Wo wir wirklich unersetzbar sind

„Wie schaffst Du das eigentlich?“- wenn Menschen meinen Blog entdecken stellen sie mir häufig zuerst diese Frage.

Vielleicht weiß ich deswegen nie eine Antwort darauf, weil ich bislang nicht das Gefühl hatte, dass ich irgendeine besondere Belastung in meinem Alltag habe, die andere nicht auch  meistern, und schon gar nicht durch den Blog, denn das Schreiben ist ja mein Hobby.

Es war um die Weihnachtszeit, als sich das geändert hat. Ich war seit zwei Monaten wieder im Job, der Maxi war in dieser Zeit operiert worden und musste zwei Wochen zu Hause bleiben und mir fehlte plötzlich Zeit an allen Ecken und Enden. In den Weihnachtstagen habe ich deshalb zum ersten Mal nach fast drei Jahren „Urlaub“ vom Blog gemacht. Ich brauchte Zeit für mich und für meine Familie und der Blog war mir da als großer Zeitfresser als erster Streichkandidat eingefallen.

Seit Weihnachten sind eigentlich nur noch mehr Dinge dazu gekommen. Da ist unsere Baustelle, die wir gerade im Garten haben, weil wir endlich unseren Anbau in Angriff genommen haben, und da sind die Baustellen im Büro, die mich noch lange beschäftigen, nachdem ich das Büro verlassen habe.

Der Alltag mit Kindern ist manchmal ganz schön anstrengend, das beginnt morgens, wenn Kinder geweckt, gewickelt und angezogen werden wollen, wenn Brotdosen bestückt und zwei herumrennende Kinder angezogen werden müssen- und endet auch abends nicht, nachdem unter Protest die Zähne geputzt wurden, Schlafanzüge angezogen, viele Geschichten vorgelesen und noch mehr Lieder vorgesungen wurden. Dann mache ich noch eine Maschine Wäsche an räume auf, mache Überweisungen, beantworte Mails und vieles mehr.

Das alles kann man mit einem Lächeln auf den Lippen fröhlich jeden Tag wuppen, ohne auch nur auf die Idee zu kommen, dass man ganz schön viele Aufgaben zu bearbeiten hat- bis der berühmte Tropfen kommt, der leider doch nicht mehr in das Fass passt.

So geht es mir gerade.

Letzte Woche wurde ich krank und musste 2 Tage ins Krankenhaus. Da erst fiel meinem Mann und mir auf, wie dicht gepackt unser Alltag ist und wie viele Dinge wir unter einen Hut bringen. Ich will mich nicht beschweren, wir haben eigentlich hauptsächlich Luxusprobleme, schließlich zwingt uns keiner, zu bauen, mit den Kindern Sportkurse zu besuchen und selber Sport zu machen, einen Fremdsprachenkurs am Abend zu belegen oder zu bloggen- um nur ein paar Beispiele zu nennen. Aber wenn einer von uns ausfällt, dann bricht unser Alltag komplett ein.

Und so stand ich plötzlich vor meinem gut organisierten Wochenplan und stellte fest, dass ich mir etwas Luft verschaffen musste. Schnell wurde mir klar:  Es gibt nur eine einzige Stelle, an der ich unersetzbar bin: Bei meinen Kindern.

Wenn man sich das einmal ganz deutlich vor Augen führt, verschieben sich die Prioritäten sehr schnell wieder an die richtige Stelle und es fällt sofort ein bißchen Druck von einem ab.

Ich weiß, dass vielen von Euch aufgefallen ist, dass es hier in der letzten Zeit etwas ruhiger war und ich habe ein bißchen Angst, dass Ihr vielleicht nicht mehr wiederkommt, wenn es hier nicht regelmäßig Neues gibt. Aber im Moment ist für mich das Wichtigste, mich erstmal richtig auszukurieren und dabei Zeit und Kraft für die Kinder zu haben. Es gibt bald wieder mehr zu lesen, versprochen, aber ein paar Tage brauche ich noch.  Ich hoffe, Ihr versteht das!

Genießt das Sommerwetter mit Euren Kindern und lasst Euch nicht stressen!

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Unser Wochenende in Bildern

Eigentlich ist das Wochenende noch längst nicht vorbei, aber wir sitzen hier gerade alle in Joggingklamotten im Wohnzimmer und sind so platt, als wäre es schon Zeit fürs Bett. Das war aber auch ein Regenguss, in den wir vorhin gekommen sind! Aber der Reihe nach:

Am Samstag haben wir endlich mal wieder den „Kuschel“ gewaschen. Mini hat ihn liebevoll in die Waschmaschine gelegt und erst ein paar Minuten später festgestellt, was er getan hat! Da stand er weinend im Wohnzimmer: „Ich habe nichts in der Hand!“ Zum Glück ist in solchen Situationen der Maxi sofort zur Stelle und hat für Ersatz gesorgt. Inzwischen sind Kuschel und Mini wieder glücklich vereint und unzertrennlich wie eh und je.

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Um 10:00 habe ich mich mit einer lieben Freundin zum Frühstücken getroffen. Wir sehen uns nicht sehr oft, weil wir beide immer so eingespannt sind, aber wenn wir unsere Treffen lange vorher planen, dann klappt es eigentlich ganz gut.

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Der Mann war in der Zwischenzeit mit dem Maxi beim Hockey. Seit ein paar Wochen ist er ein stolzer und begeisterter kleiner Nachwuchsspieler, aber an diesem Samstag musste er sich die Sache erst nochmal durch den Kopf gehen lassen. Erst als der Mann sich mit dem Mini und dem Vater von dem anderen kleinen Verweigerer ins Clubhaus verzog, ist der Maxi losgestürmt und hatte wieder viel Spaß.

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Wir trafen uns alle wieder zu Hause und machten uns dann gemeinsam auf zum Kirschenfest. Ein Freund hat nämlich einen so riesigen Kirschbaum im Garten, und hat jedes Jahr seine liebe Not damit, all diese Kirschen zu ernten und zu verschenken. Also hat er vor ein paar Jahren das Kirschenfest erfunden. Er lädt Familie und Freunde und Nachbarn ein, irgendwann am Samstag aufzutauchen. Jeder bringt etwas fürs Buffett mit und nimmt so viele Kirschen mit nach Hause, wie er tragen kann.

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Meine Eltern waren ebenfalls gekommen und auch meine kleine süße Nichte und Patentochter. Und die Jungs hatten solchen Spaß in dem großen Garten und beim Kirschenpflücken.

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Am Sonntag war hier in den Rheinauen Familienfest. Als wir um 11:30 dort auftauchten, fuhr gerade neben uns auf dem Parkplatz eine befreundete Familie mit ihren beiden Söhnen vor. So ein schöner Zufall. Unsere Kinder hatten einen wunderschönen Tag.

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In den Rheinauen fällt mir immer auf, wie gut es den Kindern tut, wenn sie mal so viel Platz zum Rennen haben. Sonst hat man ja meistens einen Zaun oder eine Straße in der Nähe, und kaum dass die Kinder kosgespurtet sind, ruft schon wieder jemand: „Stop!“ In den Rheinauen können sie laufen, bis sie außer Atem sind, und wir können sie trotzdem noch sehen.

WIB_0_4Die beiden großen Jungs hatten sich rechtzeitig einen Platz für die Zirkusvorstellung reserviert und hatten, als die Vorstellung gestartet war, auch wirklich ihre Freude daran.

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Dann begann es plötzlich zu regnen, und wir sind klitschnass geworden, weil wir damit nicht gerechnet hatten und weder Jacken noch Schirme dabei hatten (aber was kann man schon von einer Frau erwarten, die auch nie eine Ersatzwindel dabei hat…?).

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Zum Aufwärmen gab es zu Hause Kakao.

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Leider war ich das ganze Wochenende über angeschlagen und habe mich immer wieder ins Bett gelegt.

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Ich hoffe, morgen früh geht es mir besser, damit wir in eine neue, aufregende Woche starten können. Unser Anbau nimmt mehr und mehr Gestalt an, am Mittwoch fliege ich beruflich für 2 Tage nach Potsdam und am Freitag fliegen Maxi und ich in ein Mama-Sohn-Wochenende. Abr davon erzähle ich Euch nächste Woche.

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Mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Susanne von „Geborgen Wachsen“

 

Du darfst Deinen eigenen Weg finden

Das britische Königshaus hat offizielle Bilder von Prinz George und seinem Schwesterchen veröffentlicht. Auf den ersten Blick ganz normale Geschwisterbilder, aber als Mutter bedrückt mich dabei der Gedanke: was aus dem kleinen George einmal werden soll, lässt sich schon jetzt an seinem akkurat gezogenen Seitenscheitel ablesen.

Ob dieses Kind sich vielleicht mal wünschen wird, Kfz-Mechaniker zu werden? Vielleicht baut er sich ja eines Tages vor Kate auf und sagt: „Mama, ich werde Schauspieler!“ Aber nein, er wächst ja seit seinem ersten Tag in die Aufgabe und Rolle „König von England“ hinein, und da darf man individuelle Berufswünsche vermutlich nicht einmal denken.

Ich bin froh, dass meine Kinder ihren eigenen Weg wählen dürfen. Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich allerdings irgendwo in meinem Hinterkopf eine Grundidee von dem, was aus meinen Kindern werden soll, auch wenn ich weiß, dass ich den Weg nur ein wenig beeinflussen kann.
Nehmen wir zum Beispiel mich:

Die Schule hat mich nur insofern interessiert, als ich dort meine Freunde getroffen habe. Ich bin mit fast sieben Jahren in die Schule gekommen. Ich konnte längst lesen und schreiben und habe mich anfangs sehr gelangweilt. Also habe ich die Rolle des Klassenclowns übernommen. Bis zur siebenten Klasse ging das problemlos.

Irgendwann habe ich  ein wenig den Anschluss verloren, aber für mittelmäßige Noten hat es trotzdem immer noch gereicht. Die Hausaufgaben habe ich morgens im Bus oder in den Pausen abgeschrieben. Deutsch, Englisch, Geschichte- solche Fächer gingen mir immer leicht von der Hand, nur in Mathematik, Physik, Biologie trudelten langsam auch ausreichend ein. Insgesamt war aber nie die Versetzung gefährdet, ich ging als mittelmäßige Schülerin durch die Schulzeit.

Mir war das alles total egal. Ich hatte nie den Ehrgeiz, gute Noten zu bekommen. Ich habe meine Anwesenheitspflicht erfüllt, nicht mehr und nicht weniger.

Heute frage ich mich, wie meine Eltern das ertragen konnten. Sie wussten doch, dass ich es besser konnte. Sie hatten eine intelligente Tochter, die nur leider hoffnungslos vergnügungssüchtig war und sie ließen mich gewähren.

Ich habe meine Mutter neulich gefragt. „Wie habt Ihr das nur ausgehalten? Ich hätte eine Spitzenschülerin sein können, wenn ich mich wenigstens eine Stunde am Tag an den Schreibtisch gesetzt hätte. Warum habt Ihr nicht gesagt „Eine Vier? Ist das Dein Ernst? Du setzt Dich jetzt mal hin und machst Deine Hausaufgaben und wenn Du das nächste Mal mindestens eine Zwei schreibst, kannst Du Party machen so viel Du willst, aber bis dahin bleibst Du mal schön zu Hause!“ Mama, Ihr habt doch gesehen, dass ich mich null angestrengt habe und dass ich viel besser hätte sein können. Warum habt Ihr mir das erlaubt?“

Und meine Mutter sagte: „Wir fanden, Du solltest Deinen eigenen Weg finden.“

Das traf mich mitten ins Herz! Ich habe immer gespürt, dass meine Eltern mich lieben, egal was ich tue, aber es ist doch ein unbeschreiblicher Moment, wenn Deine Mutter Dir mit 36 Jahren in Worte fasst, was der Grundsatz Deiner Erziehung war.

Zuhören.
Zuhören…

Bestimmt haben sich meine Eltern auch mal Sorgen gemacht, bestimmt haben sie gezweifelt, ob sie alles richtig machen, aber am Ende solcher Überlegungen sind sie immer wieder zu dem Punkt gekommen, dass sie mir lieber vertrauen wollen. Der eigenständige Mensch, der ich auf diese Weise werden durfte, kann heute nur danke sagen, dafür, dass ihr mir jeden Weg geebnet habt, sogar die Abwege.

Da sein.
…da sein….

Natürlich muss man relativierend sagen, dass ich meinen Eltern nie ernsthaft Anlass zur Sorge gegeben habe. Sie hätten mich sicher nicht die Schule abbrechen und in eine Drogenkarriere laufen lassen. Sie haben darauf verzichtet, mich in einen Rahmen zu stecken, der sie vielleicht glücklicher gemacht hätte, der mir aber nicht passte.

Am Ende ging die Rechnung auf: Nach dem Abitur bin ich aufgewacht. In meinem ersten Semester Rechtswissenschaften machte ich direkt alle Scheine aus dem zweiten Semester gleich mit und schloss das Studium in zwei Semestern unter der Regelstudienzeit ab.

 

...gelassen auf den Absprung warten...
…gelassen auf den Absprung warten…

Ein glücklicher Zufall? Ich glaube nicht. Ich glaube, das Erfolgsrezept meiner Eltern war eine Mischung aus Vertrauen und Nähe. Sie hatten immer ein offenes Ohr und ich habe ihnen gerne alles erzählt, was mich beschäftigte. Beim täglichen gemeinsamen Mittagessen haben meine Schwestern und ich um die Redezeit gekämpft, die jedes Kind hatte, um meiner Mutter den neuesten Tratsch und Klatsch zu erzählen. Mein Vater hat regelmäßig Vater-Tochter-Zeit mit einer von uns verbracht und uns zum Abendessen eingeladen  (macht er auch heute noch; letztes Jahr war er mit einer meiner Schwestern in Kuba und ich plane demnächst mit ihm alleine nach St.Petersburg zu reisen).

Weil meine Eltern immer da waren, ohne sich aufzudrängen, und weil sie immer hinter mir standen, ohne dabei den Zeigefinger zu erheben, haben wir nie den Kontakt verloren, auch wenn sich mein Weg manchmal von ihrem entfernt hat. Und so konnten sie mir ihre Werte vermitteln, ohne mir tägliche Moralpredigten zu halten.

...und eines Tages sehen, wie das Kind seinen Weg findet!
…und eines Tages sehen, wie das Kind seinen Weg findet!

Ich möchte es gerne mit meinen Kindern genauso machen. Ich möchte sie immer mit liebevollem Blick als eigenständige Persönlichkeiten betrachten und ihnen vertrauen. Ich wünsche mir, dass es mir gelingt, immer die Ruhe zu bewahren auch dann nicht zu zucken und ihnen Entscheidungen doch lieber abzunehmen, wenn ich mir sicher bin, dass ein anderer Weg für sie besser wäre.

Meine Söhne wurden nicht in ein Königshaus hineingeboren. Mein Mann und ich haben nicht einmal eine eigene Kanzlei, die die Kinder übernehmen könnten. Sie sind vollkommen frei, ihren eigenen Weg zu finden.

Jedenfalls so frei, wie ihre Eltern sie lassen.

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12 von 12 im Juni

Meine Jungs sind gerade sehr zufrieden mit ihren Eltern. Wir haben uns nämlich entschlossen, anzubauen und das bedeutet für Mini und Maxi, dass sich direkt vor ihrer Nase eine echte, richtige, eigene Bauteile befindet.  Jeden Morgen um 7 geht es los, und die Jungs stehen dann bis 8 Uhr wie angewurzelt am Fenster, um nichts zu verpassen. Ich muss sie tatsächlich vor dem Fenster stehend anziehen!

Heute Morgen war ich selber auch ganz begeistert, denn da rückte der Betonmischer an. Plötzlich stand da so ein riesige Wagen in unserer Einfahrt.

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Mit einem ebenfalls riesigen Kran wurde der Beton übers Haus gehoben (ja, das tropft, keine Ahnung, wie wir die Flecken von den Dachfenstern kriegen…).

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Den Mini mussten wir irgendwann loseisen, weil er in die Kita ging. Der Maxi blieb mit mir zu Hause,  denn es war mal wieder Zeit für einen Max-Mama-Tag.

Allerdings musste ich ihn erstmal vor Netflix setzen, denn um 10 Uhr hatte ich ein Date mit Jette aka Super Mom. Eigentlich wollten wir ein google Hangout machen, aber erst hatte ich Probleme damit und anschließend Jette.

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Das passiert uns eigentlich ständig, wenn wir versuchen zu telefonieren, deswegen waren wir etwas verärgert 🙂

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(Jette hat mir gestattet, dieses Bild zu posten)

Am Ende mussten wir dann übers Festnetz telefonieren. Man stelle sich das vor! Zwei Bloggerinnen, zwei Digital Nerds wie wir müssen aufs Festnetz zurückgreifen!

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Nachdem ich mit dem Maxi „Planes“ nachgespielt habe und wir eine gigantische Polizeiwache aus Legos gebaut hatten, kamen noch ein Installateur und der Architekt vorbei. Unfassbar, was man auch im Laufe des Baus noch alles entscheiden muss.

Um 14:30 fuhr ich mit dem Maxi in die Konzernzentrale der Deutschen Telekom. Es gibt dort ein Innovations-Forum, in dem zu Zukunftstrends geforscht und Neuheiten entwickelt werden. Das ist normalerweise nicht zugänglich, aber 1 oder 2x im Jahr gibt es für ein paar Mitarbeiter einen Tag der offenen Tür und ich habe einen Platz ergattert. Es war toll!  Leider durfte ich innen nicht fotografieren, aber ich würde mal sagen: Haltet Eure Smartphones bereit!

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Anschließend holen Maxi und ich den Mini aus der Kita und fuhren nach Hause. Die Bauarbeiter hatten inzwischen Feierabend und ich ging mit den Jungs in den Garten. Also auf die Baustelle. Eigentlich habe ich ihnen verboten, an irgendetwas zu gehen, das mit der Baustelle zu tun hat, aber das klappt nur so mittel…

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Plötzlich hörten wir vor dem Haus Geräusche: Da wurde neues Material angeliefert. Wieder ein neues Fahrzeug. Die Jungs waren fasziniert und sahen wie versteinert zu, wie das Material in unserem Vorgarten landete.

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Danach haben die beiden noch ein wenig mit unseren neuen Outdoor-Küchen gespielt. Die haben wir von der Firma Limmaland geschenkt bekommen und sind begeistert. Es handelt sich um Folien, die man einfach auf die Deckel der Ikea Aufbewahrungsboxen klebt. Diese passen genau auf die Kästen verschiedener Getränke (wir haben Gaffels Fassbrause genommen).

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Die Kinder genießen das schöne Wetter so sehr! Der Mini hat sich immer wieder ganz glücklich auf die Wiese gelegt und in den Himmel geguckt.

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Und weil es so schön war, haben wir auch noch im Garten zu Abend gegessen.

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Jetzt hat es leider gewittert und das schöne Wetter ist vorbei.

 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

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Noch mehr 12 von 12 gibt es wie immer bei „Draußen nur Kännchen“

 

Schachbrett Brote mit Sternensalat

Ach, ist das Wetter gerade herrlich. Wir sind jeden Nachmittag draußen unterwegs- auf Spielplätzen, im eigenen Garten oder in den Gärten von Freunden. Während wir im Winter auch viel Zeit zu Hause verbrachten und ich so in unserer offenen Küche das Abendessen zubereiten konnte, und die Kinder in Sichtweite spielten, muss jetzt abends immer alles ganz schnell gehen. Deswegen gibt es momentan häufig das gute alte German Abendbrot.

Große Brot-Fans sind meine Kinder beide nicht und ich kann das gut verstehen, ich finde eine Scheibe Brot mit einer Scheibe Käse oder Wurst allein auch nicht so verlockend. Deswegen bereite ich häufig einen Brotaufstrich vor, der das Ganze ein bißchen aufpeppt, so wie dieser

Möhren-Thunfisch-Aufstrich mit Parmesan.

Kochen für Kinder

Ihr braucht dafür:

250g (Mager-) Quark
Eine halbe oder eine kleine Dose Thunfisch
Eine kleine Möhre
4 EL frisch geriebenen Parmesankäse
Etwas Zitrone
Salz, Paprika

Die Möhre wird geschält (oder sehr gut gewaschen) und klein geraspelt.

Anschließend mischt Ihr den Quark mit den geraspelten Möhren, dem Parmesankäse und dem Thunfisch.
Zum Abschmecken ein paar Spritzer Zitronensaft und Salz und Paprikapulver hinzufügen- fertig. Meine Kinder mögen nicht so gerne Pfeffer und schmecken den tatsächlich überall heraus, deswegen nehme ich Paprikapulver, ihr könnt statt dessen auch Pfeffer nehmen.

In ein Gläschen abgefüllt hält sich die Creme im Kühlschrank ein paar Tage.

Für ausreichend Abwechslung auch fürs Auge gibt es

Schachbrett-Brote:

Dazu einfach die Creme auf ein dunkles Brot schmieren, ein helles obenauf legen und in Quadrate schneiden. Dann alles wie ein Schachbrett auf dem Teller dekorieren. Man kann natürlich auch komplett weiße und komplett schwarze Brote machen, aber dann bleibt ja wieder eine Sorte Brot auf dem Teller liegen, ne?!

Kochen für Kinder

Für den Gurkensalat braucht Ihr:

Eine Salatgurke
Eine Dose Erbsen und Möhrchen
Einen Keksausstecher
Etwas Öl
Ein paar Spritzer Zitrone

Kochen für Kinder

Die Salatgurke in Scheiben schneiden. Wenn es eine sehr dünne Gurke ist und nicht genügend Fläche zum Ausstechen entsteht, könnt Ihr die Gurke einfach ein bisschen schräg anschneiden, so bekommt Ihre eine größere Fläche.

Kochen für Kinder

Die Gurkenscheiben mit einer beliebigen Form ausstechen, mit Erbsen und Möhren mischen und mit Öl und Zitronensaft abschmecken. Salz brauchen wir bei diesem Gericht nicht, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Ich bin ja sonst kein großer Fan von ausgestochenem Essen, denn wir haben kein Haustier, dem ich die Reste geben könnte und ich habe selber keine Lust, die Reste zu vertilgen, nur damit meine Kinder ein lustig aussehendes aber kein bisschen anders schmeckendes Essen auf den Tellern haben. Die Gurkenreste aus dem Gurkensalat kann ich aber prima auf meinen eigenen Salat packen und habe dabei nicht einmal das Gefühl, dass es sich um schnöde Reste handelt.

Kochen für Kinder

Kochen für Kinder
So, und nun seid Ihr dran. Was sieht Euer Abendbrot aus? Ihr dürft auch Rezepte ohne Brot posten, es sollte sich aber um Gerichte handeln, die im Zusammenhang mit einem klassischen Abendbrot stehen, etwa, weil sie als Beilage gereicht werden.

Euren Beitrag könnt Ihr unter diesem Post über das Linktool verlinken. Ich werde eine Auswahl an Euren Posts auch wieder auf meiner Facebookseite teilen.

Unter allen eingetragenen Links (das kann auch der Link zu einem Instagram Bild von Euch sein, falls Ihr keinen Blog habt), verlose ich einen Photoshop online Kurs bei Melanie von der Click Liebe .

„Fotos sind das A & O eines Blogs. Unser Auge hat eine Standleitung zum Herzen und entscheidet letztendlich, ob wir uns spontan verlieben oder lieber weiterklicken. Sehen bedeutet immer auch Emotion, daher ist die digitale Bildbearbeitung nicht nur Mittel zum Zweck um ein Foto professionell aufzuwerten, letztendlich erlaubt sie es uns auch Kreativität und Herzblut sichtbar zu machen!
In den ClickLiebe Kursen lernst Du beides: die Techniken und das Handwerkzeug, mit denen Du die Qualität Deiner Fotos verbessern kannst. Aber eben auch die Möglichkeiten, wie Du Bilder für den Betrachter attraktiver gestaltest und Emotionen weckst.“  Melanie

Ich habe vor etwa zwei Jahren zwei Kurse bei Melanie absolviert und so viel gelernt.

Ich drücke Euch die Daumen und freu mich auf Eure Bilder! Einfach auf den blauen Button drücken und Euren Link einfügen.

 

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Vom Erwachsenwerden

In meinem Haus leben zwei Kinder. Sie haben dieselben Eltern, sie gehen in dieselbe Kita, haben denselben Tagesablauf und doch leben sie in zwei unterschiedlichen Welten.
Der eine ist nämlich noch klein. Seine Welt ist ein geschützter Raum innerhalb der großen weiten Welt. Er weiß nicht, dass es da draußen Kriege, Leid und Hunger gibt. Alles, was er über das Böse weiß, hat mit dem Grüffelo zu tun. Die Welt, wie sie wirklich ist, ist für ihn wie hinter einem Vorhang noch verborgen.

Erwachsenwerden

Der Große hat in viereinhalb Jahren auf dieser Welt schon ein paar Mal durch den Vorhang nach draußen geschaut. Er weiß zum Beispiel, dass bei seinem Freund eingebrochen wurde oder dass sein Opa an einer schlimmen Krankheit gestorben ist.

Vor einiger Zeit sah er mich am Morgen in einer neuen, gemusterten Hose. Ich sah, dass er sie als neu erkannte, aber er sagte nichts. Am Nachmittag erschien ich in dieser Hose in der Tür seiner Kita-Gruppe. „Mama!“, rief er als er mich sah und er klang gleichzeitig tadelnd und belustigt, „Du hast ja immer noch die Schlafanzughose an!“ In diesem Moment bekam ich einen Einblick in die Welt, wie mein Großer sie gerade sieht. Er weiß schon, dass man nicht im Schlafanzug das Haus verlässt, aber er hält es noch für möglich, dass seine Mutter das tut.

Mein Sohn steht gerade irgendwo zwischen der ganz heilen Kleinkinderwelt und der Welt der Erwachsenen . Er ist ein kleines Kind, gerade mal seit vier Jahren auf der Welt, aber immer öfter stelle ich jetzt fest, wie klar er die Welt schon sieht. Er ist ein Kind, das viele Fragen stellt und die Antworten in seinem Kopf dreht und wendet um dann, manchmal Tage später, eine eigene Antwort zu finden, die fast immer den Kern der Sache so genau trifft, dass man eine Gänsehaut kriegen kann.

Mein Großer. Gerade noch lag er winzig in meinem Arm und konnte nicht einmal sein Köpfchen selber halten, und jetzt erscheint dieses Köpfchen morgens neben meinem Bett und will wissen, ob die Oma noch verheiratet ist, nachdem der Opa gestorben ist.

Ich kann sehen wie der Maxi beginnt, seine Kindheit abzustreifen (ganz langsam natürlich- aber dennoch!), und ich spüre, dass er am Tor zur großen Erwachsenenwelt steht.

Erwachsenwerden

Der Weg von einem kleinen neugeborenen Bündel bis zu diesem aufgeweckten, fröhlichen, fantastischen Jungen war weit und ging doch so schnell und (fast) wie von selbst. Liebe gießt sich in mein Herz und Stolz, jedes Mal wenn ich ihn ansehe, aber es ist auch ein bisschen Wehmut dabei. Sie werden so schnell groß, das habe ich nie zuvor so stark empfunden, wie in den letzten Wochen, in denen mir mein Sohn plötzlich nicht mehr nur noch wie ein kleines Kind erscheint.

Es ist ein Geschenk, ein Kind aufwachsen zu sehen, aber dass es mir manchmal auch weh tun wird, das weiß ich spätestens, seit ich erste Mal einen tief gekränkten Maxi erleben musste, weil er auf dem Kindergeburtstag eines Freundes nicht eingeladen war. Ich hätte ihm das so gerne abgenommen, aber ich verkniff mir meine Flüche über seinen Freund und sah schweren Herzens mit an, wie der Maxi seine erste echte Enttäuschung überwinden musste.

Das war erst der Anfang, so viel steht fest, aber er wird alle Herausforderungen, die er in der Erwachsenenwelt entdecken wird, meistern, da bin ich mir sicher- schließlich darf er diese Reise mit einer großen Portion Urvertrauen und Selbstvertrauen im Gepäck antreten. Ich hoffe, dass er mit diesem Grundstein der werden kann, der er ist.

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Wenn in den nächsten Jahren nach und nach die schützenden Hüllen der kindlichen Unwissenheit fallen, dann werde ich da sein, so wie ich es vom ersten Tag seines Lebens an gewesen bin. Vielleicht ändert sich meine Aufgabe, vielleicht bedeutet Loslassen, dass ich ihn  anfangs sogar noch besser beschützen muss, als bisher. Ich kann ihn nicht vorm Erwachsenwerden beschützen, aber ich kann noch für viele Jahre darauf achten, dass er nicht mit Dingen aus der Welt der Erwachsenen konfrontiert wird, für die er noch nicht alt genug ist.

Und wenn das alles nichts mehr hilft, weil er irgendwann tatsächlich erwachsen sein muss, dann werde ich einfach da sein. Ich werde hinter ihm stehen, sichtbar oder unsichtbar und er wird wissen, dass er zu mir kommen kann, wenn die Welt hin und wieder auch für einen Erwachsenen zu groß erscheint. Ich bin nämlich seine Mama und Mamas sind das letzte Stück, das vom Vorhang um die Kinderwelt übrig bleibt.

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Kleine Genießer im Juni ::: Kochen für Kinder

Als ich noch keine Kinder hatte, habe ich mir jeden Abend etwas gekocht. Der Mann kam immer erst sehr spät nach Hause, aber das war mir egal. Ich fand, kochen lohnt sich immer, auch wenn man alleine ist. Also zauberte ich mir die schönsten Dinge und wenn ich dann mit meinem Teller dampfendem, duftenden Essen dasaß, war alles gut, egal wie doof der Tag ansonsten gewesen sein mochte.

Kochen für Kinder muss allerdings meistens schnell gehen und in der warmen Jahreszeit, wo wir die Nachmittage im Garten oder auf dem Spielplatz verbringen, muss es sogar noch schneller gehen, denn wir kommen meistens erst spät nach Hause. Deswegen fällt das Kochen abends in den Sommermonaten meistens aus und es gibt statt dessen Brot.

Und so lautet das Motto für die kleinen Genießer im Juni:

Kochen für Kinder

Das klassische Abendbrot soll gerne im Vordergrund stehen, aber vielleicht habt Ihr ja auch andere Ideen zum Abendessen oder schöne Rituale, von denen Ihr in dem Zusammenhang erzählen wollt.  Kreiert Ihr tolle Bilder auf den Tellern? Gibt es besondere (selbst gemachte) Aufstriche? Zaubert Ihr noch einen schnellen Salat dazu oder gebt Ihr den Broten eine besondere Form? Ist Euch Brot alleine zu langweilig und Ihr kocht lieber zumindest eine Kleinigkeit dazu? Und habt Ihr vielleicht sogar einen Trick, wie man die Kinder dazu bringt, nicht nur die Wurst vom Brot zu essen?

Mein Post zum Abendessen erscheint wieder am 10. des Monats und ihr könnt Eure Ideen  wieder verlinken.

Und jetzt kommt´s: Ihr könnt dabei einen Photoshop-Online-Kurs gewinnen. Bei den Rezepten im Mai ist mir nämlich aufgefallen, dass Ihr ganz toll gekocht habt, aber mit der Food-Fotografie ist das ja so eine Sache. Wenn man die Fotos nicht wenigstens ein bißchen bearbeiten kann, kommt das schöne Essen nicht so zur Geltung, wie es das verdient hätte. Natürlich muss man kein professionelles Set aufbauen, aber manchmal hilft ja schon ein kleiner Trick in Photoshop. Ich habe diese kleinen Tricks damals von Melanie von der „Click-Liebe“ in ihren Online Kursen gelernt. Und weil mir das wirklich geholfen hat, meine Fotos zu verbessern, habe ich sie gefragt, ob sie nicht einen Kurs zur Verlosung zurVerfügung stellt. Und sie hat ja gesagt!

Ich verlose also unter allen verlinkten Rezepten einen Online-Kurs von der Click Liebe. Dort lernt Ihr zum Beispiel wie Eure Fotos richtig knackig aussehen, in welchem Formt und mit welcher Auflösung ihr am besten speichert oder wie Ihr tolle Labels und Schriften auf die Fotos zaubert. Alle Inhalte der Kurse könnt Ihr hier nachlesen: Clickliebe.

Und jetzt ab in die Küche mit Euch!

Die Rezepte aller Mottos habe ich in einer Übersichtsseite für Euch zusammengefasst: Kochen für Kinder. 

 

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