Ich wickel nicht mehr. Wie schade! (Werbung)

Gestern habe ich unsere Nachbarn auf der Straße getroffen. Sie sind stolze Eltern einer sechs Wochen alten Tochter und strahlen um die Wette. „Nur die Nächte…“, seufzte die Nachbarin und ich nickte wissend. „Am schlimmsten ist es, wenn sie nachts gewickelt werden muss. Dann ist sie nämlich erstmal wach. Und ich auch!“ Ja, das nächtliche Wickeln. Ich erinnere mich.

Kennt Ihr das auch? Der Mini hat als Neugeborener nach jedem Stillen lautstark in die Windel gedonnert. Dann musste ich ihn wickeln und das war so anstrengend und aufregend für ihn, das er danach erstmal wieder gestillt werden musste. Schon während des Stillens hörte ich, wie es wieder in die Hose ging und nach dem erneuten Wickeln haben wir wieder gestillt. So ging das manchmal eine halbe Nacht lang in Endlosschleife- zumindest kam es mir so vor.

Ich habe mir so oft gewünscht, dass die Wickelzeit endlich vorbei ist. Golden sah ich die Zeiten vor mir, in denen ich nicht mehr mit einem Koffer voller Winden das Haus verlassen müsste, sondern wieder eine kleine, schicke Handtasche mit mir führen dürfte. Wenn ich endlich im Badezimmer diese sperrige Wickelkommode rausschmeissen könnte und den großen, stinkenden Windeleimer. Wenn vor unserer Haustür nicht mehr ständig kleine Päckchen liegen würden und wenn mein Zeitplan nicht mehr andauernd aus den Fugen geriete, weil kurz vor Abfahrt plötzlich jemand ganz offensichtlich in die Windel drückte.

Inzwischen sind sie vorbei, die Wickelzeiten und was ist? Ich bin die erste, die schreit: „Ich mach das!“, wenn mein kleiner Neffe eine Windel braucht. Wickeln ist nämlich schön!

Wenn ich meinen Neffen wickel, dann habe ich ihn für ein paar Minuten ganz für mich. Und genau so war das auch, als meine Söhne klein waren. Die Minuten am Wickeltisch waren immer Momente, in denen ich mich ganz aufs Kind konzentriert habe. Beim Stillen hatte ich meistens mein Handy oder ein Buch dabei, beim Pekip habe ich mit den anderen Müttern gequatscht, aber beim Wickeln, da war die ungeteilte Aufmerksamkeit beim Kind. Und deswegen waren das auch immer die Momente, in denen ein Liedchen gesungen wurde oder ich das kleine Bäuchlein massiert habe oder einfach ein bißchen Quatsch gemacht habe, bis der kleine Maxi oder der kleine Mini vor Freude gequiekt haben.

Fast würde ich so weit gehen und sagen, ich habe am Wickeltisch die ersten Erfahrungen mit dem Jungsuniversum gemacht: Während ich heute mit Batman, Star Wars und Ninjago konfrontiert gar nicht mehr mit der Wimper zucke, war ich damals doch sehr erschrocken, als mir das erste Mal ins Gesicht gepinkelt wurde. Huch, was war das denn bitte?! Ach, sowas machen die auch?! Mit viel Übung und Erfahrung ist mir das später nur noch ganz selten passiert.

Wenn ich also heute auf die Wickelzeit zurückblicke, muss ich sagen, gut, dass es sie gab. Denn müsste man bloß wie bei einem Tamagochi ein paar Knöpfe drücken, wären die ersten Monate zwar viel einfacher, aber eben auch nicht so innig. Die Wickelzeit sollte man daher genießen.

Besonders gut geht das mit den Windeln von Lillydoo. Die sind nämlich nicht nur vom Design her so hübsch, dass man sie gar nicht in einer Schublade des Wickeltischs verschwinden lassen möchte, sie sind auch noch so unglaublich weich. Dabei kommen die veganen Windeln aber ohne PEG-Emulgatoren, Parabene, Parfüme, oder hormonaktive Substanzen aus. Deswegen hat Lillydoo als erste deutsche Einweg- Windelmarke auch die Überprüfung nach OEKO-TEX® STANDARD 100 auf gesundheitsbedenkliche Substanzen erfolgreich bestanden. Lillydoo überzeugt zusätzlich mit einer lokalen Produktion in der EU.

Mir bleiben nur noch gelegentliche Wickelmomente mit meinem Neffen und eine schöne Kooperation mit  Lillydoo, aber falls Ihr noch ein Wickelkind habt: Geniesst es!

 

 

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5 Kommentare

  1. Hallo Mia,
    was ist das denn für eine tolle Holzkiste? Ist die zur Aufbewahrung der Feuchttücher?

    Liebe Grüße,
    Annika

  2. Ich weiß der beitrag war so nicht gemeint, aber ich als mutter eines 3jährigen Sohnes der immer noch gewickelt werden muss/will, komme mir etwas veralbert vor…
    Ich genieße es überhaupt nicht und finde diesen ständigen Druck von kindergärtnern, opas und co auf mich und mein kind sehr anstrengend. Von Freude und genießen keine spur. Frust ist alles was bleibt.

    • Naja, veralbert ist aber jetzt auch ein bisschen überreagiert, aber ich verstehe natürlich vollkommen, dass das nicht deine Lieblingsaufgabe ist. Ich konnte damals ja auch kaum erwarten, dass es endlich vorbei ist. Aber rückblickend sieht man eben vieles anders, vielleicht geht es dir ja auch eines Tages so.

    • Mein Sohn war auch erst mit 3 Jahren trocken. Das ist gar nicht schlimm. Und besser als die, die immer in die Hose machen, das ist anstrengender. Dafür war meiner dann aber auch komplett trocken, auch nachts. Und hat nur ein oder zweimal in die Hose gemacht. Jedes Kind dann, wenn es bereit dafür ist. Einige fallen mit 4 oder 5 auch nochmal zurück und brauchen plötzlich wieder eine Windel. Dann ist das eben so. Am Ende werden sie alle trocken.
      LG Steffi

  3. Ich finde Lillydoo auch schön, aber mir ist es zu teuer. Mit den ganzen Gutscheinen, sind die Pampers billiger für uns.
    Wobei ich das Design echt toll finde.
    Unser Nachwuchs ist heute genau 4 Wochen alt und ich kämpfe auch etwas mit den Nächten. Er will zwar nicht so viel trinken, hat aber leider große Bauchschmerzen und windet sich dann immer, bis er mal einschläft.
    LG Steffi

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