Große Spendenaktion: Blogger für Helenes Helfer e.V.

In der Weihnachtszeit flattern fast täglich Überweisungsträger in meinen Briefkasten. Tatsächlich ist es so, dass ich in der Weihnachtszeit besonders geneigt bin, etwas zu spenden, weil mir in all dem weihnachtlichen Überfluss immer wieder deutlich wird, wie gesegnet ich bin.

Nun bin ich kein großer Freund von Spenden- es sei denn ich kann genau nachvollziehen, was mit meinem Geld passiert. Zum Beispiel für ein kleines Mädchen namens Azra.

Vor ein paar Wochen habe ich auf der Blogst Konferenz Marisa vom Blog Engelenchen endlich mal „in echt“ kennengelernt.  Marisa betreibt neben ihrem Blog den Verein Helenes Helfer e.V. und hat nun die Aktion „Blogger für Helenes Helfer“ ins Leben gerufen. Ich freue mich, dass sie mich gefragt hat, dabei zu sein und möchte Euch den Verein heute ans Herz legen.

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Angefangen hat alles mit der kleinen Helene. Marisas Tochter Helene kam im November 2008 zur Welt. Vier Wochen nach ihrer Geburt wurde bei Helene eine schwere Form von Leukämie diagnostiziert. Monatelang kämpfte sie sich durch Chemo- Therapien und sie besiegte den Krebs.

Um das Risiko eines Rückfalles zu minimieren, wurde bei Helene eine Knochenmarkstransplantation vorgenommen. Familie, Freunde und Arbeitskollegen von Helenes Eltern organisierten dazu begleitet durch die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) deutschlandweit zahlreiche Typisierungsaktionen.

Obwohl sie den Krebs besiegt hatte, starb Helene im September 2009 im Alter von zehn Monaten an einem Krankenhauskeim, dem ihr geschwächtes Immunsystem nichts entgegenzusetzen hatte.

Im Rahmen der Typisierungsaktion für Helene hatte sich ein ungeahntes Netzwerk aufgetan. Anfang 2010 wurde daraus der Verein Helenes Helfer e.V.  von 13 Freunden in Berlin und Hamburg gegründet, um aus der Geschichte der kleinen Helene eine nachhaltige Plattform für die durch Helene sichtbar gewordenen Hilfsbereitschaft zu schaffen.

Helenes Helfer engagiert sich für Kinder, die aufgrund ihrer individuellen Schicksalsschläge kein unbeschwertes Leben führen können. Es sind Schicksale, die bewegen. So wie das, der kleinen Azra.

 

Azra war ein gesundes Mädchen

Azra kam 2007 völlig gesund zur Welt. Sie hat einen Bruder, mit dem sie vor dem Unfall viel Zeit verbrachte.

Im August 2009 verbrachte die Familie ihren Urlaub in der Türkei bei den Großeltern von Azra. Auf ungeklärte Weise fiel Azra der Flachbildschirmfernseher von einem niedrigen TV Tisch auf den Kopf. Azras Mutter fand sie bewusstlos auf dem Boden mit einer Blutung am Kopf.

Kurz vor der Ankunft in der Klinik bemerkte die Familie, dass Azra nicht mehr atmete und sie einen Herzstillstand hatte. Sie konnte reanimiert werden, aber der Unfall und weitere Komplikationen haben bei Azra schwere Behinderungen verursacht.

Azra ist heute sechs Jahre alt und erhält dank Helenes Helfer seit fast drei Jahren Musiktherapie. Ihr Therapeut erzählt, dass Azra kontinuierliche Fortschritte macht. Die musikalischen Reize der Musiktherapie verleihen Azra starke Bewegungsimpulse, die sie im Laufe der Therapie zu willkürlichen Bewegungen entwickeln konnte. Besonders bewegend finde ich, dass Azra offenbar sehr große Freude an der Musik hat und ihr diese Therapiestunden so wichtig sind, dass es vorkommt, dass sie weint, wenn der Therapeut sich von ihr verabschiedet. Liest man die Berichte von Azras Musiktherapeuten, wird deutlich, dass diese Therapie in Azras Leben eine so große Rolle spielt. Sie hat ihr in ihrer Entwicklung offenbar sehr geholfen und ist für Azra ein ganz großes Stück Lebensfreude.

Helenes Helfer unterstützen neben Azra viele weitere Kinder mit ähnlichen Schicksalen. Der Verein lernt die Familien und Kinder, die er unterstützt, überwiegend durch Einrichtungen wie Kindernintensivpflegedienste oder Kinderhospize kennen. Manche Kinder werden dauerhaft mittels Therapien unterstütz, anderen Familien wird mithilfe kurzfristiger Anschaffungen medizinischer Geräte oder sonstiger Hilfsmittel, die NICHT von den Krankenkassen übernommen werden, kurzfristig unter die Arme gegriffen.

 Alle Therapien werden ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spendengeldern finanziert.
Helenes Helfer arbeiten alle ehrenamtlich. Sie betreiben den Verein in ihrerFreizeit und sämtliche Materialien wie Flyer, Briefpapier und sonstige Werbemittel werden stets gesponsert.
Und genau da kommt ihr ins Spiel.
Jeder kleine Spendenbeitrag, jeder Euro hilft. Ihr könnt über den unten stehenden Button mit wenigen Klicks einen Betrag spenden. Wenn jeder meiner Leser nur ein paar Euros spenden würde, würden wir eine Summe zusammen bekommen, mit der so viel für ein Kind bewegt werden kann- ein Kind, das auch unseres sein könnte.
Meine Lieblingstasse für Eure Spende
Um Euch vielleicht noch einen kleinen Motivationsschub für Eure Spende zu geben, erhält jeder meiner Leser, der einen Betrag an Helenes Helfer e.V. spendet, eine Mama Mia Kaffeetasse. Schreibt mir dazu einfach eine kurze Mail, wenn Ihr gespendet habt.
Tasse
Wenn Ihr noch mehr über die Arbeit von Helenes Helfer e.V. wissen möchtet, könnt Ihr Euch bei ein paar lieben Blogger-Kolleginnen umschauen, die über weitere Projekte des Vereins bloggen:
– Andrea von Jolijou schreibt über Jennys Liftsystem
– Clara von Clara-online schreibt über Lennox Hippotherapie
– Barbara von Scrap-Impulse schreibt über unsere langfristige Unterstützung für Moritz
– Martina von Formtiere schreibt über Pascal (das neueste Projekt für 2014)
– Nina von Hedinaeht schreibt über Emma und Maria im Kindertageshospiz
– Okka von Slomo schreibt über Ben’s Musiktherapie
– Anna von Berlinmittemom schreibt über Juvals Musiktherapie
– Bine von Was Eigenes ist auch dabei.
Ich danke Euch schon jetzt für Eure Spenden!
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4 Kommentare

  1. Hallo Mia, habe mich gestern mal ein wenig in das Projekt „eingelesen“ und gemerkt,dass ich dafür auch gerne spende! Es ist so konkret, geht einem sehr nah und berührt, ohne auf die Tränendrüse zu drücken. werde Azras Geschichte und fortschritte bestimmt über die hp von Helenes Helfer weiter verfolgen. Ohne dich hätte ich wahrscheinlich nie von diesem sinnvollen Verein gehört….Danke und gespendet habe ich jetzt gerade auch ( geht ja zum Glück ruckizucki…) Grüße von der Küste Antje

    • Oh, das freut mich so! Ich bin wirklich auch sehr zurückhaltend mit Spenden, aber in diesem Fall kann man einfach nicht nein sagen. Marisa ist so eine tolle Frau, so sympathisch, so stark, so süß- ich finde es einfach bemerkenswert, was sie aus ihrer Geschichte gemacht hat. Ich danke Dir, und die Tasse macht sich so schnell wie möglich auf die Reise zu Dir (brauche noch Deine Adresse)
      LG Mia

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