Unser Wochenende in Bildern

Das war eine aufregende Woche! Wir bauen nämlich gerade an. Nach endlosen Abstimmungen mit unseren Architekten, ganz viel Planungen, Ideen, Vorbereitungen, rückte in dieser Woche endlich der Bagger an. Die Jungs sind entzückt! Da wir im hinteren Teil des Hauses anbauen, der nicht frei zugänglich ist, muss sämtliches Material mit einem Kran übers Haus gehoben werden. Als der Kran am Freitag kam, waren wir alle erstmal sprachlos. Irgendwie hatten wir nicht gedacht, dass es ein so großer Baukran sein würde.

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Samstag morgen dann der Schock:  „Jemand hat in der Nacht am Kran gespielt!“, sagte der Mann zu mir. „Quatsch!“, meinte ich. „Guck´s Dir doch an, der stand gestern noch andersherum, oder spinne ich?!“ Ich sah aus dem Fenster. „Oh mein Gott, Du hast Recht“, gab ich zu. Der Mann beschloss daraufhin sofort, den Bauunternehmer anzurufen, man weiß ja schließlich nicht, ob das nicht gefährlich ist!  Ach, war das peinlich! Der Bauunternehmer hat ein bißchen über uns gelacht. DerKran muss sich nämlich mit dem Wind drehen. Wir sollten ihn nur anrufen, wenn er das irgendwann nicht mehr täte. Okay, hätte man wissen können. Aber mal ehrlich: So richtig auf der Hand liegt das jawohl nicht, dass sich dieses tonnenschwere Teil einfach mit dem Wind dreht, oder?!

Nachdem wir den Schock überwunden hatten, frühstückten wir und wollten danach mit dem Maxi zu einem Hockey Probetraining. Er hatte sich die ganze Woche darauf gefreut, aber jetzt wollte er plötzlich nicht mehr. „Meine Beine tun mir so weh“, behauptete er, und spielte lieber mit seinem Bruder.

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Wir haben den Maxi schließlich doch überredet. Ich bin in solchen Situationen immer hin- und hergerissen: Soll ich mein Kind zu etwas überreden, wozu es keine Lust hat? Aufgrund seiner ausgeprägten Neophobie scheint es mir allerdings angebracht, den Maxi hin und wieder ein kleines bißchen an neue Dinge heranzuführen. Wenn er es dann nicht mag, muss er es ja nicht wieder tun. Die Skepsis war anfangs groß. „Hockey ist doch total doof, oder?“, versuchte er noch seinen Freund zu überreden und sah skeptisch beim Training der größeren Kinder zu.

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Kaum war der Maxi auf dem Platz, war er begeistert. Damit hatte ich jetzt auch wieder nicht gerechnet. Er hatte einen solchen Spaß auf dem Hockeyplatz und ist mit dem Schläger umgegangen, als hätte er nie etwas anderes gemacht. „Wann ist  wieder Samstag, wie oft schlafen?“, fragte er schon am Abend. Und als er heute erfuhr, dass sein Freund sich verletzt hatte, war das erste, das ihm einfiel: „Dann kann der ja am Samstag gar nicht zum Hockey“! Mal schauen, wie lange die Begeisterung hält- wir gehen auf jeden Fall am Samstag wieder zum Probetraining.

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Am Sonntag fand das Sommerfest der Kita statt. Da ich im Elternrat bin, war ich für vier Getränkekisten und 10 kg Grillkohle eingeteilt worden. Nicht im Bild ist der Mann, wie er das Zeug durch den Wald zum Grillplatz schleppt 🙂

Die Kinder hatten einen herrlichen Tag im Wald!

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Die Dreckkruste konnten wir nur nach 20minütigem Einweichen in der Badewanne entfernen. Jetzt sind alle platt- die Eltern eingeschlossen. Deshalb lassen wir den Tag auf unserem Sofa ausklingen.

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Ich habe mich mit dem Rechner kurz in die Küche verzogen. Sämtliche Devices werden nämlich sofort von den Kindern beschlagnahmt. Also pssssst!

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Ich wünsche Euch einen tollen Start in die Woche! Wir freuen uns darauf, morgen früh den Kran in Aktion zu sehen!

Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen wachsen.

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Me&i Party bei Mama Mia (gesponsert)

Stellt Euch vor, Ihr sitzt am Telefon. Vor Euch liegt Eurer Terminkalender, am anderen Ende der Leitung ist Euer Kunde und Ihr sucht gemeinsam nach einem Zeitfenster, in dem Ihr Zeit habt, zu arbeiten.
Arbeiten wann Ihr es einrichten könnt? Was klingt wie ein wunderbarer Traum ist für die Beraterinnen von me&i Wirklichkeit. Sie sind ihre eigenen Chefs und können sich die Arbeit frei einteilen. Dass das wirklich funktioniert, habe ich in der Planung meiner letzen me&i Party festgestellt.

Meine liebe Beraterin Andrea ist selber Mutter und damit nicht unbegrenzt flexibel in ihren Arbeitszeiten. Wie gut, dass man so eine me&i Party ja auch auf ein Wochenende oder einen Abend legen kann, wenn die Kinder vom Mann beaufsichtigt werden können. Weil wir beide nicht so gerne einen Termin am Abend vereinbaren wollten, planten wir die Party für einen Samstag Mittag ein.

Ein paar Tage später rief mich Andrea an: Ihr Mann bräuchte ganz dringend das Auto, ob ich etwas dagegen hätte, wenn wir den Termin noch einmal verschieben. Und so verlegten wir den Termin ganz einfach. Man stelle sich das in einem Büro-Job vor: Ich hatte keine Zeit, ich konnte den Termin für die Abgabe nicht einhalten. Das geht da nicht so einfach. Wenn ich darauf bestanden hätte, hätte Andrea aber bestimmt die riesigen Taschen voller Klamotten in den Bus gehievt, da bin ich mir sicher!

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Es war meine dritte Party mit Andrea; zum zweiten Mal war sie bei mir zu Hause. Ein paar meiner Freundinnen kannten sie daher auch schon von meiner letzten Party und so fiel die Begrüßung besonders herzlich aus. Für mich wurde dadurch noch einmal die Besonderheit des Home-Shopping Konzepts unterstrichen: Freundinnen treffen sich zu Hause, trinken Sekt, quatschen und ganz nebenbei schauen sie sich schöne Klamotten an. Und wenn sie das regelmäßig machen, gehört die Beraterin zu dem Freundinnenkreis schon fast dazu! Ich glaube, das ist auch für die Beraterin eine wirklich schöne Arbeitsatmosphäre.

Ich habe in den Kommentaren nun schon ein paar Mal gelesen, dass manche von Euch auch gerne mal eine me&i Party besuchen würden, es das aber leider bei Euch nicht gibt. Das liegt daran, dass in manchen Teilen Deutschlands tatsächlich noch Beraterinnen gesucht werden. Wenn das für Euch interessant ist, findet Ihr alle weiteren Informationen HIER

Obwohl ich schon einige Teile der aktuellen Kollektion in meinem Kleiderschrank habe, konnte ich auch dieses Mal nicht widerstehen und habe mir ein paar schöne Stücke gekauft. Ich kann mich dem Charme der me&i Klamotten einfach nicht entziehen.

Aktuell hat me&i den Sale gestartet. Also am besten schnell mal schauen, ob Ihr noch einen super Schnapp machen könnt. Hier sind ein paar meiner Favoriten:

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Eine Autofahrt ist lustig- äh macht urlaubsreif

Jeden Sommer fuhren wir mit der ganzen Familie nach Italien. Spätestens nach vier Stunden Autofahrt hatten wir Kinder keine Lust mehr. Meine Schwestern und ich saßen hinten auf der Rückbank unseres Autos, hatten jedes Spiel schon gespielt, jede Kassette gehört und quengelten um die Wette. Bis meine Mutter das Fenster einen kleine Spalt weit auf machte,  die Nase in die Höhe streckte und sagte: „Es ist gar nicht mehr weit. Ich kann das Meer schon riechen!“

Meine Schwestern und ich verrenkten uns die Hälse, aber wir konnten das Meer weder riechen noch sehen. Doch wir wussten ja, dass meine Mutter eine ganz besondere Liebe zum Meer in sich trug, und da geht so etwas bestimmt.

Heute bin ich genau so verrückt nach dem Anblick des Meeres, wie meine Mutter und deshalb packen wir bei jeder Gelegenheit die Koffer und fahren nach Holland. Bis dahin sind es von uns aus nur drei Stunden mit dem Auto und die Kinder schlafen davon mit etwas Glück eine Stunde. Während der übrigen zwei Stunden frage ich mich, wie es meine Eltern jedes Jahr mit drei Kindern bis nach Italien geschafft haben!

Die Streithähne von damals- heute ganz friedlich!
Die Streithähne von damals- heute ganz friedlich!

 

Was finden Kinder nur so schrecklich am Autofahren? Sie sitzen in Hightech-Sitzen, die in einem sehr komfortablen Auto eingebaut sind, es gibt Musik, Hörspiele, Verpflegung und die Aussicht auf ein wunderschönes Urlaubsziel. Ich könnte tagelang Autofahren. Wären da nicht die Kinder auf der Rückbank.

Es fing wie meistens harmlos an. Die Kinder hatten jedes ein kleines Auto mit ins Auto genommen und spielten damit. Plötzlich zog der Mini unter seinem Hintern ein zweites Auto hervor, und da war es mit dem Frieden vorbei. „Warum hat der Mini zwei Autos und ich nur eins?“- der klagende Unterton machte meinem geübten Ohr sofort deutlich, dass die Situation zu eskalieren drohte.

Anstatt in Panik auszubrechen zog ich triumphierend ein weiteres Auto aus meiner „Entertainment-Tasche“. Diese Entertainment-Tasche nimmt fast den gesamten Fußraum ein und auf einer dreistündigen Fahrt muss man sich so etwas gut überlegen, wobei ein vernünftiges Ergebnis einer solcher Überlegungen nur sein kann, dass es besser ist, eingeschlafene Füsse zu riskieren als ein durch sreitende Kinder verursachtes Unbehagen, das in schlimmen Fällen den ganzen Körper betreffen kann.

Jedes Kind hatte zwei Autos. Perfekt. Nicht!

Wenn jemand weiß, wie man solchen Situationen entgehen kann, soll er mir bitte einen Kommentar oder eine Nachricht hinterlassen, denn ich weiß es wirklich nicht. Zwei Kinder, vier Hände, vier Autos. Das passt doch eigentlich. Blöderweise waren es auch vier unterschiedliche Modelle und die Modelle in der Hand eines Bruders sind automatisch die erstrebenswertesten Autos, die es auf der ganzen Welt gibt.

„Das Feuerwehrauto gehört eigentlich mir!“

„Nee, ssiss meinsss!“

„Nein, Du kannst den VW Bus haben!“

„Sssisss meeeiiinsss!!!“

„Mama“!

„Maaaamaaa!!!“

„Wisst Ihr was? Wir können doch ein Hörspiel hören“, sagte ich, aber da sah ich, wie der Mann mir einen verzweifelt-drohenden Blick zuwarf, als würde er sofort anhalten und schreiend aus dem Wagen rennen, wenn ich ihm ein weiteres Kinderhörspiel antun würde. Langsam zog ich die Hand aus meiner Entertainment Tasche zurück, aber da kam von hinten schon ein begeistertes „Au ja, Benjamin Blümchen im Krankenhaus“ und es tat mir furchtbar Leid für den Mann.

Nach etwa zwei Dritteln der Fahrt hatten wir es mit akuter Langeweile zu tun. Das ist das Schlimmste. Geschwisterstreits, die aus purer Langeweile entstehen, sind so unaufhaltsam wie ein Tornado. Ich versuchte es dennoch und griff- ihr ahnt es- in die Entertainment-Tasche. Ich gab jedem Kind ein Buch. Das erste flog nach einem kurzen Blick zu Boden. Tapfer reichte ich das nächste Buch nach. Gelangweilt wurde es zu Boden geworfen. Verzweifelt reichte ich im Akkord ein Buch nach dem anderen hinterher. Schließlich hatte ich nur noch ein Buch übrig.

„Das ist das letzte“, sagte ich und sieh da! Der Maxi nahm es und blätterte höchst interessiert darin herum. „Isss will auchein Buch!“ beschwerte sich der Mini sofort. Wenn es sein muss kann ich mich im Auto so sehr verrenken und meine Körpergröße um ein Drittel verlängern, dass ich an Gegenstände herankomme, die von einem der Söhne in eigentlich unerreichbare Winkel geworfen wurden. Ich angelte auf diese Weise ein Buch aus dem Fußraum, aber es war wohl nicht so schön wie das, das der Maxi in Händen hielt. Der Mini streckte sich nun seinerseits, und entriss dem Maxi sein Exemplar.

Ein bitterer Kampf entbrannte auf der Rückbank. Meine  Entertainment -Tasche hätte ich am liebsten brüllend aus dem Fenster geworfen.  Der Mann und ich starrten erschöpft auf die Straße und überließen die Jungs ihrem Streit. Als der Mini empört schrie: „Das ist unpferd!“ brachen wir in hysterisches Gelächter aus.

Ich hatte keine Lust, so kurz vor dem Ziel noch eine Pause einzulegen, zumal ich wusste, dass es danach nicht besser werden würde. „Es ist jetzt wirklich nicht mehr weit“, sagte ich, aber niemand schien mit dieser Aussage etwas anfangen zu können. Da hatte ich eine Idee:

Ich machte das Fenster einen ganz kleinen Spalt auf und sagte: „Gleich könnt Ihr das Meer sehen. Und man kann es sogar schon ein bißchen riechen!“

Nun saßen wir im Auto und reckten unsere Nasen in Richtung des offenen Fensters. Die Jungs verrenkten sich die Hälse und sie schnupperten herzallerliebst nach dem Geruch des Meeres. Für ein paar Minuten kehrte Ruhe ein.

Ich lächelte in mich hinein. Nicht weil mein kleiner Trick den Streit tatsächlich unterbrochen hatte, sondern weil mir erst in diesem Moment klar wurde, dass meine Mutter wohl niemals schon ab Bern das Meer gerochen hatte.

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Nicht nur kleiner Bruder

Ohne den Mini wäre unsere Familie nicht dieselbe. Das klingt selbstverständlich, denn welche Familie könnte schon dieselbe sein, wenn eines ihrer Mitglieder fehlte, aber mit dem Mini ist es doch etwas Besonders.

Mein Jüngster ist nämlich anders. Er ist anders als ich, anders als mein Mann und anders als der Maxi. Natürlich hat jeder von uns seine Eigenheiten, aber uns drei eint unsere Introvertiertheit, unsere Zurückhaltung, mit der wir neuen Situationen begegnen und unsere eher beobachtende Rolle, die wir in größeren Menschenansammlungen einnehmen.

Nun waren wir vor Minis Geburt wirklich kein trauriger Haufen, im Gegenteil, aber der Mini trägt eine so wilde, offene Fröhlichkeit in sich, die wir so nicht kannten und mit der er unsere Familie jeden Tag aufmischt, von dem Moment, in dem er morgens die Augen aufschlägt und strahlend „Hallo Mama“ ruft, bis zu der Minute, in der er kichernd einschläft. Ja, wirklich, er kichert noch beim Einschlafen! Vermutlich geht er den Schandtaten-Plan für den nächsten Tag gedanklich durch.

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Der Mini reißt Menschen mit seiner guten Laune mit. In der Kita (im Supermarkt, auf der Straße…) fängt er manchmal einfach so an zu lachen, und nach ein paar Minuten lachen alle Kinder und alle Erzieherinnen mit, und sie schütten sich aus vor Lachen, ohne zu wissen warum. „Das ist eine unübliche Beschreibung für einen 1,5 jährigen“ haben sie im Elterngespräch zu uns gesagt, „aber: er hat Humor. Der Mini hat Humor!“

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Zu Hause legt der Mini ständig  mit Schwung los- er tanzt oder singt oder lacht- und dann machen wir alle mit. Obwohl also er es oft ist, der hier den Ton angibt, ist er für uns doch vor allem eines: Der Kleine. Unser Nesthäkchen, der kleine Bruder, das Baby.

Ich bin selber die große Schwester. Ich habe zwei kleine Schwestern. Sie sind wie ich längst erwachsen, aber ich bin für sie noch immer die Große. Ich wundere mich manchmal, wie wichtig ihnen meine Meinung ist, wie glücklich sie ein Lob von mir macht und wie schwer meine Kritik wiegt. Das gilt umgekehrt natürlich auch, aber sie werden für mich auch immer die Kleinen sein. Es hat Jahre gedauert, bis ich mich an den Anblick meiner jüngsten Schwester hinter dem Steuer eines Autos gewöhnt habe.

Ich habe mich für meine Schwestern immer verantwortlich gefühlt. Das verdeutlicht diese Geschichte ganz gut: Ich war etwa  fünf Jahre alt, meine jüngere Schwester 3 und wir spielten mit anderen Kindern in einem der Nachbarsgärten. Plötzlich stand ich schreiend vor unserer Haustür: „Mama, ich habe Pipi in die Hose gemacht!“ Meine Mutter war verwundert, das war mir noch nie passiert  und sie sagte: „Aber Du warst doch ganz nah an zu Hause, warum bist Du nicht einfach aufs Klo geflitzt?“ Da antwortete ich ganz erbost: „Ja denkst Du vielleicht, dass ich keine kleine Schwester habe?! Ich habe M. an die Hand genommen und versucht, sie schnell mit nach Hause zu nehmen, aber das ging nicht, die läuft nicht so schnell!“ Bis heute würde ich mich erst um meine Schwestern kümmern, und erst danach um mein eigenes Geschäft.

So wachsen wir wohl alle in unsere Geschwister-Rollen hinein und das ist gut so, nur eines wäre wohl nicht in Ordnung: Wenn wir Eltern unseren Kindern diese Rollen überstülpen. Ich selber erwische mich manchmal dabei, dass ich den Mini kleiner mache, als er eigentlich ist. „Kannst Du Deinem Bruder mal kurz helfen?“ sage ich zum Maxi. „Kannst Du ihm die Schuhe ausziehen? Kannst Du schonmal seine Jacke holen…?“ Ich glaube, dass die ganze Familie sich manchmal zu viel um den kleinen Bruder kümmert.

Dabei sind Zweijährige doch eigentlich ganz groß: Sie sind große Entdecker! So vieles kann Mini schon alleine machen, so vieles möchte er schon alleine machen und so viele Dinge will er jeden Tag erkunden. Ja, eigentlich ist er schon ganz schön groß, und niemand ist schließlich nur der kleine Bruder, aber um das zu erkennen, müssen wir manchmal die Perspektive wechseln. Neben dem Maxi wird der Mini immer der Kleine sein, deshalb muss ich als Mutter darauf achten, dass er genügend Raum bekommt, in dem er losgelöst von jedem Vergleich er selber sein kann.

Am Montag hat der kleine Große Geburtstag. „13 Kilo Lebensfreude“, wie der Mann ihn oft nennt, werden in wenigen Tagen zwei Jahre alt. Bestimmt wird er den Dirigenten spielen, wenn wir ihm sein Geburtstagsständchen singen und am Ende wird er sich seine Kuchengabel schnappen, sie als Mikrofon benutzen und selber am lautesten „Happy Birthday“ singen.

Und dann starten wir in ein neues Lebensjahr mit diesem besonderen Menschen, der unsere Familie so sehr auf den Kopf gestellt hat, der eigentlich ständig singt oder lacht oder hüpft und die pure Lebensfreude auf zwei Beinen ist. Ich bin so gespannt, was sich mein wildes, fröhliches, lustiges Kind in den nächsten 12 Monaten alles einfallen lässt. Es wird lustig, so viel steht schon fest.

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Bücher für Kinder- unsere aktuellen Lieblinge

Vielleicht habe ich nur deshalb Kinder bekommen, damit ich einen guten Grund habe, Kinderbücher zu kaufen!

Ich liebe Kinderbücher. Es gibt so viele wirklich wunderbare Kinderbücher. Das Schwierige ist nur, sie zu finden.

Deshalb freue ich mich immer über Tipps anderer Mütter.

Den besten Tipp hat mir Rike Drust gegeben, Autorin des tollen Buches „Muttergefühle.Gesamtausgabe“. Als wir uns in Hamburg trafen, erzählte sie mir von einem Kinderbuch, das ihr Sohn so sehr liebt, dass er seine Mama dankbar geküßt hat, wenn sie ihm das vorgelesen hat- jedenfalls wenn er konnte vor Lachen.

Das klang perfekt, das habe ich sofort bestellt. „Die tollkühnen Abenteuer von JanBenMax“ heißt dieses Wunderwerk und Rike hat nicht übertrieben. Maxi ist so begeistert, wie erwartet.

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Worum geht´s? Jan, Ben und Max sind drei Brüder, in den Geschichten der Einfachheit halber immer JanBenMax genannt. Jeden Mittwoch nimmt sich ihre (sehr kluge) Mutter eine Stunde Zeit für sich. Sie verlässt das Haus und eine Nachbarin passt auf die drei Jungs auf. JanBenMax können es jede Woche kaum erwarten, dass Mama endlich das Haus verlässt. Die Nachbarin setzen sie schnell außer Gefecht und dann gehen sie auf große Abenteuerreise. In Bens Ohr klingelt ein Minitelefon und jemand teilt ihm den Auftrag der Woche mit. „Wir müssen auf den Grund des Ozeans“ sagt er dann zu seinen Brüdern und los geht´s. Am Ende der Geschichte wird dem Leser klar, dass es eigentlich nicht der Ozean war, sondern dass sie das Badezimmer unter Wasser gesetzt haben, oder dass sie gar nicht in der Wüste waren, sondern Unmengen von Mehl in der Küche verteilt haben.

Das Buch ist für Kinder ab 7 Jahren. Ich glaube, dass sich der ganze Witz des Buches wahrscheinlich tatsächlich erst etwas größeren Kindern erschließt, aber auch für meinen Vierjährigen ist es ein Lieblingsbuch. Voraussetzung ist, dass Euer Kind schon längeren Geschichten zuhören kann, denn die Vorlesezeit einer Geschichte beträgt ca 20 Minuten und es gibt kaum Bilder.

Sind Märchenbücher für Kinder geeignet? Manche schreien jetzt entsetzt „Nein!“, ich sehe das anders. Ich kann verstehen, wenn Ihr Euren Kindern getötete Wölfe und Stiefmütter ersparen wollt, aber meine Erfahrung ist die, dass Kinder Märchen lieben. Sie regen die Phantasie an, sind spannend und vor allem: Sie sind ein Kulturgut und Kulturgüter gehören überliefert! Der Maxi besitzt eine Ausgabe von Grimms Märchen, die mit etwas kindgerechteren, moderneren Formulierungen daherkommt. Die Geschichten sind mit bunten Illustrationen versehen, die ein bißchen wie Wimmelbilder sind. Wir verbringen Meißens mehr Zeit mit dem Betrachten der Bilder, als mit dem Text.

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Wer kennt noch „Karius und Baktus?“ Ich erinnere mich noch aus Kindergartenzeiten an dieses Buch. Zum Geburtstag gab es nun eine Neuauflage dieses Klassikers. Ich habe ja bis heute das Bild von diesen Biestern im Kopf, die es sich in meinen Zähnen gemütlich machen, und die ich mit der Zahnbürste unbedingt vertreiben muss. Karies und Baktus wohnen nämlich in den Zähnen eines Jungen, der viel zu viele Süßigkeiten isst und viel zu selten die Zähne putzt. Zum Glück besinnt sich der Junge eines Tages und putzt seither fröhlich die Zähne, während Karies und Baktus jetzt leider obdachlos sind. Maxi ließ sich auch vor der Lektüre schon sehr brav die Zähne putzen, aber es ist bestimmt nicht verkehrt, dass er nun ein Bild davon hat, was Karies eigentlich bedeutet.

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Wo wir gerade bei Klassikern sind: Ich liebe Astrid Lindgren. Was hat diese kluge Frau uns für tolle Kinderbücher geschenkt! Eines meiner Lieblingsbücher ist Karlsson vom Dach. Ich habe meine alte Version dieses Klassikers aus dem Kinderzimmer im Haus meiner Eltern hervorgekramt und Maxi liebt es genauso wie ich. Inzwischen haben wir auch ein Hörspiel dazu erworben, das hat meiner Vorlesestimme leider ein bißchen den Rang abgelaufen.

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Und dann hat der Maxi noch diese Empfehlung für Euch:

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Ein Buch über Dinosaurier, in dem man mit einem Pappstreifen einen Taschenlampen-Effekt erzielen kann. Von mir gibt es dazu eher keine Empfehlung, aber der kleine Dinosaurier-Fan liebt es und hat darauf bestanden, dass wir davon auch ein Bild machen 🙂

Was sind Eure Empfehlungen? Ich bin immer interessiert an neuen Kinderbüchern!

Viel Spaß beim Lesen!

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12 vom 12 im Mai

Was? Schon wieder der 12.? Wie ist der Monat nur so schnell vergangen und warum habe ich wieder erst mittags gemerkt, dass es wieder Zeit für 12 von 12 ist, dem schönen Bloggerspielchen von Caro, bei dem man am 12. des Monats 12 Bilder des Tages postet.

Heute war ein Urlaubstag für mich und den Mann und nachdem wir einen ausgiebigen Stadtbummel gemacht haben, habe ich zu Hause einen Kaffee genossen und ein paar Mails gecheckt und Kommentare im Blog freigeschaltet.

Habt Ihr das neue Design bemerkt? Ist gut?

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Steht Ihr auch so auf Maiglöckchen? Neben Hortensien meine absoluten Lieblingsblumen. Ich benutze auch so gerne die Creme aus der berühmten blauen Dose (nicht dass mir wieder jemand Schleichwerbung vorwirft), weil die so schön nach Maiglöckchen riecht. Diese hier hat meine Schwiegermutter für mich gepflückt, weil sie weiß, dass ich Maiglöckchen liebe.
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Am Nachmittag hatte ich einen Termin im Nagelstudio. Eine Stunde Auszeit für Mama- alle drei Wochen gönne ich mir das!

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Nach mehreren Wochen mit knallroten Nägeln gibt´s jetzt zur Abwechslung mal etwas ganz Dezentes.

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Als ich nach Hause kam, war der Mann gerade in der Kita, um die Jungs abzuholen. Also habe ich noch schnell einen Kaffee genossen.

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Mit Kaffee gut ausgerüstet, habe ich ein paar Ideen gesammelt. Da ich die Gabe besitze, Ideen für Blogposts schon wieder zu vergessen, bevor ich den Gedanken zu Ende gedacht habe, schreibe ich mir gerne Stichworte auf- in diesem tollen Notizbuch, das mir meine Schwester geschenkt hat.

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Als meine Männer nachHause kamen, hatten sie Grillfleisch im Gepäck. Eine gute Idee!

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Der Mini hilft bei sowas immer gerne.

12v12_mai15_8_bearbeitet-1Mit meiner Unterstützung (* Augenroll)  hat der Mann den Grill trotz Wind schließlich angezündet.
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Was gibt´s denn bei Euch so zum Grillen? Wir grillen ja fast immer nur Fleisch und Gemüse und es gibt einen leichten Salat dazu. Keine Nudelsalate, Kartoffeln, Brot…wir konzentrieren uns da ganz aufs Fleisch 🙂

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Okay, ob wir mit dem Maxi nochmal grillen, müssen wir uns noch überlegen. „Die Schale“ von den Würstchen war nicht genehm!

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Und während ich tippe, spielen die Jungs noch ein bißchen mit Papa im Garten. Weiß eigentlich jemand, warum Kinder auf zu große Schuhe stehen? Mini trägt momentan bevorzugt die Gummistiefel seines Bruders.

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Jetzt bringe ich die Kinder ins Bett und lasse den Tag mit dem Mann und einem schönen Glas Wein auf der Terrasse ausklingen.

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Pasta mit Brokkolisauce

Wer hat eigentlich behauptet, dass Kinder kein Gemüse mögen?  Oookaay, meine würden vermutlich jeden trockenen Keks einer Aubergine vorziehen, außerdem mag Maxi keine Tomaten und Mini kommt mit rohem Gemüse wie Möhren noch nicht so gut klar, aber wenn bei uns Gemüse auf den Tisch kommt, dann wird es auch fast immer gegessen.

Interessant fand ich, dass die Kinder beide leidenschaftlich gern Brokkoli essen. Dabei ist Brokkoli doch grün! Und grünes Gemüse macht ja erstmal misstrauisch- könnte bitter sein.

Da ich selber auch gerne Brokkoli esse, habe ich die Leidenschaft meiner Kinder für dieses Gemüse gerne angenommen und er kommt regelmäßig auf den Tisch: Als Beilage zu den geliebten Fischstäbchen, kalt im Salat oder in dieser wirklich einfachen, super schnellen, super leckeren Lieblingspasta:

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Nudeln mit Brokkolisauce

Zutaten für vier Personen:

1-2 Brokkoli

1/2 Knolle Fenchel

200 ml Milch

Parmesankäse

eine Handvoll Walnüsse

Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Olivenöl

Den Brokkoli im Dampfgarer oder in einem Topf mit etwas Wasser dünsten, bis er gar ist.

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Den Fenchel wie eine Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in etwas Öl anbraten. Wer das nicht mag, kann auch eine Zwiebel nehmen oder ganz darauf verzichten. Ich koche Pastasaucen gerne mit Fenchel, weil er ähnlich wie Zwiebeln jeder Sauce ein Geschmacksplus verleiht, dabei aber leichter bekömmlich ist.

Ein paar Stücke Brokkoli zur Seite legen, den Rest zu dem gebratenen Fenchel geben und mit einem Pürierstab fein pürieren, dabei nach und nach die Milch hinzugeben.

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Wieviel Milch Ihr dazugebt, hängt davon ab, ob Ihr die Sauce lieber sehr cremig oder lieber flüssiger haben wollt. Einfach ausprobieren!

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Anschließend mit Salz, Pfeffer und einem Hauch Muskatnuss abschmecken.

Mit den übrigen Brokklistücken garnieren und Parmesankäse hinzugeben. Wer mag, tut ein paar Walnüsse dazu.

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Fertig! Bei uns lieben alle diese Essen. Falls Ihr das nachkocht, erzählt mir doch mal, ob es bei Euch auch so gut angekommen ist! Guten Appetit!

Und jetzt bin ich gespannt auf die Lieblingspasta Eurer Familien! Esst Ihr sie am liebsten mit Fleisch? Oder vegetarisch? Ist die Sauce in fünf Minuten fertig oder muss sie stundenlang köcheln? Ich freue mich auf ganz viel Inspirationen.

Euren Beitrag könnt Ihr bis zum 31.05.2015 hier über das unten stehende Linktool verlinken. Ihr braucht keinen eigenen Blog zu haben, ihr könnt auch einfach ein Foto Eures Gerichts auf Eurem Instagram Profil verlinken. Dann wäre es natürlich sinnvoll, das Rezept dort auch aufzuschreiben. Ich schaue mir auf jeden Fall alle Rezepte an und werde einige auch auf meiner Facebook Seite teilen.  Wenn Ihr twittert oder auf Instagram postet, nutzt am besten den Hashtag #kleineGenießer, dann finde ich Eure Beiträge auch dort und kann sie teilen.

Viel Spaß beim Kochen!

Hier gibt es die Rezepte zu allen Mottos aus der Reihe „Kochen für Kinder“.

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Was sich mit Kindern wirklich ändert

was ändert sich mit Kindern

Manchmal machen Eltern anderen Eltern, oder solchen, die es werden wollen, Angst. Als müssten sie Unwissende auf eine schreckliche Durststrecke in ihrem Leben vorbereiten. Schwangere wissen deshalb lange bevor der Name des Kindes feststeht, dass die Nächte kurz sein werden, dass Milchstaus einem das Leben schwer machen können und dass man sich von Zeit mit dem Partner am besten direkt verabschiedet.

Wenn man das zweite Kind erwartet, setzten die Leute ihren Schilderungen sogar noch eins drauf. „Jahaha, DAS kannst Du natürlich beim zweiten Kind nicht mehr“, unkten meine Freundinnen aus der Ecke für erfahrene Mütter damals bei jeder Gelegenheit zu mir rüber.

Wenn ich jetzt manchmal über ein drittes Kind nachdenke, frage ich mich, was dann wohl auf mich zukommen würde. Das kann ich natürlich nicht wissen, aber ich weiß, wie das erste und das zweite Kind mein Leben verändert haben.

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Was ändert sich mit Kindern?

Es stimmt, sie haben mein Leben auf den Kopf gestellt und gerade am Anfang habe ich das Muttersein oft als sehr anstrengend empfunden. Inzwischen würde ich allerdings längst nicht mehr Schlaflosigkeit, Müdigkeit oder Anstrengung aufzählen, wenn mich jemand nach meinem Leben als Mutter fragt. Ich bin keine neugeborene Mutter mehr. Ich bin ein Mutter von zwei Kindern, die ein ganz normales Leben mit ihren Kindern und ihrem Mann zwischen Spielplatz und Büro lebt.  Dieses Leben in einer Familie finde ich wunderschön.

Denn seit ich Kinder habe, darf ich mich jeden Tag wie eine Heldin fühlen. Weil ich einen Rasenmäher besitze, der „sähr laut“ ist. Weil ich sensationelle Tricks auf Lager habe, und meinem Kind einfach seine Nase klauen kann, und weil ich auf so lustige Ideen komme, wie die, dass man die Klettverschlüsse der Kinderschuhe überkreuzt schließt! Dann schauen sie mich an und lachen glücklich und bewundern mich.

Seit ich Kinder habe, darf ich mich in beinahe jeder Minute unersetzbar fühlen. Wenn sie morgens aufwachen, rufen sie schon nach mir und wenn ich mal eben für zwei Minuten aufs Klo schleiche, ertönt sofort ein lautes „Maaamaaa?!“ und dabei dachten ich, sie spielten gerade so vertieft und bemerken mein Fehlen gar nicht. Wenn ich sie abends ins Bett bringe, darf ich nicht das Zimmer verlassen, bis sie eingeschlafen sind. Sie schlingen ihre kleinen Ärmchen um mich und schauen mich mit großen Augen an, die mir sagen, dass sie mich brauchen.

Seit ich Kinder habe, kuschle ich in einer Woche mehr als früher in einem ganzen Jahr. Von wenigen Stunden im Büro abgesehen, habe ich eigentlich ständig Körperkontakt mit mindestens einem Kind. Sie klettern auf meinen Schoß, sobald ich mein Smartphone heraushole, sie hängen sich an mein Bein, sobald ich anfange, zu kochen und sie unterbrechen immer wieder ihr Spiel, um auf meinen Arm zu kommen und ein paar Minuten Mama  aufzutanken. Und nachts kommen sie in mein Bett gekrabbelt, um liebevoll ihre kleinen Pfoten auf mein Gesicht platschen zu lassen oder mir ihre Füße zum Aufwärmen in den Bauch zu legen.

Seit ich Kinder habe, gibt es Menschen, die mich zum Lachen bringen, die mich vermissen, die mich bewundern und mir das Gefühl geben, mit mir zusammen macht alles mehr Spaß. Das alles ist so, weil sie mich lieben. Und ich liebe meine Kinder wie verrückt. Das zeigen wir uns gegenseitig jeden Tag in vielen kleinen Gesten.

Wenn mich jemand fragt, was sich mit Kindern wirklich ändert, würde ich deshalb sagen, dass mit einem Kind mehr Liebe im Haus ist. Was sich dann mit dem zweiten Kind ändert? Ganz einfach: Es ist dann noch mehr Liebe im Haus! Und wenn mich nicht alles täuscht, müsste also mit drei Kindern noch mehr Liebe im Haus sein.

Ich finde, das ist das Wichtigste, was man wissen sollte, wenn man über (noch) ein Baby nachdenkt.

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Ach so, Moment! Nicht dass Ihr mir hinterher Vorwürfe macht: ich habe nicht gesagt, dass es nicht anstrengend sein wird 😉

 

 

Erste Momente: Gewinnt einen Monatsvorrat Pampers

Der Mini war krank. Ein krankes Kind bedeutet für mich immer, dass ich meinen Chef anrufen und ihm sagen muss, dass meine Arbeit leider wieder auf die Kollegen verteilt werden muss. Das ist mir unangenehm und es tut mir Leid für die Kollegen.

Ein krankes Kind bedeutet aber auch, dass ich mit diesem Kind alleine zu Hause bin. Ich kann mich ganz auf dieses kranke Kind konzentrieren. Wir können lesen, spielen, malen und vor allem: Kuscheln!

So ein kleiner, kranker Wurm in meinem Arm hat mein ganzes Mitgefühl, aber ein Teil von mir genießt das doch sehr. Wenn sie krank sind, ist es ein bißchen wie in der ersten Babyzeit, als ich sie noch den ganzen Tag auf dem Arm hatte.

Zuletzt war also der Mini krank. Wir hatten schon einen herrlichen Kuscheltag hinter uns und waren am nächsten Morgen auf dem Weg zur Kinderärztin. Ich holte mein schlappes Kind aus dem Auto, nahm es auf den Arm und als er sein kleines Köpfchen auf meine Schulter legte, sagte ich: „Ich hab Dich lieb!“

Und da passierte es: Der Mini antwortete mit zuckersüßer Stimme: „Ich hab´auch lieb!“ Und ich bin sicher, er meinte mich!

Es war das erste Mal, dass er das gesagt hat. Ich weiß natürlich, dass er mich liebt, er zeigt es mir täglich auf so vielfache Art und Weise, aber gesagt hat er es noch nie und es traf mich völlig unerwartet. Ich war so gerührt, ich kann mich nicht erinnern, wann mich etwas zuletzt so gerührt hat wie diese Worte meines Jüngsten. Diesen Augenblick werde ich ganz sicher niemals vergessen.

Es gehört zu den wunderbaren Seiten des Mamaseins, dass man so viele erste Momente mit seinen Kindern erlebt, die einen geradezu umhauen.

Das erste Lächeln, die ersten Schritte, das erste Mal Fahrrad fahren. Alle diese Momente haben sich in mein Herz gebrannt und ich werde sie immer mit mir herumtragen. Ich teile viele dieser Momente mit Euch hier im Blog und schreibe alle in einem persönlichen Tagebuch für jedes Kind auf.

Pünktlich für den bevorstehenden Mutter- und Vatertag hat die Marke Pampers in einem wirklich sehr rührenden Video genau solche #ersteMomente in den Mittelpunkt gestellt.

Ich weiß, dass Ihr Mütter und Väter da draußen ganz viele solche Geschichten zu erzählen habt. Wollt Ihr sie mir erzählen? Berichtet mir von Euren ersten Momenten, die ihr mit Euer Kindern erlebt habt, und die Euch besonders berührt haben. Ihr könnt sogar einen tollen Preis gewinnen: 

Gemeinsam mit Pampers verlose ich 2x einen Monatsvorrat Pampers Active Fit in der Größe 4.

erstemomente1

Hinterlasst Eure Geschichte ganz einfach als Kommentar zu diesem Post unter Verwendung des Hashtags #ersteMomente. Die Gewinner werden von mir per Los ermittelt und hier am 14.05.2015  bekanntgegeben.

Ich drücke Euch die Daumen!

Mamablog Mama Mia

 

 

 

 

Kleine Genießer im Mai

Was essen wir heute? Auch wer wie ich gerne den Kochlöffel schwingt, hat manchmal einfach keine Ideen mehr. Ich möchte deshalb gemeinsam mit Euch eine schöne Sammlung leckerer, einfacher Gerichte für Kinder hier im Blog sammeln. Dazu gibt es jeden Monat ein Motto, unter dem Ihr ein Gericht mit Rezept auf Eurem Blog oder Instagram Account posten und anschließend hier im Blog verlinken könnt.

Das Motto im Mai lautet:

„Lieblingspasta“

KleineGenießer

Und hier kommen noch einmal die Spielregeln:

Am 10. des Monats erscheint mein Post mit meinem Beitrag zum Thema hier im Blog. Unter diesem Post findet Ihr das Linktool, über das Ihr Euren eigenen Beitrag hier verlinken könnt. Ihr könnt auch Euer Instagram Foto verlinken, wenn Ihr keinen Blog habt.

Das Linktool bleibt bis zum Ende des Monats geöffnet, das heißt, Ihr müsst Euren Beitrag nicht sofort am 10. veröffentlichen und verlinken, sondern habt den ganzen Monat dafür Zeit- wann es Euch eben am besten passt.

Und noch etwas: Zögert nicht, ganz einfache Gerichte zu posten. Das hier ist kein Foodblog. Es geht darum, dass wir uns gegenseitig mit einfachen Gerichten für Kinder und/oder die ganze Familie inspirieren, was wir morgen kochen können. Und ja, das können auch einfach Spaghetti Bolognese sein.

Ich freue mich jetzt schon auf Eure Rezepte.

Mamablog Mama Mia