Verstaubt und vergessen aber immer noch da

Ich war in Gedanken schon immer eine Mutter. Ich wusste immer, dass ich eines Tages Kinder haben würde und es kam der Tag, an dem ich wußte, mit welchem Mann ich diese Kinder bekommen möchte. Wir heirateten, ich wurde schwanger, doch als mein Sohn schließlich in meinen Armen lag, fühlte es sich nicht direkt so an, als wäre ich am Ziel meiner Träume. Das Muttersein Weiterlesen

Ein Zeichen setzen- #bloggerfuerfluechtlinge

Heute tue ich etwas, das ich nur noch ganz selten tue. Heute schreibe ich eine Postkarte.

Ich weiß nicht, ob sich der Empfänger darüber freuen wird. Ich weiß nämlich weder, wer der Empfänger ist, noch ob er im Moment so etwas wie Freude empfinden kann. Aber ich hoffe es. Und um Hoffnung geht es.

Heute schreibe ich eine Postkarte nach Heidenau.

In Heidenau sind etwa 600 Flüchtlinge in einem ehemaligen Baumarkt untergebracht. 600 Menschen, die eine lange Reise und eine noch viel längere Leidensgeschichte hinter sich haben. Menschen, die nichts als Hoffnung im Gepäck hatten und doch auf ihrer Flucht noch viel mehr verloren haben: Väter, Mütter, Töchter, Söhne, Brüder, Schwestern- viele haben die Flucht nicht überlebt. Diejenigen, die es geschafft haben und mit der Hoffnung hierher gekommen sind, hier in Sicherheit zu sein, leben weiter mit der Angst: Wiederholt haben Anwohner aus Heidenau Anschläge auf die Flüchtlingsunterkunft verübt.

Es sind Menschen aus dem Herkunftsland meines Vaters unter ihnen. Eigentlich sollte ich deswegen die erste sein, die alle die Menschen willkommen heißt, die da in diesen Tagen so zahlreich zu uns kommen.

Statt dessen merke ich, dass auch ich Berührungsängste habe. Ich weiß, wie schwierig echte Integration ist und ich frage mich, wie wir alle in den nächsten Jahren damit umgehen sollen. Und ich denke auch an diejenigen, die in Deutschland nicht auf der Sonnenseite stehen, weil sie (unverschuldet oder nicht) in eine Notlage geraten sind und nun auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Diejenigen, die das Gefühl haben, nicht genügend Unterstützung vom Staat zu bekommen und die nun sehen, dass da noch so viele mehr kommen, mit denen sie sich die Unterstützung teilen müssen. In den ersten Wochen blickte ich vor allem mit Sorgenfalten auf die Flüchtlingsströme.

Aber dann brennt die erste Flüchtlingsunterkunft. Anschläge werden verübt auf Flüchtlingsheime, Flüchtlinge und Polizisten, die zum Schutz der Flüchtlinge bestellt sind. Jeden Morgen hole ich die Zeitung aus dem Briefkasten und lese wieder von schrecklichen Taten. Ich sehe Bilder, die ich bislang nur aus meinen Geschichtsbüchern kannte.

Dieser offene Hass gegen Menschen, die unsere Hilfe brauchen, ist beschämend. Er ist erschreckend und dumm. Jeder darf in diesem Land seine Meinung äußern, aber rechte Gewalt ist keine Meinung. Das ist ein Verbrechen!

Da sind Menschen, die alles verloren haben. Väter und Mütter, die ihre Kinder entwurzelt und mit auf eine gefährliche Reise genommen haben, in der Hoffnung, sie in Sicherheit bringen zu können. Und als sie in einem so reichen Land wie Deutschland ankommen, müssen sie feststellen, dass sie noch immer nicht in Sicherheit sind, weil auch hier Verbrechen gegen sie verübt werden.

All diese Menschen brauchen unsere Hilfe. Nicht jeder von uns kann und muss  sich in großem Umfang engagieren, aber eine Pflicht haben wir alle: Die Menschen, die als Flüchtlinge in unser Land kommen mit Menschlichkeit empfangen.

Um ein kleines Zeichen zu setzen, haben wir Blogger uns zusammengetan.

Bloggerfürflüchtlinge

Wir werden heute Postkarten an die Flüchtlinge in Heidenau verschicken. Etwa 700 Blogger sind dabei, und Ihr könnt auch mitmachen- es ist so einfach:

Das junge Unternehmen MyPostcard hat sich bereit erklärt, die Aktion #Bloggerfuerfluechtlinge zu unterstützen und so könnt Ihr Eure Postkarte kostenlos verschicken. Ihr müsst Euch nur HIER die App runterladen und könnt dann die Postkarte gestalten (gerne mit dem Logo von #bloggerfuerfluechtlinge, das ihr bei mir in der Sidebar findet). Schreibt einen netten Willkommenstext und klickt dann auf  „Senden und Bezahlen“ An der Kasse gebt ihr in das Gutscheinfeld „refugees“ ein- so müsst ihr gar nichts bezahlen.

Die Adresse lautet:

Flüchtlingsunterkunft
Hauptstr. 10
01809 Heidenau

Danke, dass Ihr die Aktion unterstützt und teilt was das Zeug hält!

Mamablog Mama Mia

 

 

 

Abends, wenn es dunkel wird

Die meisten Geschichten für einen Post fallen mir im Dunklen ein.

Jeden Abend sitze ich etwa eine dreiviertel Stunde bei heruntergelassenen Rolläden auf dem Fußboden und sofort habe ich super Ideen.

„Yoga wollte ich auch unbedingt mal ausprobieren“, denkt Ihr jetzt? Ich mache gar kein Yoga, ich bringe bloß die Kinder ins Bett.

Dunkel

Mini und Maxi haben theoretisch jeder ein eigenes Zimmer, aber im Moment schlafen sie noch gemeinsam in einem Zimmer. Jeden Abend, wenn nach mehr oder weniger großen Kämpfen alle Zähne geputzt sind, sucht sich jedes Kind ein Buch aus. Wir kuscheln uns in Maxis Bett und streiten uns eine Weile darüber, welches Buch zuerst vorgelesen wird. Ein Kind liegt dann in meinem Arm und das andere Kind schreit und tobt so lange und man versteht sein eigenes Wort beim Vorlesen nicht schmollt inzwischen mit seinem Buch auf dem Schoß.

Schließlich machen wir das Licht aus. Jedes Kind geht in sein Bett und ich auf den Boden. Da warte ich darauf, dass die Kinder einschlafen. Anfangs ist das sehr entspannend. Ich liege dann erschöpft auf dem Teppich, strecke alle viere von mir und denke: „Puh! Geschafft!“ Während ich warte, erlebe ich nochmal die vielen lustigen und schrecklichen und aufregenden und ärgerlichen und süßen Momente des Tages und denke: Darüber kannste mal schreiben! Schon habe ich im Kopf die Einleitung fertig formuliert.

„Mama“, flüstert der Maxi (flüstern Eure Vierjährigen auch so wahnsinnig laut?) „ich muss Pipi!“
„Dann geh schnell!“
„Du sollst mitkommen!“
Maxi und ich schleichen Richtung Zimmertür. Da springt der Mini aus dem Bett. „Iss tomm auch mit!“

Ein paar Minuten später sind alle wieder zurück auf ihrem Posten. Ich arbeite gedanklich weiter an meinem Text. Das ist nicht so leicht, wenn der Mini sich wie verrückt im Bett hin und her wälzt. Aber wie soll man auch einschlafen, wenn der große Bruder „flüsternd“ bis 100 zählt?

„Kinder, jetzt ist mal Ruhe! Der Tag ist zu Ende, jetzt wird geschlafen!“ Keine Ahnung, warum ich das jeden Abend wieder sage. Aber wer weiß? Vielleicht werden sie ja eines Tages tatsächlich auf diese Erklärung hin die Augen schließen und auf der Stelle einschlafen? Man darf die Hoffnung nicht aufgeben!

Ein paar Minuten wildes Schnaufen in Stereo. Bald wird der Atem ruhiger, dann kann ich mich rausschleichen und meinen Post schreiben.

Ein Kopf erhebt sich im Halbdunkeln: „Mama, iss hab noch gar niss getrunken!“ Ich könnte jetzt ungeduldig werden und schimpfen. Aber wenn der echt Durst hat? Ich stehe auf, laufe in die Küche und hole ein Glas Wasser für den Mini. Trinken ist schließlich wichtig, das predige ich selber den ganzen Tag. Ganz schön clever, der Mini. Mit Durst kriegt er mich. Ich fühle mich ein klitzekleines bißchen veräppelt, als ich mit dem Glas in der Hand die Treppe hoch gehe.

Zurück auf dem Fußboden in der Dunkelheit denke ich weiter über meine Blogpost-Idee nach. Blöderweise ist die vorformulierte Einleitung wieder weg, und ich fange nochmal von vorne an.

In den nächsten 15 Minuten muss ich noch 2x „Der Mond ist aufgegangen“ singen und 1x „Weißt Du wieviel Sternlein stehen“. Der Maxi muss nochmal zugedeckt werden, weil seine Füße rausgucken und er wohl befürchtet, zu erfrieren. Der Mini stellt fest, dass er den falschen Schnuller erwischt hat. Den richtigen finde ich nach kurzer Suche in der Badewanne. Der Maxi zählt noch einige Male bis 100- bis 17 ganz leise und danach immer lauter werdend, bis ich ihn bei ungefähr 48 schimpfend unterbreche und er leise wieder von vorne anfängt.

So geht es beinahe jeden Abend. Irgendwann schlafen alle ein. Ich auch.

Gegen 21 Uhr wache ich auf. Ich stehe vom Teppich auf und schleiche mich aus dem Zimmer.

Worüber ich schreiben wollte, habe ich leider vergessen.

Mamablog Mama Mia

 

 

Kleiderschrankdiskussionen- oder „Ich habe nichts zum Anziehen“ für Vierjährige

Wisst Ihr, wer die Birkenstock-Sandalen in diesem Jahr salonfähig gemacht hat? Das war mein Sohn! Echt jetzt! Das war nämlich so:

Ich habe ihm ein Paar Birkenstock als Hausschuhe für die Kita gekauft, weil er in diesen geschlossenen Gummidingern immer so müffelnde Schwitzefüße bekommt. Als der Maxi seine neuen Hausschuhe zu Hause entdeckte, war er augenblicklich begeistert. Er zog sie an und nickte mir anerkennend zu: „Coole Schuhe, Mama!“ Seit diesem Tag wurde er nur noch selten ohne seine neuen „coolen“ Schuhe gesehen. Allerdings trug er sie nicht, wie geplant, als Hausschuhe, sondern als Straßenschuhe. Und nun zu meiner Theorie: Ich glaube, dass ein Trendscout seine hinreißenden braunen Beinchen und die süßen Füßchen in den Schuhen gesehen haben muss und sich dachte: „Cooler Style, das machen wir so!“ Und jetzt tragen das alle.

Fest steht jedenfalls, dass der Maxi einen sehr ausgeprägten Sinn für Kleidung hat. Vorbei sind die Zeiten, in denen ich ihm die Klamotten einfach aus der Stadt mitbringen konnte. Was dem Maxi nicht gefällt, das trägt er nicht, da kann ich mir den Mund fusselig reden. Ihm gefallen hauptsächlich Hemden (klar, das hat er beim Papa abgeguckt) und gar nicht bis dezent gemusterte Shirts. Es gibt „Wochenend-Kleidung“, die er gerne am Wochenende, aber niemals in der Kita trägt und es gibt Hosen, die er gleich ganz ablehnt.

Der Schuhkauf ist für mich zu einer der größten Challenges in der Kinderaufzucht geworden. Maxi hat nämlich extrem schmale Füße und es gibt in der Regel nur eine sehr kleine Auswahl an Schuhen, die er tragen kann. Von denen lehnt er 90% ab. Die verbleibenden 10% gefallen mir meistens nicht so besonders. Was haben wir zuletzt diskutiert, der Maxi und ich! Am Ende hat er sich durchgesetzt, ich zog an der Kasse zähneknirschend meine EC-Karte und der Maxi zog stolz mit seinen neuen Schuhen davon. Was dann geschah? In den folgenden Wochen haben mich mehrfach Eltern angesprochen, was für schöne Schuhe der Maxi da hätte und wo wir die her hätten. Ich staunte und musste zugeben: Die Schuhe waren perfekt für ihn!

In diesem Jahr genießen wir einen traumhaften Sommer. Und der Maxi hat genau zwei kurze Hosen, die er bereit ist zu tragen: Eine dunkelblaue und eine Jeans. Nun muss man, selbst wenn man ständig beide Augen zudrückt doch hin und wieder auch Kinderhosen waschen. Leider bin ich, was die Wäsche angeht, selten organisiert. Da ist die eine Hose in der Wäsche und plötzlich kippt der Mini seinen Apfelsaft über die andere- schon haben wir den Salat.

Babyblog
Maxi an Silvester 2010- perfekt gekleidet von Anfang an!

Heute Morgen hatte der Maxi tatsächlich keine seiner beiden Hosen zur Verfügung.
Ich bot ihm eine gelbe Hose an. „Wochenendhose!“ lehnte er mit verschränkten Armen ab. Mein Zureden, doch mal eine Ausnahme zu machen, brachte uns kein Stück weiter. Ich hielt ihm eine beige Hose vor die Nase. „Die Farbe mag ich nicht!“ Und mehr gab es da für ihn nicht zu sagen.

Dann hatte ich eine Idee: Ich bot ihm an, eine seiner Jeans einfach abzuschneiden. War sowieso bloß `ne Wochenendhose. Maxi war einverstanden. Ich griff zur Schere, kürzte die Hose und Maxi zog sie an. „Das sieht doof aus!“, fand er. „Wieso das denn, die sieht doch genau so aus, wie Deine kurze Jeans?“ Aber Maxi hatte genau hingeschaut: „Nein, die ist unten 3x umgeschlagen und diese hier nicht!“ Ich bemühte mich, diesen Zustand sofort zu ändern und schlug die Hose 2x um. Ein drittes Mal war leider nicht möglich, dann wäre sie zu eng geworden.
Maxi lamentierte und bockte und maulte, aber dieses eine Mal konnte ich mich durchsetzen und endlich steckten seine Beinchen in der abgeschnittenen Jeans.

Sehr zufrieden mit meiner Leistung ging ich ins Schlafzimmer und öffnete meinen Kleiderschrank. Da kam der Maxi angeflitzt und sagte fröhlich:
„Dann darf ich jetzt auch aussuchen, was Du anziehst!“ Schon griff er beherzt ein Teil aus dem Schrank.

„Nein!“, rief ich entsetzt und musste doch lachen.

Dieser kleine Fuchs! Recht hat er! Nur weil er seine Klamotten nicht selber kauft, heißt das ja nicht, dass er nicht selber entscheiden kann und will, was er trägt. ICH habe es gerne, wenn meine Jungs hübsch gekleidet sind und es ist mir ein bisschen unangenehm, wenn der Maxi den ganzen Sommer über nur zwei Hosen trägt. Aber wenn jemand weiß, wie wichtig die richtige Kleidung ist, dann doch ich. Wie könnte ausgerechnet ich also meinen Sohn in eine Hülle stecken, in der er sich nicht wohl fühlt?!

Lachend hängte ich das bunte Strandkleid, das der Maxi mir für meinen Bürotag ausgesucht hatte, wieder zurück in den Schrank. „Wochenendkleid“, sagte ich.

Mama hat´s jetzt begriffen, Maxi! Und heute Nachmittag wasche ich Deine Lieblingshose. Versprochen!

Mamablog Mama Mia

 

 

Blogs are for sharing- Lieblinks zum Wochenende

Ach, es gibt so viele tolle Blogs da draußen! Ich habe mich auch diese Woche wieder durch wunderbare Posts geklickt. Hier sind meine Lieblinge der Woche für Euch. Zum Lesen, liken, teilen, lieben. Blogs are for sharing!

Bei meiner lieben Lieblingsanna alias Berlinmittemom gab es Anfang der Woche ein großes Problem: Ihr „Weihnachtsmojo“ war kaputt! Herrlich geschrieben! Aber keine Sorge: Sie hat es inzwischen wieder hinbekommen!

Auch bei Frau Mutter macht die Weihnachtsstimmung Pause. Sie hat sich im Straßenverkehr aufgeregt und ich musste beim Lesen dieses Posts sehr lachen- ich fluche doch auch so gerne über andere Autofahrer!

Jessica von Herz und Liebe hat einen sehr persönlichen Weihnachtspost verfasst: Sie hat einen Brief veröffentlicht, den ihr Urgroßvater 1946 aus russischer Kriegsgefangenschaft zu Weihnachten an seine Familie schrieb. „Sagt den Menschen, die euch etwas bedeuten, wie wichtig sie euch sind“, schreibt Jessika am Ende dieses Posts- ein sehr schöner Weihnachtspost.

Allen, die es vielleicht über Facebook nicht gesehen haben, möchte ich hier auch meinen Weihnachstpost aus dieser Woche nicht vorenthalten den ich im Adventskalender von Fräulein im Glück veröffentlicht habe. Es geht um Kinder, die alles haben und sich trotzdem auf Weihnachten freuen.

Nicht in einem Blog zu finden ist mein letzter Link, aber er gehört zu meinen absoluten Lieblingen der Woche, daher hier für Euch ein tolles Video von einem Anwalt, der nervös auf sein Vorstellungsgespräch in einer großen Kanzlei wartet, als er endlich aufgerufen wird- von einem Mann mit Down-Syndrom; offenbar sein potentieller Chef.

Ich wünsche Euch einen schönen 4. Advent!

Mamablog Mama Mia

 

 

 

Kurztripp nach Schweden zu Me&I

Vor ziemlich genau einem Jahr kannte ich Me&I noch nicht. Heute gehört das schwedische Modelabel zu meinen absoluten Modelieblingen.

Am Wochenende durfte ich gemeinsam mit meinen lieben Blogger-Kolleginnen Susanne von Geborgen Wachsen, der Super Mom Jette und Susanne von Fräulein NullPunktZwo nach Malmö reisen um mir dort die Zentrale von Me&I anzusehen.

Es war ein herrlicher Kurztripp! Ich habe mich riesig gefreut, meine Bloggerkolleginnen dort zu treffen. Wir Mamabloggerinnen sind ja untereinander gut vernetzt, wir lesen gegenseitig unsere Blogs und wir kommunizieren direkt miteinander über Facebook, Twitter und Instagram. Im „echten“ Leben habe ich bislang nur  Susanne von Frl Nullpunktzwo  ein paar Mal getroffen. Jette und ich haben uns bislang nur live gesehen- über Google+Hangout, deswegen fiel die Begrüßung auch besonders herzlich aus: „Kann es sein, dass wir beide uns gerade zum ersten Mal in echt begegnen???!“ Große Umarmungszeremonie!

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Mit dem Zug fuhren wir von Kopenhagen über die lange Öresundbrücke und machten uns sofort auf den Weg zum Firmensitz von Me&I.

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Nach einem leckeren gemeinsamen Mittagessen haben uns die Firmengründerinnen Helene und Susan etwas über Ihr Baby Me&I erzählt.

Sieht man mir an, dass ich von Helene (Mitte) ganz begeistert bin?
Sieht man mir an, dass ich von Helene (Mitte) ganz begeistert bin?

Ich sage Euch, diese Frauen sind der Hammer! Sie sind so sympathisch, und Ihre Augen strahlen um die Wette, wenn sie über ihre Arbeit sprechen. Man spürt sofort, dass es sich um ein Herzblutprojekt handelt. Und wenn die beiden lachen (und sie haben viel gelacht), dann färbt ihre gute Laune einfach ab. Nachdem ich gebannt diesen Frauen gelauscht hatte, habe ich verstanden: Die typischen strahlenden Me&I Farben, die bunten Muster und lustigen Motive, das alles hat seinen Ursprung in diesen charismatischen Frauen.

Ganz toll fand ich auch, dass sie so offen mit uns über Me&I gesprochen haben. So haben sie uns auch die neusten Teile der Kollektion gezeigt, die erst in etwa zwei Wochen gelauncht werden. Wir durften sie sogar fotografieren. Mit der einfachen Bitte, die Fotos nicht vor dem eigenen Launch zu veröffentlichen, haben sie uns einen riesigen Vertrauensvorschuss gegeben, wie ich finde!

Eigentlich wollte Sebastian ein Foto von uns machen, aber wir konnten uns einfach nicht umdrehen. Bis er reif:"Nein, ihr könnt diese Sachen nicht kaufen!"
Eigentlich wollte Sebastian ein Foto von uns machen, aber wir konnten uns einfach nicht umdrehen. Bis er reif:“Nein, ihr könnt diese Sachen nicht kaufen!“

In den letzten Monaten war die Textilbranche oft in den Medien, weil Firmen ihre Waren im Ausland günstig produzieren lassen, um durch Hungerlöhne und Kinderarbeit  möglichst viel Gewinn erzielen zu können. Wenn ein T-Shirt 7, 90 Euro kostet, ist klar, dass für die Arbeiter nicht viel abfällt. Ich gebe zu, dass ich gerade die KitaKleidung für die Jungs gerne günstig einkaufe, und mir viel zu wenig Gedanken mache. Me &I setzt bei der Herstellung auf Fairness. Sie produzieren in Europa, gehen langfristige Kooperationen  mit ihren Herstellern ein. Die Arbeitsverhältnisse und Löhne werden regelmäßig überprüft und wenn es ein Problem gibt, steigt kurzerhand jemand von Me&I in den Flieger um vor Ort die Dinge zu klären. Susan und Helene zeigten Fotos von ihren Herstellungsstätten in der Türkei und in Portugal- wäre ich nicht ohnehin schon überzeugt von Me&I, dann spätestens jetzt!

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Den Nachmittag  habe ich genutzt, um mit den beiden Susannes ein bisschen am Wasser entlang zu spazieren und ein bisschen übers Bloggen zu reden, bevor wir abends alle zusammen mit Sebastian und Carina von Me&I  ein phantastisches Abendessen genossen. Was haben wir gelacht- und das war nicht nur der Wein schuld!

 

Am nächsten Morgen blieb noch ein bisschen Zeit für einen Stadtbummel. Malmö ist ein ganz bezauberndes Städtchen!

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Dann wurde ich langsam unruhig, weil ich meine Männer so vermisst habe. Ich komme zwar gut auch mal eine Weile ohne sie aus, aber Susanne und Susanne hatten jede eins ihrer Kinder dabei, und wenn ich ihnen beim Kuscheln zusehen musste, habe ich meine Jungs doch sehr vermisst! Die Erreichbarkeit meines Mannes war während meines Trips außerdem ungefähr gleich Null! Einmal hat er sich dazu herabgelassen, mir drei Fotos zu mailen, ansonsten ließ er mich mit meiner Sehnsucht verhungern!

Als ich am Abend nach Hause kam und mir der Mini auf wackeligen Speckbeinchen entgegengelaufen kam und der Maxi mich mit klebrigen Küssen begrüßte, war ich mir sicher: Die sind tatsächlich noch süßer geworden! Vielleicht sollte ich öfter wegfahren…

Es war eine wundervolle Reise, vielen Dank an Me&I!

Unterschrift_blog

 

 

 

P.S. Kleiner Tipp: Auf Susannes Blog Geborgen Wachsen könnt Ihr noch bis zum 10.09. einen supersüßen Me&I Body gewinnen.