Unser langes Wochenende in Bildern

Jedes Familienmitglied ist gerade an seinem Platz glücklich und geht gerne jeden Morgen dorthin: Zur Arbeit, in die Kita oder in die Schule- es läuft für uns alle gut. Trotzdem haben wir uns wie Bolle gefreut, als wir am Samstag aufwachten und wussten: Langes Wochenende!

Die Kinder haben vor dem Frühstück erstmal ein Raumschiff gebastelt und gemalt. Die schöne weiße Decke hat jetzt rote Edding-Flecken, aber ich habe nur ganz kurz geschimpft- bin ich ja schließlich selber Schuld 😉

Wochenende in Bildern

Während der Mann mit den Jungs (und dem AuPair!) zum Hockeytraining fuhr, war ich mit einer lieben Freundin verabredet, die ich lange nicht gesehen habe. Und so saßen wir fast drei Stunden zusammen und haben gequatscht. Das hat richtig gut getan!

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Die Jungs haben nach dem Hockey weiter an ihrem Raumschiff gearbeitet. Dieses Mal habe ich sämtliche Decken und Kissen für die Malarbeiten vorsorglich entfernt!

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Hilft ja nix: Einer muss auch putzen!

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Der Mann hat schon lange von einem Gasgrill geträumt. Damit, so meint er, hört endlich dieses „Panikgrillen“ auf, wie er es nennt. Hungrige Kinder, man macht den Grill viel zu spät an, die Kohle braucht wieder länger als gedacht und am Ende sind die Kinder halb verhungert und alle schlecht gelaunt. Mit dem Gasgrill soll jetzt alles besser werden. Ich bin gespannt! Di Kinder sind jedenfalls so weit zufrieden; sie durften mit der Verpackung spielen.

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Während der Mann den Gasgrill zusammenbaute und die Kinder aus der Verpackung ein Cabrio bastelten, habe ich Lasagne gemacht. Jeder hat so seine Samstags-Vergnügen. Die Kinder wollten das Abendessen auf Papas Schoß einnehmen.

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Am Sonntag Morgen haben wir nach dem Frühstück eine Runde Obstgarten gespielt. Das Spiel war am Freitag als Überraschung hier angekommen. Weil es dieses Jahr Geburtstag hat, gibt es das neuerdings auch als App. Für Zu Hause ziehen wir aber die Brettspiel Variante vor.
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Schon am Samstag hatten wir beobachtet, wie auf der anderen Straßenseite unsere Nachbarn das Haus verließen. Sie in weißem Kleid mit Blumenstrauß. Sie heiraten! Ach, wie haben wir uns gefreut. Wir haben noch nie mit ihnen geredet, immer nur hallo über die Straße gerufen, aber dass die beiden ganz doll verliebt sind, das haben wir gesehen. Als am Sonntag in ihrem Fenster ein Schild hing, auf dem „Just married“ stand, haben wir schnell ein Glückwunsch Schild gebastelt und bei uns ins Fenster gestellt.

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Später fuhren wir zu meinem Onkel und meiner Patentante nach Köln, die zu einem Fest eingeladen hatten. Meine Kinder haben dort innerhalb weniger Minuten das Kinderbuffet geplündert.

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Das Fest stand unter dem Motto „Begegnungen“ und so war es ein Fest mit Familie und Freunden; derJüngste 5 Monate alt, die Älteste über 80. Das war ein so wundervoller Tag mit ganz wundervollen Begegnungen. Alte Bekannte, geliebte Familie, es war einfach schön!

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Und als wir am Abend nach Hause kamen, klingelte es plötzlich an der Tür. Da stand das Brautpaar von gegenüber. Sie brachten uns etwas von ihrer Hochzeitstorte und sogar eine Flasche Hochzeitssekt. Sie hatten sich über unsere Glückwünsche im Fenster so gefreut, und wir freuten uns nun wieder über ihren Besuch. Seit bestimmt 2 Jahren wohnen wir gegenüber voneinander; jetzt haben wir uns mal zum Kaffee verabredet. Was für ein schöner Abschluss eines Tages, der unter dem Motto „Begegnungen“ stand!

Am nächsten Morgen haben wir zum Frühstück zum ersten Mal nach dem Sommer wieder den Kamin angemacht. Es ist nicht nur schlecht, wenn der Sommer vorbei ist, es gibt genug zum Freuen!

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Kurz nachdem wir gefrühstückt hatten, kam unser AuPair mit Gast ins Wohnzimmer. Eine Freundin von ihr, die ebenfalls AuPair ist, aber in einer anderen Stadt, hatte bei uns übernachtet. Ich hatte erst ein ungutes Gefühl, und habe hin und her überlegt, ob wir ihr das erlauben sollen. Ich hatte sie nicht einmal gesehen und als ich abends ins Bett ging, habe ich mich seber für verrückt erklärt. Am nächsten Morgen stellte ich aber fest, dass das eine richtig süße ist. Die darf öfter kommen.

Gegen Mittag gingen wir in die Rhein Ausstellung in der Bundeskunsthalle.

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Wir haben ein schönes Bilderbuch dort erstanden: Das Loreley Gedicht von Heinrich Heine als Bilderbuch. Es gibt übrigens so schöne Kinderbücher über Rhein-Sagen. Vielleicht stelle ich Euch die mal gesondert vor.

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Die Männer sind am Nachmittag ins Schwimmbad aufgebrochen und ich hatte Zeit, einen Kürbiskuchen/ein Kürbisbrot und eine Kürbissuppe zu kochen. Rezepte folgen.

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Jetzt warte ich auf meine Männer und werde so lange ein bißchen die Ruhe genießen und bloggen.

Eine wunderschöne Woche Euch allen!

Mamablog Mama Mia

 

 

 

Noch mehr Wochenenden in Bildern hat auch in dieser Woche wieder Susanne auf ihrem Blog „Geborgen Wachsen“ gesammelt.

6 Kommentare

  1. Wunderbar! Klingt nach einem sehr schönen verlängertem Wochenende! Das mit Begegnungen/Hochzeit/Schild/Brautpaar hat mich besonders entzückt! Wenn Du nun noch das Rezept für das Kürbisbrot verrätst, bin ich maßlos begeistert 😀 😀 😀 Liebe Grüße, C

  2. Liebe Mia, ich lese den Blog wahnsinnig gern und finde die Beiträge so gut wie immer herrlich erfrischend und mutmachend! Das wollte ich schon längst mal sagen.

    Mich würden noch die Negativerfahrung bezüglich Aupair interessieren, das war mal vor einiger Zeit zwischen den Zeilen zu lesen. Ich bin auch gerade am Überlegen, ob das was für uns wäre. Und zu Familienfeiern wie jener am Wochenende- wird das Aupair da mitgenommen oder hat es frei?

    LG Nina

    • Erstmal Danke 🙂 Mit dem AuPair läuft es jetzt viel besser, aber ich werde sicher noch über die gesammelten Erfahrungen berichten. Wenn du´s genauer wissen willst, schreib mir ruhig eine Mail. Zu Familienfeiern kommt sie nicht mit, weil sie nicht möchte. Sie hat die Wochenenden frei und verbringt die Zeit mit Freunden. Unser erstes AP haben wir immer überall mit hin genommen.

  3. Uha, ich freue mich hier ein Foto aus der Rheinausstellung zu sehen! Das Panorama hat nämlich mein Mann erschaffen, und da ist man natürlich stolz…

    • Echt?! Wie toll! Das ist wunderschön geworden! Und so fotogen, oder? 🙂

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