Unser Wochenende in Bildern

Es sind Sommerferien. Der Maxi hat also sechseinhalb Wochen frei und der Mann und ich zwei. Nichts gegen die Offene Ganztagsbetreuung, aber ich wollte dem Maxi lieber Sommerferien ganz ohne die Schule bescheren. Also geht er in verschiedene Camps, bleibt zu Hause oder- so wie letzte Woche- verbringt ein paar Tage bei Oma und Opa. Weiterlesen

Lasst die Zeit nicht einfach so vorbei gehen

Meine Freundin sitzt mir gegenüber und lacht. Ich liebe es, mit ihr zu lachen und ich liebe es vor allem, dass wir über dieselben Dinge lachen können. Überhaupt sind wir uns sehr ähnlich und sie ist eine meiner wenigen richtig guten Freundinnen. „Weißt Du, dass es diesen Monat genau 5 Jahre her ist, dass wir uns das erste Mal gesehen haben?“, fragt sie. „Stimmt,“ sage ich und habe sofort diesen Moment vor Augen, als ihr Sohn und der Maxi sich vor fünf Jahren auf dem Spielplatz in die Wolle bekamen. Unsere Blicke trafen sich damals und ich wusste nicht so recht, wie ich mich verhalten sollte. Sollte ich eingreifen? Oder war das nicht nötig? Und an ihrem Blick konnte ich sehen, dass es ihr genau so ging, wie mir. Damals haben wir uns zum ersten Mal mit Blicken verständigt und zum ersten Mal gemeinsam gelacht. Zwei Frauen, ganz neu im Mütter-Business hatten sich gefunden. Weiterlesen

Ich bringe Dich durch die Nacht

In meiner Hand liegt eine Kinderhand. Sie ist winzig. Eifrig und unermüdlich knetet die kleine Hand meine große. Der kleine Mensch, dem diese Hand gehört ist unruhig. Er ist müde, aber er kann nicht schlafen. Dann, langsam (nach 10 Minuten oder waren es 20?) kommt er zur Ruhe. Die winzige Hand legt sich ruhig in meine, der Atem des Kindes wird langsamer und der kleine Mensch schläft ruhig weiter. Weiterlesen

Wie man entspannt muttert

Wer mit Kindern lebt, der weiß, dass sie voller Ideen sind, über die man nur staunen kann.

Kaum habe ich mich umgedreht, machen meine Söhne genau das, was sie eigentlich gerade nicht tun sollen. In dem Moment, in dem ich den Raum verlasse, haben sie wohl vergessen, dass sie nicht im Wohnzimmer Fußball spielen sollen. Sie erinnern sich nicht mehr daran, dass  das Sofa keine Hüpfburg ist und sie wissen auch nicht mehr, dass ich Nein zu noch einem Keks gesagt hatte. Weiterlesen

Lillydoo- die neue Superwindel? (Werbung)

Eine Ära geht zu Ende: Nach fünfeinhalb Jahren Wickeln ist seit ein paar Wochen auch mein Jüngster ohne Windeln unterwegs. Endlich kann ich ohne zusätzliches Handgepäck aus dem Haus gehen. Na gut, es ist nicht so, als hätte ich immer eine Ersatzwindel in der Tasche gehabt. Schön wär´s. Statt dessen ist meine Freundin Julia mehr als ein Mal durch die Nachbarschaft gestreift wenn wir bei ihr zu Besuch waren und hat bei allen Familien mit kleinen Kindern geklingelt, um zu fragen, ob jemand ihrer unvorbereiteten Freundin und ihrem Sohn eine Windel zur Verfügung stellen könnte. Weiterlesen

So anders und mir doch so nah

Schon seit Tagen schüttele ich ständig den Kopf und denke: „Das gibt´s doch gar nicht!““ Manchmal denke ich auch: „Wow!“ Oder: „Krass!“, aber jedenfalls komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus.

Heute ist der dritte Geburtstag meines Sohnes. Es ist so ein Eltern-Ding, dass man an diesen Tagen denkt, die Kinder würden ja so schnell groß werden und sich fragt, wo denn nur die Zeit geblieben ist. Ich staune aber nicht nur deswegen, da ist noch mehr. Ich staune über dieses Kind- und das eigentlich schon seit drei Jahren.

Vielleicht liegt es daran, dass vom ersten Tag an alles ganz anders war, als erwartet.

Ich hatte die Geburt wirklich gut geplant. Ich hatte mir (ja, lacht nur) für die verschiedenen Möglichkeiten einen Plan gemacht. Was machen wir, wenn die Geburt a) morgens b) mittags c) abends oder d) nachts los geht? Wie lösen wir die unterschiedlichen Betreuungssituationen, wer kümmert sich (vorübergehend) um den Maxi- ich hatte tatsächlich eine Tabelle gemacht. Und dann kam alles so….anders!

Es ging mitten in der Nacht los und zwar mit aller Macht. Ich rief meine Mutter an, so wie es auf der Tabelle stand, aber der Mini kam so schnell zur Welt, dass meine Eltern erst im Krankenhaus auftauchten,, als der Mini schon in meinen Armen lag. Maxis Geburt hat 18 Stunden gedauert, Minis nur zwei und ich konnte es nicht fassen. Ich sah dieses Kind in meinem Arm an und sagte in Endlosschleife: „Wie schön, dass Du da bist, oh, ist das schön, dass Du bei uns bist, oh mein Gott, Du bist da, Du bist schon da, oh wie schön, dass Du bei uns bist…“ Ich konnte es einfach nicht so schnell fassen wie er plötzlich bei uns war.

Babyblog

Manchmal sehe ich ihn heute noch an und denke: „Oh, wie schön, dass Du bei uns bist!“ Und so richtig fassen kann ich es eigentlich noch immer nicht. Vielleicht liegt es daran, dass diese Geburt für mein Hirn einfach zu schnell verlaufen ist und ich es bis heute nicht geschafft habe, es so richtig zu begreifen. Ich müsste nochmal die Zeitlupe sehen, bitte!

Vielleicht liegt es auch daran, dass der Mini so anders ist, als der Maxi. Der Mann und ich sind optisch sehr unterschiedlich, noch unterschiedlicher geht nicht! Groß-klein, hell-dunkel, dickes, wildes Haar-fast gar kein Haar, große Augen-kleine Augen, volle Lippen-schmale Lippen, ich könnte ewig so weiter machen. Als der Maxi in meinem Bauch war, war alles denkbar, ich erwartete irgendeine Mischung aus dem Mann und mir. Maxi kam und sah aus wie ich. Ach so sieht der aus. Wunderschön. Alles klar. Dann kam der Mini und sah so irgendwie so …anders aus.

Nach dem Maxi hatte ich eine Vorstellung davon, wie das Baby in meinem Bauch aussehen würde. Jedenfalls so ungefähr müsste es doch sein. Der Mini ist aber blond. Ich habe ein blondes, blauäugiges Kind. Nicht nur, dass mich der große Unterschied zum Maxi so erstaunt, es wirft auch alles über den Haufen, was ich in der Schule im Biounterricht über Genetik gelernt habe.

Blonde Haare haben mich schon immer fasziniert, ich musste mich manchmal sogar auf der Straße nach blonden Menschen (okay Männern) umgucken, weil ich nicht anders konnte. Jetzt habe ich ein blondes Kind! Mein Goldjunge. Nein, ich komme aus dem Staunen nicht heraus.

Und dann ist da noch seine extrovertierte Art. Der Mini singt und lacht und tanzt den ganzen Tag. Er bewegt sich hüpfend durchs Leben und findet überall innerhalb von 2 Minuten Freunde, weil er jedem sofort sein ganzes Leben erzählt. Wie begreift man etwas, das einem selber so fremd ist?

Was mich nach alledem wirklich bewegt ist, dass mir der Mini so nah ist, in mancher Hinsicht sogar näher als alle anderen Menschen, die ich liebe. Vielleicht ist es deshalb, weil der Mini so viel mehr körperliche Nähe einfordert, als es der Maxi jemals getan hat. Der Mini kommt zu mir, legt mir seine Arme um den Hals und lächelt glücklich. Er sitzt gerne auf meinem Schoß und schmiegt sich manchmal so an mich, als wäre er ein Neugeborener und wollte zurück in meinen Bauch. Er schläft immer noch gerne in unserem Bett und robbt sich dann ganz nahe an mich heran und hält dabei Papas Hand.

Vielleicht liegt es aber auch gerade daran, dass wir so unterschiedlich sind. Ist der Mini möglicherweise gerade in diesem Gegensatz zu mir wie eine andere Seite von mir, die in ihm   lebendig wurde?

Er ist mir so vertraut, wie einem nur das eigene Kind vertraut sein kann. Jeder Millimeter seines Körpers ist mir vertraut, jede Geste, jede Bewegung ist wie ein Teil von mir und gleichzeitig betrachte ich ihn immer staunend, immer bewundert, immer noch ein bißchen ungläubig.

Hört dieses Staunen jemals auf? Werde ich es jemals fassen können, dass der Mini zu uns gekommen ist?

Vielleicht, aber es wäre schade. Denn er IST ein Wunder- wie jedes Kind. Wenn man auch nur mehr als eine Sekunde darüber nachdenkt, ist es so unfassbar, dass man ein Kind zur Welt bringen kann und dass dann ein neuer, ganz eigener Mensch zu einem gehört, der ein Teil von einem ist, und doch so anders sein kann, als man selber.

Ich staune seit drei Jahren. Heute feiern wir das. Happy Birthday, Mini!

Mamablog Mama Mia

 

 

 

Ergobaby Trage zu gewinnen (Gesponserter Beitrag)

Weil mir so viele von Euch gerade zurückmelden, dass sie an der Kommentarfunktion im Blog scheitern, könnt Ihr mir für das Gewinnspiel der Ergobabytrage gerne auch hier auf FB einen Kommentar hinterlassen oder einfach eine Mail schreiben. LG Mia 

Wenn ich drei Dinge nennen sollte, die man mit Baby wirklich braucht, wäre eine Trage ganz sicher dabei.

Ich habe das Tragen erst beim Mini so richtig für mich entdeckt. Für Maxi und mich schien es nicht das Richtige zu sein, vielleicht habe ich es aber auch nur nicht richtig versucht.

Als Zweifachmama war die Trage ein Segen. Die ersten Wochen nach Minis Geburt verbrachte ich gefühlt den halben Tag im Garten- den Mini in der Trage und mit den dadurch freien Händen habe ich den Maxi auf der Schaukel angeschubst. Stunde um Stunde um Stunde. Da der Mini die ersten drei Monate seines Lebens komplett verpennt hat, lag er zufrieden mit seinem kleinen Köpfchen an meiner Brust und schlief in der Trage, so dass ich meine Hände für den Maxi frei hatte.

Als der Mini etwa fünf Monate alt war, war ich ein solcher Trage-Profi geworden, dass ich den Mini sogar in der Trage stillte. Beim Laufen! Unterwegs! Kein Problem!

Erst als der Mini anfing zu laufen, war er nicht mehr so ruhig in der Trage und fühlte sich dort nicht mehr so wohl. Heute vermisse ich das Tragen eigentlich sogar noch mehr als das Stillen, wenn ich an die Babyzeit zurückdenke.

Auf der Kind und Jugend Messe in Köln habe ich mir gemeinsam mit Jette aka Super Mom den Stand von Ergobaby mit all seinen wunderbaren Neuheiten angesehen. Auch in diesem Jahr gibt es wieder wunderschöne neue Designs, und eines habe ich für Euch mitgebracht und ihr könnt es mit ein bißchen Glück gewinnen:

Rose Harmony ist das neueste Design aus der Organic Kollektion von Ergobaby. Die Modelle aus der Organic Kollektion sind aus 100% kbA-Baumwolle, also aus kontrolliert biologischem Anbau.

Neben dem Augenmerk auf eine nachhaltige Produktion sind die Tragen der Organic Kollektion natürlich auch ergonomisch optimiert:

Ein extra breiter Hüftgurt verteilt das Gewicht des Kindes von den Schultern auf die Hüfte- das wird besonders dann interessant, wenn Ihr nicht nur in den ersten Lebenswochen tragen wollt.

Alle Ergobaby Tragen unterstützen die korrekte Anhock-Spreiz-Haltung und sind geeignet für Neugeborene bis hin zum 4. Lebensjahr (20 kg).

Ich hätte mir wirklich gerne sofort eine Trage umgeschnallt, mein Baby hineingelegt und wäre dann selig lächelnd mit meiner Nase immer an seinem Köpfchen weiter über die Messe geschlendert. Leider sind meine Babys schon groß deshalb könnt Ihr jetzt das Modell „Rose Harmony“ aus der Organic Kollektion gewinnen. Es kommt übrigens erst Mitte des Monats auf den Markt- Ihr wäret also die ersten!

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Hinterlasst mir einfach einen Kommentar zu diesem Post hier auf dem Blog. Seid Ihr auch solche Tragefans? Die Gewinnerin gebe ich am Sonntag, 11.10. bekannt.

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Wer hier kein Glück hat vielleicht bei der Super Mom mehr Glück- die hat Euch nämlich auch eine Ergobaby Trage mitgebracht. Hüpft doch mal rüber!

Und jetzt darf ich Euch noch ein Geheimnis verraten: Demnächst kommt ein neuer Kinderwagen von Orbitbaby auf den deutschen Markt. Noch kann ich nichts Genaueres verraten, aber Jette und ich haben den Orbitbaby O2 auf der Messe schonmal getestet. Jette hat in einem herrlichen Video dokumentiert, wieviel Spaß wir dabei hatten:

Der ultimative Mamablogger-Kinderwagentest

Gefällt er Euch??

Mamablog Mama Mia

 

Wie ein zu großer Mantel

Ich habe getrödelt. Ich bin verträumt stehen geblieben, um stolz mein Baby zu betrachten und habe dabei verpasst, dass mein Baby zum nächsten Sprung angesetzt hat. Jetzt ist der Maxi vier und ich muss mich sehr beeilen, um wieder mit ihm aufzuschließen.

Ein vierjähriges Kind ist nämlich sehr groß. Ein vierjähriges Kind ist so groß, dass es sehr selbständig ist. Ein Vierjähriges Kind ist so selbständig, dass es im Grunde so gut wie erwachsen ist.

Was ist passiert? Am Wochenende war der Maxi auf einem Kindergeburtstag in einer Kletterhalle eingeladen. Ich drehte bereits die dritte Runde um die Kletterhalle auf der Suche nach einem Parkplatz, als der Vater des Geburtstagskindes vor der Halle erschien. Ich ließ das Fenster hinunter um ihn zu begrüßen und er meinte: „Ich kann den Maxi auch einfach mit raufnehmen, dann musst Du keinen Parkplatz suchen.“ Ich drehte mich zur Rückbank um: „Ja, Maxi? Möchtest Du mit M. alleine mitgehen?“ Maxi hatte sich bereits abgeschnallt. Er nickte fröhlich und hüpfte aus dem Auto. „Tschö, Mama!“ (Im Rheinland sachse ja Tschö!)

Und da lief er davon. Er drehte sich nicht nochmal um. Ich blieb verdattert zurück.  Es ist ja noch ganz neu für uns, dass der Maxi alleine auf Kindergeburtstage geht. Er geht sonst nur alleine in die Kita, oder mal alleine zu den Großeltern, aber das da, das war etwas Anderes. ICH hätte mein Kind doch wenigstens hineinbringen müssen. Ich hätte ihm die Mütze abnehmen und ihm viel Spaß wünschen müssen. Und seit wann gibt es eigentlich keinen Abschiedskuss mehr? Hä? Statt dessen hüpft er einfach so davon. Ein komisches Gefühl.

Ich nutzte die Zeit für einen kleinen Besuch beim Christkind und da wurde das Gefühl noch komischer. Nun war der Maxi auf einem Geburtstag, ich in der Stadt und der Mann mit dem Mini zu Hause. Die ganze Familie über die ganze Stadt verteilt. Normalerweise sind beide Kinder in der Kita oder beim Mann, wenn ich alleine unterwegs bin. In ein paar Jahren wird es immer so sein, dass die Kinder eigene Termine haben. Sie werden zum Sport gehen, oder zum Spielen zu Freunden. „Na und? Was hast Du denn gedacht?“, könnte man nun fragen und es ist auch gar nicht so, dass ich das ungewöhnlich oder unerwartet finde, es wurde mir nur einfach plötzlich so klar, als ich alleine im Auto saß. Ich freue mich sogar auf die Zeiten, in denen es für mich als Mutter auch mal wieder ein bißchen mehr Unabhängigkeit geben wird, aber in diesem Moment war es irgendwie sehr neu und fühlte sich eher wie ein zu großer Mantel an.

Ich holte einen kleinen Halbstarken vom Kindergeburtstag ab, der natürlich weder Lust hatte, mit mir nachHause zu kommen, noch besonders begeistert von meinem Versuch eines Begrüßungskusses war.

Als ich im Auto nach etwa zwei Minuten Fahrt einen Blick in den Rückspiegel warf, war mein kleiner Großer eingeschlafen. Zu Hause trug ich ihn schlafend ins Haus, legte ihn aufs Sofa und betrachtete sein kleines Gesicht. Ich küsste seine kleine Hand und da sagte er im Halbschlaf: „Mami.“

„So ein Glück“, dachte ich bei mir. Ein vierjähriges Kind ist doch eigentlich noch ganz klein.

Mamablog Mama Mia