Auch an blöden Tagen

Ich habe es einfach so hingeschrieben, als wäre es das einfachste der Welt: Wie einfach Familie sein kann! Dabei ist es in Wahrheit längst nicht immer einfach. Im Gegenteil.

Natürlich hatte ich in meinem letzten Post von Familie im Urlaub gesprochen, und das ist eine ganz andere Geschichte als die von der Familie im Alltag. Dennoch musste ich über mich selber und meinen eigenen Text schmunzeln, als sich schon am nächsten Tag meine Söhne so sehr und so ausdauernd in den Haaren hatten, dass ich am liebsten laut fluchend abgereist wäre.

Also erzähle ich Euch heute die andere Geschichte meiner Familie. Weiterlesen

Kinderseelen im Urlaub

Die Sonne glitzert auf dem Wasser. Die Mittagssonne brennt unerbärmlich und die einzige Bewegung, zu der man noch fähig ist, ist gelegentlich ein kühles Eis zum Mund zu führen. Die Kinder scheinen die Hitze gar nicht zu bemerken. Vielleicht, weil ein kühler Wind vorne am Meer weht, vielleicht aber auch, weil sie so beschäftigt sind. Die bauen nämlich einen Staudamm gegen die Wellen. Es ist ein sinnloses Unterfangen, aber das ist ihnen egal. Sie bauen und bauen und brechen in eine Mischung aus Jauchzen und Schimpfen aus, Weiterlesen

Unser Wochenende in Bildern

Es sind Sommerferien. Der Maxi hat also sechseinhalb Wochen frei und der Mann und ich zwei. Nichts gegen die Offene Ganztagsbetreuung, aber ich wollte dem Maxi lieber Sommerferien ganz ohne die Schule bescheren. Also geht er in verschiedene Camps, bleibt zu Hause oder- so wie letzte Woche- verbringt ein paar Tage bei Oma und Opa. Weiterlesen

Unser Wochenende in Bildern

Samstag Morgen. Wir müssen schnell die Einkäufe erledigen, denn Maxi hatte am Mittag ein Hockeyturnier.

Jede der Hockey-Jugendmannschaften hat einen Betreuer, der die Turniere koordiniert, also abfragt, welche Kinder teilnehmen, alle Infos an die Eltern schicken, dafür sorgen, dass Eis zum Kühlen und ein 1. Hilfe Kasten am Spielfeldrand stehen usw.  Für Maxis Mannschaft bin die Betreuerin ich. Ich habe zwar schon genug zu tun, aber das macht mir wirklich Spaß. Weiterlesen

Unser Wochenende in Bildern

Am Freitag wollten wir das Wochenende mit einer schönen Aktion einläuten, aber dann kam uns mal wieder der ganz normale Wahnsinn des Familienlebens dazwischen.

Der Plan war, dass wir nach dem Abendessen mit den Fahrrädern in die Rheinauen fahren, wo an diesem Wochenende das alljährliche Ballonfestival stattfand, und dort auf einer Picknickdecke das wunderschöne Schauspiel des Massenstarts ansehen.

Kurz vor dem Abendessen dann: Oh! Was ist das? Wir hatten Besuch! Zum Glück sind wir auf diese Art von Besuch eingerichtet. Weiterlesen

Work-Life-Balance: Geht es uns ohne AuPair besser?

Es war ein aufregendes Jahr und es neigt sich dem Ende zu: in zwei Monaten wird unser AuPair uns nach einem Jahr in unserer Familie verlassen.
Eigentlich hatten wir bereits eine Nachfolgerin gefunden. Unser neues AuPair sollte aus Kolumbien kommen und wir haben uns schon auf das neue Abenteuer gefreut. Dann gab es allerdings Probleme mit der extrem unprofessionell agierenden Agentur- der Deal platzte. Jetzt müssen wir von vorne mit der Suche beginnen. Das bedeutet, wir müssen eine neue Agentur suchen, viele, viele Bewerbungen studieren, Mails mit den Kandidatinnen austauschen, mit der engeren Wahl skypen, mit der noch engeren Wahl ein zweites und vielleicht ein drittes Mal skypen bis wir schließlich ein neues AuPair Mädchen finden. Mir kommen allerdings plötzlich Zweifel, ob ich überhaupt direkt ein neues Familienmitglied möchte. Weiterlesen

Unser Wochenende in Bildern

Dieses Wochenende hat durch den Karfreitag eigentlich schon am Freitag begonnen. Und obwohl es am Karfreitag hierzulande ein Tanzverbot gibt, hat mein Herz schon am frühen Morgen angefangen zu hüpfen und zu tanzen wie verrückt. Am Freitag haben wir nämlich den Maxi abgeholt. Der war seit dem letzten Wochenende bei meinen Eltern gewesen und genoss die Ferien im „Oma-Opa-Hotel, in dem jeder Wunsch erfüllt wird“- wie er es nennt. Ich habe ihn vermisst, das hat mir echt nicht gut getan. Und der Mini war ganz durch den Wind ohne seinen Bruder. Weiterlesen

Abschied auf Raten

Ein Wohnzimmer mitten in Deutschland. Rufen. Kreischen. Zanken. „Ich bin dran, Papa, ich bin dran!“

Zwei kleine Jungs hängen am Bein ihres Vaters und streiten darum, wer als nächster auf seinem Rücken Rodeo-Reiten spielen darf. Der Vater lacht, eins der Kinder weint vermutlich gleich, weil es den Ellenbogen des anderen ins Auge bekommen hat oder ähnliches. Es ist so laut und so wild. Es ist mein Wohnzimmer.

Die meisten meiner Blogposts entstehen in Situationen wie diesen. Weiterlesen