Wie ist das Leben mit AuPair?

Heute vor einer Woche ist unser erstes AuPair Mädchen angekommen. Am Abend ihrer Anreise war ich so aufgeregt, wahrscheinlich noch aufgeregter als sie. Worüber sollen wir reden? Was wird soll ich ihr zu essen machen? Werden wir uns mögen? Und vor allem: Wie wird es sein? War es die richtige Entscheidung? Kurz bevor der Mann und sie vom Flughafen kamen, war ich kurz davor, wegzulaufen. Weiterlesen

Mamablogger- Wichteln: Kennt Ihr schon „Mit Kinderaugen“?

Kennt Ihr Berlinmittemom? Oder die Super Mom? Oder Stadt, Land Mama? Bestimmt, oder? Und Lucie Marshall? Frau Mutter? Sonea Sonnenschein? Wahrscheinlich, auch, stimmt´s?

Ich schon, denn, viele von ihnen habe ich schon auf Veranstaltungen getroffen und manche von ihnen auch privat. Man kennt sich nämlich untereinander, so als Mamablogger (oder Babybogger oder Elternblogger) und manchmal werden sogar richtige Freundschaften daraus.

Bei einem unserer regelmäßigen Austausche kamen wir auf die Idee, eine Art Blogger-Wichteln zu veranstalten. Lisa von Stadt Land Mama war so lieb und hat alle, die teilnehmen wollten auf kleine Zettel geschrieben und dann gelost. So erhielt jeder Blogger einen anderen Blogger, der seinen Blog vorstellt und einen Blogger, den er selber vorstellen soll.

Mama Mia wurde hier von Stadt Land Mama vorgestellt und ich habe heute die Ehre, Euch Dajana und ihr Blog „Mit Kinderaugen“ vorzustellen.

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Auch Dajana habe ich schon mehrfach getroffen und kann versprechen, dass es mit ihr nie langweilig wird! Für unser Blogwichteln hat sie mir ein paar Fragen beantwortet:
Ich hab mir gerade einen Kaffee gemacht und mit meinem Rechner am Küchentisch. Und Du so?

Bei mir ist es gerade 23.03Uhr und ick sitze in sehr lässigen Baumwollstrumpfhosen (Kopfkino an) auf der Couch. Die Männer liegen schon im Bett. Bei mir wird es wie immer nicht vor 24.00 Uhr werden, bis ich mich dann mal in die Federn schwinge.

 

Stell Dich doch mal kurz vor!

Ich bin Dajana. Fast 35. Brandenburgerin, die seit über 10 Jahren im Rheinland lebt. Mama des dreijährigen Mini Chefs. Ich lache gern und viel. Bin offen und sehr kontaktfreudig. Ehrlich. Sehr euphorisch. Ick bin schnell von Dingen begeistert und dann umso enttäuschter, wenn sie nicht klappen. USA verliebt. Reisebegeistert, aber dennoch kann ich mich in Flugzeugen nie zu 100% entspannen. Noch was?! Nö, wa? Reicht!

 

Denkst Du, Erwachsene können die Welt noch mit Kinderaugen sehen?

Ich glaube viele haben es leider verlernt. Wir sollten es aber unbedingt immer wieder mal tun. Auch wenn das im alltäglichen Leben nicht immer so einfach ist. Wer hat schon jeden Tag die Zeit, 15 Minuten mit voller Hingabe eine Schnecke zu beobachten?! Aber lässt man sich darauf ein und lässt eben Haushalt und Arbeit mal kurz liegen, dann kann man unfassbar schöne Dinge durch seine Kinder entdecken, die einem so vielleicht nie aufgefallen wären. Auch mal kindlich und völlig frei wie blöde schreiend durch die Wohnung (oder wahlweise die Einkaufsstraße) rennen, sollte man hin und wieder mal tun. Dit befreit wirklich ungemein.

 

Auf deinem Blog gibt es verschiedene Rubriken und eine große Vielfalt an Themen. „Mit Kinderaugen“ ist echt vielseitig. So bist Du auch, oder?

Ja ich bin sehr vielfältig. Allerdings kann das auch schwierig sein, denn ich kann mich ganz schlecht entscheiden. Immer wieder überlege ich, ob es auf meinem Blog zu viele Themen gibt. Aber von einem Thema trennen kann ick mich eben och nicht. Ich mag meine Themen und ich sehe an den Zahlen, dass sie bei meinen Lesern gut ankommen. Es gibt keine Kategorie, die wenig besucht wird. Die eine ist zwar beliebter als die andere, aber es ist eben keine so „unbeliebt“, dass ich mich von ihr trennen möchte.

 

Wenn Dajana bloggt, wie darf ich mir das vorstellen? Einfach so drauf los oder eher mit Redaktionsplan und so?

Von beidem etwas. Ich habe immer viele Ideen und Themen im Kopf, die ich in einem Zwei-Wochen-Plan strukturiere. Dazu kommen Kooperationen, die ich mit einplane. Also grob steht immer ein Plan fest. Dieser kann aber spontan umgeschmissen werden, wenn ich zum Beispiel ein Thema habe, über das ich unbedingt bloggen möchte oder wenn eine Koop reinkommt, die schnell online gehen muss. Aber prinzipiell arbeite ich mit einem Themen- bzw. Redaktionsplan.

 

Gibt es noch etwas, das meine Leser wissen sollten, bevor sie jetzt alle einmal rüberklicken?

Ick schreibe so, wie ick quatsche. Wer mich „in echt“ kennt weiß, dass das stimmt. Einge Leser müssen sich daran erst gewöhnen, dass ich eben mit Brandenburger Dialekt schreibe. Natürlich nicht von vorne bis hinten. Dit wäre einfach zu viel. Aber hier mal ein „icke“ und dort mal ein „och“…so sind meine Texte. Ich kann natürlich auch hochdeutsch schreiben und wenn es ein Auftrag verlangt, schreibe ich auch „normal“. Aber auf meinem Blog schreibe ich eben so wie ich rede.

 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen auf „Mit Kinderaugen“.

Und falls Ihr mir auch mal Fragen stellen wollt: Einfach unter diesem Beitrag in den Kommentaren Eure Fragen stellen 🙂

Mamablog Mama Mia

Updates am laufenden Band. Mutterrolle 6.0

Maxi hatte gestern ein Spielplatzdate mit seinem liebsten, besten „Kackpups-Freund“ (fragt nicht!).

Wir Mamis hatten es uns auf einem sonnigen Plätzchen am Rande des Sandkastens gemütlich gemacht. Nun, gemütlich ist wohl nicht ganz richtig, aber sonnig war es und gesessen haben wir auch, und da die Kinder friedlich spielten, kam uns dieses 20 cm schmale Stückchen Sandkastenbegrenzung doch sehr gemütlich vor.

Ins Gespräch vertieft schoben wir uns den Inhalt der mitgebrachten Tupperdosen in den Mund und hatten es also sehr nett.

Dann war da plötzlich diese andere Mutter. Ihr Sohn wollte wohl nicht so, wie sie wollte und da hat sie mit ihm geschimpft und als er zurückschimpfte hat sie ihn einfach gepackt und hinter sich her gezogen.

„Warum schimpft die denn so?“, fragte ich absichtlich ein bißchen laut, denn ich fand ihr Verhalten ziemlich übertrieben.  Es war doch gerade alles so schön. Das Wetter war schön, die Kinder spielten schön, wir unterhielten uns schön- kein Grund so ungeduldig zu werden. Warum spricht die Frau nicht mit ihrem Kind? Sie muss es ihm doch nur erklären! Was´n das für eine?!

Krchps, machte der Keks in meinem Mund. Dabei wollte ich doch eigentlich nie auf einem Spielplatz rumkrchpseln. Und mit dem nächsten Krchps musste ich zugeben, dass ich wohl auch nicht ganz die Mutter war, die ich mir vorgestellt hatte zu sein.

Ich wollte eine Mutter von netten, wohlerzogenen Kindern werden. Das gedachte ich dadurch zu erreichen, dass ich meinerseits immer sehr nett und freundlich zu meinen Kindern sein wollte. Auf diese Weise gewertschätzt und verstanden würden meine Kinder mir ein einziger Quell der Freude sein. Nichts gegen meine Jungs, aber der Plan ist nicht ganz aufgegangen.

Ich wollte außerdem immer cool bleiben. Über eine zerbrochene Scheibe muss man sich ja nicht gleich aufregen und  so einen Teller kann man doch ersetzen. Nachdem in diesem Hause vom Waschbecken über die Türklinken bis zum Glasschrank fast nichts mehr unversehrt ist, hat meine Coolness ein bißchen gelitten.

Nie wollte ich so eine Mutter werden, die auf dem Spielplatz immer etwas zu Essen dabei hat. Die Kinder verhungern wohl nicht, wenn sie in den 3 Stunden zwischen Kaffeeklatsch und Abendessen mal nichts zu essen bekommen, dachte ich, aber da ahnte ich ja auch noch nichts von Minis Appetit.

Und da saß ich nun mit meiner Tupperdose. Irgendwo zwischen den anderen Müttern, die das belächeln und denjenigen, die einen gesünderen Inhalt bevorzugen würden, hatte ich mich eingereiht.

Es ist nämlich so, dass meine Mutterrolle im Laufe der Jahre doch einige Updates erfahren hat.

Erst war der Sohn so klein und niedlich und alle größeren Kinder schienen mir so schlecht erzogen. Heute lebe ich in einer Welt voller Trotzanfälle und Liebeserklärungen, die mit „Kack-“ beginnen.

Andere Mütter schienen mir manchmal so kopflos- heute habe ich zwei Kinder und bin froh, wenn wir alle vollständig bekleidet aus dem Haus gehen (nur vollständig, nicht sauber).

Als ich nur ein Kind hatte, hatte ich alle Zeit der Welt, dem Maxi Dinge zu erklären. Heute muss es manchmal einfach schnell gehen.

Neben meiner eigenen Mutterrolle hat auch die Sicht auf andere Mütter in den letzten Jahren ein paar Updates bekommen. Das liegt daran, dass ich im Laufe von Elternzeiten, Berufstätigkeiten, steigender Kinderzahl, wachsendem Argumentationsvermögen des Maxi und schwindendem eigenen Nervenkostüm viel mehr Einsichten in all die Zwänge erhalten habe, in die Mütter im Alltag so geraten können.

Ich weiß ja nicht, was diese Mutter, die so ungeduldig mit ihrem Sohn war, an diesem Tag schon alles hinter und vielleicht noch vor sich hatte.  Wahrscheinlich war ich unfair zu ihr. Am liebsten hätte ich ihr einen Keks aus meiner Tupperdose angeboten. Aber wer weiß, was sie dann von mir gedacht hätte!

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Spielplatz

 

 

12 von 12 im April

Yay! Es ist wieder 12 von 12 Tag, und ich habe es tatsächlich mal geschafft!

Es war allerdings schon Nachmittag, als mir einfiel, dass heute wieder der Tag der schönen Blogger-Tradition ist, die Caro von „Draußen nur Kännchen“ ins Leben gerufen hat, und bei der man am 12. des Monats 12 Bilder des Tages postet.

Als es mir einfiel machten gerade beide Kinder Mittagsschlaf (Sechser im Lotto!) und ich beschäftigte mich mit meinem neuesten Hobby: Sketchnotes. Das hatte ich auf dem Blogst Barcamp von Frau Hölle gelernt, und seitdem kann ich nicht mehr aufhören.

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Nachdem die Jungs aufgewacht waren, haben wir den Rest des Tages im Garten verbracht.

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Weil es dort gerade so schön ist.

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Besonders für den Maxi ist der Garten gerade total super, denn der wird gerade ein richtig wilder Junge und muss sich täglich ordentlich auspowern.

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Ein großer Spaß: Pylonen mit dem Gartenschlauch umschießen. Dass die Dinger Pylonen heißen, hat der Maxi mir beigebracht. Keine Ahnung, woher er das weiß, aber er hat die immer so genannt, bis ich gefragt habe, warum er die so nennt. „Die heißen so. Doch echt!“, war seine Antwort. Daraufhin habe ich das mal gegooglet und siehe da, der Maxi hat Recht. Bei mir hießen die einfach „Hütchen“…

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Aber auch zu zweit haben Mini und Maxi sehr viel Spaß.

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Der Mini ist von den Gänseblümchen sehr fasziniert.

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Am liebsten pflückt er sie ab und steckt sie sich in den Mund.

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Schon vor ein paar Tagen haben wir ein Gemüsebeet angelegt. Mal sehen, ob da demnächst etwas wächst…

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Am Abend habe ich eines meiner Lieblingsgerichte gekocht: Tagliatelle mit grünem Spargel und Pfefferbutter.

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Leider mögen das nicht alle Familienmitglieder, deswegen gibt es für den Maxi die Kindervariante.

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Wenn ich koche, sieht das übrigens so aus:

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Noch mehr Beiträge zu 12 von 12 findet ihr bei „Draußen nur Kännchen“.

Und wie war Euer Tag so?

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!

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Bist Du glücklich? Blöde Frage!

Samstagabend. Annette Frier sitzt bei „Wetten Dass“ und erzählt davon, wie sie als frischgebackene Zwillings-Mutter ständig gefragt wurde, ob sie denn nun glücklich sei. Ob alles schön sei.

„Ich war so perplex, ich wußte gar nicht, was ich sagen soll. Ich dachte, ich werde nie wieder etwas sagen, ich werde für immer mit dem Kinderwagen am Rhein entlang gehen.“

Ich saß vorm Fernseher und wußte genau, was Annette Frier meinte. Warum fragt man Mütter sowas immer? Ich weiß nie, was der andere dann von mir hören möchte.

Eine Mutter muss ja wohl glücklich sein, scheint hinter der Frage zu stecken. Kann man schließlich noch unglücklich sein, wenn man Kinder hat? Wer mich als Mutter fragt, ob ich glücklich bin, der möchte ein verklärtes Lächeln über mein Gesicht huschen sehen wenn ich von ganzem Herzen jubilierend sage: „Ja, so habe ich mir mein Leben immer vorgestellt! So sollte sein! Ich bin angekommen!“

Manchmal liegt mir genau so eine Antwort sogar auf der Zunge. Oft möchte ich allerdings lieber antworten: „Naja, so glücklich wie man eben sein kann,wenn man vor Müdigkeit kaum geradeaus gucken kann!“ Oder: „Ja, wenn ich gerade nichts Wichtigeres zu tun habe, bin ich auch glücklich.“

Wenn ich die Frage ganz genau nehmen würde, müsste ich ungefähr so antworten: 

Ich bin glücklich, weil meine Jungs die süßesten kleinen Lausbuben sind, die ich mir vorstellen kann. Ich bin verliebt in einen tollen Mann. Meine Söhne haben ein sorgenfreies, unbeschwertes, glückliches Leben. Ich bin gesund. Ich habe ein schönes Haus, einen interessanten Job, nette Freunde, tolle Leser.  Ich bin mit meinem Aussehen zufrieden und ich freue mich auf unseren Hollandurlaub nächsten Monat.

Ich wünsche mir aber auch, endlich mal wieder in Ruhe eine Mahlzeit zu mir nehmen zu können und eine Nacht durchzuschlafen. Ich sehne mich nach mehr Zeit für mich, ich würde gerne mal ungestört schreiben können und fühle mich manchmal wie gefangen. In meinem Träumen sitze ich in der Sonne, schaue aufs Meer und genieße ein Glas Rotwein, nachdem ich den ganzen Tag geschrieben habe. Gelegentlich mache ich mir Sorgen über den Wiedereinstieg in den Job.“

Und das ist nur die Kurzfassung!

So genau will das natürlich niemand von mir wissen. Das ist genau der Grund, warum ich diese Frage so blöd finde.  „Bist Du glücklich?“- das ist so eine Teenager-Frage. Das Leben eines Erwachsenen ist viel zu vielschichtig, als dass man auf allen Ebenen immer nur glücklich sein könnte . Das gilt auch für das Muttersein.

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Natürlich bin ich glücklich, wenn ich mein Baby im Arm halte. Muttersein bringt definitiv eine ordentliche Portion emotionaler Hochs mit sich. Auf der anderen führt es aber auch zu emotionalen Tiefs, denn Muttersein bedeutet auch Sorgen, Ängste, Müdigkeit, Erschöpfung, Streß, Zeitmangel, Fremdbestimmtheit- alles Dinge, die eher nicht so glücklich machen. Glück auf der ganzen Linie bis in alle Ewigkeit, das wird einem mit dem Baby nicht automatisch mitgeliefert.

Das zeigt auch die weltweite Studie zum Thema Glück. Menschen mit Kindern sind nicht glücklicher oder unglücklicher als Menschen ohne Kinder. Lediglich in der Altersgruppe der 34-46jähringen waren Eltern ein bißchen glücklicher als Kinderlose.

Dieses Ergebnis hat mich aber doch ein bißchen überrascht. Dass Elternsein nicht automatisch Glücklichsein bedeutet, ist klar, aber dass Eltern nicht wenigstens ein bißchen glücklicher sind, als Kinderlose? Der Schlüssel zum Glück liegt nämlich nach meiner Ansicht in uns selbst: Es gibt immer schöne und weniger schöne Dinge in unserem Leben. Die Kunst ist, die schönen Dinge stärker zu gewichten und die unschönen Dinge ausblenden zu können.  Und wer bitte bekommt täglich mehr Schönes geliefert, das man in die Waagschale fürs Glücksgefühl werfen kann, als Eltern?

Kleine, unschuldige, süße Babys auf krummen Beinchen,  die ihr Glück wiederum auf Mamas Arm gefunden haben, die bestechende Logik von Kindergartenkindern, die einem die Welt erklären, saftige Küsse verteilen und sagen: „Mama, ich hab Dich an den Beinen und an den Armen lieb!“

Das hört irgendwann auf, schon klar, und wenn ich sehe, dass laut der Studie die über 46jährigen Eltern nicht mehr glücklicher sind als Kinderlose, dann schwant mir, dass in der Pubertät Schreckliches auf uns zu kommt…

Manchmal geht es mir wie Annette Frier in ihren ersten Wochen als Zwillingsmama. Ich möchte antworten: „Was?? Glücklich?! Nee! Ich bin müde!!“

An den meisten Tagen gelingt mir aber die richtige Gewichtung. Dann bin ich glücklich. Wenn ich gerade nicht zu beschäftigt bin, versteht sich.

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Gewinnerin des Herzilein Gutscheins

Normalerweise habe ich ja Spaß daran, alle Eure Kommentare auszudrucken, auszuschneiden und in einen schönen Lostopf zu legen, aus der der Maxi dann einen Zettel herausziehen darf. Besonders, weil Ihr so wunderschöne Kommentare geschrieben habt, wäre das bestimmt eine Freude gewesen. Bei 81 Kommentaren war mir das aber doch zu viel Arbeit. Ich habe deshalb einfach Zufallsgenerator.net bemüht. Und die glückliche Gewinnerin ist:

Julia mit diesem Kommentar:

„Mein Herz schlägt momentan besonders für ein Lachen von meinem Ältesten, der nach einer sehr langen, schweren Zeit (Krankheit) sein Lachen endlich wieder gefunden hat! Aber natürlich auch für seinen kleinen Bruder und allen sie uns durch diese schwere Zeit geholfen haben.“

Herzlichen Glückwunsch Julia! Den Gutschein erhältst Du von mir per Mail. Schickst Du mir Deine e-mail Adresse?

Alle anderen danke ich für so viele so schöne Worte. Ihr bekommt alle einen 10% Gutschein vom Herzklein Shop:

ZehnProzent

 

Viel Spaß beim Shoppen! Shoppen macht doch glücklich, oder? Mein nächster Post handelt vom Glücklichsein- vielleicht habe ich ja Glück und bekomme ihn bis morgen fertig…

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Gewinnt einen 100 Euro Gutschein von Herzilein

Einkaufen geht bei mir meistens so: KLICK!

Der Mini sitzt gerade nicht gerne im Kinderwagen und beschwert sich lautstark und ich ärgere mich immer wieder über diese engen Parkhäuser- wie zum Teufel soll ich da mein Kind aus dem Auto holen?

Da ich ja ohnehin gelegentlich (hüstel) an meinem Rechner sitze, kaufe ich also auch gerne online ein.

Einen besonders schönen Shop habe ich vor ein paar Monaten entdeckt: Herzilein tn-herzilein-logo

 

Der Name sagt eigentlich schon alles: In Herzilein steckt ganz viel Herzblut. Die Gründerin, Sonja Völker, hat in Wien ein kleines Team und gemeinsam erstellen sie die wunderschönen Teile der eigenen Kollektion in Handarbeit.

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In Wien gibt es drei Herzilein Geschäfte, aber zum Glück gibt es auch einen gut sortierten Onlineshop. Dort findet Ihr auch ausgesucht schöne Accessoires und Geschenkartikel kleiner, feiner Labels sowie reizende Stoffe- für die Näherinnen unter Euch.

 

Mir gefallen ganz besonders die bunten Shirts für Jungs, denn ich bin ja immer auf der Suche nach Alternativen zu blau, grün und schwarz. Hier seht Ihr nur eine kleine Auswahl der wirklich wunderschönen Kollektion. Es gibt Jeans, Bademode, Dirndl und süße Stickereien. Schaut auf jeden Fall mal rein, es ist ein ganz besonderer Shop!

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Und weil mein Herzilein für meine Leser schlägt, weil Ihr mein Herzilein mit Euren vielen Kommentaren und Mails beglückt und ich mich deswegen bei Euch von Herzen bedanken möchte, verlose ich heute einen 100 Euro Gutschein von Herzilein an Euch.

Schreibt mir einfach als Kommentar unter diesen Post, was Euer Herz im Moment am meisten berührt. Unter allen Kommentaren lose ich den Gutschein am Sonntag, den 6. April aus. Leider kann nur einer gewinnen, aber alle anderen bekommen einen 10% Gutschein.

Viel Glück

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Klitzekleines- Her mit dem Baby!

Am Sonntag fuhr ich mit dem Maxi auf dem Weg zum Theater („Der Grüffelo“) an meinem ersten Arbeitsplatz vorbei. Ich erkläre dem Maxi:

„Hier haben der Papa und ich uns kennengelernt.“

„Wart Ihr da noch winzig klein?“

„Nein, wir waren schon erwachsen, aber wir hatten uns vorher noch nie gesehen. Und dann haben wir gesagt, ach, wir haben uns so lieb, wir wollen immer zusammen bleiben und deshalb haben wir geheiratet!“

Maxi weiß anscheinend, was heiraten bedeutet: „Und Babys bekommen.“

Ich sage: „Stimmt, dann haben wir gedacht, es wäre doch schön, ein Baby zu haben. Wir haben ein Baby bekommen und wie haben wir das genannt?“

„Maxi!“

„Genau, und dann haben wir gedacht, das Baby ist ja sooo süß, davon wollen wir noch eins haben, und dann haben wir Deinen kleinen Bruder bekommen.“

Irgendwie hat es mich dann einfach gereizt und ich habe gesagt: „Und weil Ihr beide so süß seid und wir Euch so lieb haben, könnten wir doch eigentlich noch mal ein Baby bekommen, oder?“

„Ja“, sagt der Maxi nickend, „oder einfach nochmal zwei!“

Familienpolitik eines Dreijährigen: Einfach machen!

 

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Alles im Griff. Alles relativ.

Es ist so einfach, dass ich mich wundere, warum ich da nicht früher drauf gekommen bin. Endlich habe ich den Schlüssel für das „Ich-bin-so-eine-tolle-Mutter-Gefühl“ gefunden!

Na schön, die Methode entspricht wohl nicht so ganz der feinen englischen Art, aber wer sein Schlafdefizit seit Monaten wie eine Tsunami Welle vor sich her schiebt, wer drei Mal täglich zur Haustür rennt, um dann festzustellen, dass das Klingeln doch wieder nur in seinen Ohren war und wer ständig von einem zahnenden Baby so vollbesabbert wird, dass er sich von den nassen Klamotten schon eine Erkältung zugezogen hat, der muss nehmen, was er kriegen kann.

Mein Mutter-Ich kennt gute und schlechte Tage.  Die ganz besonders schlechten Tage erleidet mein Mutter-Ich nicht durch meine Kinder, sondern durch andere Mütter. Es gibt da vor allem eine Mutter in meinem Umfeld, die es regelmäßig schafft, dass ich mich schlecht fühle. Sie scheint alles im Griff zu haben, ist immer auf jede Lebenslage vorbereitet, kennt für jedes Problem die passende Lösung, hat immer auch für mein Kind Obst, Gemüse, Getränke dabei. Ihre Kinder können alles besser als meine, können alles früher als meine und sind vor allem besser erzogen. Das liegt natürlich daran, dass ich meine Kinder überhaupt nicht erziehe, deswegen macht sie das kurzerhand für mich mit.

Ich finde sie eigentlich nicht besonders toll. Ich habe regelmäßig nichts zu essen dabei, weil ich nicht glaube, dass meine Kinder im 60-Minuten-Takt etwas essen müssen. Ich habe kein Spielzimmer im Kofferraum meines Autos dabei, weil ich glaube, dass meine Kinder immer und überall etwas zum Spielen finden. Ich finde, diese Mutter ist immer ein bißchen „drüber“, aber ich fühle mich trotzdem nicht gut, wenn ich nach einem Tag mit ihr wieder zu Hause bin. Ich fühle mich faul, wenn ich auf der Bank sitzen bleibe, während sie die Streitereien unserer Kinder löst. Ich fühle mich wie ein Schmarotzer, wenn meine Kinder ihren Kindern die Apfelschnitze wegessen. Und ich gerate ins Grübeln, ob mein Sohn nicht vielleicht doch (so wie ihrer) langsam eine Fremdsprache lernen sollte.

Ebenfalls nicht gut für meinen inneren Frieden sind Mütter mit nur einem Kind, das schon mindestens vier Jahre alt ist. Die unterhalten sich immer so ruhig mit ihren Kindern, während von meinen immer eines brüllt und eines an mir rumzerrt, oder eines gerade auf die Straße rennt während das andere sich Sand in den Mund stopft. Dann fühle ich mich immer, als hätte ich gar nichts im Griff und als sei ich total überfordert. Während ich kopflos versuche, meine Kinder davor zu bewahren, sich den Hals zu brechen oder sich zu vergiften, stehen Mutter und Kind da, knabbern mitgebrachte Bio-Möhren und sehen mich mitleidig an.

Eher zufällig bin ich auf den Trichter gekommen, dass ich einfach nur in die Rolle der anderen Mutter schlüpfen muss, damit ich zufrieden lächelnd den Heimweg vom Spielplatz antreten kann.

Wir trafen eine befreundete Mutter auf dem Spielplatz. Sie musste das Anschaukeln ihres 1 1/2-jährigen unterbrechen, weil das Neugeborene wie am Spieß schrie. Während sie das Baby stillte, machte der Große ein Riesentheater und ihr blieb nichts anderes übrig, als verzweifelt zu versuchen, ihn mit immer lauteren Ermahnungen zu beruhigen, denn sie saß ja stillend auf der Bank fest. Mit hochrotem Kopf und zerzausten Haaren verließ sie später gemeinsam mit uns den Spielplatz. Ihr Großer wollte erst gar nicht laufen, dann wollte er weglaufen, dann schmiß er sich protestierend auf den Boden- das volle Programm. Mein Großer fuhr friedlich auf seinem Laufrad neben mir her, der Mini schlief im Kinderwagen. Gut, der Mini hatte vermutlich etwa 700g Sand im Bauch und der Maxi sang irgendetwas von „Kackpups“ , aber was ist das schon gegen zwei brüllende Kinder?

Plötzlich war ich diejenige, die ein bißchen mitleidig der anderen Mutter ihre Hilfe anbot. Ich war plötzlich diejenige, bei der scheinbar alles wie am Schnürchen lief. „Ja, als der Mini geboren wurde, hatte der Maxi auch eine anstrengende Zeit, aber das wird besser“, konnte ich total relaxed erklären. Ich war mit meiner Mutterrolle im Einklang, ich hatte alles im Griff.

Trefft Euch nicht mit diesen Supermüttern. Sucht Euch Mütter mit möglichst vielen, möglichst kleinen Kindern, am besten doppelte Drillingsmütter und verbringt die Nachmittage mit denen. Wenn ihr mal das Gefühl habt, ihr habt nichts im Griff: Es gibt immer jemanden, der hat die Dinge noch weniger im Griff!

Jaaa guuuut, das ist gemein. Aber man kann nicht immer nur nett sein. Außerdem werde ich das Gefühl nicht los, dass sich einige Mütter aus genau diesem Grund so gerne mit mir treffen…

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9 Monate

Gestern vor neun Monaten wurde ich geboren.

Okay, okay, ich geb´s zu: So richtig pflegeleicht bin ich nicht. Ich habe verstanden, dass meine Eltern nachts gerne hätten, dass ich schlafe, aber ich weiß noch nicht so richtig, wie das geht. Deshalb melde ich mich meistens stündlich, um zu sehen, ob noch alle da sind.

Da meine Mama am Ende ihrer Kräfte war, schläft jetzt am Wochenende immer der Papa bei mir, damit Mama mal ein paar Stunden am Stück schlafen kann. Ich muss zugeben: Das gefällt mir super! Allerdings ist der Papa auch ganz schön müde, der muss nämlich ganz oft bis spät in die Nacht arbeiten oder morgens um 7:00 in einen Flieger steigen- der würde am Wochenende auch gerne mal ein bißchen mehr schlafen, das ist mir schon klar.

Mama hat neulich mal getwittert: „Ich bin kurz vor „jedes Kind kann schlafen lernen“. Da sie darauf nur Antworten wie „bloß nicht!“, „auf keinen Fall“ bekam, gehe ich davon aus, dass das nichts Gutes ist. Wenn es nichts Gutes ist, wird sie´s ja nicht machen!

Tagsüber bin ich ein fröhliches Kind. Ich spiele sehr gerne im Zimmer meines großen Bruders. Wenn der in der Kita ist, lässt Mama mich manchmal stundenlang dort alles erkunden, das ist toll! Wenn Maxi da ist, geht das nicht so gut. Zufälligerweise suche ich mir nämlich immer das Spielzeug aus, das er auch gerade braucht und dann nimmt er es mir wieder weg.

Baby 9 Monate

Ich verbringe fast den ganzen Tag stehend. Seit ich weiß, wie man sich hochzieht, kann ich mich sogar an meinem großen Bruder hochziehen. Morgens ziehe ich mich immer schnell noch am Papa hoch, bevor der mit dem Maxi das Haus verlässt. Blöderweise ist dabei häufig meine Rotznase im Weg und dann muss der Papa sich nochmal umziehen.

Neulich habe ich eine wunderbare Herausforderung entdeckt: Die Treppe! Ich habe gejauchzt vor Freude, als ich sie das erste Mal als mögliches Ziel wahrgenommen habe. Seitdem arbeite ich daran, mich dort hochzubewegen. Auf die erste Stufe komme ich schon.

Meine Mama stillt mich noch 2x täglich. Darüber hinaus esse ich Brei, aber immer mehr auch einfach das, was der Rest der Familie isst. Neulich habe ich mein erstes Brot gegessen. Unter den verwunderten Blicken meiner Eltern habe ich zum Abendessen mehr Brot vertilgt, als mein großer Bruder. Und dabei war nur ein bißchen Butter drauf. Wartet mal ab, welche Mengen ich verdrücke, wenn Mama Leberwurst aufs Brot macht.

Äußerlich bin ich noch mehr oder weniger auf Werkseinstellung. Ich habe keine Zähne und keine Haare. Braucht kein Mensch!

Ich fange an zu fremdeln. Beim Pekip bewege ich mich keinen Zentimeter von meiner Mama weg. Ganz schlimm ist es, wenn unsere Putzfrau da ist und die mir zu nahe kommt, dann weine ich ganz laut. Die kenne ich ja auch noch nicht so gut!

Und jetzt noch ein super Tipp für alle Babys unter Euch, die ihren Eltern auch den Schlaf rauben: Seit ein paar Tagen lasse ich regelmäßig ein „Mama!“ verlauten (besonders, wenn sie den Raum verlässt). Probiert das mal aus! Herrlich, wie Mama dann ausflippt! Ich schwöre, damit macht Ihr alles wieder gut und könnt getrost weiterhin nachts das volle Programm verlangen und die machen das auch noch gerne!

In diesem Sinne!

Euer Mini aka „All-Nighter“.