Kürbisgnocchi

Ich wuchs auf, ohne jemals einen einzigen Bissen Kürbis zu probieren. Meine Mutter mochte keinen Kürbis und nachdem ich einmal ein Stück eingelegten Kürbis aus dem Glas probiert hatte, dachte ich, ich mag ihn auch nicht.

Bis zu dem Tag, an dem ich auf einer Studentenparty meine erste Kürbissuppe probierte. „Was ist das?“, rief ich entzückt und mit der Antwort: „Kürbissuppe!“ scheine ich verhext worden zu sein. Ich muss Kürbis essen. Den ganzen Herbst durch! Das gleiche gilt übrigens heute auch für meine Mutter.

Kürbissuppe ist leider mit den Kindern eine ziemliche Schweinerei, aber es gibt ja unendlich viele andere Möglichkeiten, Kürbis zuzubereiten. Zum Beispiel als Kürbisgnocchi. Hier ist das Rezept. (alle Rezepte aus der Reihe Kochen für Kinder findet Ihr HIER)

Man braucht:

1 Hokkaido Kürbis

etwa 200g Mehl

1 Ei

100g frisch geriebenen Parmesankäse

etwas Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Salbei

Olivenöl

1. Den Kürbis halbieren, entkernen und in Streifen schneiden.

2. Die Kürbisschnitze auf ein Backblech legen und bei 180 Grad Umluft 30 Minuten gar werden lassen.

Kochen für Kinder

3. Den Kürbis pürieren. Das Ei hinzugeben und gut vermischen.

4. Das Mehl zu der Kürbismasse geben. Je nach Größe und Festigkeit des Kürbis kann mehr oder weniger Mehl erforderlich sein, um einen glatten, nicht zu klebrigen Teig zu erhalten.

5. Den geriebenen Parmesankäse zu der Masse geben und alles vermengen.

6. Den Teig in mehrere Stücke teilen und jedes zu einer langen Rolle formen. Anschließend die Rolle in 1 cm breite Stücke schneiden.

Kochen für Kinder

7. Je nachdem wie perfektionistisch ihr seid, könnt ihr entweder direkt die Stücke kochen, oder ihr formt sie nochmal schön ordentlich zwischen den Handflächen rund. Wer es besonders schön mag, lässt die Gnocchi noch über eine Gabel rollen.

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8. Die Gnocchi in kochendem, leicht gesalzenem Wasser ein paar Minuten ziehen lassen. Wenn sie an die Oberfläche kommen, sind die Gnocchi fertig.

Kochen für Kinder

9. Parmesankäse und Olivenöl (oder Butter) auf die Gnocchi geben- fertig.

Kürbis

Erwachsene können zusätzlich etwas Salbei hinzugeben.

Kürbis2Guten Appetit!

Und nun bin ich wie immer gespannt auf Eure kindertauglichen Gerichte mit Kürbis. Bis zum Ende des Monats könnt Ihr Euer Rezept hier verlinken. Vielen Dank schon jetzt für Eure Ideen!

Mamablog Mama Mia

 

 

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8 Gedanken zu “Kürbisgnocchi

  1. Liebe Mia,

    hach, bin wirklich so sehr auf die Kürbissammlung hier gespannt!
    Ich liebe Kürbis und freue mich echt immer über neue Ideen!
    So wie dein Rezept: Zack gelesen, zack vorhin gekocht!
    Sehr lecker!!! Auch in der unperfektionistischen Weise… 😉

    Herzliche Grüße
    Julia

  2. Bin gestetn durch Zufall auf dein Rezept gestoßen und musste es direkt nachkochen. Hab Gnocchi machen immer viel zu aufwendig eingeschätzt und muss jetzt klein bei geben. Wajnsinn wie einfach. Und richtig lecker!

    Hab gestern mit meiner kleinen Madame kuchen gebacken ( hier nachzulesen: https://maunzimadame.blogspot.co.at/ )
    und muss sagen, das es doch recht anstrengend war mit kleinem Baby zu backen.

    Bin gespannt wie es wird wenn Madame etwas grö§er ist!

  3. Ich finde, dass der Kürbis vom Blech schon super lecker schmeckt. Da ist mir das Püriren fast zu schade, aber ich werde es in den nächsten Tagen doch mal probieren. Danke.

  4. Na, diese Rezepte passen doch wirklich mal hervorragend zum Oktober, jetzt wo es überall wieder günstig leckere Kürbisse zu kaufen gibt.

    Die Gnocchi sehen echt super lecker aus. Werden wir am Wochenende auf jeden Fall ausprobieren!

  5. So, heute habe ich die Gnocchi probiert. Leider war der Teig nicht fest genug, so dass ich keine Rolle formen konnte. Ich habe dann echt viel Mehl genommen, aber es hat nicht geklappt. Mein Mann kam dann auf die Idee, Nockerl mit je zwei Löffeln zu machen. Das ging dann. Ist aber natürlich viel aufwendiger, aber geschmeckt hat es gut. Nun meine Frage: was habe ich falsch gemacht? Muss der Kürbis abkühlen? Ich habe ihn gleich nach dem Backofen püriert. War der Kürbis zu groß? Vielleicht hast Du ja noch einen Tipp. Danke und ein kürbisreiches Wochenende wünsche ich dir.

    1. Mh, also ich könnten mir vorstellen, dass tatsächlich der Kürbis zu groß war und Du noch mehr Mehl gebraucht hättest. Abkühlen muss er eigentlich nicht vorher und er hat ja dann auch schon eine recht teigige Konsistenz. Versuchs mal mit mehr Mehl. Oder vielleicht den Teig in den Kühlschrank legen, dann wird er ja auch fester. Schade, die Dinger sind nämlich sooooo lecker!

  6. Ich habe das Rezept auch am Wochenende ausprobiert. Meiner Familie hat es sehr lecker geschmeckt, daher muss ich mir das Rezept unbedingt merken. Gern weitere Gerichte oder Rezept Ideen 🙂

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