Zucchinipfanne

Okay, okay, ich gebe es zu: Dieses Gericht bekommt auf den ersten Blick Punktabzug in Bezug auf die Kindertauglichkeit.

Weil: Es ist ein Reisgericht und wer Essanfänger zu Hause hat, muss eine gewisse Bereitschaft mitbringen, anschließend den Boden unterm Tisch zu putzen, das gebe ich zu. Der zweijährige Mini meistert die Herausforderung inzwischen aber schon ganz gut und beide Kinder lieben Reisgerichte. Ich rutsche deswegen gerne nach dem Essen auf Knien unter dem Esstisch herum, auch weil bei den Reisgerichten sogar das Gemüse im Mund landet und nicht aussortiert wird (wenn man es klein genug schneidet).
Zweite Hürde: Es ist viel Gemüse im Spiel. Das ist nicht unbedingt die Sache eines jeden kleinen Genießers. Aber deswegen kann man ihnen ja nicht jeden Tag „Nudeln ohne was“ vorsetzen, oder?!
Maxi mag leider keine Tomaten. Eine Ausnahme gibt es, und das sind Honigtomaten- eine sehr süße Sorte Cherrytomaten. Wenn in einem Gericht Tomaten sind fragt er immer: „Sind das Honigtomaten?“ und ich antworte immer: „Ja, das sind Honigtomaten“- und dann isst er sie. Mama arbeitet halt mit allen Tricks. Naja, mit fast allen Tricks, aber dieser ist doch legitim, oder?
Und dann ist da noch diese geheime Zutat: Maggi! Ich koch nie, wirklich nie mit Maggi, aber in dieses Essen gehört es hinein und wenn die Kinder selber zur Maggi-Flasche greifen dürfen, sind sie schon begeistert.

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Hier ist mein Rezept für die Zucchini-Pfanne:

Ihr braucht für 4 Personen:
2 Tassen Reis
2-3 mittelgroße Zucchini
5 Tomaten
300g Hackfleisch
1 Zwiebel
Salz, Pfeffer
Maggi

Den Reis nach Packungsanweisung kochen.

Die Zwiebel in Würfel schneiden und kurz anbraten, dann das Hackfleisch dazugeben und gut durchbraten. Wer lieber vegetarisch isst, lässt das Hackfleisch einfach weg oder ersetzt es durch sehr klein geschnittene Pilze.

Zucchini in Scheiben bzw. mundgerechte Stücke schneiden. Ich lasse meistens ein paar größere Scheiben für mich und den Mann dabei, die Kinder bekommen nur die kleineren Stücke auf den Teller.

Die Tomaten in kleine Stücke schneiden.

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Zuerst die Zucchini und zuletzt die Tomaten zum Hackfleisch in die Pfanne geben und mitbraten.

Am Ende den Reis hinzugeben. Alles durchmischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Und dann ist es Zeit für die geheime Zutat: Ein paar ordentliche Spritzer Maggi. Aber am besten stellt Ihr die Flache einfach auf den Tisch und lasst die Kinder selber mit Maggi würzen. Vielleicht kaufe ich auch mal diese kleinen Fläschchen für den Kaufladen und stelle jedem eine dazu…

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Guten Appetit!
Ihr könnt wie immer Eure Rezepte unter diesem Beitrag über das Link-Tool verlinken. Ich bin schon sehr gespannt und hoffe auf viele bunte Teller!

Alle Beiträge aus den vergangenen Monaten gibt es HIER
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Kleine Genießer im August

Dieses Jahr können wir uns wirklich nicht beschweren. Nicht einmal ich, die eigentlich ständig friert, habe an diesem Sommer etwas auszusetzen. Es gab tatsächlich schon mehrere  Abende, an denen ich ohne Wärmflasche und ohne Decke auf dem Sofa gesessen habe. Jahaa!

Im Sommer ist es ziemlich einfach, die Kinder mit ausreichend Vitaminen zu versorgen. Es gibt Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Pfirsiche, Melonen…eine riesige Vielfalt an köstlichem Obst, das sich als Snack eignet. Bei uns zu Hause herrscht nun wirklich kein Süßigkeiten-Verbot, aber ich freue mich trotzdem, wenn die Kinder mit Obst so zufrieden sind, wie sonst nur mit Keksen.

Wenn man jetzt auf den Markt geht (und in Bonn haben wir täglich einen riesigen Markt mitten in der Stadt), findet man auch eine großartige Auswahl an Gemüse. Und nie schmeckt es so gut wie jetzt. Die Tomaten zum Beispiel schmecken so herrlich nach Sonne!

Deswegen lautet das Motto für unser Kochen für Kinder in diesem Monat

„Sommergemüse“

Ich werde Euch ein schönes Gericht mit Zucchini und Tomaten zeigen und bin gespannt auf Eure Kreationen. Weil ich Tomaten wirklich liebe, würde ich mich besonders über viele Rezepte mit Tomaten freuen, aber natürlich könnt Ihr Euch auch an der ganzen Palette herrlichen Sommergemüses austoben.

Mein Post erscheint wie immer am 10. des Monats. Unter diesem Post könnt Ihr Euren Link zu Eurem Blog oder Instagram-Post zum Thema „Sommergemüse“ verlinken.

Einen wunderschönen, lauen Sommerabend wünsche ich Euch!

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Alle Rezepte aus der Reihe „Kleine Genießer“ gibt es HIER zum Nachlesen.

 

 

Schachbrett Brote mit Sternensalat

Ach, ist das Wetter gerade herrlich. Wir sind jeden Nachmittag draußen unterwegs- auf Spielplätzen, im eigenen Garten oder in den Gärten von Freunden. Während wir im Winter auch viel Zeit zu Hause verbrachten und ich so in unserer offenen Küche das Abendessen zubereiten konnte, und die Kinder in Sichtweite spielten, muss jetzt abends immer alles ganz schnell gehen. Deswegen gibt es momentan häufig das gute alte German Abendbrot.

Große Brot-Fans sind meine Kinder beide nicht und ich kann das gut verstehen, ich finde eine Scheibe Brot mit einer Scheibe Käse oder Wurst allein auch nicht so verlockend. Deswegen bereite ich häufig einen Brotaufstrich vor, der das Ganze ein bißchen aufpeppt, so wie dieser

Möhren-Thunfisch-Aufstrich mit Parmesan.

Kochen für Kinder

Ihr braucht dafür:

250g (Mager-) Quark
Eine halbe oder eine kleine Dose Thunfisch
Eine kleine Möhre
4 EL frisch geriebenen Parmesankäse
Etwas Zitrone
Salz, Paprika

Die Möhre wird geschält (oder sehr gut gewaschen) und klein geraspelt.

Anschließend mischt Ihr den Quark mit den geraspelten Möhren, dem Parmesankäse und dem Thunfisch.
Zum Abschmecken ein paar Spritzer Zitronensaft und Salz und Paprikapulver hinzufügen- fertig. Meine Kinder mögen nicht so gerne Pfeffer und schmecken den tatsächlich überall heraus, deswegen nehme ich Paprikapulver, ihr könnt statt dessen auch Pfeffer nehmen.

In ein Gläschen abgefüllt hält sich die Creme im Kühlschrank ein paar Tage.

Für ausreichend Abwechslung auch fürs Auge gibt es

Schachbrett-Brote:

Dazu einfach die Creme auf ein dunkles Brot schmieren, ein helles obenauf legen und in Quadrate schneiden. Dann alles wie ein Schachbrett auf dem Teller dekorieren. Man kann natürlich auch komplett weiße und komplett schwarze Brote machen, aber dann bleibt ja wieder eine Sorte Brot auf dem Teller liegen, ne?!

Kochen für Kinder

Für den Gurkensalat braucht Ihr:

Eine Salatgurke
Eine Dose Erbsen und Möhrchen
Einen Keksausstecher
Etwas Öl
Ein paar Spritzer Zitrone

Kochen für Kinder

Die Salatgurke in Scheiben schneiden. Wenn es eine sehr dünne Gurke ist und nicht genügend Fläche zum Ausstechen entsteht, könnt Ihr die Gurke einfach ein bisschen schräg anschneiden, so bekommt Ihre eine größere Fläche.

Kochen für Kinder

Die Gurkenscheiben mit einer beliebigen Form ausstechen, mit Erbsen und Möhren mischen und mit Öl und Zitronensaft abschmecken. Salz brauchen wir bei diesem Gericht nicht, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Ich bin ja sonst kein großer Fan von ausgestochenem Essen, denn wir haben kein Haustier, dem ich die Reste geben könnte und ich habe selber keine Lust, die Reste zu vertilgen, nur damit meine Kinder ein lustig aussehendes aber kein bisschen anders schmeckendes Essen auf den Tellern haben. Die Gurkenreste aus dem Gurkensalat kann ich aber prima auf meinen eigenen Salat packen und habe dabei nicht einmal das Gefühl, dass es sich um schnöde Reste handelt.

Kochen für Kinder

Kochen für Kinder
So, und nun seid Ihr dran. Was sieht Euer Abendbrot aus? Ihr dürft auch Rezepte ohne Brot posten, es sollte sich aber um Gerichte handeln, die im Zusammenhang mit einem klassischen Abendbrot stehen, etwa, weil sie als Beilage gereicht werden.

Euren Beitrag könnt Ihr unter diesem Post über das Linktool verlinken. Ich werde eine Auswahl an Euren Posts auch wieder auf meiner Facebookseite teilen.

Unter allen eingetragenen Links (das kann auch der Link zu einem Instagram Bild von Euch sein, falls Ihr keinen Blog habt), verlose ich einen Photoshop online Kurs bei Melanie von der Click Liebe .

„Fotos sind das A & O eines Blogs. Unser Auge hat eine Standleitung zum Herzen und entscheidet letztendlich, ob wir uns spontan verlieben oder lieber weiterklicken. Sehen bedeutet immer auch Emotion, daher ist die digitale Bildbearbeitung nicht nur Mittel zum Zweck um ein Foto professionell aufzuwerten, letztendlich erlaubt sie es uns auch Kreativität und Herzblut sichtbar zu machen!
In den ClickLiebe Kursen lernst Du beides: die Techniken und das Handwerkzeug, mit denen Du die Qualität Deiner Fotos verbessern kannst. Aber eben auch die Möglichkeiten, wie Du Bilder für den Betrachter attraktiver gestaltest und Emotionen weckst.“  Melanie

Ich habe vor etwa zwei Jahren zwei Kurse bei Melanie absolviert und so viel gelernt.

Ich drücke Euch die Daumen und freu mich auf Eure Bilder! Einfach auf den blauen Button drücken und Euren Link einfügen.

 

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Pasta mit Brokkolisauce

Wer hat eigentlich behauptet, dass Kinder kein Gemüse mögen?  Oookaay, meine würden vermutlich jeden trockenen Keks einer Aubergine vorziehen, außerdem mag Maxi keine Tomaten und Mini kommt mit rohem Gemüse wie Möhren noch nicht so gut klar, aber wenn bei uns Gemüse auf den Tisch kommt, dann wird es auch fast immer gegessen.

Interessant fand ich, dass die Kinder beide leidenschaftlich gern Brokkoli essen. Dabei ist Brokkoli doch grün! Und grünes Gemüse macht ja erstmal misstrauisch- könnte bitter sein.

Da ich selber auch gerne Brokkoli esse, habe ich die Leidenschaft meiner Kinder für dieses Gemüse gerne angenommen und er kommt regelmäßig auf den Tisch: Als Beilage zu den geliebten Fischstäbchen, kalt im Salat oder in dieser wirklich einfachen, super schnellen, super leckeren Lieblingspasta:

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Nudeln mit Brokkolisauce

Zutaten für vier Personen:

1-2 Brokkoli

1/2 Knolle Fenchel

200 ml Milch

Parmesankäse

eine Handvoll Walnüsse

Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Olivenöl

Den Brokkoli im Dampfgarer oder in einem Topf mit etwas Wasser dünsten, bis er gar ist.

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Den Fenchel wie eine Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in etwas Öl anbraten. Wer das nicht mag, kann auch eine Zwiebel nehmen oder ganz darauf verzichten. Ich koche Pastasaucen gerne mit Fenchel, weil er ähnlich wie Zwiebeln jeder Sauce ein Geschmacksplus verleiht, dabei aber leichter bekömmlich ist.

Ein paar Stücke Brokkoli zur Seite legen, den Rest zu dem gebratenen Fenchel geben und mit einem Pürierstab fein pürieren, dabei nach und nach die Milch hinzugeben.

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Wieviel Milch Ihr dazugebt, hängt davon ab, ob Ihr die Sauce lieber sehr cremig oder lieber flüssiger haben wollt. Einfach ausprobieren!

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Anschließend mit Salz, Pfeffer und einem Hauch Muskatnuss abschmecken.

Mit den übrigen Brokklistücken garnieren und Parmesankäse hinzugeben. Wer mag, tut ein paar Walnüsse dazu.

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Fertig! Bei uns lieben alle diese Essen. Falls Ihr das nachkocht, erzählt mir doch mal, ob es bei Euch auch so gut angekommen ist! Guten Appetit!

Und jetzt bin ich gespannt auf die Lieblingspasta Eurer Familien! Esst Ihr sie am liebsten mit Fleisch? Oder vegetarisch? Ist die Sauce in fünf Minuten fertig oder muss sie stundenlang köcheln? Ich freue mich auf ganz viel Inspirationen.

Euren Beitrag könnt Ihr bis zum 31.05.2015 hier über das unten stehende Linktool verlinken. Ihr braucht keinen eigenen Blog zu haben, ihr könnt auch einfach ein Foto Eures Gerichts auf Eurem Instagram Profil verlinken. Dann wäre es natürlich sinnvoll, das Rezept dort auch aufzuschreiben. Ich schaue mir auf jeden Fall alle Rezepte an und werde einige auch auf meiner Facebook Seite teilen.  Wenn Ihr twittert oder auf Instagram postet, nutzt am besten den Hashtag #kleineGenießer, dann finde ich Eure Beiträge auch dort und kann sie teilen.

Viel Spaß beim Kochen!

Hier gibt es die Rezepte zu allen Mottos aus der Reihe „Kochen für Kinder“.

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Kochen für Kinder

Die Sonne scheint. Es ist 17 Uhr und ich gehe nach getaner Arbeit durch den Bonner Hofgarten. In meiner Hand baumelt eine gelbe Plastiktüte ohne Aufschrift. Die Tüte stammt vom Markt und darin liegen herrlich duftende, frische Tomaten, dazu ein Stück Parmesankäse und eine Handvoll Oliven. Das wird eine schöne Pastasauce. Ich schlendere langsam nach Hause und freue mich aufs Abendessen.

Die Szene spielt vor etwa 10 Jahren und ich war damals noch Studentin.  Ich hatte ein 17 qm großes Zimmer , ganz für ich alleine und ich habe es geliebt, meine eigene Wohnung zu haben, mit einer klitzekleinen aber so charmanten Kochnische, in der ich jeden Tag nach Lust und Laune gekocht habe. Wocheneinkäufe? Gab es damals nicht. Ich habe fast täglich eingekauft worauf ich gerade Appetit hatte und dann in der Küche gezaubert- für Freunde oder nur für mich.

Heute verstaubt meine Nudelmaschine irgendwo ganz hinten im Schrank. Ich koche jetzt täglich für vier Personen. Da muss es schnell gehen und trotzdem abwechslungsreich sein. Es ist manchmal gar nicht so einfach, die Kinder satt und glücklich zu machen OHNE ihnen einfach eine Wurst in die Hand zu drücken. Deswegen bin ich immer auf der Suche nach neuen Ideen für halbwegs gesundes Essen für meine Familie.

Vielleicht geht es Euch auch manchmal so? Deswegen habe ich beschlossen Euch ab jetzt jeden Monat ein leckeres, einfaches Familiengericht hier im Blog vorzustellen. So richtig gut wird es aber erst, wenn Ihr mitmacht: Wenn Ihr mir auch Eure Lieblingsgerichte verratet und hier verlinkt, haben wir jeden Monat eine schöne Liste mit Rezepten, in der wir alle stöbet können und die Frage: „Was koche ich heute?“ ist dann hoffentlich nicht mehr ganz so nervig.

Lasst uns eine bunte Sammlung toller Rezepte erstellen, die unseren Kindern schmecken, und bei denen sie vielleicht sogar in der Küche richtig mithelfen können. Ihr müsst dazu nicht zwingend neue Rezepte erfinden, es geht nur darum, anderen eine Inspiration zu geben, in dem Ihr Gerichte postet, die in  Eurer Familie eine Erfolgsstory sind.

Kinderküche

Und so wird´s gehen:

Damit es nicht langweilig wird, werde ich am 01. eines jeden Monats ein Motto bekannt geben (danke an Tastesheriff, die mir die Motto-Idee mit auf den Weg gegeben hat) und Ihr könnt Euch schonmal Gedanken machen, was Euch dazu einfällt. 10 Tage später erscheint dann mein Post  unter dem Ihr Euren Link eintragen könnt. Dazu benötigt Ihr keinen eigenen Blog, ihr könnt auch mit einem Instagram Bild teilnehmen. Ihr müsst Euren Beitrag nicht sofort online stellen und verlinken, sondern habt bis zum Ende des Monats Zeit.

Ich überlege mir dann mal ein erstes Motto und freue mich schon jetzt auf Eure Beteiligung!

Mamablog Mama Mia