Jetzt erstmal Weihnachten!

Ihr Lieben,

dieses Jahr war ich sehr rechtzeitig dran mit meinen Weihnachtsgeschenken- und trotzdem bin ich ein jetzt ein wenig im Streß.

Hier warten noch Geschenke darauf, eingepackt zu werden, das Weihnachtsessen will vorbereitet werden, der Baum muss geschmückt werden und ich muss nochmal los, um mir eine Strumpfhose für morgen zu kaufen.

Aber bevor ich mich endgültig den letzen Erledigungen hingebe, möchte ich mich von Euch verabschieden!

Doch, doch, ich komme ja wieder, aber erst im neuen Jahr.

Weihnachtsferien

 

Ich werde die Feiertage auch für einen kleinen Urlaub von Mama Mia nutzen. In diesen Weihnachtsferien will ich jede Minute mit meinen Jungs, mit meinem Mann und mit dem Rest der Familie verbringen, denn es warten so Schöne Dinge auf uns:

Ich freue mich darauf, dass meine Schwester aus der Schweiz zu Besuch kommt und wir endlich ihren Freund kennenlernen werden.

Ich freue mich darauf, meine drei Wochen alte Nichte (das Baby meiner anderen Schwester) stundenlang im Arm halten zu dürfen- unser Christkind!

Ich freue mich darauf, Urlaubszeit mit dem Mann und den Kindern zu verbringen- das hatten wir zuletzt im Mai!

Mama Mia ist längst ein Teil von mir und von einem Teil von mir brauche ich keinen Urlaub, aber für ein paar Tage möchte ich mich jede Stunde des Tages mit meiner Familie beschäftigen.

Meine Augen sollen mal nicht auf einen Bildschirm sehen, sondern nur auf meine Lieben gerichtet sein und ich möchte keine Hand zum Tippen frei haben, weil ich immer ein Kind im Arm oder auf dem Schoß haben möchte- oder einfach mal die Hand meines Mannes halten.

Auch Euch wünsche ich ein paar wunderschöne Tage mit Euren Familien. Macht es Euch richtig schön und genießt die Feiertage!

Im neuen Jahr lesen wir uns wieder. Ich werde bestimmt viele Geschichten zu erzählen haben- meine Großfamilie würde Stoff für mindestens drei Soaps bieten und freue mich auf Eure Kommentare und den Austausch mit Euch!

Frohe Weihnachten!

Mamablog Mama Mia

 

 

 

P.S.: Ach ja, ohne Twitter und Instagram muss man ja nun auch Weihnachten nicht leben, gell 😉

Neues Jahr, neues Glück: Warum ich nicht ohne Vorsätze ins neue Jahr gehe

Mit den guten Vorsätzen ist es kompliziert. Ein bißchen gehören gute Vorsätze zum Jahreswechsel dazu, aber im Grunde meinen wir es nicht allzu ernst mit ihnen, schließlich haben wir sie selten bis in den Februar hineingerettet, so gut wie nie bis in den März und spätestens im Mai haben wir bislang jeden noch so guten Vorsatz längst vergessen.

Warum sich also mit guten Vorsätzen selbst betrügen? Ist es nicht sinnvoller, wenn wir uns mit uns selber aussöhnen? Wenn wir akzeptieren, dass wir niemals eine Sportskanone/ein ordentlicher Mensch/schlank/…/sein werden, werden wir dann nicht viel zufriedener ins neue Jahr starten, als wenn wir uns halbherzig Dinge vornehmen, von denen wir vermuten müssen dass wir sie niemals umsetzen werden?

Vielleicht. Ich werde es trotzdem wieder tun!

In den letzten fünf Jahren habe ich Silvester mit dem Mann und dem Sohn/den Söhnen alleine zu Hause verbracht. Wir waren viel zu müde, um freiwillig bis Mitternacht wach zu bleiben. Wir haben trotzdem gefeiert. Es gab Raclette, Wunderkerzen, Dinner for one und irgendwann sind wir alle ins Bett gegangen. Wilde Silvesterparties müssen noch ein paar Jahre auf uns warten. Trotzdem ist der Jahreswechsel etwas Besonderes für mich.

Es ändert sich nur eine Zahl und am nächsten Tag ist alles immer noch so, wie es vorher war. Aber spätestens, wenn wir das Feuerwerk am Himmel sehen, fragen wir uns doch alle, wie es wohl werden wird- das neue Jahr.  Werden wir glücklich sein?Was wird es uns bringen?  Vielleicht ein Baby? Einen neuen Job? Die große Liebe?

Mit Blick in den Silvesterhimmel habe ich noch nie Angst gehabt vor dem, was kommen mag. Ich stehe jedes Jahr da, betrachte das Feuerwerk und bin zuversichtlich. In diesem Moment steht der Glaube daran im Vordergrund, dass es ein gutes Jahr werden wird, das viele schöne Momente für mich und meine Familie bereithalten wird. Die erste Stunde des Jahres ist keine Zeit, in der ich mich sorge, nein, in der Silvesternacht schaue ich freudig und hoffnungsvoll auf ein neues Jahr.

Ein neues Jahr ist immer wie ein kleiner Neuanfang. Das ist es natürlich nicht wirklich, aber es fühlt sich so an, weil wir aufgrund des Rituals der Silvesterfeiern das alte Jahr abschütteln und freudig das neue begrüßen.

Und dieser Neuanfang wird unterstützt durch unsere guten Vorsätze. Wenn ich mir erst gar nichts vornehme, dann gebe ich damit die Hoffnung auf , die mit dem Jahreswechsel immer ein bißchen verbunden ist. Die Hoffnung stirbt doch zuletzt- und nicht zuerst! Meine guten Vorsätze unterstützen das schöne Gefühl, dass im neuen Jahr alles so viel besser werden kann, als es jemals war. Selbst wenn ich vermuten muss, dass das utopisch ist, so ist es doch schön. Vor allem aber wäre es sehr traurig, wenn ich mich dem Gefühl von Neuanfang verschliessen würde.

Und noch etwas: Wenn ich schon nicht mehr selber an mich glaube, wer soll es dann tun?

Ich glaube also daran, dass ich 2015 ein Mensch werden kann, der Sport macht und der wieder mehr Zeit für seine Freunde findet.

Mindestens bis März!

Mamablog Mama Mia

 

 

 

Habt Ihr noch Vorsätze? Und glaubt Ihr an deren Umsetzung??

Blogs are for sharing- Lieblinks zum Wochenende

Ach, es gibt so viele tolle Blogs da draußen! Ich habe mich auch diese Woche wieder durch wunderbare Posts geklickt. Hier sind meine Lieblinge der Woche für Euch. Zum Lesen, liken, teilen, lieben. Blogs are for sharing!

Bei meiner lieben Lieblingsanna alias Berlinmittemom gab es Anfang der Woche ein großes Problem: Ihr „Weihnachtsmojo“ war kaputt! Herrlich geschrieben! Aber keine Sorge: Sie hat es inzwischen wieder hinbekommen!

Auch bei Frau Mutter macht die Weihnachtsstimmung Pause. Sie hat sich im Straßenverkehr aufgeregt und ich musste beim Lesen dieses Posts sehr lachen- ich fluche doch auch so gerne über andere Autofahrer!

Jessica von Herz und Liebe hat einen sehr persönlichen Weihnachtspost verfasst: Sie hat einen Brief veröffentlicht, den ihr Urgroßvater 1946 aus russischer Kriegsgefangenschaft zu Weihnachten an seine Familie schrieb. „Sagt den Menschen, die euch etwas bedeuten, wie wichtig sie euch sind“, schreibt Jessika am Ende dieses Posts- ein sehr schöner Weihnachtspost.

Allen, die es vielleicht über Facebook nicht gesehen haben, möchte ich hier auch meinen Weihnachstpost aus dieser Woche nicht vorenthalten den ich im Adventskalender von Fräulein im Glück veröffentlicht habe. Es geht um Kinder, die alles haben und sich trotzdem auf Weihnachten freuen.

Nicht in einem Blog zu finden ist mein letzter Link, aber er gehört zu meinen absoluten Lieblingen der Woche, daher hier für Euch ein tolles Video von einem Anwalt, der nervös auf sein Vorstellungsgespräch in einer großen Kanzlei wartet, als er endlich aufgerufen wird- von einem Mann mit Down-Syndrom; offenbar sein potentieller Chef.

Ich wünsche Euch einen schönen 4. Advent!

Mamablog Mama Mia

 

 

 

Noch einmal alle Freunde treffen- Adventsparty

Wenn das Jahr zu Ende geht drängeln sich die Dinge, die ich erfolgreich von Januar bis November beiseite geschoben habe, mit aller Macht zurück in meinen Kopf. Dort tanzen sie wie kleine, drohende Zeigefinger eine Weile herum, bevor ich sie als Pläne ins neue Jahr schiebe. Puh, wieder ein Jahr Zeit- ein Glück!

„Ich habe mir viel zu wenig Zeit für meine Freunde genommen“, ist einer dieser Gedanken. Bevor ich Kinder hatte, wäre es für mich gar nicht in Frage gekommen, ein Wochenende ohne Freunde zu verbringen. Heute ist mein Leben so durchgetaktet und ich habe so wenig Zeit, die ich einfach nur für mich habe, dass ich am Wochenende froh bin, wenn ich den Abend mit dem Mann auf dem Sofa verbringen kann. Der Antrieb, mich mit Freunden zu verabreden, ist sehr gering, aber die Sehnsucht nach einem Abend mit Freunden ist trotzdem da. Ohne Freunde ist schließlich alles doof!

Ich wollte das Jahr deshalb nicht vergehen lassen, ohne sie alle noch einmal zu treffen und da habe ich kurzerhand zu einer Adventsfeier eingeladen.

Das Schöne an so einer Adventsfeier ist, dass man gar nicht so viel Aufwand mit den Vorbereitungen hat. Wir haben einfach ein paar Plätzchen gebacken (das kann der Maxi dieses jahr schon richtig toll), Glühwein und Kinderpunsch gemacht und natürlich für die passende Weihnachtsdeko gesorgt.

Die Gäste konnten hereinschneien, wann sie Zeit und Lust hatten- ab 14 Uhr war hier open house. Weil auf diese Weise nicht alle gleichzeitig da waren, konnte ich mich in Ruhe mit allen meinen Gästen unterhalten.

Lebkuchen2

Das passende Outfit für meine Party ist von Me&I. Obwohl ich es schon im August bestellt habe, hat es mich von Anfang an irgendwie an Lebkuchen erinnert und heißt deswegen bei mir auch „mein Lebkuchenkleid“.  Und weil dieses „Lebkuchenkleid“ einfach so herrlich in den Dezember passt und außerdem eines meiner Lieblingskleider ist, habe ich mal bei Me&I nachgefragt, ob ich eines davon an Euch verlosen darf.

Die gute Nachricht: Ja, ich darf! Eine von Euch kann dieses Kleid gewinnen! Die schlechte Nachricht ist allerdings, dass es das Kleid nun zum Ende der Saison  nur noch in Größe S gibt. Wenn Ihr bis jetzt nicht allzu viele Lebkuchen gegessen habt, passt es Euch aber bestimmt (die Sachen fallen immer eher groß aus- auch M-Trägerinnen dürfen sich heranwagen ;-)).

Mamablog

Hinterlasst mir dazu einfach einen Kommentar zu diesem Post. Erzählt mir doch zum Beispiel mal, welche Dinge Ihr Euch jedes Jahr vornehmt, und die dann doch wieder zu kurz kommen.

Der Gewinner wird am 21.12.2014 hier bekanntgegeben.

Viel Erfolg!

Psst: Weil ja nur einer gewinnen kann: Am 28. Januar kommt die neue Me& I Kollektion . Partys können ab sofort gebucht werden!

Mamablog Mama Mia

 

 

 

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Me&I.

Wie ein zu großer Mantel

Ich habe getrödelt. Ich bin verträumt stehen geblieben, um stolz mein Baby zu betrachten und habe dabei verpasst, dass mein Baby zum nächsten Sprung angesetzt hat. Jetzt ist der Maxi vier und ich muss mich sehr beeilen, um wieder mit ihm aufzuschließen.

Ein vierjähriges Kind ist nämlich sehr groß. Ein vierjähriges Kind ist so groß, dass es sehr selbständig ist. Ein Vierjähriges Kind ist so selbständig, dass es im Grunde so gut wie erwachsen ist.

Was ist passiert? Am Wochenende war der Maxi auf einem Kindergeburtstag in einer Kletterhalle eingeladen. Ich drehte bereits die dritte Runde um die Kletterhalle auf der Suche nach einem Parkplatz, als der Vater des Geburtstagskindes vor der Halle erschien. Ich ließ das Fenster hinunter um ihn zu begrüßen und er meinte: „Ich kann den Maxi auch einfach mit raufnehmen, dann musst Du keinen Parkplatz suchen.“ Ich drehte mich zur Rückbank um: „Ja, Maxi? Möchtest Du mit M. alleine mitgehen?“ Maxi hatte sich bereits abgeschnallt. Er nickte fröhlich und hüpfte aus dem Auto. „Tschö, Mama!“ (Im Rheinland sachse ja Tschö!)

Und da lief er davon. Er drehte sich nicht nochmal um. Ich blieb verdattert zurück.  Es ist ja noch ganz neu für uns, dass der Maxi alleine auf Kindergeburtstage geht. Er geht sonst nur alleine in die Kita, oder mal alleine zu den Großeltern, aber das da, das war etwas Anderes. ICH hätte mein Kind doch wenigstens hineinbringen müssen. Ich hätte ihm die Mütze abnehmen und ihm viel Spaß wünschen müssen. Und seit wann gibt es eigentlich keinen Abschiedskuss mehr? Hä? Statt dessen hüpft er einfach so davon. Ein komisches Gefühl.

Ich nutzte die Zeit für einen kleinen Besuch beim Christkind und da wurde das Gefühl noch komischer. Nun war der Maxi auf einem Geburtstag, ich in der Stadt und der Mann mit dem Mini zu Hause. Die ganze Familie über die ganze Stadt verteilt. Normalerweise sind beide Kinder in der Kita oder beim Mann, wenn ich alleine unterwegs bin. In ein paar Jahren wird es immer so sein, dass die Kinder eigene Termine haben. Sie werden zum Sport gehen, oder zum Spielen zu Freunden. „Na und? Was hast Du denn gedacht?“, könnte man nun fragen und es ist auch gar nicht so, dass ich das ungewöhnlich oder unerwartet finde, es wurde mir nur einfach plötzlich so klar, als ich alleine im Auto saß. Ich freue mich sogar auf die Zeiten, in denen es für mich als Mutter auch mal wieder ein bißchen mehr Unabhängigkeit geben wird, aber in diesem Moment war es irgendwie sehr neu und fühlte sich eher wie ein zu großer Mantel an.

Ich holte einen kleinen Halbstarken vom Kindergeburtstag ab, der natürlich weder Lust hatte, mit mir nachHause zu kommen, noch besonders begeistert von meinem Versuch eines Begrüßungskusses war.

Als ich im Auto nach etwa zwei Minuten Fahrt einen Blick in den Rückspiegel warf, war mein kleiner Großer eingeschlafen. Zu Hause trug ich ihn schlafend ins Haus, legte ihn aufs Sofa und betrachtete sein kleines Gesicht. Ich küsste seine kleine Hand und da sagte er im Halbschlaf: „Mami.“

„So ein Glück“, dachte ich bei mir. Ein vierjähriges Kind ist doch eigentlich noch ganz klein.

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Warum ich noch ans Christkind glaube

Kleine Kinderhände entreißen mir jeden Morgen die Tageszeitung, denn neuerdings gibt es darin auch einen Teil für Kinder: Prospekte voller Spielzeug flattern uns da ins Haus und es heißt, das Christkind sei bereit, allen Kindern solche Schätze zu bringen.

Die Jungs stürzen sich gleich nach dem Aufstehen auf ihre Adventskalender. Der Mini versteht noch nicht, dass er jeden Tag nur ein Türchen öffnen darf, und  sein Protest dagegen ist oft nicht sehr weihnachtlich,  aber gemeinsam mit dem Maxi spürt auch er schon, dass der große Tag immer näher rückt.

Meine Söhne sind in Weihnachtsstimmung. Sie sind gespannt und voller Vorfreude. Jetzt fehlt eigentlich nur noch eins zu ihrem Glück: Schnee!

Christkind

Vor Eurem geistigen Auge seht Ihr jetzt meine Söhne heilig und Arm in Arm am Fenster stehen? Weit gefehlt! Was so idyllisch klingt, ist natürlich in Wahrheit der ganz normale Wahnsinn. Und weil Mama dem Wahnsinn mal mehr und mal weniger gelassen entgegensieht, ist mir neulich etwas herausgerutscht: „Wenn DAS das Christkind sieht!“, habe ich geschimpft.

Ein grauenvoller Satz! Das Christkind als Chef-Erzieher? Wer will daran schon glauben?

Kinderseelen sind unendlich empfänglich für den Zauber der Weihnacht. „Das Christkind kommt“- darin steckt  so viel Kindheitsglück, so viel Spannung und glückliche Ahnung. Noch nie hat ein Kind das Christkind gesehen und keiner weiß genau, wie es überhaupt aussieht. Allein deshalb gefällt mir das Christkind übrigens viel besser als der Weihnachtsmann, der jetzt in jedem Schaufenster sitzt und mit vorgefertigten Bildern von einem alten Mann, der mit einem Rentierschlitten und viel blingbling durch die Luft jagt, viel weniger Raum für kindliche Fantasien bietet.

Meiner Mutter ist das Kunststück gelungen, mir den Zauber der Weihnacht so tief ins Herz zu pflanzen, dass ich bis heute an das Christkind glaube. Sie hat nie gedroht: „Das Christkind sieht alles“, obwohl meine Schwestern und ich keine Heiligen waren.

Meine Mutter hat mir keine Bilder in den Kopf gesetzt, sondern mir eine Idee, eine Ahnung mit auf den Weg gegeben. Als ich älter wurde und anfing Fragen zu stellen, hat sie meine Fragen behutsam beantwortet, ohne die Magie zu zerstören. Sie hat mir weder Geschichten erzählt, in denen das Christkind durch den Briefkasten kommt noch dass es lange goldene Haare hat. Sie wußte selber nicht, wie genau das Christkind ins Haus kommt, aber es sei eben einfach da, hat sie mir gesagt. Mit Antworten wie dieser gab sie mir die Chance, meine kindliche Vorstellung über die Jahre erwachsen werden zu lassen. Und so gab es nicht den einen Tag, an dem ich erfuhr, dass es das Christkind gar nicht gibt und dass meine Eltern die Geschenke kaufen. Ich habe das einfach irgendwann verstanden und weil das ein langsamer Prozess war, blieb der Zauber auch nach dieser Erkenntnis.

Genau diesen Zauber wünsche ich mir für meine Jungs auch. Weihnachten soll für sie ein Gefühl sein, das sie auch noch spüren, wenn sie längst abgeklärt durch die Welt gehen.

Wie meine Mutter verzichte ich daher darauf, ihre Vorstellung vom Christkind für sie zu konkretisieren. Ich beantworte ihre Fragen, aber ohne ihre Phantasie festzulegen. Vor allem aber male ich kein Christkind mit erhobenem Zeigefinger.  Schließlich kann man schlecht mit einem Christkind drohen, das jeden Streit zwischen den Söhnen mit weniger Geschenken quittiert und gleichzeitig versuchen, ihnen ein Gefühl von Weihnachten zu vermitteln, das sie in sich tragen und bewahren wollen.

Ich halte das Christkind aus meinen Erziehungsversuchen heraus.  Mit Trotzanfällen und Fäkalsprachen-Eskalationen muss ich alleine klarkommen.

Wenn meine Söhne dann eines Tages erkennen, dass man das Christkind auch in dem Zauber einer Weihnacht sehen kann, dann werde sie bestimmt wie ich gerne weiter daran glauben.  Alle Jahre wieder.

Mamablog Mama Mia

 

 

 

Einen sehr schönen Text zum Thema findet Ihr auch bei Mama Notes.

 

 

Sonst lade ich Dich nicht ein!

Die Verhandlungen verliefen zäh.

Schon seit Wochen lagen die Forderungen beider Seiten auf dem Tisch, aber keiner der Verhandlungspartner war bereit, sich zu bewegen. Die Situation drohte zu eskalieren; schon munkelte man, es sei das Wort „Streik“ gefallen.

Nein, ich bin nicht neuerdings Chef-Verhandlerin bei der Lufthansa,  das wäre im Vergleich wahrscheinlich ein Kindergeburtstag! Nein, Kinderspiel! Ich meinte Kinderspiel.  Aber ich rede von einem Kindergeburtstag. Es geht um Maxis 4. Geburtstag. Genauer gesagt: um die Gästeliste.

Anfangs fand ich es noch witzig, dass er jeden Tag aufzählte, wen er alles zu seinem 4. Geburtstag einladen möchte. Das war im August. Je näher der Geburtstag aber rückte, umso nervöser wurde ich. Einmal mehr lagen nämlich Maxis und meine Vorstellungen ähnlich weit auseinander wie es eben diejenigen bei Tarifverhandlungen zu Beginn sind.

Maxi  hatte keines der Kinder auf seiner Gästeliste, auf deren Geburtstagen er in den letzten Monaten eingeladen war. Er plante auch nicht diejenigen Kinder einzuladen, die ich als seine besten Freunde bezeichnen würde. Maxi hatte nur die Vorschulkinder im Sinn, und von denen hauptsächlich die Mädchen. Ein Junge war auch dabei, aber nur, weil angeblich eines der Vorschulmädchen mit ihm befreundet sei und ihn sicher gerne dabei hätte. So der Maxi.

Ich versuchte den Maxi vorsichtig in Richtung meiner Vorstellungen zu bewegen. Die Karla wäre schließlich bestimmt sehr traurig, wenn sie keine Einladung bekäme. „Dann kannst Du sie ja zu Deinem Geburtstag einladen“, war Maxis zugegebenermaßen sehr pragmatischer Lösungsvorschlag.

„Aber wenn Du sie nicht einlädst, lädt sie Dich vielleicht nächstes Jahr auch nicht zu ihrem Geburtstag ein“, versuchte ich es und kam mir sehr listig vor. Maxi zuckte nur mit den Schultern: „Ich weiß ja jetzt, wie es bei ihr aussieht“, meinte er.

Ich suchte mir Rat bei einer Freundin. Diese Freundin hat drei Kinder und schon etwa 6 Kindergeburtstage ausgerichtet. Sie sagte: „Ja gut, am Ende entscheidest Du das ja als Mutter!“ Ich vertraue dieser Freundin eigentlich immer, denn sie weiß wovon sie redet. Stimmt, dachte ich also und war beruhigt.

Stimmt überhaupt nicht, dachte ich, als ich später zu Hause war. Es ist doch sein Geburtstag!

Ja, ich war genervt von den Diskussionen über die Gästeliste. Und ja, ich war genervt von dem, was ich inzwischen über den Kindergeburtstags-Terror in der Kita erfahren hatte. Ich war sogar kurz davor, den ganzen Kindergeburtstag einfach auf einen Kaffeeklatsch mit den Großeltern und den Tanten zu verlegen, weil mir dieses ganze „Wer-lädt-wen-ein-und-warum-Gedönse“ schrecklich auf den Wecker ging. Wie es scheint herrschen bei den ortsansässigen Vier- bis Sechsjährigen bisweilen Zustände wie bei Schutzgelderpressungen: „Ich lade Dich nur zu meinem Geburtstag ein, wenn Du mir Deine Schokolade gibst!“

Warum der Maxi die großen Mädchen einladen wollte, weiß ich nicht genau, aber er wird schon seine Gründe haben. Vielleicht sind es die falschen Gründe, aber es ist nunmal sein Geburtstag und ich finde nicht, dass seine Mutter über seinen Kopf hinweg entscheiden sollte, wen er einlädt.

Eigentlich finde ich auch, dass man nicht alle Kinder einladen muss, die einen selber auch eingeladen haben. So einen Zwang will ich dem Maxi nicht auferlegen. Freundschaften ändern sich schließlich, gerade in diesem Alter. Aber Karla und Benjamin und Paul nicht einzuladen, dass kam mir dann doch sehr hart vor. Ich stellte mir vor, wie die drei ganz traurig wären und tat Folgendes:

Ich bastelte sechs Einladungen. Dem Maxi hatte ich gesagt, dass er vier Kinder einladen dürfte. Wenn er bei seiner Entscheidung bliebe, würde ich wenigstens zwei seiner Freunde zusätzlich selber einladen, als eine Art Mama-Joker.

Einladung Kindergeburtstag Fußball

Ich ging mit meinen vier Einladungen zum Maxi und sagte: „So, jetzt musst Du Dich entscheiden. Welche vier Kinder möchtest Du einladen? Wir müssen nur noch die Namen auf die Einladungen schreiben.“

Maxi sagte: „Karla, Benjamin und Paul.“

Ich: („????“)

Und nach einer kurzen Pause: „Ooookay. Und sonst noch jemanden?“

Maxi: „Nein.“

Ich:“Aber Du darfst vier Kinder einladen!“

Maxi: „Ich möchte aber nur die drei!“

Ich wünschte, es gäbe ein spannenderes Ende für diese Geschichte, aber das war´s einfach. Wie gerne würde ich Euch verraten, wie ich es geschafft habe, den Maxi unauffällig von meinem Plan zu überzeugen (eine Fähigkeit, die ich bei erwachsenen Männern deutlich besser beherrsche, als bei meinen Söhnen), aber es war nicht mein Verdienst.

Ich habe keine Ahnung, warum mein Sohn seine Meinung geändert hat, aber er blieb dabei.

Tagelang lief ich ihm mit meiner vierten Einladung hinterher, bis er ganz genervt sagte: „Bor, Mama, ich MÖCHTE nur diese DREI einladen. Wenn Du Geburtstag hast, kannst Du ja ganz viele einladen!“

Heute steigt also Maxis erster Kindergeburtstag. Alle Gäste haben zugesagt. Ich bin sehr glücklich, denn mit nur drei Gästen, wird es doch ein Kinderspiel, oder?

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Objekt der Begierde: Joolz Geo

Also, jetzt nur mal angenommen, wir würden eventuell, ganz unwahrscheinlicherweise, eines Tages vielleicht noch ein drittes Kind bekommen, dann hätten wir ja folgendes Problem:

Nachdem am Wochenende meine hinreißende Nichte das Licht der Welt erblickt hat, habe ich mich von allem getrennt, was wir an brauchbaren Babysachen noch im Haus hatten. Außerdem sind einige Dinge nach zwei Kindern natürlich ziemlich „verbraucht“. Wir müssten uns also neu eindecken.

Deswegen halte ich für den Fall der Fälle die Augen offen und beobachte auch, was sich so in Sachen Baby auf dem Markt tut.

Aktuelles Objekt der Begierde sind die Kinderwagen von Joolz. Als ich damals unseren Kinderwagen gekauft habe, kannte ich diese Firma überhaupt nicht. Erst durch meine Mamablogger Kolleginnen bin ich auf Joolz aufmerksam geworden und nachdem man diese Modelle inzwischen auch immer häufiger auf der Straße sieht, muss ich sagen, dass ich ein kleines bißchen verknallt in Joolz bin.

Joolz Geo_Duo Hippo anthracite and Mono Lobster red_LR

Im Januar kommt nun ganz neu der Joolz Geo auf den Markt, und der lässt wirklich keine Wünsche offen:

Man kann nämlich aus fünf verschiedenen Konfigurationen wählen und ist somit immer auf Veränderungen und neue Herausforderungen vorbereitet. Ob extra großen Einkaufswagen, zweite Babywanne (falls das zweite/dritte Kind Zwillinge sind) oder zweiten Sitz- den Geo kann man nach Bedarf konfigurieren.

Joolz_Geo_Earth_Cot_Basket_Turtle_green_Brown_LR_2

In der Mono Variante habt Ihr die Babywanne oder den Kindersitz mit einem wirklich riesig großen Einkauswagen zur Verfügung. Solltet Ihr Zwillinge erwarten, könnt Ihr in der Duo Variante einfach zwei Babywannen anbringen und wenn ein Geschwisterkind kommt, könnt Ihr die Babywanne zusätzlich zum Sitz montieren. Ihr könnt jederzeit von der Mono zur Duo Variante aufstocken. Und auch für ein drittes Kind auf dem Geschwisterbrett ist noch Platz!

Joolz_Geo_Earth_Seat_Lower_cot_Parrot_blue_Brown_L_2

Bei einem so durchdachten Konzept ist es wohl überflüssig zu sagen, dass es zusätzlich viele tolle Accessoires gibt, oder? Adapter für einen oder zwei Autositze und weiteres hilfreiches Zubehör für Regen, Sonne, Mücken, Getränke und mehr- alles da!

Joolz Geo_Mono Parrot blue_LR_2

Die Frage nach einem Kinderwagen wäre somit für mich auf jeden Fall schon entschieden. Ich meine ja nur…

Mamablog Mama Mia

 

 

 

Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Joolz

Blogs are for sharing. Linktipps zum Wochenende

Jede Woche denken sich Blogger die schönsten Dinge aus und veröffentlichen sie auf ihren Blogs. Die herzerwärmendsten, lustigsten, kreativsten Links sammle ich für Euch, damit Ihr nichts verpasst! Das müsst ihr Euch anschauen! Und weiter sagen! Blogs are for sharing!

In dieser Woche wimmelt es auf den Blogs vor Adventsstimmung.

Renate vom Blog Titatoni hat ein wunderschönes Freebie für Euch: Adventsstimmung To Go! Einfach Ausdrucken und Aufhängen- zu Hause, im Büro oder wo sonst noch ein bißchen Adventsstimmung fehlt.

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Foto by Titatoni.blogspot.de

 

Fast jeder Blog hat in diesem Monat einen Adventskalender mit vielen tollen Gewinnen für Euch. Nicht verpassen solltet Ihr diesen hier von Lucie Marshall, der ist nämlich nur für Mamas und verwöhnt Euch mit tollen Produkten!

Die Weihnachtsgeschenke für Eure Kleinen gewinnt Ihr Euch einfach bei Butterflyfish zusammen, denn hier gibt es richtig tolle, hochwertige Geschenke zu gewinnen.

Einen etwas anderen Adventskalender veranstalten Stadt Land Mama gemeinsam mit Euch: Den Adventskalender der anonymen Freundlichkeiten. Die schöne Idee dahinter: Macht fremden Menschen eine Freude. Wie wäre es zum Beispiel damit: Wenn Ihr einen Kaffee kauft, bezahlt ihr zwei und sagt der Verkäuferin, sie soll den nächsten Kunden mit dem von Euch bezahlten Gratis-Kaffee überraschen. Eure Geschichten werden auf Stad Land Mama gesammelt. Ich find´s toll!

Kent Ihr „Post aus meiner Küche“? Dahinter verbirgt sich eine wunderschöne regelmäßige Aktion, die die Bloggerinnen Clara von Tastesheriff, Rieke von Lykkelik und Jeanny von Zucker, Zimt und Liebe ins Leben gerufen haben. Das Ganze funktioniert so: Ihr meldet Euch hier per Mail an und bekommt dann einen Tauschpartner zugewiesen. Für diesen Tauschpartner zaubert Ihr in Eurer Küche ein schönes Paket zum jeweils vorgegebenen Motto und verschickt es an diesen.  Im Gegenzug erhaltet Ihr natürlich auch eine ganz tolle Post aus einer anderen Küche. Was für wunderschöne Pakete da wohl wieder durch die Republik geschickt werden… Ihr könnt Euch dort noch bis zum 7.12. anmelden. Ihr müsst dazu keinen eigenen Blog haben- mitmachen kann jeder!

Foto von tastesheriff.com
Foto von AEG

Und wenn mir jetzt noch einer von Euch verraten kann, wo ich das perfekte Weihnachtsmenü finde, dann bin ich perfekt ausgestattet mit Adventsstimmung. Und Ihr?

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Das mache ich mit links- oder: Moms rock!

„Nein!! MIA!!! Lass mich nicht alleine mit denen!“ Die Verzweiflung steht meiner Schwester ins Gesicht geschrieben.

Ich wollte sie gar nicht alleine lassen, sondern mich nur ganz kurz ein paar Meter von ihr entfernen. Und „mit denen“, das klingt nach schrecklichen, angsteinflössenden  Gestalten, aber so schlimm sind die beiden auch wieder nicht.

Es sind doch nur zwei kleine Jungs.

Meine Söhne.

Wir waren gemeinsam im Supermarkt, meine Schwester, Mini, Maxi und ich.

Ich gehe nicht gerne mit den Söhnen einkaufen, das muss ich schon zugeben. Meistens vergesse ich die Hälfte, weil ich mich so schlecht konzentrieren kann, wenn der Maxi mir Süßigkeiten in den Einkaufswagen wirft, während der Mini aufs Weinregal zuwankt.

Deshalb war ich froh, meine Schwester bei mir zu haben. So konnte ich mich in Ruhe um die Einkaufsliste kümmern, während sie die Jungs im Auge behielt. Dachte ich.

Die Kinder schossen jeder mit einem dieser kleinen Einkaufswagen in entgegengesetzte Richtungen. Wer hat diese Gefährte bloß erfunden?! Maxi zog immer engere Kreise um die Wursttheke herum, weil er es wie üblich auf eine Scheibe Fleischwurst abgesehen hatte und der Mini setzte dazu an, seinen eigenen Geschwindigkeitsrekord zu brechen. Alles wie immer eigentlich. Ich rief meiner Schwester zu: „Kannst Du mal kurz auf sie aufpassen“, und lief zurück zum Gemüsestand.

Als ich Tomaten und Broccoli GERECHT auf zwei Kindereinkaufswagen verteilte, fiel mir auf, dass die Milch noch fehlte. Ich wollte nur kurz zurück zum Kühlregal laufen und rief meiner Schwester zu: „Kannst Du nochmal kurz ein Auge auf die Jungs haben?“ Und da brüllte sie: „Nein!! MIA! Lass mich nicht alleine mit denen!“

Ich musste so lachen! So sieht es also aus, wenn man eine junge Frau für 40 Sekunden in das Leben einer Zweifachmama wirft.

Sie wußte nicht, wo sie zuerst hinblicken sollte. Sie konnte sich nicht entscheiden, hinter welchem Kind sie herlaufen sollte. Sie war verzweifelt.

Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lachen und war gleichzeitig so zufrieden mit mir selbst. Meine kleine Schwester weiß nicht, wo ihr der Kopf steht, wenn sie für ein paar Sekunden das tun soll, was ich in jeder Minute des Tages tue- seit vier Jahren.

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Ich beaufsichtige und bändige täglich zwei Kleinkinder, als wäre es die einfachste Aufgabe der Welt. Manchmal ist das so anstrengend, dass ich weglaufen möchte, aber ich bin trotzdem (fast) immer so souverän in meiner Aufgabe, als hätte ich nie etwas Anderes gemacht. Ich kann das einfach und ich kann das richtig gut, denn ich bin ihre Mutter.

Natürlich wächst man mit seinen Aufgaben, aber für Mütter gilt: Egal wieviel Du mit den Aufgaben wächst: Die Aufgaben wachsen schneller. Und so wächst Mama täglich über sich hinaus. Im Comic würde am Tag der Geburt des ersten Kindes plötzlich die Erde anfangen zu beben, Mamas Nachthemd zerreißt und darunter erscheint auf ihrer Brust ein glänzendes „M“: Suuuupermom! Supermom streckt die Faust in die Höhe und haut von diesem Tag an alle Hindernisse  einfach weg. Mit Links!

Wir Mütter leisten jeden Tag Großartiges. Manchmal sieht es vielleicht nicht so aus, aber wir haben alles im Griff. Unseren Kindern geht es prima und das ist eine Leistung, für die wir uns ruhig mal ordentlich auf die Schulter klopfen dürfen. Kauft Euch ein schönes Weihnachtsgeschenk und vergesst nicht, es auch als Geschenk einpacken zu lassen! Ihr habt es Euch verdient!

Noch immer lachend rief ich dem Maxi zu: „Knast Du schonmal die Wurst kaufen?“, und glücklich stellte der sich sofort brav in die Reihe an der Wursttheke. Dann schnappte ich mir den Mini und schob ihn samt Einkaufswagen sanft aber bestimmt in Richtung Kühltheke, sammelte die Milch ein und ging zurück zum Maxi.

5 Minuten später standen wir an der Kasse, die Jungs friedlich und glücklich jeder an einer Scheibe Fleischwurst knabbernd.

Eine meiner leichtesten Übungen.

Moms rock!

Mamablog Mama Mia

 

 

 

Dies ist meine Beitrag zur Blogparade von Lucy Marshall. Lucy findet nämlich, dass wir uns viel zu oft ein schlechtes Gewissen in Bezug auf unsere Kinder machen und uns lieber öfter mal sagen sollen: Das hast Du saugut gemacht! Moms rock!