Einfach superlecker: Die perfekte Erbsensuppe

Draußen ist es nass und kalt. Schon seit Wochen gefällt es mir im Haus viel besser, als draußen. Wenn es wenigstens schneien würde, aber hier im Rheinland sehen wir ja selten mal eine Schneeflocke. Bei Euch seiht das an diesem Wochenende vielleicht ganz anders aus. Vielleicht könnt Ihr mit den Kindern Schlittenfahren und Schneemänner bauen. Und wenn Ihr dann mit kalten Füßen aber roten Bäckchen nach Hause kommt, was gibt es da besseres, als eine heiße, deftige Erbsensuppe? (Und für diejenigen, an denen der Schnee vorbei geht: die tut auch bei nasskaltem Winterwetter gut.)

Ihr müsst nur ein bißchen Zeit einplanen, denn die Suppe muss 1,5 -2 Stunden auf dem Herd köcheln. Lasst Euch davon nicht abschrecken, die köchelt ja ganz von alleine und die Zubereitung selber dauert nur ca. 20 Minuten.

Ihr braucht für 4 große Portionen (reicht bei uns für 3 Erwachsene und 2 Kinder):

  • 1 Zwiebel
  • 200g Knollensellerie (das ist ungefähr so ein Stück, wie ihr es beim Suppengrün findet)
  • 3 Möhren
  • 200g gewürfelten Speck
  • 250g grüne Schälerbsen (gibt´s in kleinen Tütchen in jedem Supermarkt)
  • 400g Kartoffeln
  • 2 -3 Lorbeerblätter
  • etwas Petersilie, wenn ihr mögt
  • 4-5 Wiener Würstchen

Die Zwiebel und die Möhren in kleine Würfel schneiden. Den Sellerie mit der Küchenreibe fein reiben. Das Gemüse zusammen mit dem Speck in etwas Öl anbraten.

1,5 Liter Wasser hinzugeben. Die Erbsen dazu geben.

Petersilie und Lorbeerblätter hinzufügen und alles bei geschlossenem Deckel 1,5 Stunden köcheln lassen. Nach 45 Minuten die in Würfel geschnittenen Kartoffeln hinzufügen.

Am Ende der Kochzeit mit Salz und Pfeffer abschmecken. Je nachdem, wie Ihr die Suppe haben wollt, muss sie noch ein bißchen länger kochen. Ich mag es, wenn die Erbsen so verkocht sind, dass sie nicht mehr als Erbsen zu erkennen sind. Dann braucht die Suppe evtl 20-30 Minuten länger. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr die Suppe komplett zu einer grünen Masse einkochen. Zum Schluss die Würstchen hinzufügen.

Entweder Ihr legt jedem Kind eine ganze Wurst in die Suppe, oder Ihr schneidet sie schon vorher in Scheiben und gebt sie in die Suppe. Aber man munkelt ja, dass Kinder da ihre ganz eigene Vorstellung davon haben, was man so kleinschneiden darf, und was nicht. Und wann und an welchen Tagen nicht. Das müsst Ihr also selber herausfinden 🙂

Guten Appetit.