Meine Freitagslieblinge

Jeden Freitag fragt meine liebste und beste und langjährigste Bloggerfreundin Anna aka Berlinmittemom nach unseren 5 Lieblingen der Woche. Jeden Freitag denke ich: Huch, schon wieder nicht geschafft! Aber diese Woche habe ich erst gestern mit Anna gesprochen und mir direkt einen Knoten ins Ladekabel gemacht. Deswegen sind hier meine Freitagslieblinge:

Mein Lieblingsmoment nur für mich

Mein Leben befindet sich gerade in voller Fahrt: Der Job ist herausfordernd und kostet mehr Zeit, als dafür eigentlich eingeplant ist. Die Kinder sind beide auf dem Sprung in ein neues Level und das Familienleben ist fordernder als sonst. Ich habe ein neues Blogprojekt in der Mache, ich habe ganz viele Ideen im Kopf, wir suchen schon nach einem Nachfolge-AuPair für den Sommer… es ist verdammt viel los. Und trotzdem ist mein Leben voller Lieblingsmomente. Ebenfalls viel mehr als üblich. Vielleicht liegt das daran, dass alles, was mir den Tag so füllt, Dinge sind, die mich glücklich machen. Es ist stressig, aber es ist wirklich positiver Streß, wie man so schön sagt. Vielleicht bin ich deswegen voller Energie und genieße viele schöne Momente bewußt.

Mein Lieblingsmoment nur für mich in dieser Woche war mein Niederländischkurs. Ich bin ja so ein Holland-Fan und bin eigentlich ganzjährig von Sehnsucht nach Holland erfüllt. Deswegen habe ich schon zwei Niederländisch Kurse absolviert. Im letzten Jahr war mir das leider zu viel, aber da ich im Moment eben so voller Energie bin, habe ich mich zum dritten Kurs angemeldet. Beinahe wäre ich dann doch nicht hin gegangen, weil ich so spät dran war und dann dachte: Ach, nee, für sowas hast Du ja eigentlich gar keine Zeit. Aber als ich schließlich im Kurs saß, hat mich das so glücklich und so stolz gemacht. Ein wirklich schöner Moment.

Auch ein schöner Moment war, als ich alleine vorm Spiegel mein Karnevalskostüm ausprobiert habe 🙂

 

Mein Lieblingsmoment mit den Kindern

Die Kinder reiben sich momentan sehr aneinander. Mir kommt es so vor, als wären sie beide gerade dabei, ihre Rollen neu zu definieren. Aber während sie sich von morgens bis abends streiten, hängen sie trotzdem den ganzen Tag aufeinander. Zwischendurch spielen sie sogar richtig schön miteinander. Und manchmal gibt es sogar ganz fürsorgliche Momente. So am Donnerstag, Weiberfastnacht. Beide Jungs zogen als Darth Vader los und der Maxi hatte dem Mini beim Anziehen geholfen. Ich hörte sie oben miteinander beraten und tuscheln und kichern- und dann kamen die beiden die Treppe runter. ich fand das so süß.

Ach so: Wenn man zwei Darth Vaters süß findet, ist man offensichtlich schon ziemlich lange eine Jungsmutter, oder?

 

Mein Lieblingsbuch diese Woche

Schon seit ein paarWochen lese ich den zweiten Teil der neapolitanischen Geschichte einer Freundschaft zweier Frauen.

Schon der erste Band hat mich gepackt und als ich den zweiten in der Buchhandlung stehen sah, habe ich ihn sofort gekauft. Über diesen Kauf war ich so glücklich, ich lief mit dem Buch nach Hause, als wäre es ein Goldschatz und zu Hause freute ich mich den ganzen Tag darauf, endlich weiterlesen zu können. Im Moment könnte ich das Buch verschlingen, aber ich lese jeden Abend nur höchstens eine halbe Stunde, damit am Ende die Zeit bis Mai nicht so lang wird, wenn der nächste Teil herausgebracht wird. Ihr seht: Ein wirklich tolles Buch! Kauft das, ihr werdet viele schöne Stunden damit haben.

 

Mein Lieblingsessen der Woche

Irgendwie macht mir Essen gerade vor allem Bauchschmerzen. Vielleicht trinke ich auch einfach zu viel Kaffee. Jedenfalls habe ich nicht so wirklich großen Appetit und deswegen habe ich diese Woche gar nicht gekocht. Die Kinder und der Mann und ich essen ja mittags alle warm, abends gab es diese Woche nur Brot. Außer heute. Da hat mich der Nudel.Jieper gepackt. Ich finde ja, Nudeln mit frischen Tomaten, Basilikum und Parmesankäse gehen immer und machen mich immer glücklich. Neuerdings stehe ich total auf Trüffelöl dazu. Mein Mann schüttelt sich schon bei dem Geruch, aber ich liiiieeebe gerade Nudeln mit Trüffelöl!

 

Meine Lieblingsinspiration der Woche

Wenn mein Hirn auf Hochtouren Arbeit, so wie im Moment den ganzen Tag, dann finde ich eigentlich alles inspirierend. Dann muss ich höre ich meinen Sohn sagen: „Früher habe ich beim lieben Gott gewohnt“- und mir fallen sofort drei neue Blogposts auf einmal ein. Oder ich  erzähle den Kindern eine Gute-Nacht-Geschichte und habe sofort eine Idee, wie man ein ganzes Kinderbuch daraus machen kann. Inspirationen gab es viele diese Woche.

Besonders berührt hat mich aber dieser Artikel von Elfenkind, in dem sie ihre Gedanken zur Frage nach einem dritten Kind aufschreibt. Wenn Ihr wüsstet, wie lang meine Pro/Cons Liste dazu ist. Rebecca hat aber trotzdem auch noch neue Aspekte beigetragen, die mich zum Nachdenken gebracht haben.

So, und jetzt werde ich die Inspiration ausschalten und mit meinem Mann einen Abend voller Lieblingsmomente auf dem Sofa verbringen. Wir schauen gerade auf Netflix  iZombie. Solche Serien finde ich eigentlich total doof, aber so richtig doof. Ich meine, Zombies? Bitte nicht! Aber irgendwie haben der Mann und ich Spaß daran. Und wenn man dabei ganz viel redet, verpasst man auch nichts 🙂

Habt ein schönes Wochenende!

Noch mehr Freitagslieblinge und ganz viel Inspiration gibt es bei Berlinmittemom.

 

 

 

 

4 Gedanken zu “Meine Freitagslieblinge

  1. Hallo liebe Mia,
    mich beschäftigt dein kurzer Kommentar zum 3. Kind – ja oder nein. Bei uns ist uns die Entscheidung von wo anders abgenommen worden. Ich war mir zwar schon immer sicher, dass ich 3 Kinder möchte, aber das 3. kommt jetzt so ca. 2-3 Jahre eher, als ich mir das so vorgestellt habe (trotz Verhütung). (ein was Gutes hat es: ich habe immer gesagt, mit 30 will ich fertig sein – das schaff ich jetzt gerade noch so *g*) Mein Mann war da immer anderer Meinung als ich: als wir uns kennen lernten bis da hin, als unser Großer kam, sprach er immer von 4 zukünftigen Kindern. Als dann der Große da war – bis zu dem Zeitpunkt an dem es für das 2. kein Zurück mehr gab – bekam ich immer zu hören: Eins reicht! Mehr auf keinen Fall! Und jetzt, da ja Nr. 3 sich angekündigt hat meint er wieder, dass das doch jetzt so schnell ging, dass wir doch noch Zeit für ein 4. haben… (aber ohne mich! – er muss ja nicht austragen)

    Bei uns im Bekannten- und Verwandtenkreis gibts die Diskussion auch öfter, weil bei uns der Trend sozusagen zum 3. Kind geht. Die Frage ist dann u.a.: wann passt es denn am Besten? Welches Alter ist das Beste? Welchen Abstand sollten die Geschwisterkinder haben? usw…
    Also Ich finde 1. (zum Teil aus persönlicher Erfahrung zum Teil aus psychologischer Sicht) bei einem Altersunterschied von ca. 3-4 Jahren ist für beide Seiten (Eltern und Kinder) der Stressfaktor am geringsten und die Kinder wachsen wirklich noch als Geschwister auf. Alles was an Abstand größer ist, wird schon wieder mehr zu Einzelkindern.
    2. Das Alter muss jeder selbst wissen – wie gesagt ich werde dieses Jahr 30 und bekomme das 3. und finde das gut so. Wenn man natürlich aber – so wie es ja bei euch der Fall zu sein scheint – den finanziellen Backround erst gefestigt hat, ist das selbstverständlich auch gut.
    3. Den RICHTIGEN Zeitpunkt für ein Kind gibt es doch sowieso irgendwie nie. Es ist doch immer etwas, bei dem man sagt, dass man das vorher gern noch „in Sack und Tüten“ haben möchte. Oder geht es da nur mir so? (wir wissen zum Beispiel noch gar nicht, wo wir Nr.3 später mal hinlegen, da wir mittlerweile ein 4-Generationen-Haus sind – so richtig, wie früher – und *sehr makaber* so lang, wie meine Großmutter noch lebt haben wir eigentlich gar nicht genügend Platz für 3 – aber das wird sich schon alles irgendwie finden)

    Ich denke, man muss einfach in sich hören, ob man das Gefühl hat, mit der Familie so fertig zu sein oder ob man (ich nenn es jetzt mal) Angst hat, etwas zu verpassen oder es später zu bereuen (was ich auch schon bei einigen 2er-Familien erlebt habe -bei denen es aber aus versch. Gründen nicht mehr geht), nicht doch noch ein 3. Kind zu haben.
    Wenn man eine Liste hat, so, wie du das gern beschreibst, möchte man doch eigentlich die eigene Meinung bestätigt wissen. Oder kann man so eine Liste wirklich objektiv schreiben? Irgendwie hat man doch seinen Standpunkt und sucht dann nur Argumente um diesen vor sich selbst oder vor anderen zu rechtfertigen.
    Hör einfach in dich hinein, was du eigentlich möchtest und tus einfach! Vom Warten wirds doch auch nicht besser!

    und mal ganz nebenbei: warum sollen denn immer nur die (ich nenn es jetzt mal ganz frech) Bildungsfernen Familien „viele“ Kinder haben (sind 3 viel?)? Warum dürfen denn nicht noch mehr Kinder mit solchen tollen Eltern, wie ihr es seid und mit so wundervollen Geschwistern, wie ihr sie habt aufwachsen? Wäre doch eigentlich viel zu schade und vergeudetes Talent, oder?

    LG

    1. Bei mir ist das ein Kopf gegen Bauch Wettkampf. Es kommt darauf an, worauf man mehr hören will, oder was einem in der aktuellen Lebensphase wichtiger ist. Ich möchte mein Leben gerade ncit ändern. Trotzdem fehlt mir irgendwie noch ein Baby. Also wäge ich ab. Immer wieder. Aber vielleicht bedeutet das auch, dass der Wunsch nicht groß genug ist.

  2. Ich liebe dein aktuelles Lieblingsbuch! …und freu mich sehr auf den zweiten Teil. Da bei mir die Fotografie auch einen großen Teil in meinem Leben darstellt, ist es immer schwierig zu schauen, was mache ich denn nun eigentlich in der freien Zeit….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.