Kinderwagen im Test: Maxi Cosi Stella (Werbung)

Mit Kinderwagen kenne ich mich aus, schließlich habe ich die letzten fünf Jahre eigentlich ständig so ein Gerät durch die Gegend geschoben. Dank Mama Mia durfte ich inzwischen bereits verschiedene Modelle testen und so bin ich zu einer kleinen Expertin geworden. Vielleicht kann ich Euch also bei Eurer Entscheidung für den richtigen Kinderwagen weiterhelfen.

Maxi Cosi Stella

Ich habe in den letzten Wochen den Maxi Cosi Stella getestet. Wenn es mein erster Kinderwagen gewesen wäre, hätte ich mich vielleicht für eine weniger auffällige Farbe entschieden, aber wir brauchen eigentlich gar keinen Kinderwagen mehr, deshalb konnte ich ganz ohne vernünftige Überlegungen aussuchen und habe das Modell Star gewählt. Eine sehr gute Entscheidung, denn das Muster ist superschön und macht echt gute Laune. Es gibt aber natürlich auch einfarbige Designs, zum Beispiel schwarz, blau oder rot.

Maxi Cosi StellaMaxi Cosi Stella

Ein Allrounder

Mit dem Maxi Cosi Stella habt Ihr quasi ausgesorgt: Dank Babywanne, Sitzaufsatz und Vorrichtung für die Babyschale (den klassischen Maxi Cosi), könnt Ihr Euer Baby von Geburt an bis zum Alter von ca 3,5 Jahren (15 Kilo) mit nur einem Modell durch die Gegend fahren. Für den Kinderwagen, den wir damals mit dem Maxi hatten, habe ich den Aufsatz für die Babyschale extra zusätzlich gekauft, schließlich ist es superpraktisch, das Baby in der Babyschale aus dem Auto zu nehmen und direkt schlafend ohne Umsteigen weitertransportieren zu können. Mit dem Maxi Cosi Stella kommen da keine Extrakosten auf Euch zu, da ist alles integriert.

Maxi Cosi Stella

Platzspar-Wunder

Ein riesiger Vorteil des Maxi Cosi Stella ist, dass er extrem platzsparend zusammengefaltet werden kann. Die meisten Kinderwagen passen zwar irgendwie in jedes Auto, aber dann passen eben die Einkäufe nur noch in den Fußraum. Unter den Modellen, die ich bislang kennengelernt habe, ist der Maxi Cosi Stella das Platzwunder, weil man nämlich nicht nur das Gestell, sondern auch die Babywanne zusammenfalten kann.

Maxi Cosi Stella

Wer in der Innenstadt wohnt, wird die Wendigkeit des Maxi Cosi Stella zu schätzen wissen. Ihr könnt ihn mit einer Hand einmal um sich selbst drehen. Dazu kommt, dass er mit nur 55 cm Breite mühelos durch die schmalen Gänge sämtlicher Geschäfte passt.

Outdoor tauglich

Wer eher draußen auf dem Land unterwegs ist, für den sind die stoßabsorbierenden Outdoorräder ein Pluspunkt. In der Regel geht eine hohe Wendigkeit zu Lasten der Geländegängigkeit. Bei vielen Modellen kann man dann zwar Outdoorräder für viel Geld dazu kaufen, das ist aber eben ein Kostenfaktor und außerdem umständlich. Der Maxi Cosi Stella hat Wendigkeit und Outdoorfähigkeit super kombiniert, das ist beides sehr zufriedenstellend.

Punktabzug gibt es bei mir leider beim Gewicht: Der Maxi Cosi Stelle wiegt 15 Kilo, da gibt es deutlich leichtere Modelle. Interessant wird das, wenn man den Kinderwagen häufig in und aus dem Kofferraum heben muss.

Der Maxi Cosi Stella hat eine Feststellbremse im Fußbereich, d.h man kann schnell mal die Bremse reindrücken, auch wenn man keine Hand frei hat (ich sage nur: Geschwisterkind!). Finde ich viel praktischer als eine Handbremse.

Ich habe bei unseren Testfahrten den Mini mit Blick in Fahrtrichtung platziert. Das liegt daran, dass er eigentlich immer alleine läuft und Kinderwagen gar nicht mehr gewohnt ist. So konnte er wenigstens sehen, wohin die Reise geht. Man kann den Sitz aber auch mit Blick zu Mama, also gegen die Fahrtrichtung aufsetzen. Top!

Ganz besonders hat mir gefallen, dass man die Rückenlehne des  Sitzes auch bis in eine komplett gerade Liegeposition verstellen kann. Ich weiß noch, dass meine Kinder beide sehr groß waren und kaum noch in die Babywanne passten, und außerdem war es ihnen zu langweilig, darin zu liegen; sie wollten etwas sehen. Für den Sitzaufsatz waren sie aber noch zu klein, weil sie noch nicht sitzen konnten. Ich habe sie dann immer erst bäuchlings in die Babywanne gelegt, so dass sie hinausgucken konnten, und wenn das auch nicht mehr reichte, habe ich auf Sitzaufsatz umgestellt. Da das nicht gut für den Rücken ist, war ich damit unglücklich. Mit demMaxi Cosi stella hat man da keine Probleme. Man entlastet den Rücken einfach immer wieder, indem man die Liegeposition einstellt.

Maxi Cosi Stella

Der Einkaufskorb unter dem Wagen ist eher klein und für größere Einkäufe nicht geeignet. Für die üblichen Spielplatzutensilien, Wechselklamotten, Wickelzeug und was man sonst so dabei hat, reicht er aber dicke aus. Die Wocheneinkäufe habe ich sowieso immer mit dem Auto gemacht, deshalb kann ich persönlich in dem kleinen Korb kein Manko sehen.

Der Maxi Cosi Stella kostet etwa 500 Euro. Ich kann ihn absolut empfehlen. Weitere Infos findet Ihr HIER.

Und bevor jetzt einer fragt:

 

Mamablog Mama Mia

 

 

 

 

4 Kommentare

  1. Toller Test ! Wir sind nämlich gerade auf der Suche nach `nem Neuen… Klingt gut ,werde ich mir genauer anschauen !
    Sag mal, kann man den Schieber in der Höhe verstellen ?

    Liebe Grüße,
    Berenice

  2. Hi Mia,

    ausführlicher Test! Haben uns den Maxi Cosi letztendlich auch bestellt. Sind damit auch wahnsinnig zufrieden. Das einzige was wir vermissen ist die Flexibilität und Spontatität.
    Klar, der Maxi Cosi ist in seiner Kategorie schon echt klasse, aber wir liebäugeln mit einem Tragetuch bzw. einer Babytrage. Hast du Erfahrungen oder Tips? Ich mein es gibt viele Vergleichsseiten online, wie z.B. , aber vertrauen deinen Tips sehr gerne.

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