Unser Wochenende in Bildern

Samstagmorgen. Ich habe noch Muskelkater von Freitagabend, denn ich war beim Hockeytraining und es war erst mein drittes Training in der Halle- ich kann mich noch nicht so ganz daran gewöhnen; Hockey in der Halle ist mir irgendwie viel zu schnell. Immer wird über die Bande gespielt und bis ich gerafft habe, wo der Ball ist, ist er schon wieder weg 😀

Der Mini hat sich nun endlich auch zum Hockeyspielen entschlossen. Das hängt sicher damit zusammen, dass ein Freund aus der Kita auch mitspielt. Maxi hilft ihm morgens beim Anziehen der Schienbeinschoner und sagt aufmunternd: „In ein paar Jahren spielst Du 1. Herren, versprochen.“ Es geht doch nichts über Geschwisterliebe.

Wir Eltern sind auch sehr glücklich, denn wir haben durch Minis neues Hobby eine liebe alte Gewohnheit wieder aufnehmen können: Das Kaffeetrinken mit ein paar anderen wartenden Eltern im Clubhaus. Der Maxi tobt währenddessen mit einem anderen wartenden großen Bruder über die Anlage. Zwischendurch kommen sie bei ihren Eltern vorbei und schwatzen uns einen Kakao ab. Am Ende dieses Vormittags sind alle glücklich.

Nach dem Training fahren wir kurz in die Stadt. Der Mann will unbedingt unser Smart Home aufrüsten. Die Kinder helfen anschließend beim installieren und am Ende läuft alles. Wieder alle glücklich.

Ich bereite in der Zwischenzeit das Essen vor. Ich möchte ein Rezept für die Reihe Kochen für Kinder ausprobieren. Leider ist das Ergebnis nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Da muss ich nochmal ran.

Nach dem Essen spielen die Kinder mit Kapplas (das beste Weihnachtsgeschenk ever!) und wir hängen alle ein bißchen im Wohnzimmer ab. Genau so hatten wir uns unsere Wochenenden vorgestellt, als wir Ende letzten Jahres beschlossen, ein bißchen Termindruck herauszunehmen.

Ich lese mit dem Maxi noch ein bißchen Harry Potter und der gefangene von Askaban. Zu Karneval geht der Maxi natürlich als Harry Potter, der ist nämlich inzwischen ein Riesen Fan geworden und ich muss zugeben, dass ich auch ganz begeistert bin. Hätte ich nie gedacht!

Am Nachmittag habe ich Tennistraining. Ich bin so glücklich, dass ich damit wieder angefangen habe. Anders als Hockeyspielen ist Tennis etwas, das ich gut kann. Dieses eine Stündchen in der Woche und mit einem supernetten Trainer und ebenso netten Mitspielern ist ein echter Glücklichmacher.

Später sind wir noch beim Baumarkt in der Karnevalsabteilung vorbeigegangen. Jetzt sind alle versorgt (waren sie allerdings vorher auch schon doppelt und dreifach).

Am Abend wird gegrillt. Haben wir ja schon länger nicht gemacht.

Sonntagmorgen. Wir haben dem Mini eingebleut, dass er auf keinen Fall seinen Bruder wecken darf, sondern zu uns ins Bett kommen soll, wenn er aufwacht. Das tut er sogar. Wir hatten ja auch mit Netflix-Versprechen nachgeholfen. So haben wir eine knappe Stunde lang das Vergnügen eines kuscheligen Minis im Bett.

Das Frühstück war sehr lustig, weil die Kinder einen Monsterappetit hatten und einer nach dem anderen dem Papa ein Brot nach dem anderen wegass. „Kann ich das haben?“ „Ja, bitteschön, ich mache mir ein Neues.“ „Oh, kann ich das haben?“ Und so weiter 😀 Ich denke, ich kann bald wieder neue Klamotten kaufen.

Die Kinder spielen weiter mit den Kapla Steinen (hier eine originalgetreue Abbildung des Flughafens Köln/Bonn ;-))

Wir beschließen aber, dass es Zeit für frische Luft ist und haben einen kleinen Ausflug vor. Jetzt kommt eine Einheit „Geduld für Fortgeschrittene“ auf uns zu. Der Mini ist nämlich extrem eigen, was seine Klamotten angeht. Er hat im Grunde zwei Garnituren, die er akzeptiert, alles andere liegt nur im Schrank herum und wird unter Gezeter abgelehnt. In die Kita geht er inzwischen auch mit schmutzigen Klamotten, Hauptsache, er ist glücklich, ich diskutiere nicht mehr jeden Morgen über Klamotten mit ihm. Nun hatte ich leider alle tragbaren Hosen noch nicht fertig gewaschen und musste dem Mini Alternativvorschläge unterbreiten. Die Auswahl war eigentlich groß genug.

Leider war nichts davon für den Mini akzeptabel. Es hat sowohl mich als auch den Mann (abwechseln) viel Schweiß und noch mehr Worte gekostet, bis sich das Kind endlich zu einer Hose herabließ. Die Stimmung war allerdings gedrückt. Maxi schlug vor, in den botanischen Garten zu gehen. Das hellte die Stimmung auf. Bis…

Pech gehabt. Also gingen wir nur eine Runde um den Block und wieder nach Hause.

Am Nachmittag hatte ich mein erstes Hockeyturnier. Eigentlich wollte ich gar nicht mitspielen, denn wie bereits erwähnt bin ich ja nicht so wahnsinnig begabt und wollte meiner Mannschaft nicht im Weg rumstehen. Die wiederum wollten seltsamerweise, dass ich mitmache, also habe ich am Freitag kurzfristig doch noch zugesagt. Und am Ende war es ein Riesenspaß.

Meine drei Männer kamen zum anfeuern.

Und wir hatten ein paar tolle Spiele- und manche haben wir sogar gewonnen.

Jetzt liegen die Kinder im Bett, der eine hört noch AC/DC zum Einschlafen, der andere hört irgendein Hörspiel. Und ich bin froh, wenn ich meine müden Knochen jetzt aufs Sofa legen darf.

Habt eine schöne Woche!
Eure Halima

P.S. Noch mehr Wochenenden in Bildern findet Ihr wie immer bei Susanne Geborgen Wachsen.

 

4 Kommentare

  1. Uiiii, das Torwart / die Torwartin sieht ja respekteinflößend aus! Gut, dass du dich getraut hast. Meistens geht es doch auch um den Spaß beim Spielen. 🙂

    Mein Sohn liest auch gerade Harry Potter. Er selbst auf dem Kindle und in der Schule wird gerade Teil 3 vorgelesen. Das macht die Lehrerin in jeder Frühstückspause. 🙂

    Viel Spaß beim Hockey!

    • Wow, nette Lehrerin. Damit wäre man in Maxis Klasse sofort Lieblingslehrerin; die Kinder sind alle gerade im Harry Potter Fieber. Und sie können die ganzen Zaubersprüche auswendig. Da sieht man mal, wie wichtig Motivation fürs Lernen ist 😉

  2. Hallo,

    Kapplas kenne ich gar nicht. Ist das auch schon für kleinere Kinder geeignet. Meine Rasselbande ist fast 5 Jahre und die Zwillinge sind 2 Jahre alt.
    Danke für die Inspiration

    • Ja, so ab 3 auf jeden Fall. Aber den zweijährigen wird sicher auch etwas Lustiges damit einfallen 🙂

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