Muttertagsgeschenke. Und warum ich mich noch nicht daran gewöhnt habe

An Muttertagsgeschenke habe ich mich irgendwie noch nicht gewöhnt. Falls man sich daran überhaupt gewöhnen kann, denn irgendwie fühlt sich der ganze Muttertag für mich immer an wie eine Art Kinderspiel, bei dem man die Arme gefesselt bekommt und sich dann den ganzen Tag nicht bewegen darf. Die Kinder haben, glaube ich, Spaß an diesem Spiel, deswegen will ich mal nicht so sein, aber ich habe mir vorgenommen, dass ich dieses Jahr nur dann mitspiele, wenn ich sofort nach dem Aufwachen einen Kaffee ans Bett bekomme. Danach bleibe ich gerne den ganzen Tag liegen, bis die Kinder es am frühen Abend geschafft haben werden, endlich das Frühstück herzuzaubern. Im Bett liegen und Kaffee trinken sind auch schöne Muttertagsgeschenke, mir würde das durchaus ausreichen.

Ich muss aber nicht nur stundenlang in meinem Bett auf den Kaffee warten, ich muss ja eigentlich auch noch Muttertagsgeschenke selber basteln. Ich habe schließlich auch eine Mama, die ich beschenken muss. Eigentlich. Denn meine Mama hat gesagt, sie sei jetzt raus aus der Nummer. Wir, ihre drei Töchter seien jetzt selber Mütter und sollten diesen Tag mit unseren Kindern feiern. Im ersten Jahr fand ich das total selbstlos von meiner Mama, aber so langsam verstehe ich! Wahrscheinlich springt meine Mama am Muttertag lachend aus dem Bett und reibt sich die Hände, weil sie endlich raus aus der Nummer ist und in Ruhe frühstücken darf.

Ich beschäftige mich ja schon länger mit dem Thema Muttertag. Als Ein-Kind-Mutter hatte ich alles perfekt geplant.   Und auch in den Folgejahren hatte ich immer viele Ideen für den Muttertag.

So richtig geprickelt hat der Muttertag bei mir trotzdem nicht. Aber dieses Jahr habe ich die Lösung: Ich muss einfach wieder selber ein Muttertagsgeschenk basteln! Den meisten Spaß haben nämlich jedes Jahr die Kinder mit ihren Vorbereitungen und Heimlichkeiten. Das ist der eigentliche Spaß am Muttertag. Also muss meine Mama jetzt doch wieder ran, damit ich mich austoben kann. Und das habe ich diese Woche in der Küche getan:

Muttertagsgeschenke

Ich habe ja so eine Obsession mit Macarons. Die gelingen mir nur jedes 3. Mal und ich mache immer so lange weiter, bis ich einen guten Wurf hinbekommen habe. Das ist verdammt viel Arbeit. Wenn man nun aber nicht ganz so pingelig mit der Form sein muss und sich einfach mit dem super Geschmack in einer anderen Form zufrieden geben kann, dann wäre das doch toll, oder? Und deswegen sind Baisers eine tolle Alternative.

Als Muttertagsgeschenke eignen sich diese Herzen ganz wunderbar. Und so geht´s:

2 Eiweiße in einer Schüssel steif schlagen.

In den steif geschlagenen Eiweiß 125 g Zucker langsam (am besten Esslöffel für Esslöffel) einrieseln lassen und dabei so lange weiterschlagen, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat und die Masse dick und glänzend aussieht. Das dauert ungefähr 10 Minuten.

Wenn Ihr rosa Herzen haben wollt, müsst Ihr einfach während des Schlagens etwas rote Lebensmittelfarbe hinzugeben. Nicht zu viel, sonst wird die Masse zu wässrig und die Baisers gelingen nicht gut.

Die Masse füllt Ihr in einen Spritzbeutel und macht auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech kleine Herzen. Ich persönlich finde, die müssen überhaupt nicht perfekt sein.

Anschließend schiebt Ihr die Baisers für 20-25 Minuten bei 150 Grad in den Backofen.

Achtung: Wenn die Baisers nicht lange genug im Ofen bleiben, werden sie innen zu weich. Wenn sie zu lange drin bleiben, werden sie braun. Also am besten neben dem Ofen stehen bleiben 🙂

Die Baisers lasst Ihr im Backofen bei geöffneter Tür abkühlen.

In einer ordentlich verschlossenen Tupperdose bleiben die Baisers ein paar Tage lang frisch.

Und in kleine Tütchen verpackt sind sie eben die perfekten Muttertagsgeschenke. Auch, weil sie einfach aufgegessen werden 😉

Und wer doch lieber zu einem gekauften Geschenk greifen möchte, findet hier ganz viele tolle Muttertagsgeschenke Ideen. Ich persönlich wünsche mir eines Tages diese „Mom you where right“ -Tasse!

Muttertagsgeschenke

Dann gehen wir ihn mal an, den Muttertag 2018.

Eure Halima

 

1 Kommentare

  1. Katharina

    Mit DEM Muttertag kann ich auch herzlich wenig anfangen, genauso wenig wie mit dem Vatertag.
    Muttertag und Vatertag liegen bei uns Ende April und Ende August. Da haben nämlich unsere Gründe für das Mama- und Papa-Dasein Geburtstag 🙂 Deshalb feiern wir an diesen Tagen nicht nur das neue Lebensjahr, das begonnen hat, sondern auch Muttertag und Vatertag 🙂

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