16 Monate- Dieses wunderbare zweite Lebensjahr

Kommt man eigentlich irgendwann im Leben an einen Punkt, an dem die Zeit wieder etwas langsamer vergeht?

Wahrscheinlich liegt es daran, dass jeder Tag bis obenhin vollbepackt ist mit Ereignissen, die für mich als Mutter immer wieder überwältigend sind. Mein müdes, träges Mutterhirn kann die Entwicklung der Jungs gar nicht so schnell verarbeiten, wie sie voranschreitet, und so hinke ich wohl immer ein bisschen hinterher und habe das Gefühl, dass mir die Zeit wie Sand durch die Finger rinnt.

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Der Mini ist nun schon 16 Monate alt. Mir kommt er immer noch sehr babymäßig vor. Ich glaube, das liegt nicht nur daran, dass er mein Baby ist. Im Vergleich zu den anderen Kindern aus seiner Pekip Gruppe, mit denen wir uns noch regelmäßig treffen, ist er zwar körperlich größer, aber er hat so ein kugelrundes Babygesichtchen, das ihn deutlich jünger wirken lässt. Außerdem hat er ja nach wie vor nur ein paar Flusen auf dem Kopf.

Ich habe das zweite Lebensjahr schon beim Maxi so genossen. Es ist eine relativ ruhige Phase: Die Kinder können schon eine Menge, sie können sich mitteilen, sie können sagen oder zeigen, wo es ihnen weht tut. Sie haben einen riesigen Spaß daran, den Eltern bei allem möglichen zu helfen und sind so eifrig bei der Sache. Man kann sie noch leicht ablenken und zufriedenstellen. Bald wird diese Phase von der Trotzphase abgelöst…

Die Entwicklung vollzieht sich im zweiten Lebensjahr in riesigen Sprüngen. Schon lange versteht der Mini jedes Wort. Und plötzlich kommen auch mehr und mehr echte Wörter aus ihm heraus. Ich finde das so faszinierend, wie auf einmal die Sprache regelrecht explodiert. Minis Lieblingswörter sind:

– Der Papa (immer mit Artikel gesprochen)

– Wawa (Hund/WauWau)

-Tatütata. So wird jedes größere Auto bezeichnet

– Tele (Telefon)

– Ma (sein großer Bruder)

-Mil (sein morgendliches Getränk)

– M-Ma (Oma)

– heiß!

– Ball

-meins!

-mehr!

– Eulälä (Eule)

…und noch einige andere.

Und was ist sonst so angesagt mit 16 Monaten?

– Ganz zentrales Element seines Lebens ist sein großer Bruder. Mini und Maxi lieben sich wie verrückt- und fetzen sich mit großer Leidenschaft. Mini reckt ständig seinen kleinen Hals, damit er sehen kann, was der große Bruder macht. Er wartet auf einen unbeobachteten Moment, dann macht er es nach. Er kennt Maxis Tagesablauf genau. Als Maxi und ich neulich einen Max-Mama-Tag eingelegt haben und Maxi nicht in die Kita ging, kam Mini mit Maxis Kita-Rucksack angelaufen und drückte ihm den auffordernd in die Hand als wollte er sagen: „Worauf wartest Du? Wir müssen los!“

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– Der Mini ist ein noch größeres Papakind als der Maxi. Er wacht morgens auf und sagt erstmal: „Papa!“ Wenn er ein Geräusch hört, vermutet er immer, es ist „der Papa!“ Das Telefon klingelt: „Der Papa!“ Ein Auto hupt: „Der Papa!“ Und wenn „der Papa“ am Abend noch nicht zu Hause ist, drückt er mir das Telefon in die Hand und sagt: „Papa!“, als wollte er mir sagen, ich soll doch mal anrufen und fragen, wann er kommt. Er streitet sich mit dem Maxi um den Platz auf Papas Arm- und gewinnt meistens. Der Maxi ist da nämlich nicht mehr so verbissen, vielleicht weil die Max-Mama-Tage ihre Wirkung zeigen…?

– Der Mini ist ein Draufgänger. Er klettert überall hoch- und ich bekomme immer fast einen Herzinfarkt. Es gab hier schon Tage, da wußte ich mir nicht anders zu helfen, als alle unsere Hochstühle und Barhocker einfach auf den Boden zu LEGEN, damit der Mini nicht mehr hochklettert. Vom Stuhl klettert er nämlich innerhalb Bruchteilen von Sekunden weiter auf den Tisch. Auch auf Beistelltischen findet man ihn immer wieder stehend. Die Rutsche auf dem Spielplatz ist schon lange keine Herausforderung mehr für ihn. Vielleicht habt Ihr es auf Instagram gesehen: Am Wochenende ist der Mini bei Verwandten in den Teich gefallen. Das war so klar! (Es bestand natürlich keine Gefahr, „der Papa“ hatte ihn an der Hand, aber er hat es trotzdem geschafft,sich in die Fluten zu stürzen!)

– Der Mini ist das geborene Kita-Kind. Während der ersten 14 Tage der Einführung dachte ich, das wird nie etwas, denn er wich mir nicht von der Seite und es war nicht daran zu denken, dass ich mal den Raum verlasse. Aber ganz plötzlich ist der Knoten geplatzt und seitdem ruft er schon im Auto den Namen seiner Bezugs-Erzieherin, stürzt sich in deren Arme und sieht sich nicht mehr nach dem Papa um. Wenn ich ihn nachmittags abhole, freut er sich allerdings so sehr und läuft so strahlend in meine Arme, wie ich es beim Maxi nie erlebt habe.

– Er ist immer noch ein super Esser. Die Erzieherinnen haben uns gebeten, ihm etwas mehr in seine Frühstücksbox zu packen. Er hat jetzt morgens eine um 1/3 größere Box als der Maxi!

– Er hat nach wie vor nur vier Zähne.

– Er schläft besser, aber immer noch mit vielen Unterbrechungen.

– Er spielt gerne Fußball. Maxi hat in dem Alter den Ball immer nur gefangen. Mini hat schon einen guten Schuss drauf.

– Er ist sehr musikalisch. Er kann komplexe Melodien summen, manche Lieder singt er schon, in dem er die Wörter lautmalend wiedergibt. Damit bringt er uns wirklich zum Staunen. Er macht auch gerne selber Musik: Er trommelt, tanzt und singt gleichzeitig. Wir sagen dann immer: „Der Mini ist ´ne Band!“ Und er macht sich immer wieder gerne selber eine CD an und beginnt dann zur Musik zu tanzen.

– Für Bücher interessiert er sich nicht so wahnsinnig. Der größte Spaß besteht darin, die Bücher auf- und zuzuklappen. Der Inhalt ist zweitrangig.

– Er versucht neuerdings, zu hüpfen. Er macht das auch ganz toll, allerdings ohne abzuheben. Das ist so putzig!

– Mit 15 Monaten hat er endlich das Sitzen entdeckt.

Erkennt Ihr Eure Kleinkinder wieder? Oder sind sie ganz anders? Ich bin neugierig!

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Gewinnt ein großes Babybrei Paket von Frohkost!

Ich geb´s zu: Ich bin froh, dass ich die Breizeit hinter mir habe. Das war erstens ganz schön teuer, zweitens immer eine riesige Schweinerei und drittens auch so eine Gewissensfrage, die mich ein bisschen umgetrieben hat:

Kaufe ich den Brei einfach oder koche ich ihn nicht besser doch selber? Ich habe es mir oft vorgenommen, weil es sich ja irgendwie doch besser anfühlt, aber schließlich habe ich doch nie selber gekocht, sondern mich immer für die bequemere Alternative der Gläschen entschieden.

Für alle, die sich mit dem Thema Babybrei noch beschäftigen müssen, gibt es jetzt eine ganz tolle Lösung:

Das Düsseldorfer Unternehmen Frohkost liefert frischen, gekühlten Babybrei, der so gut wie selbstgemacht ist, direkt zu Euch nach Hause.

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Nach den Richtlinien des Forschungsinstitutes für Kinderernährung und unter Kontrolle eines Lebensmittelanalyseinstituts kocht Frohkost den Brei frisch aus guten Zutaten aus kontrolliertem Bio Anbau. Selbstverständlich ohne jegliche Konservierungs- und Farbstoffe, ohne Zucker und ohne Salz, ohne Verdickungsmittel und ohne Konzentrate.

Der Brei wird schonend gegart, besonders hygienisch verarbeitet, vakuumiert und direkt gekühlt. Dadurch bleiben die natürlichen Geschmacks- und Nährstoffe bestmöglich erhalten.

Sogar die Verpackung ist perfekt durchdacht:  Sie kann nicht splittern wie Glas, nimmt wenig Platz bei der Entsorgung ein und wiegt nicht viel. Die Beutel sind frei von Weichmachern (BPA und Phthalate) und können natürlich problemlos erhitzt werden.

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Und wie kommt der Brei zu Euch? Ganz einfach: Ihr sucht Euch online Eure Breisorten aus und lasst ihn Euch dann bequem nach Hause liefern, und das zu elternfreundlichen Zeiten: Dienstag bis Samstag entweder zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr oder 20:00 Uhr und 22:00 Uhr.

Wenn Ihr jetzt neugierig geworden seid, probiert Frohkost doch einfach mal aus. Ich verlose drei Pakete prall gefüllt mit 15 Frohkost Breien.  Dafür müsst Ihr eine Adresse im DHL Wunschzeitlieferungs-Gebiet haben. Derzeit sind das folgende Städte:

Berlin
Bremen
Düsseldorf / Neuss / Ratingen
Frankfurt a.M. / Offenbach / Bad Homburg
Hamburg / Norderstedt
Hannover / Garbsen
Köln / Leverkusen / Bonn / Berg. Gladbach
München
Nürnberg / Fürth / Erlangen
Ruhrgebiet
Stuttgart / Ludwigsburg

Und so könnt Ihr gewinnen: Hinterlasst mir einen Kommentar unter diesem Post und erzählt mal von Euren Breimahlzeiten. Wie klappt es bei Euch zum Beispiel mit dem Brei? Kocht Ihr selber?

Die Gewinner werden am 6.10. hier im Blog bekannt gegeben.

Viel Erfolg!

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P.S. Eine Schweinerei ist die Sache mit dem Essen natürlich auch jetzt noch!!

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Kontrolle ist besser?

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Sagt man so. Und ich bin mir ganz sicher, dass das ein sehr guter Rat ist, wenn es um die Reißleine beim Fallschirmspringen geht oder um den Füllstand des Jeep-Tanks vor einer Safari. Für Kinder darf das nicht gelten.

In der letzten Woche ist mir gleich zwei Mal folgende neue Erfindung begegnet:

Ein Gerät lokalisiert das Kind immer, überall punktgenau. Mittels GPS können die Eltern ihr Kind auf Schritt und Tritt verfolgen. Und noch mehr: Man kann auf dem Gebiet programmieren, in welchem Radius das Kind sich bewegt, oder Gebiete festlegen (z.B. den Wald), in die sich das Kind nicht begeben darf. Bei Überschreiten dieser programmierten Grenzen erhalten die Eltern sofort eine SMS mit exakter Positionsangabe. Wem das alles noch nicht genug ist, der kann auch noch die Funktion freischalten, mit der jederzeit Sprachkontakt zum Kind aufgenommen werden kann.

Es gruselt mich!

Jeden Abend stehe ich an den Betten meiner Söhne und jeden Abend überfällt mich dann die pure Liebe. An manchen Abenden bekommt das Glücksgefühl einen kleinen Stich versetzt und ich denke: „Denen darf nie etwas passieren!“ Damit ich schlafen kann, wische ich den Gedanken schnell beiseite, aber die Sorge um meine Kinder und die Angst, ihnen könnte etwas zustoßen läuft immer mit. Mal lauter, mal leiser. Ich würde sie so gerne ganz dick in Watte packen, mit einer zusätzlichen Schicht Noppenfolie und sie anschließend mit einem Karabinerhaken an mir festmachen, das habe ich schon oft laut ausgesprochen. Dass mich dabei jemand gehört haben muss und meinen Wunsch in ein Gerät umsetzt, das habe ich nicht gewollt.

Meine Auffassung von meiner Aufgabe als Mutter ist die, dass ich meine Kinder eines Tags voller Selbstvertrauen in die Welt hinausschicken kann.

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Solange sie klein sind und meine Nähe brauchen, halte ich sie fest. Ich springe bei jedem Mucks, erfülle jedes Bedürfnis sofort, lasse sie nicht schreien. Ich lasse sie Urvertrauen tanken ohne Ende.

Wenn sie größer werden, lasse ich zu, dass sie sich von mir loslösen. Ich bin weiter für sie da und werde das immer sein, aber ich lasse ihnen den Freiraum, den sie brauchen. Ich gehe mit ihnen den ganzen Weg, von der Bindung, über die Loslösung und Selbstentfaltung bis zur Sozialisation und von da durch ihr ganzes Leben. Ich begleite sie. Vom Urvertrauen zum Selbstvertrauen. Das ist meine Aufgabe.

Wie sollen meine Kinder aber Selbstvertrauen entwickeln, wenn sie nicht erleben dürfen, dass ihre Eltern ihnen vertrauen?  Wie können sie sich zu verantwortungsvollen Menschen entwickeln, wenn sie nicht auch mal Grenzen überschreiten können?

Wie sollen sie erfahren, was Selbständigkeit bedeutet, wenn sie wissen, dass sie ständig auf dem Radar ihrer Eltern sichtbar sind? In der letzten Ausgabe der Nido habe ich gelesen, dass  50 Prozent der Kinder im Jahr 2012 alleine zu Fuß in die Schule gingen. Im Jahre 1970 waren es noch 91 Prozent.

Ich will meine Kinder beschützen, so gut es geht, aber ich weiß, dass ich auch loslassen muss.

Loslassen ist zum Glück kein Ereignis, das auf einen bestimmten Tag fällt, an dem man es einfach tun muss. Loslassen passiert langsam, Stück für Stück. Noch kann ich mir nicht vorstellen, meine Kinder eines Tages alleine zu Fuß in die Schule gehen zu lassen und vielleicht werde ich es auch nicht vor der 10. Klasse schaffen, diese kostbaren Wesen alleine zum Bäcker gehen zu lassen, aber ich arbeite daran.

Ein Gerät, in das ich ihre Grenzen einprogrammiere kommt mir jedenfalls nicht ins Haus. DA ist MEINE Grenze erreicht.

Vertrauen ist gut! Kontrolle ist besser.


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P.S. Wie seht Ihr das eigentlich? Würdet Ihr so ein Gerät kaufen? Habt Ihr eines zu Hause?

Gewinnerin des Difrax Flaschenwärmers

Ihr Lieben,

ich hoffe, Ihr hattet alle ein wunderschönes Wochenende!

Einer von Euch darf ich jetzt das Wochenende noch ein bißchen mehr versüßen, denn es gibt eine Gewinnerin:

Den Flaschenwärmer von Difrax hat gewonnen:

Annali!

Herzlichen Glückwunsch, liebe Annali. Sendest Du mir bitte Deine Adresse zu (Mail findest Du im Impressum), damit sich das gute Stück auf den Weg zu Dir machen kann?

Euch allen wünsche ich einen schönen Sonntagabend und freue mich auf eine neue Woche mit Euch und Euren Kommentaren <3

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P.S. Im wunderbaren Blog Mama Notes könnt ihr noch bis zum 26.09. eine Milchpumpe von Difrax gewinnen. Auch nicht schlecht, oder?

 

Wohnen mit Kindern: Das Kinderzimmer

In meinem Schlafzimmer steht ein Bett.

Es ist ein Babybett. Es ist weiß, es ist schön, es sieht gemütlich aus. Und das arme Ding ist komplett verwaist, denn niemand schläft darin.

Der Mini schläft ausschließlich im Elternbett. Ich finde das wunderschön. Das war nicht immer so: Nach ein paar Monaten habe ich mir gewünscht, der Mini würde endlich mal ein bißchen besser schlafen, so dass ich eines Tages das Bett wieder für mich (bzw. mich und meinen Mann) habe. Seit einiger Zeit schläft er tatsächlich besser und weckt mich nur noch etwa 2 Mal pro Nacht und deshalb kann ich es jetzt genießen, nachts dieses kleine Wesen neben mir zu haben.

Eines Tages soll er natürlich in sein eigenes Zimmer umziehen. Wann es so weit ist, darf er selber entscheiden. Ich an seiner Stelle könnte es ja kaum erwarten, denn das Zimmer ist so gemütlich!

Unser Haus besteht aus Erdgeschoss, 1.Etage und Dachgeschoss. Das Dachgeschoss haben wir damals komplett ausgebaut und nun sind dort zwei gleich große Zimmer entstanden, die einmal Mini und Maxi gehören sollen. Maxi schläft derzeit noch in seinem Zimmer neben unserem Schlafzimmer.

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Im Flur des Dachgeschosses ist viel Platz. Ich habe den Kindern dort eine Kuschelecke eingerichtet. Gelegentlich sitzen wir dort und lesen, oder die Kinder spielen dort und schmeißen die Kissen durch die Gegend (der Mini feuert sie gerne die Treppe runter, seufz), während der Papa im Arbeitszimmer (Maxis zukünftiges Zimmer) beschäftigt ist.

 

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An dem kleinen Tisch stehen zwei Panton-Stühle, das sind die Mini-Versionen der Stühle, die wir an unserem Esstisch haben. Es gibt sie in vielen weiteren Farben. Die Papiergirlande habe ich gerade von meiner Malmö-Reise mitgebracht. Der Tisch und die Wandregale sind von Ikea.

Den Stiftehalter habe ich aus einer Konservendose gemacht und einfach mit Masking-Tape verziert. Den inneren Rand habe ich vorher mit dickem Klebeband angeklebt, damit sich keiner daran schneidet.

 

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Auf dem Foto ist der Mini 10 Tage alt. Die Spardose in Form eines Segelschiffs war ein Geschenk der Patentante zum ersten Geburtstag.

 

Kinderzimmer

Den Papa haben wir aus dem Schlafzimmer ausquartiert. Der ist nämlich nachts so laut, dass ich nur mit Oropax schlafen kann. Das mag ich aber nicht so gerne, weil ich dann nicht mitbekomme, wenn etwas mit dem Mini nicht in Ordnung ist. An den Wochenenden schläft oft der Papa beim Mini. Dann wacht er am nächsten Morgen auf und sieht irgendwie umausgeruht aus. Ich glaube, der bräuchte auch Oropax. Der Papa wird also wohl noch eine Weile in Minis Zimmer schlafen, aber das ist ja kein Grund zur Beschwerde.

 

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In meinem Beitrag über „Morgens bei uns“ habe ich Euch von Maxis Nachtlicht erzählt, (das mit Mond und Sonne dem Maxi anzeigt, wann der Morgen beginnt) und es gab viele Nachfragen dazu. Die Lampe heißt MyBuddy und ist von Philips. Für den Mini haben wir eine etwas hellere Lampe ausgewählt: Die Disney Tischlampe Sulley, ebenfalls von Philips.

Sulley ist ein LED Nachtlicht, das auf einer Ladestation mit Induktion aufgeladen wird und dann einfach transportiert werden kann. Er ist nicht fest, sondern ganz weich, so dass man ihn theoretisch sogar mit ins Bett nehmen können (die Lampe wird nicht heiß!) Ob der Papa das macht, weiß ich gar nicht. Sulley wird durch Kippen ein- und ausgeschaltet, man muss also nicht erst umständlich nach irgendeinem Schalter tasten.

Mini und Maxi sind von Sulley fasziniert, und ich finde ihn oft an seltsamen Orten wieder, weil sie ihn dauernd durch die Gegend tragen.

Das Licht empfinde ich als sehr angenehm. Mir persönlich wäre es zum Schlafen zu hell, aber meine Kinderhaben es nachts nicht gerne richtig dunkel und da ist die Beleuchtung von Sulley perfekt.

Uns unser Babybett? Das wird wohl demnächst zu meiner kleinen Schwester ziehen, die im Dezember ihr erstes Kind erwartet. Dann hat das Bett endlich wieder eine richtige Aufgabe.

Schlafen Eure Kinder im eigenen Zimmer? Seit wann?

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 Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Philips.

P.S. Ach ja, und so (oder schlimmer) sieht das Zimmer aus, wenn ich nicht gerade Fotos dort mache und alles auf den Flur schiebe:

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Einfach stressfrei mit der U3 Methode

Ich habe eine super Idee! Wenn die umgesetzt wird, gehören gestresste Eltern der Vergangenheit an. Ich könnte das Konzept  deutschlandw weltweit als Seminar umsetzen und mit der Methode berühmt werden…

Wenn man mich eines Tages fragen wird, wie ich auf diese bahnbrechende Idee gekommen bin, werde ich folgende Geschichte erzählen:

Es war während der Kita-Einführung meines kleinen Sohnes.  An unserem ersten Tag in der Gruppe der kleinen Wichtel setzte ich mich gemeinsam mit meinem Sohn auf einen Teppich in der Mitte des Raumes und wir beide beobachteten die Szene.

Neun Kinder im Alter von null bis drei Jahren spielten um uns herum. Jedes Kind war mit irgendetwas beschäftigt. Hier betrachtete jemand sein Spiegelbild, dort schob einer einen Spielzeug-Staubsauger durch die Gegend und in der Puppenküche wurde hingebungsvoll die Waschmaschine befüllt.

Anfangs war ich ganz aufgekratzt: der erste Kitatag- so aufregend! Und diese Kinder! Eines süßer als das andere und so niedlich in ihrer Art, ganz ins Spiel zu versinken. Ich schaute vom einen zum anderen und war entzückt.

Nach etwa 20 Minuten merkte ich es: Ich war komplett tiefenentspannt.

In der Ü3-Gruppe vom Maxi wäre mir das garantiert nicht passiert. Da ist schon morgens Kindergeburtstagsstimmung.  Es wird gebrüllt, gerauft, gerannt.

Bei den ganz Kleinen  dagegen fühlt man sich, wie in Watte verpackt. Zeit spielt überhaupt keine Rolle. Anders als Eltern, die das Spiel ihrer Kinder ständig unterbrechen, weil sie noch zum Bäcker müssen/es gleich anfängt zu regnen/…(hier beliebigen Grund einsetzen), haben die Erzieherinnen keine anderen Pläne. Warum also nicht einfach mal mit einem Kind drei Stunden lang eine Kiste mit Bauklötzen ein- und ausräumen?

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Die Kinder spielten einfach vor sich hin, vollkommen zufrieden. Alles, was uns so stresst, existiert dort nicht. Keine Telefone, kein klingelndes und sonstige Geräusche machendes Handy, keine E-Mails, keine Termine (höchstens das Mittagessen). Wie könnte diese Stimmung nicht abfärben?

Ich beschloss, mich von nun an einfach jeden Morgen erstmal bei den kleinen Wichteln auf den Teppich zu setzen und mich erst wieder zu erheben, wenn mein Puls gaaanz weit unten ist und ich fast vergessen habe, was ich eigentlich alles auf meiner ToDo Liste habe. Okay, vielleicht nicht jeden Tag, aber immer dann, wenn ich mich gestresst oder gehetzt fühle, dann nehme ich eine Dosis U3 zu mir.

Und was mir gut tut, kann ja auch anderen helfen. Die U3-Wellness- und-Entspannungskur für alle. Mindestens ein Tag im Monat sollte es zur Entschleunigung schon sein.

In besonders schlimmen Fällen könnte eine Besuchsphase von mindestens sieben Tagen sinnvoll sein. Spätestens aber in Woche zwei, wenn die Streßgeplagten die  ruhige Regelmäßigkeit des Tagesablaufes verinnerlicht haben, dürfte die Entspannung einsetzen.

Das ist doch eine super Gesundheitsvorsorge! Ärzte sollten gestressten Eltern das verschreiben können und Arbeitgeber sollten Eltern dafür freistellen!

Ja, die U3-Wellness und Entspannungskur gehört ganz groß herausgebracht!

Warum ich nicht längst für eine Verbreitung gesorgt habe? Nun, die Methode ist noch nicht ganz ausgegoren. Es gibt nämlich einen Haken:

Die Kinder spielen so hingebungsvoll, so zufrieden, so ausdauernd, wie es Eltern nur selten zu Hause erleben dürfen. Sie sitzen am Tisch, bis alle fertig sind und helfen anschließend sogar beim Aufräumen. Und spätestens wenn gestresste Eltern während ihrer Besuchszeit erleben, wie zehn Kinder im Schlafraum wie auf Knopfdruck einschlafen- ohne Händchenhalten, ohne Herumtragen- könnte das die durch Erziehungsratgeber und Spielplatzgespräche verunsicherte Eltern erschüttern. Sie könnten sich fragen, warum das alles zu Hause so ganz anders läuft (sonst wären sie schließlich nicht zur Anti-Stress-Kur erschienen) und sie könnten sich unter Druck gesetzt fühlen. Im schlimmsten Fall droht dann eine Verschlechterung der Stresssymptome.

Vielleicht ist die Methode doch nicht so gut, wie ich anfangs dachte… Jedenfalls nicht für Eltern…

Aber für andere Personen bestimmt! Für Manager zum Beispiel! Ja, Manager, das ist gut!

Ihr hört von mir!

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Anpfiff!

Als der Maxi noch in meinem Bauch war, konnte ich mir noch gar nicht so richtig vorstellen, dass da wirklich mein Baby drin sein sollte. Es hätte ja auch ein Fußball sein können. Das klingt albern, aber bevor man sein erstes Baby in den Händen hält, kann man es einfach nicht glauben- ungefähr so, wie man sich hinterher kaum noch vorstellen kann, dass dieses Kind tatsächlich mal im Bauch gewesen sein soll.

Heute ist der Maxi knapp vier Jahre alt und das mit dem Fußball war rückblickend gar keine so fernliegende Idee.

Maxi interessiert sich seit der WM nur noch für Fußball. Und wie die meisten kleinen Jungs möchte er gerne Manuel Neuer sein. Oder um es mit seinen Worten zu sagen: „Maroel Neuer!“ Er kann Manuel nicht aussprechen, aber was spielt das schon für eine Rolle? Wichtig ist nur, dass man beim Spiel mit anderen Jungs als erster und am lautesten schreit: „Ich bin Maroel Neuer!“ Die anderen müssen dann „Ssssweinsssteiger“ oder „Lukas Rodolski“ sein. Das ist in der Regel okay, wenn sie danach auch mal „Maroel Neuer“ sein dürfen. Manchmal gibt es auch Tränen.

Einer von Maxis besten Kita Freunden hat ein Neuer Trikot. Das trägt er seit ungefähr zwei Monaten täglich! Die Hose inzwischen aufgrund der kühleren Temperaturen über der Jeans, dazu das Trikot- tagein, tagaus. Ich stelle mir seine Mutter vor, wie sie ihn jeden Morgen anfleht, auch mal die schönen anderen Klamotten aus seinem Schrank auszuprobieren, während sie heimlich sowieso nicht mehr an dieses Wunder glaubt und aus diesem Grund in der Nacht wieder das Trikot gewaschen hat.

Natürlich möchte der Maxi auch so ein Trikot haben. Da der Mann und ich uns bislang geweigert haben, den Wucherpreis dafür zu zahlen, begnügt sich der Maxi mit Torwarthandschuhen. Dazu nimmt er seine kleinen Gartenhandschuhe.

Was liegt also näher, als den kleinen Nachwuchs-Nationalkeeper im Fußballverein anzumelden?

Ich dachte, das Kind will Fußballspielen. Ich dachte, das wird dem Kind Spaß machen. Ich dachte, es wird ihm gut tun, sich mal so richtig auszupowern. Ich dachte, er würde mächtig stolz sein, als richtiger Vereinsspieler. Und ein bißchen habe ich wohl auch an mich gedacht, und daran, dass wir dann im Winter immerhin ein bis zwei Nachmittage pro Woche einen guten Programmpunkt haben, aber das war mir am ersten Trainingstag noch nicht klar.

„Ich will mir das aber nur angucken“, sagte der Maxi, als wir uns auf den Weg zum Fußball machten. Ich hatte einen Verein ausgesucht, der ganz neu einen Fußballkindergarten eröffnete, in dem nach eigenen Angaben ein bißchen Freude am Bälletreten gelebt werden sollte. „Ich spiele da nicht mit, ich möchte nur gucken!“

Damit hatte ich gerechnet. Maxi muss immer erstmal nur gucken. „Klar, mein Schatz, wenn Du willst, guckst Du Dir erstmal nur alles an!“ Aber wieder einmal wurde ich von meinem Sohn überrascht: Als der Trainer die Kinder zu sich rief, lief er los, ohne sich noch einmal nach mir umzublicken. 90 Minuten lang hat er trainiert und riesigen Spaß gehabt. Bei jeder Trinkpause dachte ich: „Jetzt geht er nicht mehr zurück auf den Platz“, aber er lief mit Begeisterung immer wieder los. Stolz wie Oskar hat er abends dem Papa die Fotos präsentiert, die ich von ihm gemacht habe. Alles war gut.

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Bis zum zweiten Trainingstag. „Ich will nicht zum Fußball!“ hieß es da plötzlich. „Aber es hat doch beim letzten Mal solchen Spaß gemacht!“ „Das hat ÜBERHAUPT keinen Spaß gemacht!“

Was für eine tolle Gelegenheit, als Mutter mal wieder alles falsch zu machen. Bringe ich das Kind gegen seinen Willen zum Fußball? Bestimmt stecken in dieser Handlung mindestens 5 drohende Traumata. Warte ich allerdings darauf, dass der Maxi zufälligerweise mal wieder Lust auf Fußballtraining hat, wird das vielleicht nie etwas. Denn selbst wenn er sagt, dass heute ein guter Tag für Fußball ist, heißt das nicht, dass wir nicht kurz vor Abfahrt ein verloren geglaubtes Spielzeug wiederfinden, das für mindestens 1 Stunde die ganze Aufmerksamkeit fordert. Was tun?

Ich entschied mich, es so zu handhaben, wie damals mit dem Spinat. Erst nach dem sechsten Mal vergeblichen Vorsetzen, hat er ihn probiert und liebt ihn seitdem. Sechsmal Fußball. So machen wir das!

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Maxi war natürlich nicht dazu zu bewegen, das Fußballfeld zu betreten. Ich konnte sehen, dass er liebend gerne losgelaufen wäre, aber etwas hat ihn gehemmt. Er traute sich nicht. Nach 30 Minuten fuhren wir wieder nach Hause. Am nächsten Trainingstag versuchte ich es wieder. Maxi wollte nicht.

Ich spürte, dass ich ein bißchen ärgerlich wurde. Meine Laune sank in den Keller. Der will doch Fußball spielen. Warum tut er es dann nicht?! Ich motzte ein bisschen: „Du wolltest doch unbedingt Fußball spielen. Ich kann nicht jeden Tag mit dir im Garten Fußball spielen, aber beim Training kannst Du mit den anderen spielen. Und wozu haben wir dir eigentlich die Fußballschuhe gekauft…“ Maxi sah mich nur an und sagte: „Kann ich einen Apfel haben?“

Da wurde mir klar, dass diese ganze Fußballvereinsache doch sehr auf meinem Mist gewachsen war. Maxi will Fußball spielen, aber so, wie es ihm gerade passt. Dass man zu festen Terminen etwas tut, auch wenn es einem grundsätzlich Spaß macht, das ist noch nichts für ihn. Es war wohl eher so, dass mir das Bild vom Fußball spielenden Maxi sehr gut gefallen hat und ich es dann auch richtig machen wollte.

Maxi kickt jetzt wieder auf dem Spielplatz mit seinen Freunden. Das macht ihm Spaß. Es sei denn, er darf nicht Maroel Neuer sein.

Abpfiff!

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Gewinnspiel: Gewinnt einen Flaschenwärmer von Difrax

Am Donnerstag und Freitag war ich auf der Kind+Jugend. Das ist  die weltweit führende internationale Messe für Baby- und Kleinkindausstattung.

Begleitet hat mich die Super Mom. Gemeinsam haben wir uns nach den neuesten Trends umgesehen- als Mamablogger muss man ja schließlich informiert sein!

Wir hatten jede Menge Spaß und ich werde Euch in den nächsten Wochen auf dem Blog immer mal wieder etwas vorstellen, das ich entdeckt habe (manches ist übrigens eher…verwirrend…). Und ich werde ein paar Dinge verlosen, die ich auf der Messe für Euch mitgenommen habe.

Difrax kannte ich ehrlich gesagt vor der Kind+Jugend noch gar nicht, dabei gibt es sie schon seit 1967- damals allerdings zunächst nur in Holland, inzwischen natürlich auch in Deutschland. Difrax stellt hauptsächlich Babyfläschchen und Schnuller her.

Für den Mini habe ich zwei Schnuller mitgebracht: Einen aus der limitierten Deutschland Edition und einen aus der limitierten Holland Edition, denn ich bin ja so ein Holland-Fan und habe vor zwei Wochen einen Niederländisch-Kurs begonnen. Der Mini findet die Schnuller etwas gewöhungsbedürftig. Sie sind nämlich sehr hart und für Kinder gedacht, die einen weichen Schnuller normalerweise zerbeißen. Der Mini wählt nun zwar immer wieder einen der neuen Schnuller, zieht sie sich dann aber ständig aus dem Mund und schaut sie in einer Mischung aus Ärger und Erstaunen an. Sehr süß!

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Für Euch habe ich diesen Flaschenwärmer mitgebracht.

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Damit könnt Ihr Muttermilch oder Flaschennahrung ganz einfach erwärmen: Einfach Knopf drücken und drei Minuten warten. Dann ist die Milch auf Körpertemperatur und die Flasche einsatzbereit. Ein passendes Fläschchen mit Anti-Kolik Ventil könnt Ihr direkt dazu gewinnen.

Und so könnt Ihr gewinnen:

Hinterlasst einen Kommentar unter diesem Post. Vielleicht sagt Ihr mir auch, welche Produktneuheiten Euch besonders interessieren, damit ich eine Auswahl aus meinen Messeerlebnissen treffen kann?

Der Gewinner wird am 21.09.2014 hier ermittelt.

Viel Erfolg!

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12 von 12 im September

12 Bilder vom 12 Tag des Monats: Diese Blogger-Tradition von „Draußen nur Kännchen“ ist so wunderbar, aber für mich doch immer wieder eine Herausforderung. 12 Bilder, das ist eine Menge, und schön sollen sie ja auch noch sein. Also: hier kommt das Ergebnis meiner Bemühungen.

Heute war ich mit meiner lieben Jette aka Super Mom auf der Kind und Jugend Messe in Köln. Auf dieser Fachmesse haben wir uns für Euch schonmal nach den neuesten Trends umgesehen. Eine beeindruckende Flut an Kinderwagen, Autositzen, Fläschchen, Kleidung, Spielsachen und vielem mehr prasselte da auf uns ein. Wir werden berichten.

Jette und ich trafen uns im Pressezentrum der Messe. Ich gebe zu: So einen Presseausweis für mich finde ich ziemlich cool!

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Für 1 Kaffee muss ich ja mindestens 2x für kleine Mädchen, deshalb gab es zu Hause ausnahmsweise keinen, sonst wäre ich nie auf der Messe angekommen. Kaffee war dann aber meine erste Amtshandlung auf der Messe. Aus sehr passenden Bechern!

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Am Ende war der Kopf voll und die Füße platt, aber es waren zwei herrlich bunte Messetage.

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Wenn  ich mal ganz viel Zeit habe, bastele ich irgendwie diese Lampe aus Schnullern nach. Genügend Material müsste ich hier im Haus eigentlich zusammen bekommen.

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Bevor ich´s vergesse: Für Euch habe ich ganz viel mitgebracht. Die Losfee wärmt sich schonmal die Finger auf, denn die bekommt hier bald einiges zu tun! 

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Nach dem letzten Termin ging es so schnell wie es der Berufsverkehr erlaubte zu meinen Mäusen in die Kita geeilt. Dauert das bei Euch auch immer so lange, bis Ihr die endlich zum Gehen bewegen könnt? Bei uns wird jeden Tag erst noch ausgiebig im Flur weiter gespielt.

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Zu Hause haben wir das schöne Wetter im Garten genossen.

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Auch Mamas wollen spielen! Diese Fotos hat übrigens der Maxi gemacht!

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Während der Maxi mal wieder Fußball spielte, hat der Mini eine Stunde lang den Rasen gemäht. Das ist vielleicht eine Erleichterung, wenn die Kinder bei der Arbeit helfen können!

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Als der maxi feststellte, dass der Mini eine frische Windel brauchte, habe ich den anstrengenden Teil des Tages eingeläutet: Abendessen, Zähneputzen, Bett.

Jetzt schlafen die Mäuse und ich gleich auch!

Euch allen ein wunderschönes Wochenende.

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Kurztripp nach Schweden zu Me&I

Vor ziemlich genau einem Jahr kannte ich Me&I noch nicht. Heute gehört das schwedische Modelabel zu meinen absoluten Modelieblingen.

Am Wochenende durfte ich gemeinsam mit meinen lieben Blogger-Kolleginnen Susanne von Geborgen Wachsen, der Super Mom Jette und Susanne von Fräulein NullPunktZwo nach Malmö reisen um mir dort die Zentrale von Me&I anzusehen.

Es war ein herrlicher Kurztripp! Ich habe mich riesig gefreut, meine Bloggerkolleginnen dort zu treffen. Wir Mamabloggerinnen sind ja untereinander gut vernetzt, wir lesen gegenseitig unsere Blogs und wir kommunizieren direkt miteinander über Facebook, Twitter und Instagram. Im „echten“ Leben habe ich bislang nur  Susanne von Frl Nullpunktzwo  ein paar Mal getroffen. Jette und ich haben uns bislang nur live gesehen- über Google+Hangout, deswegen fiel die Begrüßung auch besonders herzlich aus: „Kann es sein, dass wir beide uns gerade zum ersten Mal in echt begegnen???!“ Große Umarmungszeremonie!

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Mit dem Zug fuhren wir von Kopenhagen über die lange Öresundbrücke und machten uns sofort auf den Weg zum Firmensitz von Me&I.

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Nach einem leckeren gemeinsamen Mittagessen haben uns die Firmengründerinnen Helene und Susan etwas über Ihr Baby Me&I erzählt.

Sieht man mir an, dass ich von Helene (Mitte) ganz begeistert bin?
Sieht man mir an, dass ich von Helene (Mitte) ganz begeistert bin?

Ich sage Euch, diese Frauen sind der Hammer! Sie sind so sympathisch, und Ihre Augen strahlen um die Wette, wenn sie über ihre Arbeit sprechen. Man spürt sofort, dass es sich um ein Herzblutprojekt handelt. Und wenn die beiden lachen (und sie haben viel gelacht), dann färbt ihre gute Laune einfach ab. Nachdem ich gebannt diesen Frauen gelauscht hatte, habe ich verstanden: Die typischen strahlenden Me&I Farben, die bunten Muster und lustigen Motive, das alles hat seinen Ursprung in diesen charismatischen Frauen.

Ganz toll fand ich auch, dass sie so offen mit uns über Me&I gesprochen haben. So haben sie uns auch die neusten Teile der Kollektion gezeigt, die erst in etwa zwei Wochen gelauncht werden. Wir durften sie sogar fotografieren. Mit der einfachen Bitte, die Fotos nicht vor dem eigenen Launch zu veröffentlichen, haben sie uns einen riesigen Vertrauensvorschuss gegeben, wie ich finde!

Eigentlich wollte Sebastian ein Foto von uns machen, aber wir konnten uns einfach nicht umdrehen. Bis er reif:"Nein, ihr könnt diese Sachen nicht kaufen!"
Eigentlich wollte Sebastian ein Foto von uns machen, aber wir konnten uns einfach nicht umdrehen. Bis er reif:“Nein, ihr könnt diese Sachen nicht kaufen!“

In den letzten Monaten war die Textilbranche oft in den Medien, weil Firmen ihre Waren im Ausland günstig produzieren lassen, um durch Hungerlöhne und Kinderarbeit  möglichst viel Gewinn erzielen zu können. Wenn ein T-Shirt 7, 90 Euro kostet, ist klar, dass für die Arbeiter nicht viel abfällt. Ich gebe zu, dass ich gerade die KitaKleidung für die Jungs gerne günstig einkaufe, und mir viel zu wenig Gedanken mache. Me &I setzt bei der Herstellung auf Fairness. Sie produzieren in Europa, gehen langfristige Kooperationen  mit ihren Herstellern ein. Die Arbeitsverhältnisse und Löhne werden regelmäßig überprüft und wenn es ein Problem gibt, steigt kurzerhand jemand von Me&I in den Flieger um vor Ort die Dinge zu klären. Susan und Helene zeigten Fotos von ihren Herstellungsstätten in der Türkei und in Portugal- wäre ich nicht ohnehin schon überzeugt von Me&I, dann spätestens jetzt!

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Den Nachmittag  habe ich genutzt, um mit den beiden Susannes ein bisschen am Wasser entlang zu spazieren und ein bisschen übers Bloggen zu reden, bevor wir abends alle zusammen mit Sebastian und Carina von Me&I  ein phantastisches Abendessen genossen. Was haben wir gelacht- und das war nicht nur der Wein schuld!

 

Am nächsten Morgen blieb noch ein bisschen Zeit für einen Stadtbummel. Malmö ist ein ganz bezauberndes Städtchen!

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Dann wurde ich langsam unruhig, weil ich meine Männer so vermisst habe. Ich komme zwar gut auch mal eine Weile ohne sie aus, aber Susanne und Susanne hatten jede eins ihrer Kinder dabei, und wenn ich ihnen beim Kuscheln zusehen musste, habe ich meine Jungs doch sehr vermisst! Die Erreichbarkeit meines Mannes war während meines Trips außerdem ungefähr gleich Null! Einmal hat er sich dazu herabgelassen, mir drei Fotos zu mailen, ansonsten ließ er mich mit meiner Sehnsucht verhungern!

Als ich am Abend nach Hause kam und mir der Mini auf wackeligen Speckbeinchen entgegengelaufen kam und der Maxi mich mit klebrigen Küssen begrüßte, war ich mir sicher: Die sind tatsächlich noch süßer geworden! Vielleicht sollte ich öfter wegfahren…

Es war eine wundervolle Reise, vielen Dank an Me&I!

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P.S. Kleiner Tipp: Auf Susannes Blog Geborgen Wachsen könnt Ihr noch bis zum 10.09. einen supersüßen Me&I Body gewinnen.