Unser Wochenende in Bildern

Samstag Morgen. Ich schmeisse den Mann früh aus dem Bett, denn wir haben um 10:30 einen Termin und ich möchte vorher noch etwas erledigen.

Ich habe mir am Freitag eine neue Brille ausgesucht. Besser gesagt, ich hab´s versucht. Dummerweise habe ich gleich drei Modelle gefunden, die ganz unterschiedlich, aber alle ganz toll waren und jetzt muss der Mann nochmal mit mir hin und mir helfen.

Der Mann die Kinder und ich sind uns natürlich alle nicht einig.

Das Ende vom Lied: Ich habe zwei Brillen genommen! Also, erstmal eine und wenn ich am Montag wiederkomme und die Dame kann mir ein umoralisches Angebot machen, dann nehme ich zwei Brillen 🙂

Und dann kam auch schon unser 10:30 Termin: Die Fotografin Johanna Krämer hat ein paar Fotos von uns gemacht. Wir lassen uns regelmäßig vom Fotografen fotografieren, und freuen uns immer wieder riesig über die schöne Sammlung an richtig tollen Fotos. Dieses Mal wollten wir aber nicht in ein Fotostudio gehen und uns dort vor eine Leinwand stellen, sondern unseren Alltag einfangen. Und genau das verspricht Johanna Krämer, weshalb wir sie zu uns einluden.

Es hat richtig Spaß mit ihr gemacht und ich bin schon sooo gespannt auf die Bilder.

Danach hatte ich einen Termin im Nagelstudio. Eigentlich habe ich diese Termine bislang immer in die Woche gelegt, weil ich die Wochenenden mit der Familie verbringen möchte. Aber es war so oft so stressig, den Termin irgendwie halten zu können, weil zwischen Büro, Kita und Schule einfach zu viel zu koordinieren ist, dass ich diese me-time jetzt auf die Wochenenden verlege.

Rouge Noir. Geht immer.

Wie stellt Ihr Euch den Stil zweier Juristen vor? Mit Barbour Jacken und so, oder? Dann wird es Euch nicht überraschen, dass wir am Nachmittag in den British Shop gefahren sind, wo es eben diese Juristenkleidung zu kaufen gibt 😀

Naja, ganz so schlimm sind wir ja auch nicht, aber…ein bißchen…manchmal… Wir haben aber nichts gefunden, außer diesem witzigen Spiel, aber da die Eltern nichts gekauft haben, gab´s heute auch nichts für die Kinder (hat erstaunlich einfach funktioniert diese Argumentation).

Aends klingelte noch der Rewe Mensch und brachte unsere Einkäufe. Das haben wir seit ein paar Wochen nur noch so gemacht. Wir haben nämlich einfach so wenig Zeit, dass wir sie nicht mit Einkäufen verplempern wollen.

Eigentlich hatten wir deshalb auch beschlossen, dass wir uns nur noch einen Termin pro Wochenende legen. Denn was wir uns wirklich wünschen ist, dass wir einfach mal auf dem Sofa sitzen und nichts tun. Aber bei 4 Menschen, die alle ein Sozialleben haben, rennen wir eigentlich nur durch die Gegend und dann ist das Wochenende auch schon wieder um. Ganz so gut klappt das leider noch nicht mit unserem Plan.

Und weil die Sonne dann doch noch rauskam und wir ja schon ewig nicht gegrillt haben, haben wir zum Abendessen den Grill angeworfen. Dieses Mal gab es eine sehr fischige Variante.

Der Mini wurde vom Papa ins Bett gebracht und Maxi und ich haben noch den zweiten Harry Potter Film zu hälfte angesehen. Ich habe damals nicht ein einziges Harry Potter Buch gelesen und keinen einzigen Film angeschaut. Aber plötzlich ist der Maxi im Harry Potter Fieber und das macht mir mit ihm gemeinsam solchen Spaß! Herrlich!

Sonntagmorgen: Ich wache um 8:15 auf, das Bett neben mir ist leer und als ich ins Kinderzimmer rübergehe, sind da auch keine Kinder. Die siezen alle im Wohnzimmer und spielen Skip Bo. Ich freue mich, weil ich ausschlafen durfte aber eigentlich ist es viel schöner, wenn wir alle noch ein bißchen im Bett kuscheln. Dafür lasse ich mich auch gerne wecken.

Nach dem Frühstück sind wir natürlich erstmal wählen gegangen.

Nach dem Wählen fuhren wir nach Solingen zur Schwiegermutter. Wir haben nämlich mit ihr noch gar nicht meinen Geburtstag (und den vom Schwager) gefeiert. Das haben wir bei einem herrlichen Mittagessen nachgeholt.

Gibt auch schöne Seiten in Solingen.

Auf dem Weg vom Auto zum Mittagessen kamen wir an einem Kastanienbaum vorbei, der gerade ganz frische Kastanien abgeworfen hat. Da MUSS man ja einfach zugreifen. Also haben wir ganz, ganz viele Kastanien eingesammelt, bevor es andere Kinder tun konnten 🙂 Dafür nimmt man gern in Kauf, 10 Minuten zu spät zur Verabredung zu kommen.

Das Essen im Steinhaus war der Hammer. So lecker, dass schon alles aufgegessen war,bevor ich ein Fotos machen konnte.

Kleiner Verdauungsspaziergang mit Abstecher auf den Spielplatz danach.

Und die Kinder haben sich wieder wie Bolle über den Hund gefreut. Von mir hammse das ja nicht!

Bevor wir nach Hause fuhren, haben wir noch ein paar Sonnenstrahlen in Omas Garten eingefangen.

Und jetzt wartet ein bißchen Bügelwäsche auf mich. Ab nächster Woche wird der Bügelberg an Kinderwäsche dann wieder etwas kleiner für mich und den Mann, denn nächsten Sonntag kommt unser neues AuPair. Davon erzähle ich Euch dann nächste Woche.

 

 

 

Was machen andere Familien am Wochenende? Könnt Ihr bei Susanne von Geborgen Wachsen sehen.

Hallo Glück!

Ich höre Stimmen, viel zu laut. Ich ziehe mir das Kissen über den Kopf, aber die Stimmen werden lauter. Wer redet denn so laut, mitten in der Nacht? Ach, die Kinder natürlich. Jetzt bin ich wach. Irgendein Geräusch kann ich nicht zuordnen, es klingt ein bißchen, als würden sie einen Schrank aus Massivholz zimmern, aber das kann doch nicht… einer schimpft, der andere schreit zurück. Sie streiten, dann fliegt die Tür zum Schlafzimmer auf: Mama, der Maxi hat zu mir A*sch gesagt! Dahinter der große Bruder: Ich habe Hunger, kann ich ein Nutellabrot? Und dürfen wir fernsehen? Sie poltern die Treppe runter. Mama komm doch endlich! Ich schaue auf die Uhr. 7:10 Uhr. Hallo Sonntag! Weiterlesen

Unser Wochenende in Bildern

Endlich Wochenende- und dann regnet es!  So ein Mist! Obwohl- eigentlich hatten der Mann und ich ein paar Dinge im Garten zu tun, und um ehrlich zu sein: Gartenarbeit macht uns jetzt nicht so richtig Freude, um es mal freundlich auszudrücken. Also war der Regen so schlimm auch wieder nicht. Weiterlesen

Wie ist das Leben mit AuPair?

Heute vor einer Woche ist unser erstes AuPair Mädchen angekommen. Am Abend ihrer Anreise war ich so aufgeregt, wahrscheinlich noch aufgeregter als sie. Worüber sollen wir reden? Was wird soll ich ihr zu essen machen? Werden wir uns mögen? Und vor allem: Wie wird es sein? War es die richtige Entscheidung? Kurz bevor der Mann und sie vom Flughafen kamen, war ich kurz davor, wegzulaufen. Weiterlesen

Alles andere kann warten

„Mama, ich bin die Feuerwehr und Du bist ein Haus das brennt!“ Mein Jüngster sitzt inmitten von aufgetürmten Sofakissen und wartet darauf, dass er endlich losspielen kann. Schon zum dritten Mal ruft er nach mir: „Mama! Jetzt komm endlich!“
„Gleich, mein Schatz, ich muss nur noch kurz eine Mail schreiben, dann komme ich.“ Da sitzt der eifrige kleine Feuerwehrmann auf seinem Sofakissen-Berg und hat nichts zum Löschen. Er schmollt.

Eigentlich muss ich gar nicht nur eine Mail schreiben Weiterlesen

Angekommen

Ich könnte glatt neidisch auf die heilige Familie sein. Als wir Weihnachten in der Kirche saßen und ich auf diese Szene blickte, wie sie (von hinreißend aufgeregten Kindern gespielt) im Stall knieten, da dachte ich: „Diese Familie ist angekommen.“ Weiterlesen