AuPair

Warum eigentlich ein AuPair? Als wir uns dafür entschieden, uns von einem AuPair im Alltag mit den unterstützen zu lassen, hatten wir einen langen Winter mit vielen Krankheiten hinter uns. Ich war gerade wieder richtig im Job angekommen, aber ständig war ein Kind krank und ich musste aus Meetings verschwinden, Termine absagen und ganze Projekte absagen.

Wir versuchten, die Kinderbetreuung neu zwischen dem Mann und mir aufzuteilen, aber was wir auch versuchten, es war nicht wirklich praktikabel.

Ein Kindermädchen? Das hilft uns auch nicht, wenn kurzfristig ein Kind krank wird.

Ein Babysitter? Ist nur etwas für freie Wochenenden.

Eine Leihoma? Deckt ja auch keine spontanen Ausfälle ab.

Alle denkbaren Optionen schienen uns unpassend. Wir brauchen jemanden, der immer da ist, weil er bei uns wohnt. Jemand, mit dem die Kinder so vertraut sind, dass wir sie immer gut aufgehoben wissen, auch wenn sie mal krank sind. Jemand, der nicht zu festen Arbeitszeiten kommt, so dass ich zu diesen Terminen gar nicht selber mit den Kindern spielen kann. Da blieb nur noch ein Au Pair.

Seit dieser Entscheidung haben wir viel mit Agenturen geredet, viele Vorstellungsgespräche geführt, viele schöne Erlebnisse gehabt, uns auch oft geärgert und vor allem: Viel gelernt.

Aus den Erfahrungen mit unserem ersten Mädchen haben wir schon so viel für das Leben mit unserem zweiten Gast gelernt. Natürlich gibt es trotzdem viele Dinge, die wir uns für unser drittes AuPair merken werden.

Wie findet man ein Au Pair? Was kostet ein AuPair? Was muss ich beachten? Viele Fragen standen vor dem Einzug unseres ersten AuPair. Meine Antworten und Erfahrungsberichte teile ich hier.

Und noch ein Tipp: Es gibt auf Facebook Gruppen für AuPair Gasteltern. Zum schnellen Austausch zu kniffligen Fragen, aber auch um mal Dampf abzulassen.