Tomatenkuchen

Letztes Jahr habe ich zum Geburtstag einen Picknickkorb bekommen. Das wurde auch höchste Zeit, denn den ganzen Sommer über musste ich auf den Picknickdecken anderer Leute einen Randplatz erbeten, weil ich sowas einfach nicht besaß. Dabei sind wir so gerne draußen, besonders die Jungs.

Natürlich bin ich auch nie gut ausgerüstet, was die Verpflegung angeht, aber immerhin im Garten haben wir häufig ein kleines Picknick veranstaltet. Dann essen wir gerne Dinge, die man einfach mit der Hand essen kann, und für die man weder Teller, noch Messer oder Gabel braucht.

Eins meiner absoluten Lieblingsessen, das sich wunderbar für unterwegs eignet, stelle ich Euch heute vor. Ihr könnt es auch prima für lange Autofahrten vorbereiten, oder für eine kleine Stehparty bei Euch zu Hause, aber auch auf einem Brunch-Buffet macht er sich super, der

Tomatenkuchen

Tomatenkuchen

Eins vorweg: Für alle, die wie ich einen kleinen Tomatenverweigerer zu Hause haben- man kann auch eine Ecke ohne Tomaten machen. Auch das schmeckt phantastisch!

Für ein Blech Tomatenkuchen braucht ihr:

Für den Teig kann man sehr gut einen Fertigteig nehmen, das ist weniger Aufwand und man schmeckt in diesem Fall keinen Unterschied. Wem das zu ungesund ist, der macht einfach einen Mürbeteig oder einen Pizzateig nach Lieblingsrezept.

Für den Belag:

400g Emmentaler Käse (am Stück)

4 Eier

1 kg Tomaten

100g geriebener Parmesankäse

Den Teig auf einem gefetteten Backblech ausrollen (ohne Backpapier ist besser).

Den Emmentaler in Würfel schneiden und auf dem ausgerollten Teig verteilen. Der Käse verläuft anschließend im Ofen und bildet eine herrliche Schicht auf dem Boden. Deswegen schmeckt es auch ohne Tomaten super!

Die Eier verquirlen und mit ordentlich Salz sowie ein wenig Paprika und Pfeffer würzen. Die Schnitten werden ansonsten nicht gewürzt, daher nicht zu wenige salzen.

Die verquirlten Eier über den Käse gießen. Es macht nichts, wenn das ziemlich ungleichmäßig ist;es verteilt sich nachher von alleine.

Tomatenkuchen

Nun die Tomaten in Scheiben schneiden und die Scheiben überlappend, dicht an dicht auf dem Backblech über dem Käse und den Eiern verteilen. Für meinen kleinen Tomatenverweigerer reserviere ich eine Ecke, die ich nur mit Endstücken belege (das hilft manchmal), sowie eine Ecke ohne alles.

Tomatenkuchen

Nun den Parmesankäse auf den Tomaten verteilen.

Tomatenkuchen

Alles bei 200 Grad auf der untersten Schiene für ca 40 Minuten backen.

Die Tomatenschnitten schmecken auch warm phantastisch, aber wenn Ihr sie auf ein Picknick mitnehmen wollt, bereitet ihn am besten am Abend vorher zu. Am nächsten Morgen ist dann alles gut in den Teig eingezogen und die Schnitten sind fester geworden.

Tomatenkuchen

Mit Backpapier- Stücken in eine Tupperdose packen- fertig. Soooo lecker!

Tomatenkuchen

Der Kreativität sind natürlich keine Grenzen gesetzt. Man kann prima auch Oliven oder Schinken oder beides hinzufügen- oder was Euch sonst so gefällt. Dann ist es im Zweifel aber nicht mehr kindertaglich…

Und nun könnt Ihr wie immer Eure Rezepte unter diesem Post verlinken. Ich bin gespannt und hoffe, dass wir den ganzen Sommer über so herrliches Wetter haben werden, wie jetzt, damit wir alle Rezepte einmal ausprobieren können.

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6 Gedanken zu “Tomatenkuchen

  1. Sieht toll aus, muss ich ausprobieren- danke! Da hier alle 3 Mädels Tomaten die nach Tomaten aussehen verweigern, wohl eher für die nächte Party und nicht für das Familienpicknick, aber dann dafür um so lieber.
    Danke für das Rezept!
    LG, Yvette

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