Unser Wochenende in Bildern

Es sind Sommerferien. Der Maxi hat also sechseinhalb Wochen frei und der Mann und ich zwei. Nichts gegen die Offene Ganztagsbetreuung, aber ich wollte dem Maxi lieber Sommerferien ganz ohne die Schule bescheren. Also geht er in verschiedene Camps, bleibt zu Hause oder- so wie letzte Woche- verbringt ein paar Tage bei Oma und Opa. Weiterlesen

Lasst die Zeit nicht einfach so vorbei gehen

Meine Freundin sitzt mir gegenüber und lacht. Ich liebe es, mit ihr zu lachen und ich liebe es vor allem, dass wir über dieselben Dinge lachen können. Überhaupt sind wir uns sehr ähnlich und sie ist eine meiner wenigen richtig guten Freundinnen. „Weißt Du, dass es diesen Monat genau 5 Jahre her ist, dass wir uns das erste Mal gesehen haben?“, fragt sie. „Stimmt,“ sage ich und habe sofort diesen Moment vor Augen, als ihr Sohn und der Maxi sich vor fünf Jahren auf dem Spielplatz in die Wolle bekamen. Unsere Blicke trafen sich damals und ich wusste nicht so recht, wie ich mich verhalten sollte. Sollte ich eingreifen? Oder war das nicht nötig? Und an ihrem Blick konnte ich sehen, dass es ihr genau so ging, wie mir. Damals haben wir uns zum ersten Mal mit Blicken verständigt und zum ersten Mal gemeinsam gelacht. Zwei Frauen, ganz neu im Mütter-Business hatten sich gefunden. Weiterlesen

Abschied auf Raten

Ein Wohnzimmer mitten in Deutschland. Rufen. Kreischen. Zanken. „Ich bin dran, Papa, ich bin dran!“

Zwei kleine Jungs hängen am Bein ihres Vaters und streiten darum, wer als nächster auf seinem Rücken Rodeo-Reiten spielen darf. Der Vater lacht, eins der Kinder weint vermutlich gleich, weil es den Ellenbogen des anderen ins Auge bekommen hat oder ähnliches. Es ist so laut und so wild. Es ist mein Wohnzimmer.

Die meisten meiner Blogposts entstehen in Situationen wie diesen. Weiterlesen

Meine Freitagslieblinge

Was war das wieder für eine anstrengende Woche. Es ist Freitag, 13 Uhr und ich sitze am Küchentisch vor meinem Rechner und schreibe diesen Text. Ich komme gerade aus Siegburg. Gestern hatte ich nämlich einen Termin in Hannover und musste um 5:00 los, mit dem Zug von Siegburg aus. Auf dem Rückweg hatten alle Züge Verspätung, ich habe meinen Anschlusszug verpasst, musste ewig warten und habe den nächsten Anschlusszug auch verpasst. Am Ende bin ich einfach nach Bonn Hbf gefahren und habe mich dort um 22:25 vom Mann abholen lassen (wäre ohne AuPair, das inzwischen die Kinder hütete auch nicht gegangen). Mein Auto stand aber noch am Bahnhof in Siegburg und Weiterlesen

Ein Lied für Dich

Es ist vielleicht nur ein Zufall, aber meine Kinder gehen genau so durchs Leben, wie sie in eben dieses hineingekommen sind.

Maxis Geburt dauerte 18 Stunden. Eine Ewigkeit. Kommt er oder müssen wir ihn holen? Ich wusste es zwischendurch wirklich nicht.

Minis Geburt dauerte genau zwei Stunden. Fruchtblase geplatzt, ins Krankenhaus gefahren, 20 Minuten im Kreißsaal- hallo Mini!

Es kommt mir so vor, als hätten meine Söhne dem Mann und mir mit der Art ihrer Geburt direkt ihre Visitenkarten überreicht. Weiterlesen

Ich bringe Dich durch die Nacht

In meiner Hand liegt eine Kinderhand. Sie ist winzig. Eifrig und unermüdlich knetet die kleine Hand meine große. Der kleine Mensch, dem diese Hand gehört ist unruhig. Er ist müde, aber er kann nicht schlafen. Dann, langsam (nach 10 Minuten oder waren es 20?) kommt er zur Ruhe. Die winzige Hand legt sich ruhig in meine, der Atem des Kindes wird langsamer und der kleine Mensch schläft ruhig weiter. Weiterlesen