Hallo Mr. Gott, hier spricht Maxi

Es ist schon eine Weil her, da hat der Maxi das erste Mal nach seinem verstorbenen Opa gefragt, den er nicht mehr kennengelernt hat. Seitdem hat er immer mal wieder Fragen zum Tod gestellt.

Dass man sterben kann, wenn man von den Beeren isst, die an dem Strauch auf dem Weg zum Spielplatz hängen, das wußte er. „Hat der Opa rote Beeren gegessen?“, hat er uns deshalb gefragt.

Ob wir eigentlich alle sterben wollte er wissen: „Du aber nicht, oder Papa?“

Schritt für Schritt nähert er sich dem Thema- auf eine ganz ungezwungene, offene Kinderart. Dass der Tod etwas Bedeutsames, irgendwie Großes ist, das spürt er, aber Angst hat er keine.

Ich finde, Maxi hat Antworten auf alle seine Fragen verdient. „Ein Kind, das alt genug ist, zu fragen, ist auch alt genug für eine Antwort“, hat meine Mutter immer gesagt, und so hat sie mich und meine Schwestern an jedes Thema altersgerecht herangeführt. Manche Erwachsene haben Angst vor dem Tod, weil sie dabei an Krankheit, Leid und Schicksalsschläge denken. Der Maxi will einfach nur wissen, was das ist, das da wohl irgendwie zum Leben dazu gehört.

Vor einiger Zeit haben sie in der Kita ein Philosophie-Projekt gehabt und waren (nach erfolgtem Einverständnis der Eltern) auch auf einem Friedhof gewesen. Maxi hat (na klar) nichts davon erzählt, aber als wir letzte Woche an dem Friedhof vorbei fuhren, sagte er: „Mama, da waren wir schonmal. Da sind ganz viele Vergrabene!“

Wir plauderten ein bißchen über den Tod, das Leben und ich war hin und weg von dem, was sich in diesem kleinen Köpfchen meines Sohnes so abspielt.

„Was ist eine Seele?“, fragte er mich nun, und da wußte ich erstmal auch nicht weiter.

Ich gebe ja zu: Manche Fragen meines Dreijährigen wische ich gelegentlich einfach schnell weg, weil mir parallel das Essen anbrennt, oder der Mini mal wieder auf den Tisch geklettert ist, aber diese Frage, die da vom Rücksitz meines Autos kam, die verlangte nach einer überlegten Antwort.

Kleiner Philosoph auf der Suche nach Antworten- mit Mamas Brille
Kleiner Philosoph auf der Suche nach Antworten- mit Mamas Brille

Plötzlich war ich wieder mitten drin in einer Mama-Challenge. Denn die Frage, was eine Seele ist und was mit ihr und uns nach unserem Tod passiert ist untrennbar mit unserem Glauben (auch Nicht-Glauben) verbunden.   Und der wiederum ist in meinen Augen ein elementarer Bestandteil dessen, wie wir die Welt sehen- mehr noch: Wer wir sind.

Meine Eltern gehören zwei unterschiedlichen Weltreligionen an, mein Mann und ich unterschiedlichen Konfessionen. Das hat dazu geführt, dass mir der Glaube zwar wichtig ist, ich mir aber bewusst bin, dass man auch anders glauben kann. Glauben ist eben nicht Wissen. Was der Papst zu meiner sehr offenen Auslegung sagen würde, weiß ich nicht, aber ich bin ganz glücklich in diesem Geflecht von Glaubensrichtungen in unserer Familie.

Und meine Söhne? Soll Gott in ihrem Leben eine Rolle spielen? Welche? Da mein Mann und ich verschiedenen Konfessionen angehören: Welchem Verein sollen sich unsere Kinder anschließen? Kann man sie das selber entscheiden lassen? Wann? Und was sagt überhaupt mein Mann dazu?

Über Gott haben wir schon oft gesprochen und auch darüber, dass der Opa bei ihm im Himmel ist. „Weil unsere Seele nicht stirbt, die lebt immer weiter“, erkläre ich dem Maxi nun, und er ist mit der Antwort erstmal zufrieden.

Irgendwo auf der Welt hat vielleicht gerade ein kleiner Junge seiner Mama ganz ähnliche Fragen gestellt und sie wird ihm fast die gleiche Antwort gegeben haben,  schießt es mir durch den Kopf, als ich in unsere Einfahrt einbiege. Und wir könnten an ihrer Antwort nicht ablesen, welcher Religion sie angehören. Den Gedanken finde ich wunderschön.

Ich nehme mir vor, mit dem Mann die Eckpfeiler unserer Ansichten zum Thema Religion abzustimmen. Ich will nämlich ganz bald mit dem Maxi weiter philosophieren.

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Auf ein Tänzchen mit dem Mini

„Würden wir mehr tanzen, die Welt wäre eine andere!“

(Andreas Nero Nick (*1955), deutscher Komponist und Texter)

 

Als ich noch ein Kind war, habe ich in meinem Elternhaus jeden Tag getanzt. Vor allem mein Vater, konnte immer schon so richtig albern sein und meine mittlere Schwester muss im früheren Leben ein Clown gewesen sein. Und so tanzten wir wie die Wilden durch unser Wohnzimmer, verkleideten uns, zogen uns Unterhosen als Hüte auf den Kopf, benutzten jeden verfügbaren Gegenstand als Musikinstrument und flippten mindestens einmal täglich vollständig aus.

Später wurde das Ganze etwas weniger albern, aber nicht weniger wild. Es gibt ein Foto von meiner Kommunion, auf dem ich im weißen Kleid mit meinen Schwestern, Cousinen und Cousins auf der Straße tanze. Die Musik dazu kam aus dem Auto meines Onkels- die ganz Nachbarschaft haben wir unterhalten.

Eigentlich schade, dass ich die Lust am Tanzen im Laufe der Jahre verloren habe. Heute findet man mich eher an der Theke, als auf der Tanzfläche. Okay, im Moment findet man mich hauptsächlich auf dem heimischen Sofa, aber das ist ein anderes Thema…

Kinder bringen die Lust am Tanzen mit auf die Welt. Schon ganz kleine Babys entwickeln schnell ein Gefühl für Musik und Rhythmus. Wir wissen heute, dass Babys schon im Bauch der Mutter erste Klänge wahrnehmen und sich dazu bewegen. Kein Wunder also, dass die Kleinen mit ein bisschen Animation ihrer Eltern schnell Freude an altersgerechten Bewegungen finden – sei es beschwingtes auf den Knien Wippen, ausgelassenes Klatschen oder lebhafte Kopfbewegungen. Und das Gute daran: Die Bewegung zu Musik macht Babys nicht nur viel Spaß, sondern fördert auf spielerische Art auch ihr Körpergefühl. Tanzen als wichtiger Baustein für die Entwicklung von Babys motorischen Fähigkeiten (Aussage Pampers Expertin Prof. Dr. Zimmer) – Lernen kann so viel Spaß machen!

Beim Mini hatten wir ein ganz tolles erstes Tanzerlebnis. Der Maxi hörte eine CD mit Ritter Rost Liedern in seinem Zimmer. Ich hatte den Mini auf dem Arm, als der Maxi zu tanzen begann. Den Mini hielt es plötzlich nicht mehr auf meinem Arm, er wollte unbedingt runter. Als ich ihn auf den Boden setzte, begann er sofort strahlend auf den Knien zu hüpfen und sich im Kreis zu drehen. Er hatte einen riesigen Spaß dabei- und der Rest der Familie auch, denn das war so lustig, wie unser Baby da abrockte.

Den Tanzstil hat der Mini bis heute beibehalten. Er hüpft auf den Knien auf und ab, holt mit dem rechten Arm Schwung und dreht sich im Kreis! So:

 

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Davon kann ich einfach nicht genug kriegen,  und so haben Mini und Maxi die Wohnzimmerpartys meiner Kindertage auch in unser Haus geholt und hier wird regelmäßig abgerockt.

Sehr inspirierend ist auch dieses Video von Pampers. Kleine Partymäuse, die durch ihren Babyalltag tanzen- so süß! Ich hab´s mir schon 10 Mal angesehen und muss immer noch jedes Mal lachen. Wer genau hinsieht, entdeckt darin auch den Nachwuchs von vier Bloggerkolleginnen, z.B. von meiner lieben Super Mom.

Bei Pampers kann man übrigens gerade tanzend 10.000 Euro und andere tolle Preise gewinnen: Einfach Video von Eurem tanzenden Baby hochladen und Daumendrücken!

Ich bin zwar keine 5 mehr, aber Wohnzimmerpartys sind auch in der Mutterrolle toll. Meine Jungs wissen nachmittags manchmal einfach nicht mehr, wohin mit sich. Dann muss man sie entweder an die frische Luft zerren, oder mit ihnen abtanzen! Nach ein paar Minuten haben sie sich tanzend abreagiert und ich auch!

Vielleicht erinnern sich meine Kinder auch eines Tages an unsere Wohnzimmerpartys und sagen über mich: „Unsere Mutter konnte wahnsinnig albern sein!“ Ich würde vor Freude tanzen!

Viel Spaß beim Tanzen!

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Mit freundlicher Unterstützung von Pampers

 

 

Die Aufgaben wachsen mit ihren Eltern

Man wächst ja bekanntlich mit seinen Aufgaben.

Eltern wissen das, die haben schließlich ihre wandelnden Aufgaben um sich herum, und gar nicht so selten das Gefühl, ihnen nicht gewachsen zu sein. Und egal wie sehr man über sich hinauswächst: Diese spezielle Sorte Aufgaben wächst mit!

Ich zum Beispiel. Ich hatte ein Baby. Klitzeklein. Dann drehte ich mich einmal um und plötzlich bin ich Mutter eines Dreieinhalbjährigen. Kaum habe ich mich daran gewöhnt, dass mein Baby kein Baby mehr ist, warten neue Aufgaben. Genau genommen ist es immer dieselbe Aufgabe, die allerdings aus vielen, vielen Leveln besteht: Loslassen.

Neulich habe ich ein neues Level erreicht. Zum Abschluss des Kindergartenjahres fuhr Maxis Gruppe in den Kölner Zoo. Kurz zu den Details: Sie fuhren mit einem Reisebus und der Kölner Zoo ist 30 Kilometer von meinem Küchentisch entfernt. Mein erster Gedanke: Ich brauch ´n Schnaps!

„Sie können mich gerne auf die Liste der Eltern setzen“, sagte ich nur 30 Minuten nachdem die Ankündigungsmail in meinem Postfach gelandet war zur Leiterin der Kita. Schließlich ist der Maxi das jüngste Kind in der Gruppe und dann ist es ja nur fair, wenn ich mich freiwillig bereit erkläre, die für diesen Ausflug erforderliche zusätzliche Anzahl an Aufsichtspersonen zu unterstützen.

Die Kitaleiterin fand das sehr nett von mir. Sie hat mich trotzdem ausgelacht und mitgenommen haben sie mich auch nicht. Die Kinder sind tatsächlich ganz alleine und nur mit ihren Erzieherinnen gefahren.

Am Morgen der Abfahrt unterdrückte ich jeden Impuls, der mich schreien lassen wollte: „Der Maxi ist aber erst 3, ne?! Der muss an die Hand, das wisst Ihr, ne?!“

Seeeehr tapfer ließ ich den Maxi ziehen, als wäre es ein ganz normaler Kita Tag. Bilder von Busunglücken und Kindern, die über irgendwelche Zäune von Tigerkäfigen klettern kann man ja mit Schokolade betäuben.

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Dieser Ausflug war für mich mindestens so aufregend, wie für den Maxi. Die Kita ist Maxis eigene kleine Welt, über die ich viel zu wenig weiß. Nur hier und da lässt er mal ein paar Informationen raus, und gelegentlich rede ich mit den Erzieherinnen, aber der Großteil seiner Zeit in der Kita bleibt für mich ein großes Fragezeichen. In der Kita ist er ohne Mama, ohne Papa, ohne Familie unterwegs, das ist sein erster kleiner Schritt in die Selbständigkeit. Wenn er nun mit dieser Welt, die ich nicht betreten kann, einen Ausflug macht, dann ist die gefühlte Entfernung deutlich größer als 30 Kilometer.

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Am Nachmittag wartete ich mit den anderen Eltern vor der Kita auf die Ankunft des Reisebusses (und war nicht alleine aufgeregt!) Der Bus bog hupend in die Straße vor der Kita ein und als alle Eltern ihre Kameras zückten, war ich mir kurz nicht ganz sicher, ob da nun wirklich unsere Kinder aus dem Bus aussteigen würden, oder doch die Fußball- Nationalmannschaft. Mit größerer Begeisterung sind Müller, Schweinsteiger und Co jedenfalls auch noch nicht empfangen worden.

„Und, welches Kind ist auf dem Rückweg im Bus eingeschlafen?“, fragte ich den Maxi, der mir weniger abgekämpft als erwartet erschien. „Alle, die wir haben!“, war die Antwort.

Viel hat der Maxi natürlich nicht erzählt, aber als ich ihn abends ins Bett brachte, sagte er: „Mama, können wir da nochmal hinfahren? Mit Dir und dem Papa und dem Mini? Ich zeige Euch dann alles, ihr kennt Euch da ja nicht aus!“

„Klar, mein Schatz“, antwortete ich und staunte über mein großes Kind, das mir jetzt schon die Welt zeigt.

„Aber Mama, man muss Geld bezahlen, wenn man da rein möchte. DAS müsst IHR dann machen!“ So ganz aus dem Haus ist er wohl doch noch nicht…

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Wohnen mit Kindern. Teil 1: Wohnbereich

In meinem Haus herrscht das Chaos, und ich habe versprochen, Euch das zu zeigen.

Nun glaube ich, dass Ihr alle zu Hause selber genügend Chaos habt und zeige Euch mein Zuhause lieber im aufgeräumten Zustand.

Denn ja: Abends ist es hier (von wenigen Ausnahmen abgesehen) immer ordentlich. Wenn ich nämlich morgens aufstehe und direkt in das Chaos vom Vortag schlittere, dann ist das nicht gut für meine Laune!

Um das Chaos der Kinder einigermaßen in den Griff zu bekommen habe ich hauptsächlich drei Tipps:

 

1. Kisten und Schränke

Kisten und Schränke sind meine besten Verbündeten im Kampf gegen das Chaos. Die Kinder haben einen Haufen Spielzeug: Autos, Kuscheltiere, Bauklötze… Viele Teile sind eher klein. Wenn die in einem offenen Schrank oder Regal aufbewahrt werden, sieht der Raum eigentlich immer unaufgeräumt aus. Verschwinden sie aber in einer Kiste oder hinter der Tür eines Schrankes, wirkt alles viel aufgeräumter, denn das Auge hat Ruhe.

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Das Regal in unserem Wohnzimmer hat beides: Kisten und Schranktüren.


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Im Hintergrund sieht man unsere Esstischlampe. Ich kann sie nicht mehr sehen. Vor acht Jahren, war sie irgendwie noch originell- heut sieht man sie gefühlt in jedem zweiten Haushalt. Ich bin eifrig auf der Suche nach Ersatz.

 

2. Feste Plätze

Aufräumen bedeutet nach meiner Definition, dass jedes Teil an seinen Platz geräumt wird. Das setzt natürlich voraus, dass jedes Teil einen festen Platz hat.

Wenn es für ein Teil einfach keinen Platz gibt, dann gehört es vielleicht einfach nicht ins Haus- weil das Haus schon zu voll ist, weil ich nicht weiß, wo die Kinder damit spielen sollen oder weil es einfach nicht zu uns passt. Das gilt übrigens nicht nur für Spielzeug, sondern auch für Möbel und Accessoires.

Wegschmeißen gehört zum Aufräumen dazu. Regelmäßig (leider nicht so regelmäßig wie ich sollte), werden die Kisten durchgeschaut: Babyspielzeug, das wir nicht mehr brauchen, wird in Kisten geräumt, die meine Schwester bald durchgucken wird. Kaputtes Spielzeug kommt gleich ganz weg. So entsteht neuer Platz für neue Sachen.

 

3. Weiße Möbel

Warum wird weiß eigentlich als „Nichtfarbe“ bezeichnet? Ich liebe weiß und finde, weiß hat die Bezeichnung „Farbe“ echt verdient. Ich jedenfalls habe einen regelrechten Weiß-Spleen. Wenn ich neue Möbel kaufe und nach dem Farbwunsch gefragt werde, ist die Antwort immer „Ja, weiß natürlich!“ Das war schon so, bevor ich Kinder hatte, aber jetzt macht es sogar noch mehr Sinn. Kinderspielzeug ist nämlich bunt, bunter, quietschbunt! Zwischen weißen Möbeln wirkt alles nicht ganz so wild. Weiß bildet einen harmonischen Rahmen für das Chaos und schafft nicht zusätzliche Reize fürs Auge.

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Weißer Tisch, weißes Geschirr, weiße Stühle! Bei den Stühlen sind wir uns noch nicht ganz sicher, welches Modell besser zu uns passt: Beide Kinder haben Trip Traps, aber neuerdings gibt es hier auch einen neuen Kinderhochstuhl. Der Nomi von der dänischen Firma Evomove ist (wie der Trip Trapp) von dem Designer Peter Opsvik. Mir gefällt der Nomi Hochstuhl etwas besser, weil er vom Design her leichter wirkt und unauffälliger. Außerdem wiegt er deutlich weniger ( nur 4,9 Kilo!) und das gefällt mir gerade jetzt, wo die Stühle dauernd zwischen Terrasse und Esstisch hin und hergetragen werden. Natürlich haben wir uns für weiß entschieden! Ihr könnt schonmal auf www.evomove.com nachschauen, welche Farbe Euch am besten gefällt, denn in Kürze darf ich einen Nomi Hochstuhl an Euch verlosen.

Die „Vase“ ist eine leere Apfelsaftflasche, die ich aus dem letzten Hollandurlaub mitgebracht habe, weil sie mir so gut gefiel. Ich stehe auf diese Art Zweitverwertung. Außerdem ist man dann viel entspannter, wenn so eine Vase von Kinderhand umgeworfen wird.

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Das klingt jetzt alles, als wäre ich ein Mensch, der sich viel mit Ordnung beschäftigt. Das ist nicht so! Aber wenn ich aufräume, dann richtig. Außerdem bin ich Dank meiner Kisten- und feste-Plätze-Taktik sehr schnell. Mein Mann ist überzeugt davon, dass ich geheime Bodenklappen ins Haus einbauen ließ, in die ich die Unordnung einfach hereinschiebe, denn ich schaffe es, das halbe Haus aufzuräumen, während er kurz den Müll rausbringt.

Ein bißchen Kleinkram muss es übrigens auch für mich sein. Zu meinen Lieblingen, die hier herumstehen, gehört dieses Playmobil Hochzeitspaar.

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Wir haben es zu unserer Hochzeit geschenkt bekommen und haben seitdem Spaß daran, uns immer neue Posen einfallen zu lassen.

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Ich mag es, Neues und Altes zu kombinieren, so schafft man ein bißchen Individualität. Ein Stück, das ich sehr liebe, ist dieser alte Schrank. Leider haben die Jungs die untere Scheibe zerstört- und das waren noch die ganz alten Glasscheiben. Jetzt gehört das untere Fach eben Mini und Maxi- an die oberen dürfen sie nicht dran. Mal sehen, wie lange die anderen Scheiben noch halten…

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Wenn Ihr noch mehr Einblicke wollt:  beim nächsten Mal geht´s in Minis Kinderzimmer.

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Durch das Chaos Cupcakes sehen

Vor Einbrechern haben wir keine Angst. „Wenn die das Chaos hier sehen, denken sie, die Kollegen waren schon da“, sagt mein Mann immer. „Dann gehen die wieder!“

In der Tat könnten Profieinbrecher von meinen Söhnen eine Menge lernen. Die Technik, mit der sie in Sekundenschnelle Schubladen aufreißen, deren Inhalt in Null Komma Nix auf dem Boden verteilen, um dann mit gezieltem Blick das eine Teil zu entdecken, dass gerade nicht zum Spielen geeignet ist, könnte als Lehrvideo für „Oceans Eleven“ dienen.

„Aber bei Dir ist doch immer alles picobello“, höre ich manchmal von anderen Müttern, wenn wir uns auf dem Parkplatz vor der Kita treffen. „Ich hab´ die Fotos auf deinem Blog gesehen- Du hast ja sogar noch Zeit für Deko!“

Und weil man als Mutter zwar ständig Lob verteilt aber nur selten welches kassiert, lächle ich dann so souverän wie möglich und freue mich, während ich denke: „Wenn Ihr wüsstet!“

Neulich zum Beispiel, als ich auf Instagram das Bild von den süßen Cupcakes gepostet habe.

Cupcakes

Ich hatte versprochen, für das Sommerfest der Kita Cupcakes zu backen. Das war allerdings schon Wochen her und war inzwischen auf der Liste in meinem Kopf irgendwo hinter dem Kinderarzttermin und dem Schuh-Kauf verschwunden. Ein Blick in den Kalender verriet mir erst am Nachmittag vor dem Ereignis, dass ich für den nächsten Tag noch zu backen hatte. Ein Blick in den Kühlschrank verriet mir allerdings, dass ich dafür auch noch einkaufen müsste.

Der Mini langweilte sich während des Einkaufs weinerlich schimpfend im Kinderwagen, während der Maxi den Einkaufswagen mit aus seiner Sicht notwendigen Gütern befüllte, die ich nicht annähernd so schnell zurückstellen konnte, wie er den Wagen mit weiteren Produkten bereicherte.

Schweißgebadet kam ich zu Hause an und begab mich ans Backen. Ich hatte gerade das Mehl abgewogen, da tobte um mich herum schon der Wahnsinn. Spielzeugkisten wurden ausgeschüttet und deren Inhalt großflächig verteilt. Anschließend wurde alles beherzt mit Legosteinen vermischt. Der Maxi heizte mit dem Bobbycar durchs Wohnzimmer während der Mini an meinem Bein hing.

Die Geräuschkulisse war ohrenbetäubend. Das Chaos um mich herum wuchs von Minute zu Minute. Ständig rief eines der Kinder nach mir oder wollte auf meinen Arm, während ich mit dem Teig kämpfte.

Am nächsten Tag konnte man auf meinem Blog das Foto eines wunderschönen Cupcakes bewundern, der schön verziert auf einer Serviette lag. Daneben, als würde man nur zugreifen müssen, eine kleine Gabel. Fast hatte man den Geruch von frisch Gebackenem und einer schönen Tasse Kaffee in der Nase.

Das Chaos drumherum sah man nicht. Die Geräusche konnte kein Mensch erahnen. Ich hatte den Cupcake auf den Holztisch vor das Fenster gestellt, dort wo das Licht immer so schön hereinfällt. Die Legosteine auf dem Boden hatte ich mit einer ausladenden Armbewegung schnell beiseite gefegt, ebenso die Reste von Maxis Malaktion auf dem Tisch. Es war das fünfte Foto, das ich von dem Cupcake gemacht hatte- auf den vorherigen vier hatte man immer mindestens zwei Finger einer frechen kleinen Hand gesehen, die nach dem Cupcake griff.

Ist das Foto vom perfekten kleinen Cupcake eine Irreführung? Inszeniere ich in meinem Blog eine schöne Scheinwelt, die es so gar nicht gibt? Nein, aber als Bloggerin tue ich etwas, das ich ganz wichtig für das Leben mit Kindern finde:

Ich sehe meinen Alltag aus dem bestmöglichen Blickwinkel heraus. Das ist nicht immer einfach und manchmal wird mir der Blick ein bißchen verstellt, aber auch nach der kürzesten Nacht und dem härtesten Tag sind meine Kinder das Beste in meinem Leben.

Anders gesagt: Auch im größten Chaos steckt ein süßer Cupcake.

Oder noch anders gesagt: Wenn Deine Kinder Dein Haus verwüsten, dann freu Dich, dass Du Dir die Alarmanlage sparen kannst.

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Kleine Weltmeister- ein Brief an meine Söhne

Meine lieben Söhne,

endlich ist es wieder so weit, es ist Fußball Weltmeisterschaft 2018.  Ich freu mich schon wie verrückt auf das Spiel heute Abend.

Für Euch habe ich leider eine schlechte Nachricht: Ihr dürft das Spiel nicht sehen, Ihr geht mal schön ins Bett. Um 20:00 Uhr geht das Licht aus und dann will ich nichts mehr hören. So.

Diesen Brief an Euch habe ich übrigens schon während der letzten WM 2014 geschrieben.  Da ist Deutschland Weltmeister geworden und Ihr beide wart 1 und 3,5 Jahre alt.

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Von dieser hammermäßigen WM habe ich herzlich wenig mitbekommen und der Grund dafür seid Ihr! Ihr müsst wissen, dass ich mal ein großer Fußballfan war, früher, als ich bei Fußball noch nicht an verregnete Sonntage denken musste, an denen ich Euch vom Spielfeldrand aus fröstelnd anfeuern muss. Als Fußball weder stinkende Socken in meiner Wäsche bedeutete, noch dreckige Fußballschuhe, die Ihr aus irgendwelchen Gründen nie im Flur ausziehen könnt (denn darauf scheint es hinauszulaufen- bei der wachsenden Fußballeidenschaft von Dir, Maxi, bin ich sicher, 2018 wird es genau so aussehen). Damals jedenfalls, bevor ich eine Fußball-MAMA wurde, war ich einfach nur Fußball-FAN und fieberte auf die WM hin.

Ihr habt mir da ganz schön einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Spiele der Vorrunde fanden 2014 um 18 Uhr statt. Um 18 Uhr wart Ihr damals immer unausstehlich, denn dann wart Ihr müde vom Tag, hungrig und total überdreht. (Ich schreibe „wart“ weil ich hoffe, dass sich das gebessert haben wird, wenn Ihr diesen Brief in vier Jahren lest!).

Ich habe alles versucht: Einen zweiten Mittagsschlaf, damit Ihr zu Spielbeginn nicht so müde seid. Gar keinen Mittagsschlaf, damit Ihr spätestens in der Halbzeitpause im Bett seid. Abendessen vor dem Fernseher, sogar von schwarz, rot, goldenen Papptellern, Süßigkeiten und sämtliche handelsüblichen Bestechungsmaßnahmen für Kinder. Geholfen hat es nichts.

Mit dem Anpfiff verwandeltet Ihr Euch in kleine Monster. Das erste Vorrundenspiel gegen Portugal haben wir sensationell mit 4:0 gewonnen. Statt uns zu freuen, waren der Papa und ich danach total mies gelaunt, völlig fix und fertig und der Papa hat gesagt: „Beim nächsten Spiel packe ich sie mir ins Auto, fahre zwei Stunden durch die Gegend und höre mir das Spiel im Radio an!“

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Das hat er zwar nicht gemacht, aber ich saß trotzdem alleine vorm Fernseher. Ihr wart nämlich rechtzeitig im Bett, aber Du, Mini, wurdest kurz später wieder wach und Papa ist bei dem Versuch, Dich wieder in den Schlaf zu bringen, selber eingeschlafen. In der Halbzeitpause fand ich ihn neben Dir im Bett und als wir uns aus dem Zimmer schleichen wollten, warst Du wieder wach.

Meistens seid Ihr wie die Irren auf dem Sofa herumgesprungen und Papa und ich mussten Euch dauernd kurz vor dem Aufprall auf den Boden auffangen. Der Fernseher lief zwar, aber keiner von uns beiden konnte länger als zwei Sekunden am Stück auf den Bildschirm gucken, denn dann hättet Ihr Euch Gehirnerschütterungen und Knochenbrüche zugezogen und wir wußten ja nicht, ob es im Krankenhaus einen Fernseher im Wartezimmer gab.

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Erst als die Spiele um 22 Uhr stattfanden, wurde es langsam besser, aber einer von Euch beiden ist eigentlich immer aufgewacht.

Es war eine so tolle WM! Ganz Deutschland war eine Party- und ich habe es verpasst. Ich war ein tapferer  Fan, wirklich! Ich war doch so begeistert- ich war kurz davor, mir schwarz rot gold auf den Hintern tätowieren zu lassen!  Ich habe kein einziges Public Viewing erlebt, weil ich der Babysitter für Euch war und Ihr habt mich nicht einmal halbwegs in Ruhe die Spiele ansehen lassen.

Und als ich im Finale mit Dir, Mini, auf dem Arm so auf dem Sofa saß und versuchte, Dich irgendwie so zu halten, dass Du weiter auf mir rumklettern und an meinem Ohr ziehen kannst und ich trotzdem ein bißchen Fußball gucken kann, da dachte ich mir: Bei der nächsten WM sind die Jungs 5 und 7 Jahre alt, da wird es sicher besser werden. Dann sind sie mindestens so fußballbegeistert wie ich.

MOMENT! FUSSBALLBEGEISTERT? Das ist es!

In vier Jahren werde ich mich rächen, habe ich mir damals überlegt. Rache ist süß! Ätsch!

Okay, es war toll damals mit Euch. Kurz vor dem Abpfiff, in der 118. Minute, haben wir auch Dich, Maxi, geweckt, weil wir es Dir versprochen hatten, und weil wir wollten, dass Du dieses Ereignis miterleben darfst. „Ich will, dass sie wissen, wie sich das anfühlt, gelebte Freude,“ hat meine Blogger-Kollegin Lisa neulich in ihrem Blog geschrieben, und so ging es Papa und mir auch. Und dann haben wir uns tatsächlich ins Auto gesetzt und sind eine kleine Runde Autokorso mitgefahren. Da wart Ihr schon sehr süß! Mini ist einfach eingeschlafen, und Du Maxi, hast ganz angespannt geguckt und alle Eindrücke in Dich aufgesaugt. Aber als ich die Fahne aus dem Fenster gehalten habe, hast Du angefangen zu weinen, weil Du Angst hattest, ein Auto könnte mir den Arm abfahren! Also hast Du wohl doch zugehört, wenn ich Dir immer sage, Du sollst im Auto nicht das Fenster aufmachen und die Hand rausstrecken.

Nach dem Autokorso
Nach dem Autokorso

Ich wäre ja gerne noch weiter mit dem Auto herumgefahren, aber Ihr wart so müde. Das war ein schöner Abschluss, aber insgesamt seid Ihr mir während der WM ganz schön auf den Wecker gegangen. Ja, Ihr wart noch sehr klein, trotzdem hättet Ihr mir doch ein bißchen Fernsehen gönnen können. Ob Du 2018 doch noch ein Durchschläfer geworden bist, Mini?

Also, wie gesagt, Ihr geht jetzt ins Bett!

Jetzt stelle ich mir gerade vor, wie Ihr gemeinsam diesen Brief lest: Wenn Ihr beide Eure Köpfe zusammensteckt, dann war das schon vor vier Jahren so, dass am Ende irgendein Blödsinn dabei heraus kam. Am Ende schmiedet Ihr schon Pläne und sagt jetzt Eurerseits: „Rache ist süß!“. Dann werdet Ihr 2022 vermutlich alle Eure Freunde zum Fußballgucken zu uns einladen. Es wird Alkohol geben, heimlich geraucht werden und die Eltern Eurer Freunde werden uns für den ersten Rausch Ihrer Kinder verantwortlich machen. Wir werden unser Haus renovieren müssen (schon wieder!), die Polizei wird kommen und…ach, wißt Ihr was? Vergesst das mit der Rache!

Jungs, kommt runter. Das Spiel fängt gleich an!

Mama

 

 

 

 

 

 

Vereinbarkeit? Das geht!

In meinem Kleiderschrank befinden sich Klamotten von h&m genau so wie solche von Schumacher, denn ich kaufe Kleidung, weil sie mir gefällt und nicht weil sie teuer oder billig ist. Wenn es aber eine Marke gibt, bei der ich wirklich auf die neue Kollektion hinfiebere, dann ist das das schwedische Modelabel me&i, denn da stimmt einfach alles: Die Stoffe, die Schnitte, die Qualität, die faire Produktion. Deswegen bin ich total happy, dass me&i mit Mama Mia kooperiert- davon habt auch Ihr etwas, denn da fällt doch mal das ein oder andere Teil für eine Verlosung ab.

Die Kollektionen von me&i werden über Home Parties vertrieben. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese Home Partys super sind: Freundinnen sitzen zusammen, knabbern Häppchen, erzählen sich die neuesten Klöpse ihrer Kinder und bekommen dann auch noch schöne Klamotten präsentiert.

Zum Start der neuen Kollektion sucht me&i noch engagierte Beraterinnen. Vielleicht ist das ja für Euch interessant? Wer nach oder während der Babypause noch eine neue Herausforderung oder einen guten Nebenverdienst sucht, bei der er flexibel ist und ganz viele andere Mütter trifft, für den ist das genau das Richtige.

Wie das mit der Zeiteinteilung, also der Vereinbarkeit von Kindern und Job als me&i Beraterin genau funktioniert, davon wollte ich mich selber überzeugen, bevor ich Euch diese Tätigkeit empfehle,  und habe Madlen Firlle, Beraterin aus Schwaig bei Nürnberg, einfach mal interviewt:

Wie hast Du me&i kennengelernt?

Wie es manchmal der Zufall will; eine meiner Freundinnen bekam eine me&i Igeldecke geschenkt. Und als ich diese Decke sah war ich sofort Feuer und Flamme, denn ich mag buntes Design. In dieser Art hatte ich allerdings noch nie etwas vergleichbares gesehen. Deshalb suchte ich im Internet nach me&i und entdeckte, dass me&i Beraterinnen sucht. So erfuhr ich dann auch mehr über das Konzept von me&i. Und da ich in Elternzeit war und einen Nebenjob suchte war das ganz passend.

Was findest Du an den Sachen von me&i so besonders?

Das Design gefällt mir wirklich gut. Meine Tochter bekam den gelben Pilzbody als sie ein halbes Jahr alt war und auch nach einem Jahr konnte sie ihn immer noch anziehen. Ich habe noch nie Babybodys gesehen, die so lange halten und noch so lange so schön aussehen. Nichts leiert aus, die Mitwachsbündchen und -Knöpfchen sind eine gute Idee und die Farben sind auch nach zig mal Waschen absolut knallig. Das finde ich wirklich toll. Und das man immer wieder was neu kombinieren kann, finde ich auch gut. Die Farben und Muster sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Das kannte ich in der Art vorher nicht.

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Wie war Dein erster Eindruck von me&i und seinem Konzept?

Ich fand das Konzept auf Anhieb gut; auch die Verkaufspartys Zuhause. Mein Mann und ich mögen Schweden sehr, auch schwedisches Design. Außerdem war ich im Einzelhandel tätig und es war schon immer ein kleiner Wunschtraum von mir selbst Mode, am besten Kindermode, zu verkaufen. Deshalb fand ich das auch als Job für mich eine tolle Idee.

Wie kam es dazu, dass Du Dich als me&i Beraterin beworben hast?

me&i kam für mich genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich war gerade in Elternzeit mit meiner Jüngsten und suchte nach einem Job bei dem ich meine Zeit flexibel einteilen kann aber auch mit Herz dabei sein kann. Von den me&i Sachen war ich auf Anhieb überzeugt und etwas Besseres hätte ich in diesem Moment nicht finden können. Es war für mich einfach perfekt. Deshalb habe ich mich entschieden, eine Bewerbung zu senden; und dann ging es auch ganz schnell. Auch der Einstieg war sehr leicht, denn ich musste mich nicht selbstständig machen, sondern konnte im Rahmen der Elternzeit auch auf Minijob Basis einsteigen.

Was ist die größte Herausforderung beim Job als me&i Beraterin?

Jede Saison besser zu werden ist für mich persönlich eine Herausforderung. Ich will mehr Kunden finden, denen ich nicht etwas verkaufe, sondern die ich wirklich überzeugen kann, die mit me&i wirklich zufrieden sind. Ich will me&i bekannter machen und ich freue mich immer wie ein kleines Kind wenn ich in meiner Region dann wieder ein Kind mit me&i Shirt oder eine Frau mit einem tollen Cardigan von me&i sehe. Das macht mir irgendwie auch stolz. Immerhin trage ich dazu bei. Und ich bin halt überzeugt, dass es tolle Kleidung mit hoher Qualität ist.

Hattest Du auch Befürchtungen der Job bei me&i könnte sich als schlechte Idee erweisen?

Eigentlich gar nicht. Mein Mann hatte schon einige Zweifel aber ich war überzeugt, dass es funktioniert. Und ich hatte Glück, alles lief von Anfang an gut. Außerdem dachte ich, dass ich mit meiner Erfahrung im Einzelhandel nicht viele Probleme haben würde. Erfahrung im Einzelhandel braucht man eigentlich gar nicht, aber ich arbeite einfach gerne mit Menschen zusammen und geh gerne auf Menschen zu. Und gerade von Mutter zu Mutter – ich wusste, das klappt.

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Was ist für das Beste am Job der me&i Beraterin?

Eindeutig die flexiblen Arbeitszeiten mit meinen 4 Kindern. Das ist einfach absolut perfekt. Ich kenne keinen anderen Job bei dem das so möglich wäre. Auch bei der Abstimmung zum Termin einer Party kann ich ja selbst mitbestimmen wann wir uns treffen. Und auch mal von Zuhause raus zu kommen und einfach Spaß zu haben, das ist für mich sehr wichtig und das gefällt mir am meisten. Es ist wirklich eine me&i Party, man sitzt nett zusammen und unterhält sich und dabei präsentiere ich einfach die Kollektion. Diese ungezwungene Atmosphäre, dieses flexible Arbeiten mit Freude, das begeistert mich.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen, um als me&i Beraterin erfolgreich zu sein?

Man sollte auf jeden Fall gute Kontakte haben, als Mauerblümchen ist es schwer. Man sollte freundlich und offen sein und Spaß daran haben andere Leute zu begeistern. Erfolgreich ist man, wenn man mit Herzblut dabei ist. Ich denke das ist auch sehr wichtig.

Wenn Dich jemand fragen würde, ob Du den Job als me&i Beraterin empfiehlst, was sagst Du?

Wenn mich eine Frau fragen würde ob sie me&i Beraterin werden sollte, würde ich ihr zu dem Job auf jeden Fall raten. Sie sollte aber offen sein und gerne selbstständig arbeiten. Andererseits, es gibt ja kein Risiko. Versuchen kann man es doch.

Vielen Dank, Madlen, für das Interview.

Wenn Ihr Interesse an einer Tätigkeit als me&i Beraterin habt, findet Ihr weitere Informationen unter www.meandi.de/neuerjob

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Gewinner der Raupe Nimmersatt-Verlosung

Danke für Eure Kommentare zum Raupe Nimmersatt Gewinnspiel! Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen. Es scheint Kinder zu geben, die noch weniger Spaß am Baden haben, als meine, tihihi!

Bei so vielen Kommentaren habe ich den Zufallsgenerator von zufallsgenerator.net bemüht. Seine Antwort: 23!

Und damit ist die glückliche Gewinnerin: Maika! Herzlichen Glückwunsch! Schickst Du mir Deine Adresse, damit ich Dir Dein Paket  zuschicken kann?

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!

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Sommerurlaub- unsere Woche in Holland

„Psssst!“ Das ist DAS Geräusch unseres Urlaubes. Nein, das ist nicht die Luft, die aus den Schwimmflügeln entweicht, das bin ich, alleine mit zwei kleinen Jungs in einer Ferienwohnung!

Blöderweise wohnte nämlich der Hausmeister der Wohnung direkt unter uns und ich machte ich mir etwas Sorgen um unser Verhältnis zu ihm. Hopsende, brüllende Kinder sind ja nicht jedermanns Sache- morgens um sieben.

Abgesehen von diesem Stressfaktor „Lautstärke der Jungs in der Wohnung“ war es ein Traumurlaub!

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Ich war kurzentschlossen mit den Jungs alleine nach Holland gefahren. Der Mann konnte leider nicht mitkommen und kurz vor der Abreise war ich doch nervös. Warum mache ich das nochmal? Freiwillig, alleine mit zwei Kleinkindern? Und was hat das mit Urlaub zu tun?

Ich bin ohne Erwartungen ins Auto gestiegen. Es ging mir nicht um Erholung für mich und überhaupt ging es gar nicht um mich, sondern darum, den Kindern in diesem Sommer noch ein bißchen Meer und Strand zu bieten. Es ging also nicht um meine Bedürfnisse, sondern ganz bewußt um die Bedürfnisse der Kinder.

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Vielleicht war das der Schlüssel zum Erfolg? Schon auf der Autofahrt haben mich die Jungs überrascht. Wir sind 3 Stunden 45 Minuten gefahren, ohne dass einer von beiden genervt hätte. Dazu muss man wissen, dass der Mini normalerweise schon auf  Kurzstrecken schreit, als würde er zur Schlachtbank geführt.

Beide Kinder saßen während der Fahrt übrigens zum ersten Mal in neuen Kindersitzen, denn wir haben umgerüstet.  Die Suche nach dem richtigen Kindersitz ist vom Aufwand her vergleichbar mit der Vorbereitung auf mein erstes Staatsexamen. Die Entscheidung, welcher für Eure Bedürfnisse und Euer Kind der richtige Sitz ist, kann ich Euch daher nicht abnehmen, aber ich kann Euch unsere Sitze beide absolut empfehlen, wir sind sehr zufrieden damit.

Der Mini sitzt in einem Cybex Juno 2 fix.

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Für den Maxi hatten wir damals einen anderen Kindersitz von Maxi Cosi, der ist mir ziemlich auf den Wecker gegangen, weil die Anschnallgurte sich dauernd verhakten und es jedes Mal ein einziges Gefummel war. Der Cybex ist da deutlich einfacher zu öffnen und zu schließen, denn das geht über den ganz normalen Anschnallgurt. Ich glaube, dass das höchstens etwas schwierig ist, wenn man ein ganz kleines und damit enges Auto hat, weil man ja auf die andere Seite des Sitzes greifen muss.

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Durch eine Art Tisch ist der Mini super auch vorne geschützt. Ich fand anfangs, dass er ein bißchen eingeengt dort sitzt, denn die Bewegungsfreiheit ist natürlich etwas eingeschränkt. Ihn stört das aber überhaupt nicht, und für mich geht da Sicherheit vor Bewegungsfreiheit.

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Der Sitz ist mit Isofix ausgerüstet- für mich ein Must Have, auch weil wir den Sitz oft von einem Auto ins andere Auto packen. Der Cybex Juno 2 fix ist Testsieger der Stiftung Warentest und hat die Note 1, sehr gut, erhalten.

Für den Maxi haben wir uns für einen Britax Römer Kidfix XP SICT entschieden- das Angebot der Firma, diesen Sitz zu testen, kam genau im richtigen Moment.

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Maxi sitzt in dem Sitz wie ein kleiner König. Er ist so stolz, dass er jetzt mit dem echten Anschnallgurt angeschnallt wird. Dieser wird auf Schulterhöhe des Kindes durch eine Lasche, das sogenannte XP-PAD geführt.Dieses kraftabsorbierende Gurtpolster sorgt für einen verbesserten Schutz des Brustkorbs und Nackens der Kinder.

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Besonders gut gefällt mir auch der individuell einstellbare Seitenaufprallschutz.

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Die Jungs waren so glücklich am Strand. Wir hatten tolles Wetter und die beiden haben am Wasser gespielt, gematscht, gebuddelt, gebaut, es war herrlich.

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Klar, manchmal habe ich auch gedacht: Alleine mache ich das nicht nochmal, etwa wenn ich schwer bepackt (Mini in der Manduca, rechts eine große Tasche mit Handtüchern, links eine große Tüte voller Sandsachen) durch den Sand gestapft war, mich endlich am Strand niederließ und der Maxi dann rief: „Ich muss kacka!“- und wir dann mit Sack und Pack wieder umkehren mussten. Oder wenn ich abends zwei Kinder unter der Dusche von Sand befreien musste, beide müde, hungrig und schreiend. Das Geschrei hörte erst wieder auf, nachdem beide abgetrocknet und angezogen waren, danach war ich fix und fertig und das Abendessen kam erst noch.

Dafür hatte ich die beiden aber auch endlich mal für mich alleine. Kein Papa, der mir die Jungs streitig macht. Wir haben zu dritt in einem Bett geschlafen. Ich hatte dauernd irgendwelche Füße, Hände und Beine im Gesicht und habe in diesem Urlaub weniger Schlaf abbekommen, als zu Hause, aber morgens neben den beiden aufzuwachen und sofort mit zwei bettwarmen Kindern loskuscheln zu können- unbezahlbar.

Für ein paar Tage waren auch meine Eltern und meine Schwester mit Mann gekommen und diese Familientage liebt der Maxi ganz besonders. Ach, meine Söhne so vor Glück strahlen zu sehen, das war den ganzen Aufwand wert!

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Und dann hatten wir noch unseren neuen Buggy dabei. Eigentlich haben wir ja unseren Kinderwagen und brauchten keinen Buggy, dachte ich immer. Wer aber einmal mit Kindern im Auto verreist, der weiß, es geht um jeden Millimeter Platz, und da ist so ein Buggy tatsächlich gold wert.

Der i´coo Pluto ist wohl der Porsche unter den Buggys. Er ist super hochwertig verarbeitet, sehr stabil (nicht so´n klappriges Ding, wie die meisten Buggys) und nebenbei auch noch wirklich schick. Ich bin tatsächlich gerne mit diesem Buggy unterwegs. Der Praxistest beweist: Die stufenlos verstellbare Rückenlehne erlaubt immer und überall ein Schläfchen- es sei denn, der große Bruder springt auf einen drauf.

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Der i´coo Pluto ist wendig, federleicht und dabei sogar strandfest und eignet sich hervorragend als Einkaufstaschen-Tragehilfe. Apropos Tragehilfe: Der Mini ist selbst von diesem tollen Buggy nicht begeistert und lässt sich lieber in der Manduca umhertragen. In diesem Fall kann man auch die Sitzfläche für weitere Einkaufstüten benutzen 🙂 Wenn man wie ich mit lauter Menschen unterwegs ist, deren größte Angst es ist, einen kalten Windhauch abzubekommen, ist der i´coo Pluto ebenfalls unverzichtbar. Wenn diese Menschen nämlich bei 25 Grad im Schatten feststellen, dass sie die Fleecejacke doch nicht brauchen, und den Wollpullover auch nicht, und nach und nach sämtliche Lagen ablegen, dann bietet das Sonnenverdeck des i´coo Pluto eine hervorragende Ablagefläche 😉 Getestet mit besagter Kleidung meiner Mutter, meines Vaters und meiner kleinen Schwester!

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Für einen Buggy ist der i´coo Pluto recht teuer, aber ich muss sagen, dass das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.

Auch am Morgen unserer Abreise begann der Tag um sieben Uhr mit einem „Psssst!!“ Bis 10 Uhr mussten wir aus der Wohnung raus und während ich packte und aufräumte nutzten die Kinder meine Abgelenktheit für allerhand Blödsinn. Als der Vermieter mich um 9:00 beim Einladen der Koffer traf, antwortete er auf mein“Guten Morgen!“: „Na für sie muss es ja mitten in der Nacht sein!“ Ich: „Wieso? Sagen Sie nicht, Sie haben uns nicht jeden Morgen ab 7 Uhr gehört?!“ „Keinen Mucks!“, beteuerte er.

Hätte ich das gewußt, wäre ich deutlich entspannter gewesen! Andererseits glaube ich, das kann er nur aus Höflichkeit gesagt haben!

Fahrt Ihr noch weg? Auch lieber nicht so weite Strecken, oder wagt Ihr Euch an längere Flugreisen mit Kindern?

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Die Kindersitze und der Buggy wurden mir von den Firmen zum Testen zur Verfügung gestellt. Text und Meinung stammen von mir!

Wie mein Haus im Chaos versank

„Ach, so ordentlich?“ bemerkte meine Freundin J. neulich, als sie von unserer Haustür in einer geraden Linie auf unser Wohnzimmer zugehen konnte. Keine Stolperfallen lagen rum, weder Legosteine noch Kochtöpfe und was sonst üblicherweise in unserem Flur herumliegt. Selbst die Schuhe hatte ich ordentlich aufgereiht, normalerweise tummeln sich im Flur Laufschuhe mit Ballerinas und Krabbelschuhen und  Gummistiefeln auf einem großen Haufen, wobei es wichtig zu sein scheint, dass nie zwei gleiche Schuhe nebeneinander liegen.

„Ja! Ich habe aufgeräumt“, antwortete ich stolz, aber von ihrer Bemerkung auch ein bißchen peinlich berührt! Es ist ja nicht so, als würde ich sonst nie aufräumen- im Gegenteil, ich räume eigentlich andauernd auf. Das sieht man bloß sonst nicht und das hat zwei Gründe:

Erstens ist Aufräumen bevor die Kinder im Bett sind, wie Haareföhnen im Regen. Ich räume die Legokiste ein- die Kinder räumen die Bücherkiste aus. Ich wische die Krümel unterm Tisch weg- die Kinder sitzen Kekse mampfend auf dem Sofa. Während man eine Unordnung beseitigt, eröffnen die Kinder mindestens zwei neue Baustellen.

Zweitens ist Ordnung ein Zustand, der fast nicht zu erreichen ist, wenn das Haus vor lauter Spielzeug aus allen Nähten platzt. Anfangs gab es hier kaum Spielzeug, denn der Maxi brauchte nicht viel und hat, wie die meisten Kleinkinder, am liebsten mit Alltagsgegenständen gespielt. Dann wurde er größer, die ersten Geburtstage und Weihnachten wurden gefeiert und mittlerweile gibt es hier zwei Kinder.

Ich bin kein besonders ordentlicher Mensch und kann über Unordnung problemlos hinwegsehen. Trotzdem liebe ich ordentliche Räume. Wenn ich mal aufräume, dann richtig und deswegen hasse ich es, wenn Dinge überhaupt keinen festen Platz haben, an dem sie verschwinden können.

Wann immer ich zum Möbel-Schweden fahre, kaufe ich neue Kisten, aber kaum bin ich zu Hause, stelle ich fest, dass wir immer noch zu wenige davon haben. Das Spielzeug ist einfach überall, und dazu kommen Gummistiefel, Jacken für jedes Wetter, Gummistiefel, Matschsachen, Mützen, Schals, …

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Ein besonderer Dorn im Auge sind mir diese Kindermöbel, die aufgrund ihrer Größe schon im Weg stehen. Laufstall, Babywippe, Treppengitter, Wickelkommode. Ach, wie habe ich mich darauf gefreut, diese Dinge eines Tages rauszuschmeißen und wieder etwas mehr Ordnung im Haus zu haben.

Endlich ist es soweit! Der Mini ist 13 Monate alt, meine Schwester erwartet ihr erstes Baby und wir schieben ihr alles rüber, was wir nicht mehr brauchen.

Und plötzlich finde ich das so furchtbar schade!

Der Mini liegt seit ungefähr 8 Monaten nicht mehr im Stubenwagen und der stand in seinem (bisher ungenutzten Zimmer) nur im Weg, aber als meine Schwester den Wagen am Wochenende raustrug, war ich kurz davor mich draufzustürzen und zu schreien „Neeeeeiiin!!!“

Jetzt, wo die Babyutensilien tatsächlich langsam verschwinden, will ich sie plötzlich nicht mehr loswerden. Man könnte meinen, es hätte mir Spaß gemacht, dass ich mir schon mehrfach fast den kleinen Zeh daran gebrochen hätte.

Der Traum vom aufgräumten Haus, auf dessen hellen Möbeln sich ausgesuchte Accessoires befinden, und in dem auf nicht-kippsicheren Teilen nicht-bruchsichere Deko steht, dieser Traum wird wohl noch einige Zeit genau das bleiben- ein Traum!

Aber wenn ich ganz ehrlich bin, geht mir das Herz auf, wenn ich die kleinen Gummistiefel vor der Haustür stehen sehe und diese äußerst kreativ ineinander gesteckten Spielsachen, die ich abends in ihre Kisten packe, betrachte ich mit Ehrfurcht vor so viel Kreativität.

Der ganze Krempel, diese ganze Unordnung gehören in dieses Haus, so wie Mini und Maxi dazugehören.

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Ich habe mich zwar darauf gefreut, den Babykrempel aussortieren zu können, damit man in diesem Haus endlich nicht mehr Slalom laufen muss wenn man eine Strecke von 3 Metern zurücklegen möchte, aber wenn er nun verschwindet, stellt sich wieder dieser Wunsch ein, die Zeit anhalten zu können. Schließlich ziehen die Jungs bald schon aus!

Als ich das meiner Mama sagte, meinte sie: „Aber sie sind doch auch süß, wenn sie groß sind!  Ich habe alle Jahre mit meinen Töchter genossen und auch jetzt finde ich es wunderschön zu sehen, wie Ihr erwachsen geworden seid, wie ihr selber Mütter seid! Bei meinen Kindern ist jedes Alter das Schönste!“

Wieder so eine kluge Bemerkung von meiner Mama! Und sie hat Recht: Die letzten dreieinhalb Jahre waren ALLE schön.

Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, dass Mini und Maxi eines Tages erwachsene Männer sein werden, aber ich freue mich auf den gemeinsamen Weg mit ihnen.

Und auf jedes Auto, über das ich auf diesem Weg noch stolpern werde!

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P.S. Das bringt mich auf eine Idee: Ich könnte eine neue Serie starten, und Euch mal zeigen, wie ich wohne- inklusive Kinderchaos und wie ich versuche, das zu minimieren. Habt Ihr Lust?