Vier Monate

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Heute vor vier Monaten wurde ich geboren.

Mit meinen vier Monaten kann ich inzwischen prima greifen und minutenlang im Bauchlage mein Köpfchen halten.

Ich bin ziemlich schwer geworden, aber was soll ich sagen- mir schmeckt´s halt. Ich habe gehört, dass man mit vier Monaten langsam auch Brei essen darf. Ich kann´s kaum erwarten, endlich etwas Vernünftiges zu essen zu bekommen. Ich sehe meiner Familie nämlich sehr gerne beim Essen zu und bin schon sehr gespannt, wie das wohl ist. Meine Mutter scheint es aber nicht so richtig eilig damit zu haben. Ich glaube, es gefällt ihr manchmal nicht, dass ich so schnell groß werde.

Nachts wache ich meistens mindestens einmal auf. Meine Mama tut mir dann schon manchmal Leid, wenn sie so verschlafen kaum in die Gänge kommt. Ich glaube aber, dass es aus pädagogischer Sicht nicht gut ist, seine Eltern zu sehr zu verwöhnen.

Seit letzter Woche geht meine Mama mit mir zum Pekip. Mama macht es nicht so viel Spaß, sie findet die anderen Mütter ziemlich nervig und ich glaube, sie denkt dann, sie hätte die Zeit lieber an ihrem Rechner verbracht. Aber ich finde es ganz toll da und wenn ich das in den letzten vier Monaten richtig verstanden habe, geht es Mama immer hauptsächlich darum, dass ich glücklich bin.

 

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Zu Hause beobachte ich am liebsten meinen großen Bruder. Ich sage Euch, das ist ein toller Hecht! Ich könnte ihm stundenlang einfach nur zusehen, was der so macht und mich dabei kaputtlachen. Wenn der sich dann auch noch um mich kümmert und mir Spielsachen vors Gesicht hält und mir Bücher vorliest, dann brauchen wir die Mama gar nicht mehr.

Ich verbringe momentan einen Großteil des Tages damit zu üben, mich vom Rücken auf den Bauch zu drehen. Ich liege dabei sogar schon mit dem Bauchnabel auf, aber der Kopf ist so schwer und kommt nicht hinterher. Meine Eltern beobachten mich dabei immer ganz entzückt. Sie sagen Dinge wie: „Na komm, Du schaffst das!“ und fragen sich, woher ich weiß, dass das ein Ziel ist, das man verfolgen sollte. Weiß ich auch nicht- ich hatte einfach Lust, mich zu drehen.

Schnuller mag ich überhaupt nicht! Anfangs hat meine Mutter immer versucht, mir diese seltsamen Plastikdinger in den Mund zu schieben. Ich habe dann immer gewürgt und gemotzt, bis sie endlich verstanden hat, dass ich kein Plastik in meinem Mund wünsche. Jetzt kann ich in Ruhe an meinen Händen lutschen. Ich stecke mir immer Daumen und Zeigefinger in den Mund und sauge mit lauten Schmatzgeräuschen daran. Meine Mutter findet das total niedlich und hat schon Millionen Fotos von mir mit Fingern im Mund gemacht.

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Ich mag meine Eltern (abends will ich aber nur bei meiner Mama sein) und meinen Bruder, schaue mir gerne Bäume und die bunten Vorhänge im Zimmer meines Bruders an. Ich hasse Baden und werde auch nicht gerne in der Manduca getragen.

Ich bin ein glückliches, zufriedenes, kuscheliges Baby und freue mich auf weitere spannende Monate. Mama meint, im ersten Lebensjahr passiert in kurzer Zeit so vieles. Das wird bestimmt noch lustig…

Euer Mini

7 Gedanken zu “Vier Monate

  1. hallo mini. das ist ne komische sache mit den müttern. einmal sind sie ganz stolz, dass wir schon so tolle sachen können, wie greifen oder an den fingern lutschen und dann wieder, sind sie ganz traurig, dass wir schon wieder so groß geworden sind. das geht meiner mama auch so.
    aber egal – heute ist wieder pekip und ich muss das drehen auf seite und bauch noch üben. das ist aber auch echt nicht einfach. mein kopf ist immer so schwer…
    liebe grüße aus bremen, deine lilo 🙂 ps. manchmal nennt mama mich auch lotti, meine schwestern liselöttchen und papa moppi. glaube mir gefällt lilo am besten. cu.

    1. Lilo ist ein toller Name! Mit Spitznamen sind meine Eltern auch total verrückt. Nur weil mein Bruder so ein halbes Hemd ist, nennen sie mich „Mopsi“. Da ich gerne meine Unterlippe vorschiebe sagen sie manchmal auch „Schmolli“. Papa hat daraus jetzt „Schmollmops“ gemacht! Die haben vielleicht Ideen…!

  2. Oh das hast du aber schön gesagt kleiner,großer Mini! ich verfolge den Blog deiner Mama immer sehr gespannt,weil ich seit genau 3 Wochen auch einen Mini zum 32 Monate alten Maxi habe 🙂

    1. Ach, wie schön! Dann ist ja sicher ganz schön was los bei Euch:-)Meine verrückte Mama ist ja fast ein bißchen enttäuscht, wie schnell die erste, ganz stressige Zeit vorbei gegangen ist. Dafür haben mein Bruder und ich uns jetzt schöne Erkältungen zugelegt, das erhöht den Stressfaktor wieder. Wir wollen ja nicht Schuld sein, wenn Mama langweilig wird!

      1. es wäre ja wirklich zu langweilig,wenn einfach mal alles über einen längeren Zeitraum entspannt wäre, irgendwas ist immer 😉 wobei ich die ersten Wochen nicht als stressig empfinde,ich denke das kommt noch… und ja,ich habe jetzt auch schon Angst, dass der Mini groß wird :-/ danke übrigens für die tolle Idee Maxi/Mini,das musste ich einfach mopsen!

  3. Lieber Mini,

    es ist toll zu sehen, wie Du groß wirst und mit Deinen Eltern und Deinem Bruder so viele wunderbare Dinge erlebst. Deine Mama erzählt so viel von Dir und spricht mir damit so häufig aus der Seele. Ich bin nämlich selbst Mini-Mädchen-Mama.

    Sag mal, kannst Du Deine Mama mal bitte fragen, woher Du den tollen Greifball hast? Der würde meiner Kleinen nämlich auch total gut gefallen und so einen schönen habe ich bisher nicht gefunden.

    Danke für den Tip 🙂

    Liebe Grüße
    Luisa

    1. Liebe Luisa, das ist der Haba Ball „Miniland“ und der ist wirklich super. Den hat schon mein Bruder geliebt, und wenn ich erstmal auf dem Bauch liegend richtig spielen kann, dann werde ich noch mehr Spaß damit haben (kostet ca 10€). Viele Grüße an dein Mini-Mädchen!

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