Unser Wochenende in Bildern

Das Wochenende beginnt mit Kaffee und Milch im Bett  und dann auf, auf zum Hockey. Draußen ist es eiskalt, alles voller Eisblumen. Die finde ich wunderschön, aber die Kälte reicht mir langsam. Mein Sohn hingegen geht in Hockey Kleidung vor die Tür, also nur T-Shirt und kurze Hose unter seiner Jacke. Kein Widerspruch geduldet.

Nach dem Hockey heißt es Einkaufen. Obst, Gemüse, Wurst, Käse und Eier kaufen wir diese Woche erstmals komplett auf dem Markt.

Irgendwie ist uns in den letzten Wochen verstärkt aufgefallen, wie viel Müll wir produzieren. Und so viel davon ist so überflüssig und rührt daher, dass unsere Lebensmittel auf so übertriebene Art verpackt sind. Ich werde vermutlich niemals zu denen gehören, die auf Schritt und Tritt an Nachhaltigkeit denken, aber an der Müllvermeidung kann ich einen Beitrag leisten, der zu meinem Leben passt, deswegen kaufen wir jetzt mehr auf dem Markt.

Meine Haut ist im Winter so trocken, dass ich mir gedacht habe, ich müsste in meinem fortgeschrittenen Alter vielleicht doch mal in eine teure Anti-Falten-Creme investieren. Ich benutze ja schon mein ganzes Leben nur die aus der blauen Dose mit der großen weißen Schrift. Und welche nehme ich nun? Erstmal gegooglet. Oh, ganz schön Tür alle. Stiftung Warentest Ergebnisse dazu. Oh, alle mangelhaft. Dann bleibe ich wohl bei meiner „Hausmarke“. Aber eine Feuchtigkeitsmaske habe ich mir gegönnt.

Am Nachmittag hatten wir ein paar Erledigungen in der Stadt zu machen. Da war Männerschlussverkauf. Och, da nehme ich mit doch noch einen mit wenn die schon im Sonderangebot sind, dachte ich mir, aber der Mann wollte das nicht.

Mini bekam spontan Hunger, als wir am Wurststand vorbei gingen.

Wir sind ja hier schon mitten in der Karnevalssession und unsere Kinder haben noch keine Kostüme. Das musste geändert werden.

Mit Erfolg.

Auf dem Rückweg noch schnell durch die Waschstraße gefahren. Ihr wisst ja, dass der Mann mir in der Waschanlage vor knapp acht Jahren seinen Antrag gemacht hat? Das Steuer übernimmt in der Waschstraße immer der Mini.

Am Abend haben wir Burger gegrillt. Eigentlich wollte ich die Brötchen selber machen, aber wir kamen erst so spät nach Hause, dass die fertigen Dinger herhalten mussten. Immerhin mit selbstgemachten Pommes.

Seit wir im Sommer auf den Trip mit dem Gasgrill gekommen sind, haben wir nicht „abgegrillt“, sondern grillen durch. Auf dem Seitenbrenner hat der Mann dazu Glühwein gemacht. Herrlich. Allerdings habe ich mir das lieber vom Fenster aus angesehen.

Am Sonntag Morgen haben die Kinder bis 8:30 geschlafen. Mitten in der Nacht war der Mini zwar aufgewacht und ich habe den Rest der Nacht mit ihm in seinem Bett verbracht, aber wir  wachten trotzdem sehr ausgeschlafen aus. Entsprechend guter Laune waren die Jungs. So entspannt und ausgeglichen. Sie haben ganz vergessen, dass sie am Sonntag Morgen fernsehen dürfen und haben statt dessen ganz lange den Garten beobachtet in der Hoffnung, dass sich ein Vogel ihren Meisenknödeln nähert.

Zu Mittag waren wir bei der Schwiegermutter eingeladen. Eigentlich sollten wir um 13:00 zum Essen da sein. Die Abfahrt verzögerte sich aber, als ich im Posteingang eine Mail von der Lehrerin fand, in der sie erneuten Lausbefall in der Klasse kommunizierte. Sicherheitshalber haben wir schnell eine Behandlung vorgenommen, denn die Läuse sind seit Wochen in der Klasse nicht richtig wegzukriegen.

Bei der Oma hatten die Kinder wie immer viel Spaß mit dem Hund. Inzwischen kaufen sie schon immer Leckerlis beim Wocheneinkauf ein, wenn sie wissen, dass wir die Oma und ihren Hund besuchen. Das arme Tier wird dann ganz schön gemästet.

Dick werden kann der Hund allerdings davon nicht, denn er trainiert ja mit den Kindern alles wieder ab. Was haben die Jungs mit dem Hund getobt. Im Schnee und genau so im Haus. Sogar getragen hat der Maxi ihn. Als wir schließlich nach Hause gingen, sagte der Mann: „Ihr habt´s geschafft, dass sich sogar der Hund freut, wenn wir gehen.“ Da mussten alle lachen.

Nach einem Badefest liegen die Kinder jetzt im Bett und ich hoffe, dass sie jetzt auch schlafen. Der Maxi taucht nämlich gerade in die wunderbare Welt der Bücher ein und liest abends noch unter der Bettdecke. Weil es mich so freut, dass er gerne liest, lasse ich ihn und gehe einfach davon aus, dass er schon irgendwann einschlafen wird. Aber das sehen wir ja dann morgen früh.

Einen guten Start in die Woche wünsche ich Euch. Für mich beginnt sie morgen früh um 7:30 mit einem Elterngespräch in der Kita.

Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Susanne Geborgen Wachsen.