Bin ich weniger Mutter als Du?

Diesen Sommer trägt man Babybauch. Ich habe den Trend wohl verschlafen, aber um mich herum wissen viele Bescheid und immer wenn ich einem dieser zahlreichen Babybäuche um mich herum begegne, erscheinen diese Herzchen in meinen Augen und ich denke:Hachz!

Und danach: Hachz!

Und dann: Och, eins kriegen wir auch noch groß.

Und dann: Nee, lieber doch nicht.

Und dann nochmal: Hachz!

Dass ich vollständig crazy durchgeknallt verliebt in Babys bin, wird sich vermutlich nie ändern, aber deswegen kann ich ja jetzt nicht alle paar Jahre ein eigenes Baby zur Welt bringen. Meine zwei reichen mir zum Glücklichsein vollkommen aus. Ich finde, ich mache das mit meinen Jungs sehr gut. allerdings: Wenn andere Mütter um mich herum ein drittes Baby bekommen, dann beschleicht mich immer dieses Gefühl, dass die andere es vielleicht doch noch besser macht als ich. Denn sie macht ja mehr!

Das ist ein unsinniger Gedanke, aber er durchzuckt mich eben manchmal und er geht so:

Ich habe zwei Kinder. Erwachsene und Kinder halten sich in meiner Familie also die Waage. Die Entscheidung für noch ein Kind fällt mit schwer, offensichtlich zu schwer. Manche machen das aber. Die bekommen ein drittes (viertes…) Baby und dann sind die Kinder in der Überzahl! In so einer Familie muss ja wohl alles noch mehr auf Kinder eingestellt sein, als bei mir. Da sind die Eltern noch mehr mit der Versorgung und der Beschäftigung und der Finanzierung und der Organisation der Kinder beschäftigt, als ich, aber sie tun das einfach. Sie stellen sich viel mehr in den Dienst ihrer Kinder, als ich das tue. Sie machen einfach mehr in Familie, also lieben sie wohl ihre Kinder mehr und also sind sie wohl noch mehr Mutter als ich.

Und wenn mir also jemand erzählt: „Wir wollen unbedingt ein Drittes!“, und ich winke ab und sage: „Och nö, Du, wir nicht!“, dann fühle ich mich zwar nicht, als wäre ich eine schlechtere Mutter, aber so, als wäre ich das gleiche Modell, nur eine Nummer kleiner.

Wer weniger Kinder hat, ist weniger Mutter? Oder liebt Kinder gar weniger? Natürlich nicht!

Ich bin selbst das beste Beispiel! Ich finde Kinder sind das Beste, was das Leben zu bieten hat. Ich habe einen super Draht zu Kindern und ich glaube, die Erzieherinnen in der Kita sind schon ganz genervt von mir, weil ich beim Abholen meiner eigenen Kinder immer noch so lange mit den ganzen anderen Kindern quatsche. Ich kann aber nicht anders, weil es einfach so großartig ist, sich auf Kinder und deren Welt einzulassen. Ich liebe Kinder wirklich und von ganzem Herzen und ich habe sie gerne um mich. Aber zwei sind für meine Familie genug.

Nicht weil ich Kinder weniger liebe, als andere, sondern einfach, weil ich das Gefühl habe, ein weiteres Kind wäre nicht gut für mich und meine Familie.

2kindmama
Glückliche 2-Kind-Mama

Das Leben, das ich führe, ist das, was ich führen möchte. Ich habe Zeit für Mann, Kinder, Job und Hobbies. Bei meinem Mann sieht die Verteilung der Anteile ein bißchen anders aus, aber wir beide haben so wie es ist alles im Griff. Das war nicht immer leicht, aber wir haben das gute Gefühl, dass unsere Familie super funktioniert und weder die Eltern noch die Kinder auf der Strecke bleiben.

Ich habe zweimal im Beruf ausgesetzt, um die Elternzeit mit meinen Söhnen verbringen zu können. Ich habe das in vollen Zügen genossen, aber jetzt bin ich froh, im Job wieder durchstarten zu können. Ich reiße meiner kleinen Schwester bei jeder Gelegenheit ihre 7 Monate alte Tochter aus dem Arm und bin schockverliebt in dieses Baby, aber ich möchte nicht mit ihr tauschen und  nochmal ein Jahr mit Baby auf einer Krabbeldecke zu Hause verbringen. Ich habe das gehabt und ich habe das genossen, aber jetzt genieße ich das Leben mit meinen großen Söhnen.

Insgesamt bekommen der Mann und ich alles, was uns wichtig ist, unter einen Hut. Das ist manchmal eine riesige Anstrengung, aber es geht. Wenn wir noch ein Kind bekämen, wäre vieles von dem (zumindest erstmal) nicht mehr möglich. Und das können wir uns irgendwie nicht vorstellen.

Jede Familie muss das für sich entscheiden: Wie sieht unsere berufliche Situation aus? Wie ist es finanziell- und falls das Geld knapp ist: Wie wichtig ist uns ein gewisser Lebensstandard? Wie ist die Work-Life-Balance? Können und wollen wir das Verhältnis verschieben? Haben wir noch Platz in der Wohnung? Können wir zusammenrücken oder brauchen wir unsere Freiräume? Es gibt so viele Dinge, die man nur für sich selber entscheiden kann und die man berücksichtigen muss.Jede Familie nach ihren ganz eigenen Maßstäben.

Wir werden nicht noch ein Baby bekommen. Aber diese Entscheidung ist nicht in erster Linie eine Entscheidung GEGEN ein weiteres Kind, sondern eine Entscheidung FÜR uns vier, und zwar aus unseren Gründen. Wir fühlen uns als vierblättriges Kleeblatt vollständig. Andere Familien haben ihre eigenen Gründe, aus denen sie sich für ein oder zwei oder drei oder vier oder mehr Kinder entscheiden.

Wir alle sind Familien. Man ist nicht mehr oder weniger Familie, bloß weil man „nur“ ein Kind hat.

Wenn der nächste Kinderwagen an mir vorbei geschoben wird, werde ich bestimmt wieder hineingucken müssen und ich werde denken: „Ein Baby! Hachz!“ Und trotzdem: „Lieber nicht!“

Und wenn ich irgendwann auch gefühlsmäßig mit der Möglichkeit eines dritten Kindes abgeschlossen habe, werde ich mich dabei auch nicht mehr als „Weniger-Mama“ fühlen.

Mamablog Mama Mia

 

 

 

 

Kinderwunsch

Ich wollte immer Kinder. Nicht eines, sondern mehrere. Als ich mit dem Maxi schwanger wurde, hielt ich den positiven Schwangerschaftstest in der Hand und obwohl es sich in dem Moment unglaublich anfühlte, war es doch im Grunde ganz selbstverständlich. Von allen Wegen, die ich in meinem Leben eingeschlagen habe, war keiner so klar vorgezeichnet wie dieser.

Eineinhalb Jahre später wurde ich mit dem Mini schwanger. Ich habe nie darüber nachgedacht, ob ich das möchte, oder wann ich das möchte, ich wollte es einfach. Wahrscheinlich schon immer.

Heute bin ich 36 Jahre alt, Mutter zweier Söhne und alles ist, wie es immer sein sollte. Oder?

Babyblog

Zum allerersten Mal weiß ich es nicht. Nie zuvor habe ich mich gefragt, ob ich (noch) ein Baby haben möchte. Jetzt ist die Frage da und ich weiß keine Antwort. Die Selbstverständlichkeit, mit der ich Mini und Maxi in die Welt gesetzt habe, ist für Kind Nummer 3 nicht da.

Alles wäre leichter, wenn ich dafür jetzt spüren würde, dass ich KEIN Kind mehr möchte, aber auch dieses Gefühl suche ich vergeblich. Ich weiß weder, ob ich wieder schwanger werden möchte, noch, ob ich kein Kind mehr möchte.

Die Eintscheidung für ein drittes Kind finde ich deutlich weitreichender, als die Entscheidung für ein zweites Kind, und so scheint es mir nicht passend, eine Pro/Kontra-Liste anzulegen, aber trotzdem horche ich natürlich in mich hinein und versuche so, eine Antwort zu finden.

Der Kopf sagt meistens eher nein. Weil der Kopf findet, dass Kinder ganz schön anstrengend sind, und teuer, und sie rauben uns den Schlaf und sie treiben uns an unsere Grenze und darüber hinaus und eigentlich ist es doch ganz schön, dass man so langsam mit den Jungs reden kann und alles ein kleines bißchen leichter ist, als noch vor einem Jahr.

Das Herz hat andere Argumente, aber die haben es in sich. Sie heißen Mini und Maxi. Mit beiden Kindern habe ich eine Art  Schlüsselmoment erlebt, der mein Herz rufen lässt: Man kann überhaupt niemals genug Kinder haben!

Am Nachmittag von Minis Geburt kam der Mann mit dem Maxi ins Krankenhaus. Der Maxi, bis zu diesem Tag mein kleines Baby betrat das Zimmer und plötzlich sah ich ihn mit ganz anderen Augen. Da war dieses neue Baby in meinem Arm und vor meinem Bett stand der Maxi. Gerade eben erst hatte ich ihn in einem Krankenhausbett im Arm gehalten und nun stand er da und ich wurde geflutet von einer riesigen Welle aus unendlicher Liebe und Stolz. Als ich auf meine beiden Söhne schaute, der eine so klein und der andere plötzlich schon so groß, da wurde mir bewußt, welchen Weg wir mit dem Maxi schon zurückgelegt hatten und ich fand, dass wir das ganz toll gemacht haben. Wir wußten schließlich vorher auch nicht, wie man das eigentlich so macht, mit dem Elternsein und ich fand, das Ergebnis konnte sich sehen lassen. In diesem Moment wußte ich auch, dass mit dem Mini alles prima gehen würde. Wir sind super Eltern und wir können das richtig gut, war der glückselige Gedanke, der in diesem Moment in der Luft lag.

Seit diesem Tag blicke ich immer wieder auf die beiden und sehe dann die Zeit, die zwischen Mini und Maxi liegt und spüre Stolz und Glück und Liebe. In diesen Momenten bin ich mir sicher, dass mich nichts auf der Welt glücklicher machen kann als diese Kinder und dass noch ein Kind noch mehr von diesem Glücksgefühl bedeuten würde.

Und der Mini? Den habe ich vor ein paar Tagen plötzlich angesehen und für einen Moment gedacht, ich betrachte ein fremdes Kind. DAS ist das kleine Würmchen, dass in dieser Mai-Nacht so stürmisch seinen Weg in die Welt gefunden hat?! Man kennt sein Kind anfangs ja noch gar nicht und hat keine Ahnung, was für eine Person da in sein Leben getreten ist. Man kann ein bißchen über das Temperament erahnen und man stellt bestimmte Neigungen fest, aber erst im Laufe der Jahre wird jeden Tag ein bißchen deutlicher, was für ein Mensch das eigene Kind ist. Wer hätte ahnen können, dass der Mini so anders ist, als der Maxi? Eine Stimmungskanone, einer, der immer lacht und gerne albern ist- vielleicht ein zukünftiger Prinz Karneval! In diesem Moment war ich fasziniert davon, wie es ist, sein eigenes Kind zu entdecken und das machte mich plötzlich so neugierig auf noch einen kleinen Menschen.

Im Grunde glaube ich, dass ich eine „3-Kinder-Mama“ bin. Wenn der Mann sagen würde: „Ich möchte noch ein Kind“, würde ich vermutlich nicht zögern. Aber der Mann sagt das nicht, und ich verspüre nicht genug Kinderwunsch, um ihn zu überzeugen. Es fühlt sich aber auch einfach so gut an, wie es ist. Meine drei Männer und ich. Ein Kleeblatt. Glücksklee, keine Frage!

Vielleicht ist die Zeit für unser drittes Kind noch nicht gekommen, und ich weiß auch nicht, ob sie jemals kommen wird, und so kann ich für jetzt nur entscheiden, dass ich warten werde, bis ich weiß, ob noch eine Seele zu uns kommen möchte.

Bis dahin erzähle ich jedem, der mich fragt: „NEIN! Mit DEM Thema sind wir durch! Wir sind WIRKLICH asusgelastet. Aber Euch kann ich es ja erzählen: Das ist gelogen.

Mamablog Mama Mia

 

 

 

 

 

Ein Kinderwunsch

Liebe Tanja,

vielen Dank für Deinen wunderschönen Kommentar auf meinem Blog. Als ich ihn las, kamen mir die Tränen. Später habe ich ihn nochmal gelesen und wieder rührten Deine Worte mich zu Tränen. Deine Worte gehen direkt ins Herz und dabei wählst Du keine dramatischen Worte, vielmehr schreibst Du so lustig, so unterhaltsam.

Warum berühren Deine Worte mich so sehr, habe ich mich den ganzen Tag gefragt, und die Antwort ist: Weil sie so echt sind, und weil sie eben mitten aus Deinem Herzen kommen.

Du wünschst Dir ein Kind. Das Gefühl kennen die meisten, die hier mitlesen. Ich weiß noch, wie beherrschend mein Kinderwunsch vor zwei Jahren für mich war. Deine Worte bringen mir das Gefühl jetzt zurück.

Anscheinend hattest Du andere Pläne. Du schreibst von einem Studium. Vielleicht wolltest Du es erst beenden, bevor Du Mutter wirst. Vielleicht sagt Deine Vernunft, es ist noch zu früh. Vielleicht raten Dir sogar Freunde, Eltern, Geschwister ab. Das alles spielt keine Rolle: Du hast Dich entschieden, Du willst es JETZT!

Zwischen Trotzphasen, Müdigkeit, Rückenschmerzen und allem was meine Söhne gerade so mit sich bringen, rückt Dein Beitrag mal eben alles wieder an die richtige Stelle. Ja, verdammt, sie sind so anstrengend und ja verdammt, im Moment kämpfe ich nach mittlerweile 14 Monaten Auszeit vom Job mit einer Unausgeglichenheit, ja Unzufriedenheit, die ich nicht erwartet habe, aber in Deinen Worten liegt so klar, worum es eigentlich geht: Um kleine Wunder nämlich und das Glück sie zu erfahren.

Der Zeitpunkt erscheint Dir vielleicht nicht perfekt, aber weißt Du was? Es gibt den perfekten Zeitpunkt nicht. Oder positiv ausgedrückt: Jeder Zeitpunkt ist so gut wie der andere. Dein Leben wird sich ändern, ganz egal, was Du planst. Kinder halten sich nicht an Pläne. Und wenn ein Arbeitgeber es Dir übel nimmt, dass du ausfällst, dann wird er das nach sieben Jahren zuverlässigstem Einsatz genauso, wie in der Probezeit. Du wirst neue Lösungen finden müssen, nicht nur für Deinen Beruf. Wenn Du Dir ein Baby jetzt so sehr wünschst, ist der Zeitpunkt perfekt.

Wir kennen uns nicht. Wir haben uns nie getroffen, nie miteinander kommuniziert, und doch freue ich mich wie verrückt mit Dir auf das, was da kommt. Weil Mutter zu werden und zu sein für mich das schönste auf der Welt ist und ich jeder Frau, die den Wunsch danach verspürt, wünsche, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht.

Ich wünsche Dir, dass Du das, was da kommt genießen kannst. In erster Linie wünsche ich Dir, dass Dein Wunsch sich schnell erfüllt, aber ich hoffe, dass Du auch die Zeit des Wartens genießen kannst, falls es nicht so schnell geht, denn auch das sehnsüchtige Warten auf ein Kind ist schön- wenn sich der Wunsch dann erfüllt.

Bald wirst Du hoffentlich Dein Baby im Arm halten. Und dann wirst Du es vielleicht genauso erstaunt ansehen, wie ich meine Kinder so oft.  Mein Mann und ich haben uns immer einen Maxi gewünscht, das wussten wir schon, bevor wir geheiratet haben. Manchmal sehe ich den Maxi an und denke: Und das ist jetzt dieses Kind, das wir uns gewünscht haben. Vor vier Jahren war es nur eine Idee, und von allen diesen Kindern, die theoretisch hätten zu uns kommen können, ist genau dieses nun also die Erfüllung dieses Wunsches. Dieser wissbegierige kleine Mann, der so dünn ist, dass er sich beim Rennen immer die Hose festhalten muss, der gerne Rockmusik hört- aber nicht so laut- und der sich im Schlaf immer die Socken auszieht, das ist unser Wunschkind! Immer wieder finde ich das faszinierend, dass wir einfach dieses Kind in die Welt gesetzt haben.

Dein Wunsch verdeutlicht mir übrigens auch, dass ich diesen Wunsch nicht mehr verspüre. Ich kenne das Gefühl, das Du gerade hast, ich habe es zweimal erlebt. Ich wußte einfach, dass ich schwanger werden MUSS. Der Wunsch war mächtig und beherrschend. So ist das heute nicht mehr.  Ich wäre gerne nochmal schwanger und ich fände es schön, noch ein Kind zu haben, aber diese Gewissheit, dass da noch jemand zu uns kommen möchte, die verspüre ich heute nicht mehr, das ist mir jetzt klar.

Liebe Tanja, danke, dass Du Deine Entscheidung mit uns teilst! Dass meiner und andere Mama Blogs Dich in dieser Entscheidung bestärkt haben, ist für mich das schönste Kompliment.

Ich hoffe, dass Du noch oft von Dir hören lässt. Ich drücke Dir die Daumen und ich glaube, das tun alle meine Leser auch!

Herzliche Grüße

Deine Mia

 

Aus den Untiefen der Babyklamotten-Kiste

Am 22. September sind Bundestagswahlen. Ist das nicht herrlich? Ein festes Datum, an dem man sich entscheiden muss!

Für die meisten Entscheidungen im Leben gibt es keine Termine. Solche Entscheidungen schieben Menschen wie ich endlos vor sich her. Die Dinge landen auf der „Ich-müsste-mal-Liste“, wo sie erstmal gut aufgehoben sind.

Auf meiner „Ich –müsste-Mal-Liste“ steht derzeit ganz oben der Punkt: Babyklamotten aussortieren.

Eigentlich wollte ich das schon vor dem Urlaub gemacht haben. Ein paar Mal war ich sogar schon kurz davor, aber dann habe ich es wieder nicht geschafft. Ich schleiche um den Schrank mit Minis Klamotten wie eine Katze um den heißen Brei.

Das Problem ist, dass ich mich nicht entscheiden kann, was ich mit den Klamotten machen soll.

Als der Maxi sich nach wenigen Wochen von Größe 56 verabschiedete, packte ich die süßen Teile in einen leeren Pampers Karton, schrieb mit Edding die Größe darauf, klebte den Karton zu und lagerte ihn im Abstellraum unterm Dach. Dann drehte ich mich freudestrahlend um und kaufte neue Klamotten. Die eingelagerten Sachen würde ich für Baby Nummer 2 wieder hervorholen.

Im Hervorholen war ich bis jetzt ganz groß! Welche Freude, einen Karton nach dem anderen aus dem Abstellraum zu ziehen und die süßen Teile wiederzusehen, in denen ich den Maxi so gerne gesehen habe. Sechs Kartons habe ich schon ausgekramt- und null Kartons wieder zurückgestellt.

Die Frage ist nämlich: Was mache ich jetzt mit den Sachen? Wieder ab in den Karton und zurück in den Abstellraum? Oder lieber verkaufen? Denn hinter dieser Frage steht die ganz große Frage: Will ich noch ein Kind?

JA schreit mein Herz. Guck sie dir doch an, die Süßen! Davon kann man gar nicht genug haben!

NEIN, ruft mein Verstand! Wie willst Du das schaffen, ohne noch größere Abstriche bei deinen eigenen Bedürfnissen und deinem eigenen Leben?

Wie soll ich das entscheiden? Der Mini ist doch gerade erst geboren! Jetzt sofort brauche ich kein weiteres Baby, aber vielleicht in ein oder zwei Jahren…?

Mit meinen Schwangerschaftsklamotten ist es ganz genau so. Sie nehmen nur Platz im Kleiderschrank weg, aber ich sehe sie so gerne dort hängen. Ich habe die Schwangerschaften (weitgehend) genossen. Dieses Gefühl der ersten Wochen, wenn es nur ein süßes Geheimnis ist. Dann die Freude über die ersten Kindsbewegungen und schließlich die deutlichen Tritte- ein Gefühl, so faszinierend, dass man davon nicht genug bekommen kann, wäre da nicht die unendliche Vorfreude darauf, das Baby endlich im Arm zu halten. Werde ich das nie wieder erleben?

Der Abschied von den Babyklamotten ist wohl so etwas wie ein weiterer Abnabelungsprozess. Wenn ich die Sachen nicht wieder in eine Kiste packe, sondern sie für immer weggebe, dann schneide ich mir damit die Babyjahre ab. Wunderbare Jahre liegen noch vor uns, und darauf freue ich mich, aber mit jeder Kleidergröße, die ich ausmiste, schließe ich ein Kapitel. Für eine Vollblutmama wie mich, die am liebsten jede Sekunde festhalten würde, und die sich schon heute vor dem Augenblick fürchtet, in dem das erste Kind ausziehen wird, ein sehr schwieriger Prozess.

An dieser Stelle habe ich eine lange Schreibpause eingelegt. Ich habe mir etwas zu essen gemacht und überlegt, wie ich diesen Post beenden soll. Habe ich jetzt noch einen Kinderwunsch oder nicht? Packe ich die Klamotten wieder ein oder gebe ich sie weg? Verwechsle ich das sentimentale Moment, das so ein Ausmisten von Babyklamotten zweifelsohne mit sich bringt, mit der Sehnsucht nach einem weiteren Kind?

Leider weiß ich es immer noch nicht so genau, aber ich werde mich langsam herantasten. Die schönsten Sachen werde ich aufheben, vielleicht braucht eine meiner beiden Schwestern sie ja eines Tages?

Der Rest wird verkauft! Also, ich könnte mir vorstellen, den Rest in absehbarer Zeit eventuell zu verkaufen.

Vielleicht nach den Bundestagswahlen…

Eure Mia

Schwangerschaftstests sind wie Schokolade

Ich werde keinen Schwangerschaftstest machen, der Badezimmerschrank bleibt geschlossen. Ich werde keinen Schwangerschaftstest machen, der Badezimmerschrank… ach, verdammt, dieses blöde Mantra hilft auch nicht.
Es ist das Ende von Phase 3. Nur noch vier Tage bis zur Mens.
Der Schwangerschaftstest liegt im Badezimmerschrank bereit. Ich kann ihn rufen hören: „Komm, hol mich raus. Du hast doch meine Packungsbeilage gelesen: 53% der Frauen können schon schon vier Tage vor Fälligkeit ein sicheres Ergebnis erhalten. Hol mich raus. Finde es raus“.
Ja warum eigentlich nicht? Es ist ja möglich, dass ich schwanger bin?! Dann ist es doch auch möglich, dass der Test positiv ist. Dann hätte ich Gewissheit und müsste nicht mehr wahnsinnig werden. Aber wenn er negativ ist? Ach, dann mach ich halt in ein paar Tagen noch einen. Ja, ich glaub´ich mach´s!
Oder nein. Ich lass es lieber!  Ich kann ja erstmal abwarten, ob ich meine Periode bekomme.  Auch kann ich morgen früh meine Basaltemperatur messen. Wenn sie abgefallen ist, bekomme ich kurz darauf meine Tage- so weiß ich auch schon ein paar Tage vor Fälligkeit bescheid, und es kostet nichts. Ja, ich warte besser ab.Oh Mann, ich will es aber heute wissen. Jetzt sofort!
Ich schleiche noch eine Runde am Badezimmer vorbei. Ich checke nochmal den Kalender. Schaue nochmal in meine zwei Kinderwunsch Apps (die haben unterschiedliche Angaben zu meinem Eisprung und den fruchtbaren Tagen- ein Grund, sie immer wieder zu öffnen). Ich rechne und rechne und überlege hin und her. Der Badezimmerschrank zieht mich magisch an.
Soll ich, oder soll ich nicht? Wenn er negativ ist, bin ich enttäuscht, und außerdem nicht schlauer als vorher. „Warum machst Du das immer?“, werde ich mich fragen. „Du wußtest doch, dass es eigentlich noch zu früh für den Test war!“
Schwangerschaftstests sind wie Schokolade. Unglaublich reizvoll! Ein süßes Versprechen. Ein toller Moment- und hinterher die große Reue! Nicht gut für mich, aber ich kann nicht widerstehen.
Hat der mich gerade wieder gerufen? „Hol mich raus! 50/50 Chance!“ Verdammt, ist der hartnäckig!
Nee, nee. Heute noch nicht. Vielleicht morgen…
Ich werde keinen Schwangerschaftstest machen, der Badezimmerschrank bleibt geschlossen. Ich werde keinen Schwangerschaftstest machen, der Badezimmerschrank…Eure Mia

Wie man das Geschlecht beeinflussen kann

Es gibt Tage, da ist mir einfach zu viel Testosteron im Haus. Die Männer sind bei uns zu Hause seit der Geburt des Sohnes in der Überzahl, und das macht sich bemerkbar. Mein Sohn zeigt mit seinen knapp 18 Monaten typisch männliche Eigenschaften: Er verwandelt jeden Gegenstand in ein Schwert. Er kann stundenlang am Fenster stehen und bei jedem vorbeifahrenden Auto in Begeisterungsschreie ausbrechen. Und er steht mehrmals täglich am Kühlschrank und verlangt nach einer Scheibe Wurst. Letzteres hat er sich bei Papa abgeguckt, die beiden ersten Punkte sind mir ein Rätsel.
Ein bisschen weibliche Verstärkung könnte also nicht schaden. Es gäbe da ja eine einfache Methode, ein bisschen nachzuhelfen:
Wenn man ein paar Tage vor dem Eisprung Sex hat, soll die Wahrscheinlichkeit höher sein, ein Mädchen zu bekommen. Hat man sehr nahe am Zeitpunkt des Eisprungs Sex, soll es eher ein Junge werden. Man muss also nur ermitteln, an welchem Zyklustag man seinen Eisprung hat (z.B. mittels Basaltemperatur oder Ovulationstest) und schon ist die geschlechterspezifische Familienplanung perfekt.Diese Methode nennt sich Shettles- Methode, nach deren Erfinder, dem US-amerikanischen Gynäkologen Landrum Shettles. Der hat nämlich in den 70er Jahren herausgefunden, dass weibliche Samenzellen schwerer und widerstandsfähiger sind. Sie überleben daher länger im weiblichen Körper- in der Gebärmutter sogar etwa 5 Tage. Männliche Samenzellen erreichen ihr Ziel vor allem durch eine im Vergleich zu den weiblichen Samenzellen höhere Geschwindigkeit. Kann man sich super merken- ist im Prinzip wie beim Autofahren: Die Männer sind schneller am Ziel, die Frauen zuverlässiger.
Klingt jedenfalls irgendwie super logisch und wissenschaftlich fundiert.
Aaaaber: Es gibt eine Theorie, die genau das Gegenteil behauptet: Sex nahe am Eisprung erhöht die Wahrscheinlichkeit für ein Mädchen. Diese Methode geht zurück auf Elizabeth Whelan. Die Dame hat einen Doktortitel von der Harvard School of Public Health und kommt daher nicht weniger vertrauenswürdig daher.
Na super. Wie machen wir´s denn jetzt?
Auf Dr. Shettles vertrauen?
Auf Dr. Whelan vertrauen? ?
Warten, bis Dr. Shettles und Dr. Whelan sich geeinigt haben??? (Schwierig, Dr. Shettles ist 2003 verstorben)
Hier ist meine Methode: Dr. Shettles und Dr. Whelan sind mir egal!
Denn ob Junge oder Mädchen, eines steht fest: Diese neue Wesen, auf das ich warte, wird mir wieder neue Welten eröffnen. Es wird ein kleiner, einzigartiger Mensch sein, bestimmt ähnlich, aber doch ganz anders als sein großer Bruder. Ich glaube daher nicht, dass ich mir nun ein Mädchen wünschen muss, weil ich einen Jungen schon habe.
Naja, ich würde schon gerne auch mal Mädchenkleider kaufen können und es wäre auch jammerschade, wenn ich mein Wissen über Fashion und Styling nicht an mein Kind weitergeben könnte, aber mir kommt schon der Gedanke seltsam vor, sich ein bestimmtes Geschlecht zu wünschen. Und wenn es ein anderes Geschlecht hat, ist Mama enttäuscht? Anders gesagt: Das Baby ist schon im Mutterleib eine Enttäuschung??Ob die Methoden überhaupt funktionieren ist übrigens zweifelhaft. Dr. Shettles behauptete, wer sich an seine Studien hält, erwartet 70-80% Treffsicherheit für ein Mädchen, 80-90% für einen Jungen.Dr. Whelan kann etwas weniger Treffsicherheit versprechen, als Dr, Shettles: 68% für Jungs und 57% für Mädchen.

Hält man im Hinterkopf, dass nach natrürlicher Verteilung auf 100 Mädchen 106 Jungen kommen, kann das Ergebnis wenig beeindrucken.

Es gibt vielleicht nachvollziehbare Gründe, das Geschlecht auf natürliche Weise beeinflussen zu wollen, aber mir fällt keiner ein. Also bleibe ich bei dem Motto: „Hauptsache gesund!“ Die Wahrscheinlichkeit, damit glücklich zu werden, liegt bei 100%. Ein Wert, von dem Shettles und Whelan nur träumen können!Eure Mia

Nach dem Eisprung: Schwanger werden in Phase 3

Hin und wieder kaufen mein Mann und ich uns Samstags einen Lottoschein. Wir träumen dann jedesmal davon, den Jackpot zu knacken und stellen uns vor, was wir mit dem Millionengewinn anstellen werden. Ein größeres Haus, ein eigenes Cafe, Autos, Schmuck, Klamotten- bis zur Ziehung der Lottozahlen am Abend malen wir uns die schönsten Dinge aus. Wir haben super Zahlen angekreuzt. Dieses Mal hat es bestimmt geklappt. Wir haben ein gutes Gefühl.
In Phase 3 fühle ich mich wie ein Lottospieler. Es fühlt sich an, als würde man den ganzen Tag seinen Lottoschein in der Tasche tragen und darauf hoffen, am Abend zu erfahren, dass man die richtigen Zahlen angekreuzt hat. Die große Ziehung der Lottozahlen ist sozusagen das Datum des Menstruationstermins.
 
Phase 3 ist mega spannend. Es fängt harmlos an. Die ersten Tage nach dem Eisprung sind entspannt. Wir haben alles getan. Jetzt heißt es Warten.
Ich lache innerlich immer wieder über den Gedanken, dass vielleicht gerade jetzt die Eizelle auf die Samenzellen trifft.  „Passiert es vielleicht gerade?“, frage ich mich, während ich in einer Verhandlung sitze. „Ist es möglicherweise gerade passiert?“, denke ich, wenn ich im Auto an einer roten Ampel stehe. Oder vielleicht bei Rewe an der Kasse? Insbesondere in unpassenden Situationen denke ich gerne daran, dass ich vielleicht gerade schwanger werde. Zu schade, dass man das hinterher nie erfährt.
 
Je näher der Menstruationstermin rückt, umso näher scheint das Ziel. Und gleichzeitig so weit weg. Und langsam aber sicher werde ich unruhig. Noch fünf Tage, noch vier, drei, zwei…
Am Ende wird es ein Ergebnis geben. Zwei Alternativen sind denkbar, und sie könnten nicht weiter auseinander liegen. Die große Enttäuschung oder das ganz große Glück??
Bislang hat es mit der zweiten Schwangerschaft nicht geklaptt.  Aber wie heißt es in der Lotto-Werbung? Nächste Woche Du! 
Den Schein hab ich ja sozusagen in der Tasche. Und ich hab ein gutes Gefühl…



Eure Mia

Du kennst Phase 1 noch nicht? Zum Babyblog Eintrag: Nach dem Eisprung ist vor dem Eisprung
Du kennst  Phase 2 noch nicht? Zum Babyblog Eintrag: Der Eisprung: Und jetzt kommt das Ei- vorbei

Der Eisprung: Und jetzt kommt das Ei – vorbei!

Wenn mein Sohn sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann zieht er das gnadenlos durch. Heute hat er versucht, sich in den kleinen Karton zu setzen, in dem sein Kinderkoffer geliefert wurde, den wir ihm für unseren anstehenden Urlaub gekauft haben. Er hat sich nicht nur in den Karton gequetscht, er hat auch noch stundenlang versucht, den Karton wieder zu schließen, obwohl seine Beine bis zu den Knien hinausguckten. Aufgegeben hat er nicht. Kinder in seinem Alter sind noch nicht in der Lage, einen einmal gefassten Willen wieder aufzugeben. Kinder in seinem Alter sind wie Frauen in Phase 2. 

Wenn mein Eisprung naht, erwacht ein kleines Monster in mir: das Phase 2 Monster. Eigentlich ganz harmlos, dieses Monster, aber ziemlich zwanghaft veranlagt. Es wacht morgens auf und denkt an Sex. Und es gibt erst Ruhe, wenn es bekommt, was es will.  Setzt mein Mann sich vor den Fernseher, wird das Monster wütend. „Hallo?“, zischt es dann in mein Ohr, „was macht der da? Wir haben doch unseren Eisprung!!“ 
Ich versuche manchmal, das Monster zu beruhigen:“Monsterchen, weißt Du denn nicht, dass ein Baby in erster Linie ensteht, weil zwei Menschen sich lieben?“ „Klar weiß ich das“ faucht es dann zurück, „du liebst Deinen Mann doch auch. Können wir jetzt endlich ein Baby machen??“ Mein Mann hat keine Chance.

Zwischen dem 10. und dem 15. Tag meines Zyklus kann ich einfach an nichts anderes denken. Eine wunderbare, lang ersehnte Eizelle ist unterwegs. Wie könnte ich diese Chance sehenden Auges verstreichen lassen? Das Phase 2 Monster ist schuld, dass ich wie ein 17 Monate altes Kind einen Plan verfolge und nicht davon ablassen kann.


Wir fahren morgen für eine Woche nach Holland. Dass meine fruchtbaren Tage in unseren Urlaub fallen, ist Zufall (ehrlich!). Aber dieser Zufall wird natürlich optimal genutzt werden. Das ist nicht ganz einfach: Leider hat das Ferienhaus nur ein Schlafzimmer. Aber wir können ja das Schlafsofa im Wohnzimmer nutzen, wenn der Sohn im Bett ist. Andererseits fürchte ich , das Wohnzimmer ist nicht ganz blickdicht von außen. Naja, wenn es abends dunkel wird, und wir kein Licht anmachen, kann man ja eigentlich von außen nichts sehen. Sonst müssten wir uns vielleicht einfach hinter das Sofa legen…
 
Im Karton bin ich schonmal drin. Jetzt muss ich nur noch den Deckel zu kriegen!

Eure Mia 

Nach dem Eisprung ist vor dem Eisprung

Mein Eisprung interessiert mich heute nicht. Meine Basaltemperatur habe ich heute morgen gar nicht erst gemessen. Ich bin tiieefenentspannt. Total relaxt.
Ich bin in Phase 1.

Phase 1 ist eine gute Phase. Phase 1 heißt: nicht schwanger.

Wie jetzt? Gut? Klingt komisch, aber ich erklär das mal kurz:
Seit ich schwanger werden will, durchlebe ich jeden Monat drei Phasen. Phase 1 beudeutet dabei, dass ich meine Mens habe und alles von vorne beginnt.

Enttäuschung? Klar, anfangs schon, aber die Phase der Enttäuschung gehört noch zu Phase 3. In Phase 1 ist die Enttäuschung überwunden. Alles zurück auf Null.

Plötzlich fällt mir auf, dass ich heute noch kein einziges Mal auf meine Kinderwunsch App geschaut habe. Ich bin nicht mehr gespannt wie ein Flitzebogen und von nervösen Unruhezuständen geplagt, wie noch vor ein paar Tagen, als ich mich täglich auf´s Neue fragte, ob ich den Test schon vor Fälligkeit machen soll. Der Kopf wird langsam wieder frei. Jetzt heißt es: genießen! 

Abends trinke ich erstmal ein Glas Wein. Ich kann wieder jede Sorte Käse essen. Darf Sushi essen. Ich mache mir keine Gedanken, ob es wohl schädlich ist, dass ich den Sohn so viel durch die Gegend schleppe. Ich nutze die Zeit, um meinen ergrauten Haaransatz nochmal schnell nachzufärben. Und bei Kopfschmerzen greife ich einfach nach einem Aspirin.
Kann man alles auch, wenn man schon schwanger sit? Vielleicht. Es gibt da diese Theorie vom „Alles-oder-nichts-Prinzip“. Aber ich kann nicht. Das Muttertier in mir verlangt, dass ich ab Phase 3 lebe, als wäre ich schwanger. Wäre ja möglich- das ist schließlich das Ziel.


Heute gehen mich solche Bedenken nichts an. Ich muss mir auch nicht den Kopf zerbrechen, wann ich Sex haben muss, damit es klappt. Ich muss meinen Körper nicht beobachten. Ich bin definitiv nicht schwanger und kann es in diesen Tagen auch nicht werden.


Ein Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit von mir selber stellt sich ein. Heute Abend werde ich eine schöne Flasche Wein öffnen und mit meinem Mann dazu bei Kerzenschein ein medium gebratenes Steak genießen. Zum Nachtisch eine schöne Käseplatte. Wer weiß, wie der Abend endet 😉


Moment mal- der wievielte ist heute? Oh, schon der sechste Tag meiner Mens! Das heißt, es ist gar nicht mehr so weit bis zum nächsten Eisprung! Der könnte ja auch ausnahmsweise früher stattfinden! Und Sperma kann bis zu fünf Tagen im weiblichen Körper überleben! Dann könnte ich ja ganz vielleicht, also rein theoretisch doch heute schwanger werden…Ich glaube, Phase 2 hat gerade begonnen…


…to be continued…


Eure Mia