand, sogar als Betreuerin, so sehr habe ich mich da mit reingeworfen und manchmal ist es schwer für uns alle, aber es hat uns auch schon viel gegeben. Vor allem dem Sohn. Das Buch würde mich sehr interessieren <3

  19. Mein Großer ist erst 3 Jahre alt. Aber es ist jetzt schon zu erkennen, dass er Ballsportarten liebt und vor allem ständig Fussball spielen möchte. Ganz zur Freude des Papas. Also würde ich meinem Mann gerne das Buch schenken. Ich glaube das wäre tatsächlich mal ein Buch das er auch lesen würde 🙂

  20. Rabea Loos

    Hallo!
    Mein Sohn hat sich auch durchgesetzt und spielt seit kurzem Fussball.
    Daher würde das Buch perfekt passen.
    Danke für die Verlosung!
    Gruß, Rabea

  21. Karo Marschler

    Hallo,
    Das find ich spannend: Hier ein fußballliebender Ehemann mit fußballliebendem Sohn. Beide spielen im gleichen Verein und mein Mann ist auch noch der Trainer vom Sohn. Die Themen sind hier manchmal etwas eingeschränkt – durch das Buch könnte ich das ganze noch von einer anderen Seite ergänzen!

  22. Liebe Halima, auch ich wurde vor nun fast 5 Jahren plötzlich zur Fußballmama. Es war nicht mein Sohn der sich von diesem Sport angezogen fühlte, sondern meine Tochter. Sie wollte keinen anderen Sport…ihr Herz schlug und schlägt für Fußball. Sie macht das wirklich toll, trainiert leidenschaftlich gern und behauptet sich in einer Mannschaft in der sonst nur Jungen spielen. Ich bin unglaublich stolz auf meine Tochter und nach all den Jahren auch gern eine Fußballmama.
    Das Buch würde ich gern lesen und hüpfe in den Lostopf.
    Liebe Grüße!

  23. Hallo.
    Mein Großer süuelt Fußball seit dem er laufen kann. In jeder freien Minute klebt ein Ball an seinem Fuß. Seit er 4 ist spielt er im Verein. Jetzt mit 8 hat er beschlossen für 1 Wochenende zu einem Fußballcamp zu fahren wo er keinen kannte. Hauptsache Fußball. Der kleine ist nicht ganz so verrückt nach Fußball. Wollte jetzt aber auch unbedingt ins Training und spielt am Wochende bei den Bambinis sein erstes Turnier. Ich bin nicht so der Fußballfan. Mein Mann hat bis letztes Jahr noch aktiv gespielt da war ich nicht oft. Da er am Wochenende arbeitet bin ich die jenige die mit den Jungs zum Spiel fährt. Wobei ich den großen auch mal mitnehmen lasse und ich mich dann mit ihm freue oder Tränen trockne wenn er heimkommt. Ich schaue ihm gerne zu bin auch aufgeregt wenn er spielt aber jedes Spiel muss nicht sein. Das ist auch okay für ihn. Ich frage ihn immer ob es okay ist wenn ich nicht mitkomme bzw. Ob er möchte das ich mitkomme. Es ist sein Sport und er soll dabei Glücklich sein. Über das Buch würde ich mich sehr freuen.
    Viele Grüße

  24. Ankäre

    Ui, toll.
    Gestern hatte mein Sohn (7) sein erstes Probetraining. Nun soll er Freitag wieder kommen. Dann sonntags irgendwo ein Spiel. Oft werden auch samstags Zusatztrainings angeboten.
    Sind die denn jeck?
    Wir sind eine fünfköpfige Familie mit Freunden und Verwandten übers ganze Land verteilt. Sehr reise- und erlebnisfreudig.
    Mir scheint, dieses Hobby würde 4 von uns zu zuhausehockenden Dorfzombies machen.
    Würd’s ihm direkt verbieten, wenn…. er nicht so begeistert und glücklich wäre.

    Ihr Fußballmuttis da draußen, gebt ihr wirklich alle eure Wochenenden freiwillig auf? Wie geht ihr damit um?

    • Beim Hockey haben wir ja auch am Wochenende ständig Spiele. Das mache ich tatsächlich aber richtig gerne! Meinem Sohn beim Hockeyspielen zuzuschauen, mit den anderen Eltern am Spielfeldrand zu stehen, die ich mittlerweile auch schon seit ein paar Jahren kenne und von denen einige zu meiner Elternhockey Mannschaft gehören- das finde ich herrlich. Das mache ich gerne. Nur im Fußball sehe ich mich irgendwie so gar nicht.

    • Genau so wie Du habe ich auch Anfangs reagiert. Bis ich genau das gleiche Erlebnis hatte wie Du: die große Leidenschaft und den Spaß meines Sohnes!!! Da sich immer Eltern finden, die bei jedem Training/Spiel/Turnier dabei sind, wäre eine Fahrgemeinschaft eine Alternative und eine klare Absprache mit dem Sohn, dass man beispielsweise „nur“ zu Heimspielen kommt oder jedes 2. Spiel dabei ist, oder oder oder… Wenn klar formuliert und vor allem gemeinsam mit dem Kind besprochen, finden sich immer gute Lösungen für beide Seiten. Viel Erfolg und Spaß!

  25. Isabel König

    Hallo 🙂

    Sehr spannend 🙂 wie ich finde 🙂

    Auch ich trockne Tränen und versorge Wunden… und das schon ganze 5 Jahre…
    Mein Großer spielt seit er 3,5j. Ist im Verein Fussball. Er war einfach nicht aufzuhalten. Für mich war das allerdings überhaupt kein Problem… denn ich habe selbst 12 J. Gespielt.
    Sorgen machte ich mir nur weil er immer der Kleinste war… und glaubt mir das war nicht immer leicht… aber er hat gelernt sich durchzukämpfen… und er ist ein richtig guter Fußballer.. was ich als Nebensache finde.. denn Spaß steht hier viel mehr an erster Stelle. Und sind wir mal ehrlich… Wer Fussball spielt der findet ganz schnell neue Freunde… denn Fussball geht immer und überall. Und es gibt hier auch kein Tag ohne Fussball 😉

    Das Buch finde ich sehr spannend 🙂 ich würde mich freuen.

    Lieben Gruß an dich und deinen kleinen Star

  26. Ich habe heute endlich die Zeit gefunden die vielen tollen Kommentare zu lesen. Und ich möchte „Danke“ sagen für Eurer großes Interesse an meinem Buch.
    In jeder finde ich mich wieder, habe ich mich auch mit vielen dieser Situationen, Emotionen, Gedanken beschäftigt. Was mir bei Euch allen super gefällt, ist, dass Ihr Fußball als den Sport Eures Kindes seht und akzeptiert, wie viel Spaß, Leidenschaft und Begeisterung damit verbunden ist. BITTE behaltet Euch das!!!! Egal, wie lange, wie erfolgreich und wo sie am Ende spielen werden …

    Bin gespannt, wer die glückliche Gewinnerin ist und hoffe, dass Ihr anderen das Buch kaufen werdet 🙂

    Und Dir Halima nochmals Dankeschön für Deine Anfrage!!!!

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