Unser Wochenende in Bildern

Hoch die Hände, Wochenende! So hieß es für den Mann und mich am Freitag Abend. Aber nicht nur die Hände gingen hoch, auch wir beide gingen hoch hinaus, nämlich in die 12 Etage von Kranhaus 1 in Köln.

Dort waren wir auf einer Vernissage in einer großen Kanzlei eingeladen. Die Bilder des Künstlers haben mir wirklich super gefallen, aber eigentlich hatte ich nur Augen für den wunderschönen Ausblick.

Bevor wir nach Hause fuhren, gingen der Mann und ich noch ein bißchen Hand in Hand am Rhein spazieren. Zu Hause passte in der Zwischenzeit das AuPair zum ersten Mal auf die Kinder auf. Hat super geklappt!

Am Samstag morgen klingelte der DHL Mann und brachte gerade rechtzeitig meine Tennis-Klamotten. Leichtsinnig wie ich bin, hatte ich mich nämlich zum Tennistraining angemeldet, nachdem ich in den Sommerferien auf Elba zum ersten Mal nach 20 Jahren wieder den Schläger geschwungen hatte. Noch leichtsinniger war, dass ich mich für eine Fortgeschrittenengruppe angemeldet habe, was ich den ganzen Samstag Vormittag über heftig bereute.

Eigentlich ist ja jetzt schon Hallentraining angesagt, aber weil das Wetter so herrlich war, haben wir draußen trainiert. Und es hat mich so glücklich gemacht! Meine Güte, war das herrlich! Tennis, Sonnenschein, nette Leute- einfach herrlich!

Nach dem Training fuhr ich schnell nach Hause, denn meine Männer und das AuPair warteten darauf, gemeinsam auf die Kirmes im Dorf zu gehen. Alle hatten ihren Spaß- jeder auf seine Weise.

Später habe ich noch ein bißchen für den Blog gearbeitet und es auf zwei halbfertige Posts gebracht. Wann machst Du das eigentlich alles, werde ich manchmal gefragt. Zum Beispiel in der Zeit, in der ich früher einkaufen gegangen bin- aber jetzt lassen wir ja liefern 🙂

Am Abend haben wir wie üblich bei schönem Wetter gegrillt. Das Aupair war begeistert und der Mann deswegen sehr stolz 🙂

Am Sonntag Morgen hat mir der Maxi zum ersten Mal Kaffee ans Bett gebracht. Mit Keksen. Der Fuchs! Der weiß genau, dass ich keine Kekse mag, schon gar nicht zum Frühstück. Aber wo sie nun ja schonmal da waren, hat der Maxi sich mit seinem Bruder bereiterklärt, sich darum zu kümmern.

Bei herrlichem Sonnenschein haben wir den Sonntag zu einer kleinen Spritztour mit dem Cabrio genutzt. Falls Ihr auch über die Anschaffung eines Cabrios nachdenkt: Tut es nicht! Die Kinder werden sich immer weigern, sich entsprechend warm gegen den Wind einzupacken und sobald ihr losgefahren seid, jammern sie von der Rückbank: Mir ist kalt! Und jedes Mal werdet Ihr nach ein paar Metern anhalten und das Dach wieder hoch machen.

(das ist ein Foto von der Rückbank- ich fotografiere nicht während der Fahrt!)

Wir sind zum Rhein gefahren und haben einen Spaziergang im Sonnenschein gemacht. So schön.

Weil mich der Ehrgeiz gepackt hatte und ich unbedingt noch an meiner Vorhand feilen wollte, hatte ich mit dem Trainer noch eine Einzelstunde für mittags ausgemacht.

Die Kinder gingen derweil wieder mit Mann und AuPair auf die Kirmes. Sie kamen angelaufen und hatten dazu den Inhalt ihrer Spardosen in ihre Geldbörsen gepackt, das war so süß!

Am Nachmittag waren wir bei Freunden zum Kaffee eingeladen und habe es uns wieder in der Sonne gut gehen lassen.

Und dann fuhren wir in den Sonnenuntergang nach Hause.

Was für ein schönes Wochenende.

Die Woche startet morgen ja nochmal sehr sonnig. macht es Euch schön!

 

 

 

Was machen eigentlich andere Familien so am Wochenende? Bei Susanne von Geborgen Wachsen könnt Ihr es nachlesen.

8 Kommentare

  1. Sei mir jetzt bitte nicht böse für meinen Kommentar, denn ich lese oft gerne bei dir. Als ich hier aber die Fotos von eurem gelieferten Wochenend-Einkauf gesehen habe, ist mir sofort diese Frage in den Kopf geschossen: Warum kauft ihr Billig-Wurst-
    und Milchprodukte von „Ja“, wo doch die Finanzen bei euch kein Problem sein sollten? Ich meine, Au Pair, großes Haus, Autos, Urlaube usw – Da wären gute Lebensmittel doch sicher auch noch drin, oder? Versteh mich bitte nicht falsch, es geht mir überhaupt nicht darum, euch für euren sonstigen Lebenswandel zu kritisieren. Ich finde es nur immer so wenig nachvollziehbar, wenn Familien ausgerechnet beim Essen sparen, selbst wenn sie es nicht müssten. Immerhin hängt gerade bei Fleisch-, Wurst- und Milchprodukten so wahnsinnig viel dran: Massentiertransporte, Tierhaltung, Schlachtung, Antibiotika, multiresistente Keime usw. Bin gespannt auf deine Antwort!
    LG!

    • Meine Antwort ist: „Es kann halt nicht jeder alles richtig machen.“ Wir kaufen die Produkte ausdem Supermarkt, aber auch oft auf dem Markt. Wir fahren viel mit dem Auto, aber oft auch mit dem Fahrrad. Wir kaufen in Europa produzierte Klamotten, aber oft auch bei H&M. Wir haben essen viel Obst und Gemüse, aber oft auch Süßigkeiten. All diese Dinge sind für uns keine Religion. So leben wir. LG Mia

      • Nach Süßigkeiten, Obst & Gemüse oder dem Fahrrad fahren hatte ich ja gar nicht gefragt. Es ging mir bloß um den Umgang mit Fleisch- und Milchprodukten. Aber du hast natürlich recht, man kann noch in vielen anderen Dingen bewusster leben und es ist ja super, wenn man das in seinem persönlichen Rahmen versucht. Besser als nix, ne? Mache ich ähnlich.

        Deine Antwort lässt mich in Bezug auf Fleisch und Milch trotzdem genauso ratlos zurück, wie ich es immer bin, wenn ich mir die Frage stelle, warum mein Umfeld nicht bewusster Tierprodukte konsumiert. Es geht hier ja nicht um ein Dogma, sondern um den Umgang mit Lebewesen (sowohl Tier als auch Mensch). Aber sicher setzt nicht jeder dieselben Prioritäten.

  2. ich kann die Gedanken von euch beiden nachvollziehen! (und soweit ich aus deinem Blog weiß, kauft ihr doch auch vieles auf dem Wochenmarkt?!)
    aber nur so als kleiner Denkanstoß: ich habe mal im Kaufland eine Dame gesehen, die (sozusagen) Tonnenweise die Eier von der „Selbstbedienung“ (also die, die nicht schon verpackt sind) gekauft hat. Am Tag danach sah ich dann genau DIESE Frau auf dem Wochenmarkt, die die SELBEN Eier als Bio und „aus der Region“ verkauft hat. So viel zum Wochenmarkt…
    Und gerade beim Essen macht es doch die gesunde Mischung, oder?
    LG

    • Mädelsmama

      Ich habe leider eine ähnliche Erfahrung gemacht:
      Obst und Gemüse kaufte ich gerne, trotz höherer Preise, im örtlichen Bauernladen ein, gerade weil ich dachte, dass ich damit die regionalen Hersteller unterstütze und vor allem auch Produkte aus der Region erhalte. Als ich einmal mit meiner kleinen Tochter einen Blumenkohl kaufte, wollte sie anschließend die Meerschweinchen im Hof mit ein paar Blättern füttern. Die Verkäuferin sagte zu mir: „Aber den Meerschweinchen bitte nicht so viel geben. Wir beziehen im Moment viele Produkte aus dem Ausland, und die sind gespritzt!“ Ich war so perplex, dass mir keine passende Antwort dazu einfiel.
      Seitdem kaufe ich wieder fast alle Produkte im Supermarkt ein…

  3. Friederike

    Liebe Mia,
    Ich verfolge Deinen Blog schon seit einiger Zwit und freue mich immer riesig, wenn es einen neuen Beitrag gibt. Meine Jungs sind 4 und 2 Jahre alt, und ich finde mich in vielen Deiner Texte wieder, könnte diese aber niemals in so schöne, liebevolle Worte fassen wie Du. Vielen Dank, dass Du Euren Alltag mit uns teilst! Es gibt so viele Mama-Blogs da draußen, aber Deiner ist für mich der mit Abstand netteste, smarteste und geschmackvollste von allen. Über das Foto von Eurem Einkauf bin ich tatsächlich auch gestolpert- aber auf eine positive Art, ich fand Eure Auswahl sehr sympathisch

    • Liebe Friederike, deinen Kommentar habe ich gerade nach einem sehr langen anstrengenden Tag gelesen und mich sehr gefreut! Danke!! LG Mia

  4. Liebe Mia,
    ich schließe mich Friederikes Worten an und sage Dir ein ganz herzliches, riesiges Dankeschön für Deine tolle Arbeit hier. Neben all den Ratschlägen bzw. Erfahrungsberichten lässt Du uns in Deinen Alltag blicken: Das ist absolut nicht selbstverständlich, sondern sehr mutig. Großartig. Einfach nur danke!!
    Ja, auch ich habe mir das Bild mit den Einkaufstüten angesehen, aber bei mir hast Du damit etwas ganz anderes bewirkt:
    1. Ich habe mich tatsächlich erstmalig ernsthaft mit dem Gedanken befasst, mir Einkäufe liefern zu lassen. Der Supermarkt direkt um die Ecke hat diesen Service vor allem für Senioren, die vor Ort alles auswählen und sich nur das Tüten schleppen sparen können. Ich könnte das natürlich auch nutzen, aber eine wirkliche Zeitersparung ist das ja nicht, insofern bisher uninteressant. Dein Beitrag hat mich aber angeregt, nach Alternativen in unserer Stadt zu forschen, und ich bin tatsächlich fündig geworden. Ich werde das demnächst definitiv ausprobieren, denn der Zeitgewinn ist vermutlich nicht zu unterschätzen. Ich kaufe zwar gerne ein, aber ab und zu ist das einfach eine Notwendigkeit, die noch mal eben schnell abgehetzt erledigt werden muss. Da steckt Verbesserungspotential drin! Danke für die indirekte Eingebung! 🙂
    2. Mir ist die Menge an (Papier)Tüten aufgefallen und ich frage mich, ob es auch so etwas wie Mietkisten oder so gibt. Ich werde das für mich recherchieren. Ich finde es für mich praktischer. Aber vermutlich ist das logistisch für die Lieferanten einfacher. Wie auch immer.
    3. WAS Du einkaufst, ist mir herzlich egal. 🙂 Es ist mir nicht mal aufgefallen, erst NACH der Lektüre der Kommentare. Kann ja zum Glück jeder so machen wie er will. Ja, natürlich, Massentierhaltung, Gentechnik etc., alles reale Probleme und alle nicht zu verachten. Aber ob und wie ich mich damit befasse, möchte ich bitte schön selbst entscheiden. Unaufgeforderte Belehrungen sind lästig und bewirken zu keiner Zeit, dass ich meinen Standpunkt überdenke. Zum Glück ist das hier ja kein Blog, der als Credo „Wie Du ein besserer, ethisch einwandfreier Mensch wirst“ hat. Also danke, danke, danke, dass Du uns einfach nur Deinen Alltag ungeschönt präsentierst. Von mir aus auch gern mit abgepackter Wurst. 😉
    Alles Liebe und bitte weiter so!
    Verena

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