Weihnachtliche Semmelknödelsterne (Werbung)

Mit dem Weihnachtsessen ist das ja so eine Sache.

Ich erinnere mich, dass das Weihnachtsessen in meinem Elternhaus einfach phantastisch war. Dabei war das jetzt auch keine Sterneküche, die meine Mutter gezaubert hat. Aber es war eben unser immer gleiches Weihnachtsessen- und das haben wir einfach geliebt. Sogar meine jüngste Schwester, die damals für einige Jahre vegetarisch gelebt hat (also, selektiv vegetarisch muss man wohl sagen), hat das Rinderfilet genossen. Für sie war das „Weihnachtsfleisch“ und kam damit nicht von einem Tier. Kurz: Wir waren alle glücklich.

Nicht ganz so einfach scheint es hingegen, meine eigene Familie glücklich zu machen. Der Mann und ich kämen dabei noch irgendwie zusammen, aber die Söhne…keine Chance. Wir haben ein bißchen herumprobiert und so etwas ähnliches wie einen Kompromiss gefunden. Dennoch werden die Söhne nicht alles essen, was Weihnachten aufgetischt wird.

Was sie auf jeden Fall essen werden, sind unsere Semmelknödel-Sterne. Die gab es letztes Jahr zum ersten Mal, und weil sie so lecker waren, zeige ich Euch heute das Rezept.

Ihr braucht für 8 Portionen (Es sind 8 Portionen, weil man den Knödelteig in eine Kastenform füllen muss, aber so habt ihr gleich für den nächsten Tag schon das Mittagessen)

  • 500g Brötchen
  • 400ml Milch
  • 1 Zwiebel
  • Rapsöl
  • 4 Eier
  • Petersilie (TK oder frisch)
  • Honig

Die Brötchen in dünne Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben.

Die Milch erhitzen und über die Brötchen gießen. Etwa 30 Minuten ziehen lassen.

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und in Rapsöl anbraten.

Anschließend die angebratene Zwiebel, 4 Eier und 2 EL gehackte Petersilie in die Schüssel mit den aufgeweichten Brötchen geben und miteinander verkneten.

Den Backofen auf 160 Grad (Umluft) vorheizen.

Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und die Masse hineinfüllen.

Auf ein tiefes Backblech Wasser geben. Die Kastenform auf das Backblech stellen und im vorgeheizten Ofen 40-50 Minuten backen.

Danach muss die Masse abkühlen und nach dem Abkühlen im Kühlschrank kaltgestellt werden. Das ist super, denn so könnt Ihr das schon am Vortag vorbereiten.

Am nächsten Tag kippt Ihr den Kuchen aus der Form und schneidet ihn in 2 cm dicke Scheiben.

Aus den Scheiben Sterne ausstechen.

Rapsöl in eine Pfanne geben und mit 2 EL Honig verrühren. Die Sterne darin von beiden Seiten anbraten, so dass sie leicht braun und knusprig werden.

Und warum Rapsöl?

Rapsöl habe ich eigentlich erst kennengelernt, als ich anfing, Brei für den Maxi zuzubereiten. Zwar habe ich meistens zu Gläschen gegriffen, aber den Obst-Getreide-Brei habe ich immer selber zubereitet. Das war so einfach, es wäre Quatsch gewesen, dafür Gläschen anzuschleppen. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund empfahl dabei, einen Teelöffel Rapsöl in den Brei zu geben (übrigens auch in die Gläschen, wie ich bei der Gelegenheit erfuhr). Und so kaufte ich meine erste Flasche Rapsöl.

Seitdem gehört Rapsöl hier dazu. Bis dahin habe ich immer nur Olivenöl benutzt. Olivenöl hat aber einen starken Eigengeschmack. Den liebe ich ja gerade, aber manchmal passt es eben besser, wenn das Öl nicht dominiert, sondern man nur die eigentlichen Zutaten schmeckt. Deswegen benutze ich heute viel Rapsöl.

Denn auch für ältere Kinder und Jugendliche empfiehlt das Dortmunder Institut für Kinderernährung Rapsöl. Grund für die Empfehlung ist die spezielle Fettsäurezusammensetzung von Rapsöl, denn es verfügt über einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in Form der alpha-Linolensäure, die dazu beiträgt, einen normalen Blutcholesterinspiegel aufrechtzuerhalten.

Unterschieden wird übrigens zwischen raffiniertem und kaltgepresstem Rapsöl und auf den Unterschied sollte man beim Kauf achten- je nachdem, wozu man es braucht:

Zum Backen und Braten wird häufiger raffiniertes Rapsöl verwendet, da es keinen Eigengeschmack hat und sehr hitzestabil ist.

Kaltgepresstes Rapsöl eignet sich dagegen eher für die Zubereitung von Salaten oder Dips, denn es hat einen eher nussigen Eigengeschmack.

Für die Semmelknödel-Sterne empfehle ich Euch daher raffiniertes Rapsöl.

Egal, was Ihr zu Weihnachten kocht: Ich wünsche Euch ein wunderschönes Fest und ein erfolgreiches Abendessen. Aber vermutlich werden alle Kinder sowieso lieber mit ihren Geschenken spielen, als sich mit einer Mahlzeit zu beschäftigen. Egal, mit welchem Öl wir sie gezaubert haben 😉

Eure Halima

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