Das neue AuPair ist da- unser Wochenende in Bildern

Alle sind aufgeregt. Es ist das Wochenende, an dem unser neues AuPair zu uns kommt. Wir haben jetzt 2 Monate ohne AuPair gelebt und fanden es eigentlich auch ganz schön. Nun stecken wir zwischen etwas Wehmut, weil wir unsere Privatsphäre wieder etwas einschränken müssen und ganz großer Vorfreude auf ein neues Abenteuer.

Am Freitag Abend gehen wir mit Freunden Burger essen bei Hans im Glück. Der Kellner dort ist wie immer der Hammer, Mini ist hin und weg und hängt ihm den  ganzen Abend an den Versen. Nach einer Weile sind alle begeistert von dem kleinen blonden Lockenschopf, der da die Kommandos gibt und schon hat der Mini einen neuen Spitznamen: Der Kellner nennt ihn nur noch Locke, der Boss. Wir lachen uns kaputt- und übernehmen den Spitznamen direkt ins Repertoire.

Es ist vielleicht der letzte laue Abend in diesem Jahr. Wir sitzen bis 20:30 draußen und genießen.

Am Samstag trödeln wir den ganzen Vormittag herum. Auch mal schön. Maxi wird dabei etwas von seinem kleinen Bruder gestört, aber insgesamt ist es ein schöner Morgen.

Dann müssen wir allerdings die Einkäufe erledigen, weil ich vergessen habe, sie bei Rewe zu bestellen .Ich bin zu viel mit AuPair Vorbereitungen beschäftigt gewesen, wie es scheint.

Den Nachmittag genießen wir wieder ganz entspannt zu Hause.

Wir basteln noch ein Willkommensschild und dann schlafen wir in den aufregenden Sonntag hinein.

Die Kinder sind früh wach, sie sind aufgeregt.

Inzwischen wachen sie Sonntagmorgens auf und spielen erst eine Weile in ihrem Zimmer miteinander. Dann kommen sie kurz rüber zu uns ins Bett, kuscheln ein bißchen und fragen dann: „Dürfen wir fernsehen?“ Die Kinder dürfen nur am Wochenende fernsehen und freuen sich darauf immer sehr. Da sie sich alleine Netflix einschalten können, können wir liegenbleiben und noch ein bißchen schlafen.

Ich stehe heute aber ein paar Minuten später ebenfalls auf. Bin auch aufgeregt. Die Kinder bekommen eine Milch serviert. nach fast 7 Jahren haben wir inzwischen alle Flaschen weggeworfen und die Kinder trinken ihre Milch aus dem Becher. Yeah. Dadurch ist es allerdings nicht weniger starbucksmäßig geworden: Ein Kind trinkt lieber Milch, eines lieber Kakao. Bei dem Kakao muss man so gut umrühren, dass auch keine Klümpchen übrigbleiben; die Milch wird mit Honig getrunken, diesen darf man aber auf gar keinen Fall verrühren. Was tut man nicht alles…?

Mein Frühstück:

Die Kinder stehen im Moment total auf diese Tischsets. Mal sehen, wie lange die Neugierde anhält, aber im Moment haben sie jedenfalls dadurch einfach so nebenbei beim Essen ein bißchen was gelernt.

Maxi frühstückt ein Nutellabrot. Sein Nutellabrot muss man richtig genießen, da ist kein Platz für Tischregeln!

Endlich geht es los zum Flughafen. Wir müssen nach der Landung noch eine Stunde auf unser AuPair warten, so lange dauert es, bis sie endlich kommt.

Wir sind so gespannt! Aber die Anspannung löst sich im ersten Moment: Die Chemie stimmt.

Als wir zum Parkhaus gehen, hat sie den Mini schon an der Hand, im Auto wollen beide , dass lieber sie bei ihnen hinten sitzt, als ich und als sie auf der Rückfahrt die Müdigkeit übermannt, schläft sie an den Maxi gekuschelt ein.

Neben ganz vielen interessanten Gewürzen, hat sie für die Kinder die hinreißendsten Flipflops ever mitgebracht.

Wir essen gemeinsam zu Abend. Sie hilft ganz selbstverständlich bei allem mit und unterhält sich mit den Kindern, obwohl sie sich eigentlich gar nicht verstehen können, denn sie spricht kaum Deutsch und die Kinder kein Englisch. Aber wenn die Chemie stimmt, ist das wohl kein Problem.

Ich will mich nicht zu früh freuen, denn ich hatte schonmal einen guten ersten Eindruck…Aber ich habe ein sehr gutes Gefühl, ich finde es schön, dass sie da ist und dieses Gefühl hatte ich letztes Mal ein ganzes Jahr lang nicht. Ich glaube, das wird gut!

Jetzt sind alle müde und schlafen. Morgen arbeite ich im Homeoffice und die Kinder sind zu Hause, da kann sich das AuPair schonmal einarbeiten. Ich werde berichten.

Habt eine schöne Woche!

 

 

 

Die Wochenenden vieler anderer Familien hat wie immer Susanne auf Geborgen Wachsen für Euch gesammelt. Die hat übrigens auch ein ganz tolles neues Buch geschrieben und ich durfte auch ein Zitat beisteuern. Das stelle ich Euch nächste Woche mal vor.

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14 Kommentare

  1. Magdalena

    Hört sich gut an! Dann viel Spaß. In der Hektik bzw. vor Aufregung (;-)) hast Du ein paar Rechtschreibfehler eingebaut.

    Zum Beispiel: „an den Versen. nach“ (Fersen und nach dem Punkt Großschreibung)

    eine Milch serviert. nach
    dass liebe sie
    sie sucheigentlich

    • Das ist voll nett, dass du sie korrigierst, aber du könntest ihr eine Email schreiben und es nicht für alle lesbar in den Kommentar schreiben. 😉
      Das wäre noch netter.

      • Echt? Ich habe ihre E-Mailadresse gar nicht. Und außerdem werde ich sie nicht wegen einer solchen „Lappalie“ per Mail kontaktieren.

  2. Alles Liebe und weiterhin gutes Eingewöhnen mit dem Familienmitglied auf Zeit.
    Ein Au-pair ist schon sicher toll ❤️
    Lg aus Österreich
    Leni

  3. Kathrin Schürholz

    Darf ich fragen, wo die Tischsets her sind. Ich finde das eine tolle Idee und dann hätte ich demnächst eine tolles Geburtstagsgeschenk 😉

    LG
    Kathrin

    • Die gibt´s bei Jako-o. Wir haben insgesamt 8 verschieden (sind Vierersets). Ich find sie super!

  4. Ich war auch Au pair in america und wies sgabhvgebau wie auch die andere Seite anfühlt also das au pair da sein:Deuch ganz viel erfolg

  5. Ich wünsche euch ein gutes Jahr mit eurem Au Pair! Da muss einfach die Chemie stimmen und das kann man leider vorher über Skype nur bedingt herausfinden.

    Lg Carmen

    • Null! Aus den Augen, aus dem Sinn. Sie war aber auch extrem distanziert, die Kinder hatten keine liebevolle Beziehung zu ihr.

  6. Diese Fragen sind immer blöd, aber: Woher habt ihr diese schnuckeligen Becher? Ich suche noch nach einem hübschen Anreiz, um auch endlich das Morgenfläschchen loszuwerden 🙂

  7. Bei Locke, der Boss muss ich direkt an den Film city of god denken, der hat mich lange beschäftigt. Ist aber auch unglaublich traurig. Und natürlich gar kein Film für Kinder.

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