Brotdosen- meine morgendliche Challenge (Werbung)

Die Brotdosen meiner Kinder sind meine Paradedisziplin nicht. Vielleicht liegt es daran, dass es das erste ist, was ich morgens machen muss. Verschlafen stehe ich dann in der Küche und schmiere mit der einen Hand Brote, während ich mich mit der anderen Hand an meiner Kaffeetasse festklammere. Klar habe ich mich auch an der Bento-Kunst probiert und den Jungs hier und da ein paar Brote mithilfe von Keksausstechern zu Herzen, Sternen und sogar Batman verzaubert. Ich war dann immer furchtbar stolz und deswegen hat es mir schon auch Spaß gemacht. Den Kindern war das allerdings herzlich einigermaßen- die haben entweder Hunger, oder nicht. Egal wie die Brote aussehen.

Also ließ der morgendliche Elan bei mir schnell wieder nach und die Keksaustecher kamen nur noch selten zum Einsatz. Im letzten Jahr hat das AuPair die Vorbereitung der Brotdosen übernommen. Da wir aktuell ohne AuPair sind, musste ich wieder ran, und ich finde, ich habe das ganz gut gemacht. Wenn ich aber am Nachmittag die von mir geschmierten Brote fast unberührt in den Brotdosen wiederfand, war ich doch ein bißchen enttäuscht. „Woran liegt´s?“ habe ich den Maxi gefragt.

Maxi sagt, er hätte in der Frühstückspause zu wenig Zeit zum Essen. Eine Zeitlang habe ich ihm deswegen Dinge eingepackt, die man schnell herunterschlingen kann: Quetschjoghut oder Quetschobst zum Beispiel. Damit bekam er zwar zwischendurch einen kleinen Energiekick, dafür war er aber nicht gerade nachhaltig satt. Ich kehrte zum guten alten Brot zurück und ergänzte die Brotdose mit anderen Snacks: Kräcker, Kekse und ähnliches und dazu ein bißchen Obst und/oder Gemüse. Es gibt Vitamine, es gibt Süßigkeiten- alle happy.

Zurück zu dem Bild von mir am Morgen in der Küche mit der Kaffeetasse:  Letzte Woche hat die Schule bei uns wieder angefangen und also bin ich jetzt wieder morgens in schlaftrunkenem Zustand mit den Brotdosen beschäftigt. Die Challenge lautet: Abwechslungsreiches Frühstück, das den Kindern schmeckt gesund ist, aber auch etwas zum Naschen bietet. Zum Schuljahresbeginn durften die Kinder und ich ein riesiges Testpaket voller Crunchy Riegel von Nature Valley probieren.  Ein voller Erfolg!

Müsliriegel liebe ich! Die Kinder lieben sie auch. Blöd nur, dass die meisten extrem klebrig sind- das nervt! Genauso wie zu viel Schokolade im Riegel.Denn wenn das Matheheft nach der Frühstückspause mit schokoladigen Klebepfoten verschönert wird, gefällt das nur ganz wenigen Lehrerinnen.
Die Nature Valley Crunchy Riegel sind da tatsächlich ganz anders: Die sind super knusprig mit gebackenen Vollkornhaferflocken. Es gibt vier verschiedene Crunchy Sorten: Hafer & Honig, Hafer & Dunkle Schokolade, Hafter & Cranberries, Kanadischer Ahornsirup. Die Kinder stehen am meisten auf die schokoladige Sorte, ich fahre total auf Hafer&Cranberries ab.

In jeder Packung stecken zwei Riegel. Manchmal lege ich den Kindern einen Riegel zum Knabbern in die Brotdose und streue den anderen zerbröselt auf Joghurt (in unserer Bentobox kann man prima auch Joghurt transportieren). Ganz im Ernst: Wenn unser Testpaket weggeknuspert ist, werde ich sofort Nachschub kaufen müssen, sonst bekomme ich Ärger (und muss wieder mehr Brote schmieren).

Es versteht sich von selbst, dass meine liebevoll geschmierten Brote auch in diesem Schuljahr zu etwa 70% wieder zu mir zurück kommen werden. Ich werde jeden Abend die Brotdosen öffnen, die angebissenen Brote entdecken und sie seufzend in den Mülleimer werfen, um wenige Stunden später mit müden Augen neue zu schmieren. Aber bevor ich jetzt dazu übergehe, direkt jeden Morgen zwei Scheiben Brot in den Mülleimer zu werfen, greife ich in Zukunft öfter zu den Crunchy Riegeln. DIE sind nämlich noch nie zurück gekommen.

Die Nature Valley Crunchy Riegel dürfen übrigens auch mit mir ins Büro kommen. Ich stehe ja bekanntlich nicht auf Süßigkeiten und da sind die Riegel ein super Snack für Zwischendurch- viel besser als Schokolade oder Gummibärchen, die bei uns im Großraumbüro überall rumstehen. Kleiner Tipp: Die Riegel sind wirklich sehr knusprig, und in einer Handtasche, in der sich wie in meiner ständig auch Autos, Steine und andere Kinderschätze befinden, zerbröseln die Riegel leicht. Besser in einer kleinen Dose transportieren.

Guten Hunger!

P.S.: Warum ich überhaupt noch Brote schmiere? Weil das erste, was mir der Maxi nach der Schule entgegenruft ist: Ich habe Hunger, Mama! 😉 Wie man´s macht….

 

 

6 Gedanken zu “Brotdosen- meine morgendliche Challenge (Werbung)

  1. Hallöchen,
    ich wüsste gerne, wieviele kcal und wieviel Zucker in einem Riegel stecken. Denn ich habe gute Futterverwerter hier und überlege, ob die Riegel etwas für sie sind.

  2. Wow cool! Die Müsliriegel habe ich im Urlaub in Frankreich gekauft und fand sie super lecker. Ich war schon ganz traurig, dass es die in Deutschland nicht gibt. Da muss ich doch mal schauen, wo ich die hier bekomme.
    LG Inga

  3. Apropos „keine Zeit zum Essen“:In unserer Grundschule wurde es so gehandhabt,dass vor der Pause erst im Klassenraum gefrühstückt wurde.Das war echt eine gute Maßnahme, meine Kinder (und natürlich auch andere) hätten sonst wahrscheinlich gar nichts gegessen.
    Viele Grüße,
    Monika

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