Freies Spielen und frühkindliche Entwicklung

Morgens zwischen 9 und 11 genieße ich die ruhigste Zeit des Tages. Der Maxi ist in der Kita, der Mann im Büro und ich habe ein bißchen Zeit zum Bloggen. Und der Mini? Der ist beschäftigt!

Wenn der Mini morgens ausgeschlafen und satt ist, dann beschäftigt er sich gerne mit sich selbst. Er räumt mit Hingabe Kisten aus- egal welche. Manchmal mache ich ihm in der Küche die Schublade mit den Töpfen auf, ein anderes Mal gebe ich ihm eine Kiste mit ganz viel Spielzeug und manchmal räumt er einfach einen Wäschekorb aus. Er nimmt jedes Teil einzeln heraus, dreht und wendet es und sucht sich dann den nächsten Gegenstand aus.

Manchmal denke ich dann, das geht doch nicht, dass ich hier vorm Rechner sitze und mich gar nicht um den Mini kümmere. Aber ich weiß natürlich, dass diese Spieleinheiten ganz wichtig für den Mini ist. Beim sogenannten „Freien Spielen“, bei dem die Kinder ohne Vorgaben und Struktur von Erwachsenen auf ihre Weise spielen, festigen sie grundlegende Fähigkeiten, die zu einer gesunden Entwicklung beitragen.

Wenn Babys und Kleinkinder weitgehend ohne Einflussnahme von Erwachsenen spielen können, suchen sie sich instinktiv Dinge, die ihren Fähigkeiten entsprechen. Sie können in ihrem Tempo die Welt entdecken und festigen nebenbei Selbstvertrauen, Denkfähigkeit und Kreativität, sagt Prof. Dr. Malte Mienert, Psychologe und Experte für frühkindliches Lernen.

Da der Mini sich also so gerne mit Freiem Spiel beschäftigt, kann ich auch mal andere Dinge tun. Zum Beispiel an einem Google+ Hangout mit Prof. Dr. Malte Mienert teilnehmen und über das Freie Spiel sprechen.

Das wollt Ihr auch? Kein Problem!

Das Google+ Hangout findet am 13.02.2014 um 13.00 Uhr statt. Es wird organisiert von der Firma Pampers. Neben Prof. Mienert nehme ich und drei weitere Eltern Blogger teil: SuperMom, Mira Mondstein und Papi redet mit.

Prof. Mienert informiert über die Bedeutung des Freien Spiels für die frühkindliche Entwicklung, wir werden ihm Fragen stellen und über unsere Erfahrungen sprechen. Jeder, der mag, kann sich einfach einwählen. Auf der Facebook Seite von Pampers  findet ihr zeitnah alle Informationen, um Euch in den Google+ Hangout einwählen zu können.

Ich würde mich riesig freuen, Euch dort zu treffen!

Ihr könnt mir auch einfach Eure Fragen zusenden, entweder per Mail oder als Kommentar zu diesem Beitrag. Ich werde dann Eure Fragen an Prof. Mienert stellen.

Ich bin gespannt auf Eure Fragen und freu mich auf das Hangout.

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3 Gedanken zu “Freies Spielen und frühkindliche Entwicklung

  1. Wow – zwei Stunden! Wahnsinn..
    Das schafft unsere Maus nicht. Und besonders wenn in der Nähe ein Laptop läuft! Da würde sie zielstrebig drauf zu robben und müsste unbedingt auch ganz wichtig tippen!

  2. Liebe Mia,
    das klingt ja interessant! Paul liebt es auch, Schubladen und Schränke auszuräumen, aber sehr viel länger als 15 min beschäftigt er sich damit nicht alleine. Daher würde mich interessieren, wie lange die Phasen des freien Spiels bei einem Kind bezogen auf das Alter sind/sein sollten. (In meinem Fall bei einem Einjährigen)

    Liebe Grüße
    Deine Julia

  3. Interessantes Thema. Meine Große konnte sich als Baby so gut wie nie selbst beschäftigen. Der Kleine (10Monate) konnte es von Anfang an sehr gut. Wobei das mittlerweile sehr tagesformabhängig ist. Es gibt Tage, da krieg ich ihn kaum zu Gesicht weil er so am Machen und tun ist und an anderen Tagen will er nicht von meinem Arm runter. Kennt ihr das auch?

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