Meine Kinder sind geimpft (Werbung)

Stillen oder Flasche? Familienbett oder eigenes Zimmer? Tragen oder Kinderwagen? Die Entscheidungen, die wir als Eltern für das Leben mit unseren Kindern treffen, sind so individuell wie wir selbst. Mit meinem Blog möchte ich keine Anleitung für die Elternschaft geben, aber ich lasse Euch regelmäßig teilhaben an meinem Blickwinkel auf kleine Kinderseelen. So emotional es dabei meistens zugeht, manchmal bin ich auch ganz verkopft. Bei der Frage nach der Einschulung vom Maxi war das so. Und beim Thema Impfen.

Ja, meine Kinder sind komplett durchgeimpft. Für mich persönlich ist das gar keine Frage gewesen, ich habe nicht einmal darüber nachgedacht, ob und welche Impfungen ich vornehmen lasse. Für mich wäre alles andere unvernünftig gewesen. Aber nicht nur der Kopf, auch das Bauchgefühl stand bei mir ganz auf Impfen. Denn es gibt in meiner Familie auch persönliche Erfahrungen mit tödlichen Kinderkrankheiten. Mein Vater kommt aus einem der ärmsten Länder der Welt und ein Kind zu verlieren gehört dort bis heute zur traurigen Realität. Meine Oma hat ein Kind an den Keuchhusten verloren. Denn ja, Keuchhusten, Masern, Pneumokokken-Infektionen sind nicht irgendwelche harmlosen Kinderkrankheiten, sondern Krankheiten, die auch tödlich verlaufen können. Ich bin dankbar, dass wir hier und heute Impfungen dagegen haben.

Chancen und Risiken des Impfens- das abzuwägen ist Aufgabe der Eltern. Ich erinnere mich noch sehr gut an Maxis erste Impfung. Nicht nur der Maxi wurde dabei gepiekst- auch mir hat es einen kleinen Stich versetzt, als er die Injektion bekam. „Hoffentlich bekommt er kein Fieber“ habe ich gedacht, und ein bisschen mulmig war mir da schon zumute. Die Sorgen vergingen aber schnell und der Maxi zeigt nicht die leiseste Reaktion- auf keine seiner Impfungen (und das waren einige, denn vollständiger Schutz kann natürlich nur eintreten, wenn alle Impfdosen zum vorgegebenen Zeitpunkt gegeben werden).  Zu den folgenden Impfterminen ging ich dann mit dem guten Gefühl, dass auch diese Impfung zu der liebevollen Fürsorge gehört, mit der ich für mein Baby da bin. Genau  so, wie ich für eine (halbwegs) gesunde Ernährung sorge und die Kinder täglich an die frische Luft scheuche, so wichtig sind aus meiner Sicht die U-Untersuchungen und eben auch die Impfungen als Vorsorgemaßnahmen.

Nach Italien hat auch Frankreich nun eine Impfpflicht für 10 Krankheiten eingeführt. Aus rechtlicher Sicht ein ziemlicher Einschnitt, wie ich finde. Für Deutschland würde ich mir wünschen, dass wir auch ohne eine Impfpflicht auskommen. Denn auch wenn man in der Welt des Internets manchmal den Eindruck bekommt, Impfungen würden von immer mehr Eltern sehr kritisch gesehen, lässt die ganz überwiegende Mehrheit der  Deutschen seine Kinder impfen (Quelle/Link). Und dann gibt es ja auch noch diejenigen, die differenzieren. Meine Kollegin zum Beispiel, gehört zu den Impfgegnern. Ihre Kinder ohne Tetanusschutz den ganzen Tag auf dem benachbarten Bauernhof herumtoben zu lassen, war ihr dann aber doch nicht geheuer und so sind ihre Kinder immerhin gegen Tetanus geimpft.

Welche Impfungen machen Sinn? Welche sind wichtig und welche sind nur nice to have? Ich habe mir die Entscheidung, gegen was ich die Kinder impfen lasse, durch die Ständige Impfkommission abnehmen lassen, denn das ist ein unabhängiges Expertengremium am Robert-Koch-Institut, und nicht eine von Pharmakonzernen gesponserte Einrichtung.

Wie steht Ihr zum Thema Impfen?

 

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von Pfizer

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27 Kommentare

  1. Christiane Linne-Jonas

    Ganz klar – Pro Impfung! Auch ich hatte beim Pieks bei meinem Kind jedes Mal den innigen Wunsch, das nichts passiert, das er keine Impfreaktion zeigt…
    Aber es ist ja noch mehr, als nur der individuelle Schutz – durch immunisierte Kinder und Erwachsene sind andere Kinder (u v a Babies) geschützt.
    Ich finde es legitim, sich gut zu informieren und auch kritisch nachzufragen. Am Ende kann für mich bei Tetanus, Masern, Mumps etc. nur die Impfung stehen…

  2. Liebe Mia, kurz vorab ich lese sehr gerne deinen Blog. Und ich bin kein Impfgegner. Allerdings bin ich durchaus kritisch und habe viel gelesen. Insbesondere das Buch von Dr. Hirte kann ich sehr empfehlen (Impfen Pro und Contra). Über deinen Artikel „Mit freundlicher Unterstützung von Pfitzer“ war ich gerade etwas enttäuscht. 🙁
    Alles andere lese ich weiterhin gerne und wollte nur kurz ehrliches Feedback dalassen.
    Liebe Grüße
    Clara

    • Danke, über ehrliches und konstruktives Feedback freue ich mich immer! Aber warum enttäuscht? Über Werbung an sich oder über den Kooperationspartner? Ich selber bin halt pro Impfen und auch pro Schulmedizin und hatte deshalb gar keine Bauchschmerzen mit der Kooperation. Text und Meinung sind dabei natürlich wie immer von mir. LG

  3. Meine drei Mädels (und auch wir Eltern) sind durchgeimpft, nach den Empfehlungen der Stiko. Würd ich immer wieder so machen. Ich musste meinen Tetanus-Schutz auffrischen, und hatte mal gegoogelt, was Tetanus eigentlich ist. Grauslich, sag ich nur. Dann lieber mal einen kleinen Piks, das ist nichts dagegen.
    Liebe Grüße
    Hanna

    • Zum Tetanus:
      Tetanus ist ein Bakterium, welches viele Menschen, hunde und Rinder auch in ihrem Darm beherbergen.
      Das giftige sollen die Tetanus-toxine sein. Helfen Impfungen gegen Gifte?
      Tetanus wird in der Erde, meist aber nur vermehrt in der Erde von Nutzflächen gefunden. Weniger im Waldboden oder der Wüste ( da wird nicht gedüngt).
      Das Tetanus- Bakteriums ist ein anaerobier, d.h. Es kann nur seine „Wirksamkeit“ in Sauerstoff-leerem Raum entfalten. Die meisten Wunden die wir uns zuziehen sind schürfwunden oder kleine Schnitte. Der gesunde Mensch blutet und reinigt sich ordentlich die Wunde. Dann kann kein Tetanus auftreten.
      Tetanus betrifft meist nur Personen über 70 Jahre in unseren Breitengraden.
      Es ist auch nicht erwiesen dass die Antikörper wirklich gegen Tetanus helfen…
      zumal es bei einer Verletzung auch immer noch im laufe des Verletzungspause zu einer Impfung kommen kann wer das möchte…
      Das Tetanus Bakterium soll von außen in die Wunde eindringen. Bei Verletzungen ohne äußere Verletzung kann also auch kein Tetanus auftreten.

      Angaben von mir nur in kürze und deswegen bestimmt auch unvollständig.

      Ich hatte auch Angst vor Tetanus. Aber nach einiger Recherche stehe ich dieser Impfung mit klarem Kontra gegenüber!
      Die ansteckungsgefahr ist so gering!

      • Christiane Linne-Jonas

        Leider das typische Argument gegen Impfung – die Ansteckungsgefahr ist so gering.
        Clostridium tetani kommt tatsächlich als natürlicher Bewohner im Boden vor. Zu anaeroben Wachstum in Wunden kommt es sehr schnell, weil der Körper Wunden natürlicherweise oberflächlich zügig verschließt.
        Unser Sohn wühlt viel in der Erde, deswegen stand nicht Impfen gar nicht zur Diskussion.
        Allerdings birgt ein nicht gegen Tetanus-geimpfter Mensch für andere Menschen keine Gefahr, deswegen ist es für mich grundsätzlich in Ordnung sich dagegen zu entscheiden.
        Aber bitte nicht das Argument „Antikörper wirken u.U. nicht“ – doch tun sie, und das ist wirklich reichlich belegt. Passt auch nicht zu Deinem Argument der Möglichkeit der Nachimpfung…soviel auch nur in Kürze

  4. Hallo 🙂
    Erst einmalein Kompliment, dass du dich traust, dieses Thema anzusprechen. Denn es ist ganz schön heißes Eisen. Ich bin ebenfalls fürs impfen, denn ich sehe es genauso als Fürsorge, die dem Wunsch entspringt, das eigene Kind zu schützen.
    Wir haben in unserem Freundeskreis auch absolute Impfgegner, die das nicht mal richtig begründen können, aber auch für keinerlei Argumente zugänglich sind.
    Ich denke, man muss Risiko und Nutzen gegeneinander abwägen und für mich überwiegt ganz klar der Nutzen.
    Wie du schon gesagt hast, sind einige Krankheiten nicht nur harmlose Kinderkrankheiten , sondern können tödlich enden. Ich selbst kenne einen Mann, der durch die fehlende Impfung an Polio erkrankt ist und eine schwere körperliche Behinderung zurück behalten hat. Oder der Fall in Lage als zwei Teenager an SSPE (mögliche Folgeerkrankung der Masern) verstorben sind, weil sie sich im Säuglingsalter bei einem älteren Jungen mit Masern angesteckt hatten. Dessen Eltern hatten ihn nicht impfen lassen. Diese Verantwortung für den Tod von jungen Menschen zu übernehmen, ist eine unwahrscheinliche Last, die sich niemand auferlegen möchte. Und doch passiert es. Nutzen und Risiko abwägen!

  5. Liebe Mia,

    ich bin sogar für eine Impf-Pflicht. Denn ich glaube, Eltern (als Laien) können diese Entscheidung nicht treffen. Sie ist viel zu weitreichend: sie betrifft nämlich auch die Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können oder bei denen die Impfung versagt. Ich glaube, dass die Gesellschaft auch diese Menschen schützen muss. Sein eigenes Kind nicht zu impfen ist in meinen Augen purer Egoismus und überhaupt nur machbar, weil die meisten dann doch geimpft sind und bestimmte Krankheiten wenig verbreitet.

    Deshalb würde ich an Deinem Text auch nur folgenden Satz diskutieren: „Chancen und Risiken des Impfens abzuwägen ist Aufgabe der Eltern.“ Das sehe ich anders. Dieses sollten unabhängige Ärzte wie in der STIKO tun- und alle haben sich dran zu halten- oder ihr Kind sollte aus dem Kindergarten, etc fernbleiben. Ich habe als Ärztin so viel Leid durch Nicht-Impfen gesehen, ich kann mich da nicht anders positionieren.

    Vielen Dank für den Artikel – egal ob er Werbung beinhaltet oder nicht.
    A.

  6. Ich finde deinen Beitrag prima-ganz klar Pro Impfen. Und meiner Meinung nach gibt es nicht ein einziges Argument, das gegen das Impfen spricht. Wirklich alles, was Impfgegner gegen das Impfen argumentieren, hat keinerlei Basis oder nachweisbaren Hintergrund. Und ich wäre dafür, dass Kinder, die nicht geimpft sind, keine Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindergärten, Schulen oder Vereine besuchen dürften. Denn der einzige Grund, warum Impfgegner mit dem nicht impfen durchkommen, ist, dass sie davon profitieren, dass der größte Teil der Gesellschaft geimpft ist. Deswegen brechen z. B. Masern gerne in Gruppen aus, in denen die Durchimpfung nur gering ist, weil der Herdenschutz nicht gegeben ist. Impfungen sind eine der größten Errungenschaften unserer Medizin und meiner Meinung nach ist es eine gesellschaftliche Pflicht, zu Impfen, damit wir gut zusammen leben können. Danke, dass Du dieses Thema angesprochen hast!
    Liebe Grüße

  7. Christiane

    Kurz vorab, ich habe mein Kind auch impfen lassen (nicht ganz nach Plan, sondern etwas später). Aber bei der STIKO von „unabhängigen Ärzten“ zu sprechen ist schlichtweg falsch. Der Großteil dieser Ärzte ist tatsächlich in der Pharmaindustrie beschäftigt. Weiterhin wurde bislang JEDER Impfstoff, der von der Pharmaindustrie entwickelt wurde, in der Folge auch in die Impfempfehlungen der STIKO aufgenommen. Da kann man ja schonmal drüber nachgrübeln.
    Ich bin gegen eine Impfpflicht, weil diese Entscheidung immer noch den Eltern obliegt, welche die Gesundheitsfürsorge für Ihr Kind innehaben.
    Ich finde auch, dass Impfungen teilweise eine falsche Sicherheit vermitteln, 50% der Impfungen wirken nicht. Meine Eltern, beide gegen Masern geimpft, haben ebenfalls beide die Masern gehabt…
    ich finde, man sollte bei diesem Thema durchaus beide Seiten mal in Betracht ziehen.

    • Eine Impfung bedeutet nicht, dass man nicht an den Krankheiten erkrankt, sondern dass der Verlauf, wenn man erkrankt, viel milder ist, weil bereits Antikörper vorhanden sind.

    • Dann müsstest du „Unabhängigkeit“ mal definieren, hier ist die Liste der derzeitigen Mitglieder:

      http://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Mitgliedschaft/Mitglieder/mitglieder_node.html

      Bestimmte Überschneidungen lassen sich – wie bei allen wissenschaftlichen Arbeiten außerhalb der Resourcenforschung der Bundesregierung- nicht vermeiden. Ich bin es ehrlich gesagt leid, dass uns Ärzten permanent eine Nähe zur Industrie unterstellt wird. Da würde ich eher mal einen der niedergelassenen Kollegen fragen, warum er welches Präparat verordnet – und wer ihm seine letzte Reise bezahlt hat…

      Und dass jeder Impfstoff in die Empfehlung aufgenommen wird, ist schlichtweg falsch.

    • Mädelsmama

      Darf ich nach der Quelle fragen, aus der du deine „Informationen“ bezogen hast?
      JEDER bisher entwickelte Impfstoff wurde in die Impfempfehlung der STIKO aufgenommen? Das lässt sich ja sofort widerlegen, wenn man sich die Liste der Impfstoffe anschaut, gegen die unsere Kinder eben NICHT standardmäßig geimpft werden sollen. FSME, Influenza und Rotaviren fällt mir dabei z.b. ein.
      Und der Großteil der STIKO Ärzte ist in der Pharmaindustrie beschäftigt? Woher weißt du das so genau? Wieviele sind es denn und welche Aufgaben haben sie dort?
      Und 50% der Impfungen wirken nicht? Woher stammt diese Zahl???
      Ich fände es wirklich nett, wenn du dein Wissen mit uns teilst, danke!

  8. Liebe Mia,

    das Thema ist wirklich „heiß“, wie schon eine Vorrednerin meinte. Ich bin auch sehr kritisch, sei es in punkto Medien oder auch gegen „die Pharma“, die meiner bescheidenen Meinung nach viel zuviel Geld für Lobbyismus und Marketing ausgeben.

    Aber unsere Kinder sind auch alle geimpft – das Risiko sie nicht impfen zu lassen ist mir persönlich einfach zu hoch. Es gibt ja auch immer wieder Masernwellen mit Todesfällen, weil Eltern ihre Kinder nicht impfen. Ich finde das unverantwortlich – gegenüber den eigenen Kindern und gegenüber anderen Kindern, die vielleicht noch zu jung für die Impfung sind und sich deshalb anstecken (und dann sterben – von so einem Fall habe ich mal gelesen).

    Ich hatte auch mal eine Kollegin, die absolute Impfgegnerin war. Ich finde, man muss das richtige Maß finden. Wir haben z.B. keine kostenpflichtige Impfung machen lassen, zumal uns ein befreundeter Arzt dahingehend beraten hat, dass der betreffende Impfstoff noch sehr jung ist.

    Wie auch immer – ich finde das Thema sehr wichtig! Es geht ja auch darum eine allgemeine Immunität herbeizuführen, damit wir bestimmte Krankheiten ad acta legen können. Ich hoffe, dass es nicht mehr so viele Masernwellen braucht, bis alle Eltern das endlich kapieren.

    Lieber Gruß,
    Sonja

  9. Hallo,
    ein sehr gutes und wichtiges Thema!!
    Unsere Kinder sind voll geimpft, nicht nur für sie selbst, sondern auch für die die nicht geimpft werden können. Dieser Aspekt wird gerne vernachlässigt. Aber jeder der Kinder hat durchlebt die Phase in der der mitgegebene Schutz nachlässt und das Impfen noch zu früh ist, so wie es dann zu Masern Ansteckungen kommt bevor geimpft werden sollte. In unserem Umfeld brachen die Masern aus, da war meine Kleine 8Monate, dank großem Bruder hatten wir aber Kontakt zu Kita, Sportverein etc. Ich hatte damals echt Sorge und hab sie schon früher impfen lassen…nicht unbedingt gerne.
    Lg Alex

  10. Hallo,

    Für mich gibt es, auch wenn die ein oder andere Impfung mit Bauchgrummeln einhergeht, keine Alternative zum impfen.

    Wie einige schon geschrieben haben, die Impfgegner profitieren von der Bereitschaft der meisten Menschen ihre Kinder impfen zu lassen. Das Verhalten Deiner Kollegin finde ich in hohem Maße unsozial. Gegen Tetanus impfen lassen und für den Fall dass eins ihrer Kinder Masern oder Röteln oder sonstiges bekommen das Risiko nicht nur für sie eingehen, sondern eben auch für das Baby im Umfeld oder im Kinderarztwartezimmer, das noch nicht geimpft ist.

    Eine Impfpflicht würde ich einerseits begrüßen, halte sie aber unter Umständen doch für einen zu großen Eingriff in persönliche Rechte. Andererseits… Wenn es solche ideologisch verbohrten Haltungen gibt.. Ich weiß auch nicht.

    Wofür ich aber definitiv bin ist in kommunalen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen nur Kinder aufzunehmen die komplett durchgeimpft sind (ausser gesundheitlich nicht möglich). Wer das nicht möchte muss eben auf private Einrichtungen ausweichen und diese dann auch bezahlen.

    Nur ein Fall einer Bekannten… Das Kind konnte aufgrund einer Krebserkrankung lange nicht in den Kindergarten, Sozialkontakte stark eingeschränkt. Irgendwann war es wieder möglich, aber eben nur weil alle anderen Kinder geimpft waren.

    Liebe Grüße, Ina

  11. Inhaltlich stimme ich voll zu!! Finde es verantwortungslos und anmaßend, sein Kind nicht impfen zu lassen. Allerdings habe ich von Impfgegnern immer wieder das Argument gehört, es fäbe unnötige Impfungen, die nur aufgrund der Pharmalobby durchgeführt werden- da liefert solch ein Artikel von Pfizer gesponsert wieder ein Argument mehr

  12. Liebe Mia, auch ich bin für das Impfen und halte es für eine absolut positive Errungenschaft der heutigen Zeit. Unsere Vorfahren würden sich über die heutige Medizin freuen und sich wahrscheinlich über Impfgegner wundern. Impfen ist wichtig für die Gemeinschaft und für die Schwachen. Auch deshalb lasse ich mich und meine Kinder impfen, für die Herdenimmunität.
    Impfgegner zu sein ist ein Luxus, den man sich nur leisten kann, weil wir in einem hochentwickelten Land mit moderner Medizin und umfassender Gesundheitsversorgung leben. In einem Land der dritten Welt kann man lange nach einem Impfgegner suchen.
    Eine Kollegin ist Impfgegnerin und argumentiert sehr leidenschaftlich. Ihre Söhne seien auch noch nicht krank geworden und an Masen zu erkranken sei z.B. unwahrscheinlicher, als einen Impfschaden zu bekommen. Tja, dieser Vergleich funktioniert aber nur, so lange die meisten Menschen geimpft sind. Ich habe meiner Kollegin vorgeschlagen, dass sie eigentlich pro Impfen argumentieren müsste, damit ihre ungeimpften Kinder möglichst gut von der Herdenimmunität profitieren. Liebe Grüße, V

  13. Liebe Mia,
    erst einmal: Respekt, dass du so ein heißes Thema ansprichst!
    Also:mein Mann ist Heilpraktiker, mein Schwiegervater Schulmediziner (alg.-Mediziner). Und ja: wir selbst inklusive unserer Kinder haben den von der Kommission empfohlenen Impfschutz erhalten und werden den auch weiter erhalten. Mein Schwiegervater meinte mal, dass er in seinen (mittlerweile über 40 Jahren Praxiserfahrung) nicht einen einzigen „Impfschaden“ in die Finger bekommen hat. Ich selbst arbeite als Erzieherin und da war mal ein einziger Verdacht (aber nur von mir und meinem Mann – also nichts offizielles), dass ein Kind eine winzig kleine Einschränkung durch eine Impfung bekommen hat. (war aber behandelbar)
    Ich persönlich finde es unverantwortlich, wenn man Kinder komplett ohne Impfschutz leben lässt (wenn sie schon nicht dran sterben – und hat sich schon einmal jemand von ner Krankenschwester den Keuchhustenverlauf erzählen lassen? GRAUENVOLL!). Sie müssen ja nicht unbedingt dran sterben, aber was, wenn sie die Kinderkrankheiten nicht als Kinder bekommen? Dann wird alles nur noch schlimmer. Und geringere Schäden wären da noch Unfruchtbarkeit oder lebenslange Lähmungen – und ich möchte mir nicht von meinen Kindern vorwerfen lassen, dass sie wegen meiner/unserer Entscheidung so etwas davon getragen haben.
    Das einzige, was wir noch nie machen lassen haben ist die Grippeimpfung (da die ja nur auf Vermutung, welche Viren sich durchsetzen könnten, basiert). Meine Eltern meinen zwar immer, dass sie, seitdem sie die machen lassen nicht mehr „richtig“ grippe-krank waren, aber das kann man sehen, wie man will.
    Und wer dann doch auf Homöopathie schwört kann ja auf dieser Basis eine sog. „Ausleitung“ machen, dann sind auch die „bösen“ Trägerstoffe aus dem Körper wieder raus.
    Also ich kann deine/eure Entscheidung voll und ganz nachvollziehen!

    LG, die Hella

  14. Mich würde mal interessieren, wie sehr die Impf-Befürworter- Eltern die folgenden Fragen beantworten können:

    – sind sie über die einzelnen Krankheiten und das Verhalten von Viren und Bakterien informieren?

    – besteht allein durch das Vorhandensein von Antikörpern auch tatsächlich ein Schutz vor der Krankheit?

    – da viele impfschäden nicht gemeldet werden, wie kann man da aussagekräftige Statistiken ermitteln?

    – wie kann es sein, dass geimpfte trotzdem erkranken? Was macht das mit den Erregern wenn die Krankheiten infolge der Impfungen mit anderen Symptomen ausbrechen?

    – wissen sie , dass es Krankheiten gibt, bei denen es keinen Herdenschutz gibt, da auch geimpfte Personen Träger und überträger der Erreger sein können?

    – wo sind die unabhängigen Studien, die so durchgeführt sind dass eine wirkliche kosten- nutzen- Abwägung der Impfungen vorliegen?

    – wo sind die Studien, die unabhängig und evidenzbasiert beweisen, dass die Zusatzstoffe der Impfungen wirklich so ungefährlich sind?

    – warum sind die Gegner oder Zweifler in der beweispflicht und nicht die Hersteller und Befürworter?

    – warum haftet der Staat bei impfschäden und nicht der Hersteller?

    – würden sie sich Desinfektionsmittel oder Aluminium einfach so ohne den Nutzen zu kennen unter die Haut jagen lassen?

    – was für ein Bild wirft das auf die Unabhängigkeit der stiko sowie des Robert-koch-Instituts dass Leiter dieser Einrichtungen nach deren Dienstende dort bei Pharmafirmen im Vorstand tätig wurden, welche Impfungen herstellen?

    – was hat Hygiene und verbesserte allgemeinzustände mit dem Rückgang verschiedener Krankheiten zu tun?

    Ich hätte noch mehr fragen, aber ich glaube das sprengt das hier.
    Und ich glaube, viele Eltern die den Impfungen kritisch gegenüber stehen wissen mehr über die Krankheiten und Impfungen als jene, die einfach nach Plan der stiko Impfen…

    • ist es nicht Beweis genug (im Bezug auf die Statistiken), dass in Deutschland einige Krankheiten als ausgerottet „galten“, bis sich einige Eltern entschlossen haben, ihre Kinder nicht impfen zu lassen und die Krankheiten auf einmal wieder ausbrechen – und das ganze Städteweise? (siehe Leipzig – ich glaube – im vergangenen Jahr)
      Haben Sie schon einmal ein Kind mit Keuchhusten gesehen? (ich kenne Erzählungen und ich sage Ihnen: das wollen Sie niemals miterleben!)
      Haben Sie schon einmal jemanden getroffen, der Kinderlähmung hatte? (ich ja und auch das will man seinen Kindern nicht antun!)
      ich könnte auch noch so weiter machen und auf meinen Kommentar weiter oben verweisen (auch im Bezug auf Alu – kann man mit Homöopathie ausleiten – und viele viele Menschen schmieren sich das Tag für Tag mit Deo unter die Arme oder essen es beim Grillen aus der tollen Assiette, die als „Grillpfanne“ mitgeliefert ist, mit).
      Aber ich glaube, hier wird sowieso weder die eine Seite noch die andere vom jeweils anderen überzeugt.

    • Ich habe theoretische Medizin studiert und habe selbst im Labor in diesem Themenbereich gearbeitet und es tut mir sehr leid, dass Du dem Impfen so kritisch gegenüber stehst. Denn es gibt nicht einen einzigen belegbaren Grund dafür und was du schreibst, ist leider auch weitestgehend falsch. Ich empfehle dir folgende Infoseite des rki, denn dir hier die ganzen medizinischen Hintergründe zu erklären, sprengt den Rahmen: http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html vielleicht hilft dir das.

  15. Ich habe auch die Windpocken-Impfung durchführen lassen, nachdem bei uns mal diese verstärkt aufgetreten sind. Die Ärztin hat es mir Nahe gelegt. Einige fanden das komisch, und genau die am lautesten dagegen gemotzt haben -deren Kind hat es bekommen. Sie waren nachher sehr kleinlaut…

    Klar kann man die Krankheiten bekommen, aber eben in abgeschwächter Form.

    Alles Liebe

    • PS: die habe ich sogar schon als Kind erhalten, nachdem es 2 meiner Brüder hatten. Meine Mutter hatte dann keine Lust mehr drauf *hihi* und es hat gewirkt. War ca 1983-1985

      • im Bezug auf Windpocken fällt mir auch noch ein: ich selbst bin geimpft und hatte sie darum nie (auch keine Gürtelrose, die wohl den selben Erregerstamm besitzen). Wenn ich aber noch keine Antikörper gehabt hätte, wäre das (meines Wissens nach) ein Grund für ein Beschäftigungsverbot während der Schwangerschaften gewesen. Und genauso ist es ja mit ganz vielen Krankheiten, die man impfen kann, dass nämlich das Kind – wenn es denn solch eine Krankheit dann im Mutterleib mitmacht und überlebt – zu extrem hohem Prozentsatz die gemeinsten Fehl-und Missbildungen haben kann.
        Auch das ein Grund für mich, um zu sagen: PRO impfen! (um es man unsachlich zu formulieren: sch… auf die paar Nebenwirkungen)

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