Weihnachtsaktion von Pampers und Unicef

Der Maxi weiß schon sehr genau, was er sich zu Weihnachten und zu seinem Geburtstag wünscht: Ganz einfach alles, was er sieht!

Ich als seine Mutter bin wunschlos glücklich. Ich habe eine gesunde Familie. Zwei gesunde Kinder- eigentlich verblasst jeder andere Wunsch dahinter.

Pampers hat in diesem Jahr bei den Eltern nachgefragt, was sie sich wünschen und daraus ist eine tolle Aktion entstanden.

Die Wünsche der Eltern wurden auf der Facebook Seite von Pampers gesammelt. Jeder Wunsch steht dabei für den Gegenwert einer Tetanus- Impfdosis, mit der Pampers Unicef im Kampf gegen Tetanus bei Neugeborenen unterstützt.

Über 6000 Wünsche wurden gesammelt und weil Pampers in Deutschland dieses Jahr 40jähriges Jubiläum feiert, haben sie die Summe einfach mal vervierzigfacht und somit 242 240 Impfdosen bereitgestellt.

Gestern hat Barbara Schöneberger, die Markenbotschafterin von Pampers in der Residenz in München einen riesigen Weihnachtsbaum zum Leuchten gebracht, der mit Kugeln geschmückt ist, in denen die gesammelten Wünsche der Eltern stecken.

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Ich weiß, dass es unter Euch auch einige Impfgegner gibt, aber Tetanus bei Neugeborenen ist kein Spaß und nicht überall auf der Welt haben es Kinder so gut wie hier und Tetanus ist dort eine viel größere Gefahr als bei uns.

Ich unterstütze daher die Aktion von Pampers und Unicef und würde mich freuen, wenn Ihr das auch tut.

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6 Monate

Jetzt bin ich schon sechs Monate alt. Ich bin 75 cm groß und wiege knapp 8800 g.

Meine Mama denkt immer wieder gerne an diese aufregende Nacht meiner Geburt zurück.

Ich bin so richtig angekommen in meiner Familie. Ich habe natürlich schnell festgestellt, dass es sehr schwer werden dürfte, mit meinem großen Bruder gleichzuziehen. Aber ich bin ja nicht blöd, und deshalb mache ich das jetzt so: Ich bin einfach ganz anders als der Maxi. Die Rolle, die hier noch frei war, ist die des Spaßvogels, denn der Maxi ist ja eher so ein zurückhaltender und überlegter Typ. Ich dagegen strahle jeden schon von weitem an. Meine Spezialität ist es, richtig albern zu lachen. Wenn ich mit meiner Familie Kontakt aufnehmen möchte, fange ich einfach an, laut zu lachen. Dann liege ich auf meiner Krabbeldecke und lache mich kaputt. Meistens kommt dann sofort jemand angerannt und ist ganz entzückt und dann lachen wir alle zusammen. Meine Eltern denken, ich werde mal Prinz Karneval.

Ich lache übrigens so gerne, dass ich auch in scheinbar unpassenden Situationen lache, zb wenn mein Bruder hinfällt oder meiner Mama etwas aus der Hand fällt.

Seit etwa 10 Tagen kann ich mich auch im Zimmer fortbewegen, wie ich möchte, denn ich habe das Robben entdeckt. In einer Mischung aus Robben, Krabbeln und Hüpfen bewege ich mich vorwärts. Das finde ich natürlich wieder so toll, dass ich dabei manchmal einfach so vor lauter Freude laut lache. Nicht zum Lachen war allerdings, als ich vom Bett gefallen bin, weil meine Mama meine Fähigkeit zur Fortbewegung anfangs noch unterschätzt hat. Zum Glück habe ich mich nur erschrocken.

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Mein Papa ist ja beruflich sehr eingespannt. Damit ich auch meine mir zustehende Portion Papa bekomme, wende ich folgenden Trick an: Ich schlafe nur auf Papas Arm ein. Abends bin ich meistens sehr müde, aber ich warte so lange, bis mein Papa kommt. Ich weiß ja, dass der irgendwann nach Hause kommt und so lange halte ich mich mit aller Kraft wach. Wenn mich mein Papa dann auf den Arm nimmt, strahle ich ihn einmal kurz glücklich an, und dann schlafe ich innerhalb von 30 Sekunden ein.

Was ich ansonsten vom Schlafen halte, habe ich ja hier schonmal gesagt. Daran hat sich auch nichts geändert!

Mit meiner Ernährungssituation bin ich sehr zufrieden. Ich bekomme inzwischen mittags und abends Brei und werde ansonsten weiterhin gestillt. Meine Mama stillt mich inzwischen überall, neuerdings sogar während wir spazieren gehen in der Manduca. Vielleicht hat sie sich dabei ihre Erkältung geholt.

Euer Mini

 

Adventskranz DIY

Gestern war Totensonntag und das heißt: Weihnachtsdeko an die Luft!!

Ich mag es schlicht. Bei mir ist alles weiß, grau, silbern oder aus Holz und ich setze nur sparsame Farbakzente. Außerdem mag ich zwar Individuelles, aber ich möchte nicht ewig daran rumbasteln müssen.

Schlicht, schön, schnell und unkompliziert- all diesen Anforderungen wird mein Adventskranz gerecht: Einfach vier Kerzen mit etwas Christbaumschmuck auf einem Tablett drapieren- fertig. Sieht bestimmt auch in anderen Farben schön aus, aber bei mir natürlich wieder alles weiß und silber.

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Meine Spielzeugkiste

Ich verfluche den Winter schon jetzt, obwohl er noch gar nicht angefangen hat. Wenn wir wegen einbrechender Dunkelheit den Spielplatz verlassen, ist es erst 17 Uhr, noch drei Stunden also, bis es für den Maxi ins Bett geht. Drei Stunden, die sinnvoll gefüllt werden wollen und das im Haus!

Ein guter Zeitpunkt also, um „Meine Spielzeugkiste“ zu testen. Bei „Meine Spielzeugkiste“ kann man sich online eine Kiste zusammenstellen, die einem dann nach Hause geschickt und für die Dauer von vier Wochen zur Verfügung gestellt wird. Man kann sowohl einzelne Kisten als auch gleich ein monatliches Abo bestellen.

 

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Kleiner Tipp: Packt die Kiste nicht  zusammen mit Euren Kindern aus! Unsere Spielzeugkiste kam an einem Samstag und der Mann rief: „Maxi, hier ist ein Paket für Dich!“ Mein Plan war eigentlich gewesen, die Spielzeuge nach und nach hervorzuzaubern, denn das ist ja schließlich der Sinn der Sache: Den Kindern regelmäßig neuen Input geben zu können. Nun war der Maxi an diesem Samstag Vormittag total im Glück und leider am Ende auch ziemlich überdreht.

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Nach zwei Tagen konzentrierte sich Maxis Interesse auf zwei von vier Spielsachen. Mit diesen Sachen hat er auch vier Wochen lang großen Spaß gehabt. Als die Vier Wochen um waren, hatte ich ein bisschen Sorge, dass die Trennung schwer fallen würde, aber das war genau der Zeitpunkt, an dem das Spielzeug langsam wieder uninteressant wurde, so dass ich die Kiste problemlos wieder zurückschicken konnte. „Meine Spielzeugkiste“ bietet aber auch in diesem Punkt das rundum sorglos Paket an: Wenn sich Euer Kind gar nicht trennen kann, könnt Ihr ein Spielzeug auch kaufen. Sehr schön finde ich auch, dass es nicht schlimm ist, wenn ein Spielzeug beschädigt werden sollte: dieses Risiko trägt „Meine Spielzeugkiste“ für Euch. Mit diesem Wissen kann man mit den Sachen auch wirklich so spielen, als würde es einem gehören.

Mir gefällt die Idee von „Meine Spielzeugkiste“ sehr gut. Deswegen habe ich hier im Blog für Euch in der Sidebar einen Button eingefügt.  Über diesen link erhaltet Ihr 10 Euro Rabatt, wenn Ihr Euch eine Spielzeugkiste zusammenstellt.

Viel Spaß beim Testen!

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Übrigens: „Meine Spielzeugkiste“ ist ein Start Up Unternehmen, das noch Unterstützung gebrauchen kann. Unter www.companisto.de könnt Ihr Euch an der Crowdinvesting Kampagne beteiligen.

 

 

 

Morgenmuffel

Der Maxi ist ein Morgenmuffel. Er wacht morgens auf und motzt. Ich bin auch ein Morgenmuffel. Ich wache morgens auf, und das letzte, was ich gebrauchen kann, ist Gemotze.

Um die Situation ein bißchen zu entspannen, darf der Maxi am Wochenende morgens fernsehen (hüstel).

Eigentlich könnte alles so einfach sein: Motzendes Kind verlangt nach Milch und Entertainment. Müde Mutter braucht Kaffee. Müde Mutter muss nicht mehr tun, als drei Knöpfe zu drücken: Herdknopf für die Milch, Fernsehschalter, Taste an der Kaffeemaschine. Alle versorgt. Und dann könnten alle erstmal in Ruhe wach werden. Tja, wäre da nicht die Fernsehwerbung.

„Jetzt kommt die Werbung“. Eine Kinderstimme, die fröhlich ankündigt, dass jetzt ein paar Produkte vorgestellt werden, gefolgt von lustigen Werbespots, die die neusten Errungenschaften der Spielzeugindustrie in Szene setzen, untermalt von kleinen Songs, so sieht Werbung im Kinderfernsehen aus. Was so harmlos klingt macht mir inzwischen mehr zu schaffen als  motzende Kinder vor dem ersten Kaffee.

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Diese Werbung kommt direkt aus der Hölle. „Hiiieer kommt ein neues Pferd“, tönt es da und der Maxi ruft begeistert: „Das will ich mal haaaben.“ Naja, warum nicht, ist ja bald Weihnachten. Schluck Kaffee.

„Und das auch.“ Gähn. Ja, Geburtstag ist ja auch bald. „Und das! Und das!“ Äähh, mooooment! Großer Schluck Kaffee. Eigentlich wollten wir doch Calliou gucken, statt dessen bekomme ich hier die Wunschliste meines Dreijährigen um die Ohren.

Mir kommt es so vor, als laufe die Werbung in der Vorweihnachtszeit länger als sonst.  Man munkelt, Calliou soll demnächst bis auf den Vorspann gekürzt werden, um die Kinder bestmöglich informiert in die Weihnachtszeit zu schicken…

Gräßliche Musik tönt durch mein Wohnzimmer, während der Maxi die Bestellung für Weihnachten aufgibt. Nein, dieser Fellgeselle kommt mir nicht ins Haus! Und dieses Plastikauto in 64 Farben auch nicht! Ooooh, nein, das hab´ich nicht so gemeint, bitte nicht weinen, Maxi. Du bekommst dieses Felldings. Zwei! Aber nicht motzen, bitte!

Samstag Morgen, 7:00. Draußen ist es noch dunkel. Normale Menschen schlafen noch ihren Rausch aus, und ich?

Ich glaub´ich bin im falschen Film. Wann kommt endlich die Werbung?

 

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Und alle so: Yeah!

„Ich bin dann mal weg!“ Lange Verabschiedungen machen es ja auch nicht besser, also gab´s für jeden noch einen Abschiedskuss und weg war ich. Auf zur Blogst Konferenz 2013.

Dem Mann hatte ich eine Art „Bedienungsanleitung“ für die Kinder hinterlassen, sogar mit Feldern zum Abhaken. Übertrieben? Vielleicht. Aber sicher ist sicher.

Kurze Zeit später war ich da: Im Bloggerparadies!

200 Bloggerinnen auf einem Haufen (mir war, als hätte ich auch den ein oder anderen Mann gesehen, aber sicher bin ich mir nicht…). Die geballte Inspiration und Kreativität! Ein Traum!

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Zwei ganze Tage lang durfte ich mein Smartphone so lieb haben wie ich wollte. Zu Hause verstecke ich es ja immer schnell hinterm Sofakissen, wenn ich höre, dass mein Mann ins Zimmer kommt. Seit der mal angemerkt hat, ich würde wohl auch unsere Ehe über eine App verwalten, wenn ich könnte, bin ich lieber vorsichtig.

Und dann kommt Igor vom Happy Interior Blog und gibt gleich zu Anfang seines Vortrages auf, man solle doch mal eben in einem Satz per Twitter seine Social Media Personality beschreiben. Hashtag #smp. Einfach so, während er vorträgt! Voll normal!

Ja, wir haben alle gewittert, gefacebookt und instagramt was das Zeug hielt. Aber wir haben uns auch in ECHT unterhalten und ich bin so entzückt von all diesen tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte.

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Und äh, kommt mal etwas näher ran, weil- das kann ich jetzt nicht so laut sagen: Ich hab´die Kinder eigentlich kaum vermisst. Es war ein bißchen so, als wäre ich in meinen Rechner hineingekrochen und hätte mich mal so richtig im Blogland ausgetobt, um dann zwei Tage später festzustellen: „Huch, so spät schon?!“

Wir haben tolle Vorträge gehört, z.B. von Sophie von „Berlinfreckles“ zum Thema: „Wieviel SEO verträgt mein Blog“- für mich absolutes Neuland!

Wir Mamablogger waren sehr in der Unterzahl, aber umso schneller hatten wir uns gefunden- und wenn Berlinmittemom und ich mal zwei Tage Zeit haben, immer wieder die Köpfe zusammenzustecken, dann kommen dabei einfach saugute Ideen raus, wenn ich das mal so in aller Bescheidenheit sagen darf! Wartet mal ab 🙂

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Als ich am Sonntagabend die Haustür aufschloss, war ich auf das Schlimmste gefasst. Und dann sowas: Meine drei Männer waren gar nicht da, die waren noch bei der Schwiegermutter und das Haus war blitzeblank! Erst habe ich mich ein bißchen gedemütigt gefühlt: Wie hat der Mann das geschafft, was ich trotz Routine nicht schaffe? Vermutlich waren Nudeln mit Buttersauce im Spiel…?

Aber dann dachte ich mir: Blogst 2014- ich komme!

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Adventskalender DIY und Download

Adventskalender findet der Maxi toll. Letztes Jahr fand er seinen Schokoladen Adventskalender sogar so toll, dass er in einem günstigen Moment vor lauter Vorfreude auf Weihnachten gleich den ganzen Kalender zerfetzt hat und sich an Schokolade in den Mund gestopft hat, was nur ging!

Dieses Jahr ist der Maxi drei Jahre alt und ich habe die Hoffnung, dass er das Prinzip Adventskalender nun etwas geduldiger angehen wird. Deswegen habe ich mich hinreißen lassen, zum ersten Mal in meinem Leben selber einen Adventskalender zu basteln.

Keine Frage: Ein gekaufter Schokoladenadventskalender ist nach wie vor der Klassiker und macht unsere Kinder ganz bestimmt nicht weniger glücklich. Ich hatte aber dieses Jahr einfach Lust drauf!

Die Ausgangsfrage lautete: Wovon habe ich 24 Stück? Und die einzigen Gefäße, die es hier massenhaft gibt, sind Babybreigläschen.

Wer Inspirationen für richtig tolle und ausgefallene Adventskalender sucht, dem empfehle ich, sich mal bei Pinterest umzusehen. Wer´s schnell und unkompliziert mag, der kann ja mal dieses versuchen:

Die Breigläschen nach Belieben mit Geschenkpapier oder Ähnlichem Bekleben. Ihr könnt auch Stoff oder Servietten nehmen oder die Gläschen bemalen. Den Rand der Deckel habe ich mit Masking Tape beklebt. Zum Schluss noch die Zahlen auf die Deckel kleben- fertig.

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Die Zahlen könnt hier Euch unter diesem Beitrag downloaden (es sind insgesamt vier Sets a 6 Zahlen, also auf jedes Set unten einmal klicken, damit ihr sie alle habt). Ich habe sie so gestaltet, dass sie einen Durchmesser von 4,5 cm haben und somit genau auf die Breigläschen passen. Ihr könnt sie aber natürlich auch auf Pappe in der gewünschten Größe kleben. So könnt Ihr sie auch als Anhänger für ein anderes Adventskalender-Modell benutzen.

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Zeigt Ihr mir, was Ihr aus den Zahlen gemacht habt? Ich freue mich über Eure Fotos- vielleicht können wir ja ein schönes Album auf Facebook erstellen?

Gefüllt habe ich den Kalender übrigens mit diesen Stern-Aufklebern, die in der Dunkelheit leuchten und mit Süßigkeiten. Der Maxi wird das sehr zu schätzen wissen. Jedenfalls in der Vorstellung seiner Mutter…

Viel Spaß beim Basteln!

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Trennungsschmerz vor der Blogst

Ein Wochenende für mich! Wohlklingende Worte, oder?

Als die Karten für die Blogst-Konferenz verkauft wurden, saß ich morgens schon um kurz vor acht vor dem Rechner. Die Karten waren innerhalb von wenigen Minuten ausverkauft, aber ich hatte tatsächlich eine ergattert. Seitdem freue ich mich auf dieses Wochenende.

Es gibt nur ein Problem: Wenn ich die Verantwortung für meine Kinder abgeben muss, krieg´ich die Krise!

Zum Beispiel letzten Sonntag: Weil wir zu unterschiedlichen Zeitpunkten zurück nach Hause fahren wollten, waren mein Mann und ich mit zwei Autos unterwegs zu meinen Eltern. Maxi hatte die Sitzverteilung vorgenommen: Er wollte mit dem Papa fahren und der Mini sollte auch mit. Ich fuhr also allein.

Ich drehte die Musik gaaanz laut und hatte wirklich Spaß im Auto. Der Mann und ich haben uns immer gegenseitig überholt und damit dem Maxi eine Riesenfreude bereitet. Irgendwann hörte der Mann auf, mich zu überholen. Da wußte ich, dass der Maxi eingeschlafen war.

Ich trällerte weiter vor mich hin, aber alle paar Minuten blickte ich in den Rückspiegel um zu checken was meine Kinder hinten so machen- die waren zwar nicht da, aber das hatte meine unsichtbare Nabelschnur nicht mitgekriegt.

Und plötzlich war dieser Gedanke da: Was, wenn jetzt ein Unfall passiert? Meine drei Männer sind alle in einem Auto auf der Autobahn unterwegs. Und wenn mir was passiert, dann haben meine Kinder keine Mutter mehr. Vielleicht hätten wir uns besser zwei und zwei aufgeteilt…Ich kann mich super in solche Gedanken reinsteigern. Wenn sie einmal da sind, lassen sie mich nicht mehr los.

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Man kann das albern finden, oder hysterisch, aber was dahinter steckt ist einfach die Liebe zu meinen Kindern. Ich will meine Söhne in jeder Minute beschützen. Wenn ich bei ihnen bin, fühlt es sich sicherer an. Die Unfallgefahr wäre kein bißchen geringer gewesen, wenn Maxi und Mini in meinem Auto gesessen hätten oder wir alle vier zusammen gefahren wären, aber solange ich bei ihnen bin, habe ich nicht das Gefühl, zu weit weg zum Beschützen zu sein.

So, und diese Mutter will nun ein ganzes Wochenende ohne ihre Kinder verbringen. Is kla!

„Du denkst aber dran, dass der Maxi genug trinkt, ja? Und der Mini muss regelmäßig gewickelt werden. Wenn Du ihm eine Flasche machst, achte darauf, dass Du die Mengen auch wirklich einhältst. Der Maxi kann sich alleine im Autositz abschnallen, da musst Du aufpassen. Und der Mini robbt sich nachts immer vom BabyBay ins Bett rüber, pass auf, dass er dir nicht unter die Decke gerät…“ Mein armer Mann. Seit Tagen bereite ich die Übergabe vor.

Ich freue mich tierisch auf die Blogst Konferenz und ich bin wildentschlossen, das Wochenende zu genießen, auch wenn ich die ganze Zeit ein bißchen angespannt sein werde. Ich werde den Mann nicht mit Anrufen oder SMS nerven. Mein Mann ist absolut in der Lage, seine Söhne zwei Tage zu versorgen. Gut, er wird es anders machen als ich, aber die kommen schon klar. Hat er selber gesagt:

„Du kannst ruhig auch mal eine ganze Woche wegfahren, wenn Du willst“, hat er gestern Abend gemeint. Ja, das mache ich auch. Vielleicht im Sommer.

Im Sommer 2029.

Kennt Ihr, oder? ODER??

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12 von 12 im November

Yeah! Endlich habe ich es mal geschafft an die 12 von 12 zu denken, diese wunderschöne Bloggeraktion von „Draussen nur Kännchen“ bei der man an jedem 12. eines Monats 12 Bilder des Tages postet.

Mein Tag begann mit dem Herrichten einer Brotdose für den Maxi. Ausnahmsweise und nur für die 12 von 12- sonst müssen wir oft einfach noch schnell morgens beim Bäcker vorbei, weil wir wieder vergessen haben, Brot zu kaufen…

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Gegen 8:30Uhr brechen der Mann und der Sohn in Richtung Kita und Büro auf.

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Dann kann ich mich ja endlich über den Weckmann vom Maxi hermachen! Er hätte sowieso nur zweimal reingebissen. Ehrlich!

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Höchste Zeit, ein bißchen Ordnung in den Blog zu bringen. Ich habe die nächsten Wochen ein bißchen vorgeplant, denn es gibt viel zu berichten, und dann stehen ja auch noch die tollen Gewinnspiele rund um den Adventskalender an. Ihr könnt Euch auf tolle Dinge freuen!

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Maxi bekommt dieses Jahr einen selbstgebastelten Adventskalender. Genaueres und ein tolles Download dazu gibt es in den nächsten Tagen im Blog.

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Zwischendurch immer wieder auf der Babydecke mit dem Mini kuscheln. Der ist so eine süße Knutschkugel!

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Heute hat er den Daumen für sich entdeckt. Ich hätte stundenlang zuschauen können!

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Um 15:00 den Maxi aus der Kita geholt und mich dann meinem Albtraum gewidmet: Neue Schuhe für Maxi kaufen.

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Zum Glück waren wir erfolgreich. Und zu Maxis Glück wurden dann auch noch vorm Geschäft die Fenster geputzt.

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Um 18:00 gab´s Abendessen. Das wollte ich Euch noch fotografieren, aber das fiel  mir erst nach dem Essen ein.

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Nach dem Abendessen ist immer noch genügend Zeit, das Wohnzimmer auf den Kopf zu stellen!

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Und wenn ich gleich fertig gestillt habe, habe ich vielleicht auch mal sowas wie Feierabend 🙂

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Und bei „Draußen nur Kännchen“ gibt´s noch viel mehr 12 von 12

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Weiter weg

Ich gehe so schnell ich kann. Ich kämpfe mich vorwärts, aber mit dem Kinderwagen komme ich auf dem Kiesweg nicht so schnell voran. Mein Großer ist mit Oma und Opa, meiner Schwester und deren Mann etwa zehn Meter vor mir.

Ich weiß genau, was gleich passiert und ich möchte dabei sein.

Ich strenge mich wirklich an, aber ich bin zu langsam (dieser blöde schicke Kinderwagen mit den kleinen Vorderrädern!).

Dicht gedrängt stehen die Leute am Zaun. Der Maxi hat einen Platz ganz vorne ergattert; mein Schwager hebt ihn hoch und setzt ihn auf den Zaun. Ich stehe weiter hinten. Ich war zu langsam und jetzt habe ich keine Chance mehr, mich mit dem Kinderwagen bis nach vorne zum Maxi zu drängeln.

Wir sind beim Pferderennen auf der Galopprennbahn. Gleich startet das erste Rennen und die Leute wollen vorher im Führring einen Blick auf die Pferde und Jockeys werfen.

Der Maxi sitzt da ganz vorne auf dem Zaun und ich stehe mit dem Mini ein paar Meter entfernt. Ich kann den Mini im Kinderwagen nicht alleine lassen, dabei würde ich so gerne nach vorne zum Maxi laufen.

Jetzt kommen die Pferde in den Führring.  Ich sehe den Maxi- er thront auf dem Zaun, umarmt von meiner Mutter und meinem Schwager. Es ist sein erstes Pferderennen und ich kann von hinten sehen, wie er aufgeregt glücklich strahlt.

Das wäre mein Moment gewesen. ICH wollte das mit ihm erleben.

Ich bin schon als Kind mit meinen Großeltern und meinen Eltern oft beim Pferderennen gewesen und ich habe es geliebt. Ich weiß, wie spannend es für ein Kind ist, wenn diese großen Pferde am Führung so nah an einem vorbei gehen- eine Mischung aus Faszination und Angst vor den großen Tieren. Ich wollte dieses  Erlebnis jetzt mit meinem Sohn teilen.

Wenn ich mich nicht um den Mini kümmern müsste, wäre ICH mit dem Maxi nach vorne gestürmt. ICH hätte ihn auf den Zaun gesetzt und ich würde ihn jetzt dort im Arm halten. Es liegt aber nicht am Mini, dass ich nun da stehe und bloß sehnsüchtig zu meinem Maxi schaue. Es liegt daran, dass der Maxi groß wird.

Maxi kann schon lange Dinge, für die er mich nicht mehr braucht. Das ist toll, gut, richtig und wichtig, aber es versetzt mir manchmal einen Stich.

Ich wäre gerne diejenige, die ihm alles Neue zeigen darf. Ich wäre gerne die, mit der er die schönsten Momente seiner Kindheit teilt, aber ich weiß, dass ich schon mitten drin im Loslassen bin.

Der Maxi startet durch in sein eigenes Leben, an dem ich zwar teilhaben kann, aber in dem ich wohl immer öfter nur aus der Ferne zuschauen kann. Ich werde oft das Gefühl haben, nicht mehr nahe genug dran zu sein.

Als würde ich ihm mit einem Kinderwagen auf einem Kiesweg hinterherlaufen.

Eure Mia

aufunddavon