Wohnen mit Kindern: Das Kinderzimmer

In meinem Schlafzimmer steht ein Bett.

Es ist ein Babybett. Es ist weiß, es ist schön, es sieht gemütlich aus. Und das arme Ding ist komplett verwaist, denn niemand schläft darin.

Der Mini schläft ausschließlich im Elternbett. Ich finde das wunderschön. Das war nicht immer so: Nach ein paar Monaten habe ich mir gewünscht, der Mini würde endlich mal ein bißchen besser schlafen, so dass ich eines Tages das Bett wieder für mich (bzw. mich und meinen Mann) habe. Seit einiger Zeit schläft er tatsächlich besser und weckt mich nur noch etwa 2 Mal pro Nacht und deshalb kann ich es jetzt genießen, nachts dieses kleine Wesen neben mir zu haben.

Eines Tages soll er natürlich in sein eigenes Zimmer umziehen. Wann es so weit ist, darf er selber entscheiden. Ich an seiner Stelle könnte es ja kaum erwarten, denn das Zimmer ist so gemütlich!

Unser Haus besteht aus Erdgeschoss, 1.Etage und Dachgeschoss. Das Dachgeschoss haben wir damals komplett ausgebaut und nun sind dort zwei gleich große Zimmer entstanden, die einmal Mini und Maxi gehören sollen. Maxi schläft derzeit noch in seinem Zimmer neben unserem Schlafzimmer.

Wohnen mit Kindern

Im Flur des Dachgeschosses ist viel Platz. Ich habe den Kindern dort eine Kuschelecke eingerichtet. Gelegentlich sitzen wir dort und lesen, oder die Kinder spielen dort und schmeißen die Kissen durch die Gegend (der Mini feuert sie gerne die Treppe runter, seufz), während der Papa im Arbeitszimmer (Maxis zukünftiges Zimmer) beschäftigt ist.

 

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An dem kleinen Tisch stehen zwei Panton-Stühle, das sind die Mini-Versionen der Stühle, die wir an unserem Esstisch haben. Es gibt sie in vielen weiteren Farben. Die Papiergirlande habe ich gerade von meiner Malmö-Reise mitgebracht. Der Tisch und die Wandregale sind von Ikea.

Den Stiftehalter habe ich aus einer Konservendose gemacht und einfach mit Masking-Tape verziert. Den inneren Rand habe ich vorher mit dickem Klebeband angeklebt, damit sich keiner daran schneidet.

 

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Auf dem Foto ist der Mini 10 Tage alt. Die Spardose in Form eines Segelschiffs war ein Geschenk der Patentante zum ersten Geburtstag.

 

Kinderzimmer

Den Papa haben wir aus dem Schlafzimmer ausquartiert. Der ist nämlich nachts so laut, dass ich nur mit Oropax schlafen kann. Das mag ich aber nicht so gerne, weil ich dann nicht mitbekomme, wenn etwas mit dem Mini nicht in Ordnung ist. An den Wochenenden schläft oft der Papa beim Mini. Dann wacht er am nächsten Morgen auf und sieht irgendwie umausgeruht aus. Ich glaube, der bräuchte auch Oropax. Der Papa wird also wohl noch eine Weile in Minis Zimmer schlafen, aber das ist ja kein Grund zur Beschwerde.

 

Kinderzimmer

In meinem Beitrag über „Morgens bei uns“ habe ich Euch von Maxis Nachtlicht erzählt, (das mit Mond und Sonne dem Maxi anzeigt, wann der Morgen beginnt) und es gab viele Nachfragen dazu. Die Lampe heißt MyBuddy und ist von Philips. Für den Mini haben wir eine etwas hellere Lampe ausgewählt: Die Disney Tischlampe Sulley, ebenfalls von Philips.

Sulley ist ein LED Nachtlicht, das auf einer Ladestation mit Induktion aufgeladen wird und dann einfach transportiert werden kann. Er ist nicht fest, sondern ganz weich, so dass man ihn theoretisch sogar mit ins Bett nehmen können (die Lampe wird nicht heiß!) Ob der Papa das macht, weiß ich gar nicht. Sulley wird durch Kippen ein- und ausgeschaltet, man muss also nicht erst umständlich nach irgendeinem Schalter tasten.

Mini und Maxi sind von Sulley fasziniert, und ich finde ihn oft an seltsamen Orten wieder, weil sie ihn dauernd durch die Gegend tragen.

Das Licht empfinde ich als sehr angenehm. Mir persönlich wäre es zum Schlafen zu hell, aber meine Kinderhaben es nachts nicht gerne richtig dunkel und da ist die Beleuchtung von Sulley perfekt.

Uns unser Babybett? Das wird wohl demnächst zu meiner kleinen Schwester ziehen, die im Dezember ihr erstes Kind erwartet. Dann hat das Bett endlich wieder eine richtige Aufgabe.

Schlafen Eure Kinder im eigenen Zimmer? Seit wann?

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 Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Philips.

P.S. Ach ja, und so (oder schlimmer) sieht das Zimmer aus, wenn ich nicht gerade Fotos dort mache und alles auf den Flur schiebe:

Kizi9

 

 

15 Kommentare

  1. Ist das wirklich das Kinderzimmer? 😉 So ordentlich hätte ich es da auch gern (finde selbst eure Unordnung noch sehr ordentlich :-)) aber sehr schön habt ihr es. Das Foto ist auch wunderschön!

    • Das WIRD das Kinderzimmer- noch wohnt der Mini ja bei mir. Wenn er dann umgezogen ist, wird er sich bestimmt um die Ordnung kümmern und alles ein bißchen äh justieren 😉

  2. Sulley ist ja sehr cool! 🙂 Wie lange hält der, wenn er aufgeladen ist?

    Die Motte schläft in ihrem eigenen Zimmer, seit sie 11 Monate ist und komplett abgestillt war. Vorher hätte es auch gar keinen Sinn gemacht, denn ich hätte sie nachts ja eh wieder rüberholen müssen… Ich hätte sie vielleicht schon 1-2 Monate früher hinauskomplimentiert, wenn wir in dieser Zeit nicht auf langer, langer Elternzeitreise gewesen wären und sowieso alle zusammen in einem Zelt geschlafen hätten…

    PS: Egal wie aufgeräumt – das Zimmer der Motte ist definitiv chaotischer als das vom Mini!

    • Oh, das kann ich dir gar nicht so genau sagen, wie lange die Lampe hält, weil der Mini ja nur damit spielt. Deswegen ist das Zimmer ja auch recht aufgeräumt, weil nämlich hauptsächlich der Mann sich dort aufhält. LG Mia

  3. Hallo Mia, ich finde es sehr sympathisch, dass Papa ausquartiert wurde ohne das es ein Problem ist. Wir haben dieselbe Situation, da unser Papa nachts auch nur mit Oropax auszuhalten ist und mein Kleiner bei mir schläft. Ich dachte lange wir müssen das so schnell wie möglich ändern, aber mittlerweile sehe ich es entspannt…

    • Hauptsache, jeder bekommt so viel Schlaf, wie möglich! Steht ja nirgendwo geschrieben, dass Eltern im gleichen und Kinder jeweils im eigenen Bett schlafen sollen 😉

  4. Jup, die Maus schläft auch noch bei uns. Der Papa ist glücklicherweise nicht laut und darf bei uns schlafen 😀
    Wir finden es beide gemütlich mit deraus und sie offensichtlich auch. Oft kuschelt sie sich nachts an uns, einfach süß!
    Sie ist mittlerweile 16 Monate und schläft mittags besch***** weil sie den Mittagsschlaf in ihrem Bett machen soll. Meist schläft sie dazu nun wieder auf meinem arm ein und ich leg sie dann rein. Hoffe das wird bald wieder besser, kann an der Krippeneingewöhnung liegen. Rede ich mir ein. 😉
    LG
    Katja

  5. Hallo Mia,
    Henri hat auch die ganze Zeit bei uns im Bett geschlafen. Seit einigen Wochen krabbelt er und ich habe Angst, dass er aus dem Bett fällt, wenn einer von uns mal nachts raus muss und er dann vielleicht wach wird. Deswegen schläft er jetzt auf einer Matratze in seinem Zimmer, welches direkt neben unserem liegt. Ich stehe dann nachts auf, wenn er gestillt werden will, manchmal bleibe ich dann bei ihm liegen oder gehe auch wieder zurück in unser Bett.

    Hast Du keine Angst, dass der Mini aus Eurem Bett fallen könnte oder wie hast Du das Bett krabbelsicher gemacht. Suche da noch nach einer guten Lösung, die nicht völlig blöd aussieht.

    LG Verena

    • Liebe Verena, der Mini wird von zwei Stillkissen eingerahmt. Wenn er schläft, reicht das an Schutz, aber wenn er unruhig wird, ist es schon gefährlich, deshalb muss ich sofort losspringen, wenn ein kleiner Mucks aus dem Babyfon kommt.

  6. Schööön habt ihr es euren beiden Jungs gemacht!!!
    Mein Großer (3) ist von Anfang an in seinem Zimmer gewesen. Allerdings hatten wir da auch noch das Gästebett drin stehen und so habe ich bei ihm im Zimmer geschlafen. Als er 10 Monate alt war, habe ich mich ausquartiert. 😉 Madame (16 Monate) schläft noch immer bei mir im Schlafzimmer. Ab 3 Uhr meistens auch bei mir im Ehebett. Wir werden es aber jetzt demnächst in Angriff nehmen und sie in ihr eigenes Zimmer ausquartieren. Mein Mann ist zwecks Lautstärke ebenfalls ausquartiert. 😀
    LG, Tina

  7. Oh, das siehz ja toll aus. Wie aus dem Prospekt! Bin immer ganz beeindruckt wie man sich so stilvoll einrichten kann miz Kindern. Mir fehlt eh so ein bisschen das Einrichtungsgen. Vor allem aber die Zeit neben Familie und Job. Bei uns ist es sehr viel bunter, kunterbunter und voller. Ganz und gar nicht Prospekt. Das hat mich lange gestört. Aber die Kinder werden ja auch mal größer 😉

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