Baby Erstausstattung. Was braucht man fürs Baby?

Jeder Schwangerschaftsratgeber (und ich habe sie alle gelesen) hat seine eigene Liste für die Baby Erstausstattung. Als der Maxi zur Welt kam, war ich trotzdem nicht richtig vorbereitet und habe meinen Mann in den ersten Tagen häufig durch die Babygeschäfte der Gegend geschickt, um weitere (wichtige?) Dinge zu besorgen.

Als ich mich gestern beim Wickeln mal wieder über so einen doofen, unpraktischen Flügelbody ärgerte und mich fragte, wer eigentlich behauptet hat, dass die Dinger praktischer für Babys sind, kam mir die Idee, mal eine eigene Liste zu verfassen. Was gehört wirklich zur Baby Erstausstattung? Ich habe Euch hier im Post ganz ausführlich erklärt, warum ich was für wichtig halte. Unten habt ihr dann eine Baby Erstausstattung -Liste zum Download. Viel Spaß damit.

Baby Erstausstattung- Die Kleidung

Bodys/Strampler: Empfohlen werden  üblicherweise 6-8 Bodys und ebensoviele Strampler.

Ich empfehle mindestens 10 für die Baby Erstausstattung. Babys spucken sich gerne mal so richtig voll. Ein nasser Body wird kalt und das Baby unzufrieden, also müsst ihr es umziehen. Zwei Bodys und/oder Strampler pro Tag sind nicht unüblich, wenn ihr ein Baby habt, das viel spuckt. Mit sechs Bodys kämt ihr dann drei Tage aus, bevor ihr wieder waschen müsst. Wenn man dann noch bedenkt, dass man in diesen Breitengraden immer kurzärmelige und langärmelige Kleidung braucht, und diese zum Teil Buntwäsche und zum anderen Teil weiße Wäsche ist, müsstet ihr andauernd waschen, damit das Kind etwas zum Anziehen habt und in den ersten Wochen habt ihr nicht viel Zeit Wäsche zu waschen.

Größe 50-56 passt tatsächlich nur für wenige Wochen, aber gerade bei den Bodys würde ich trotzdem nicht schon Größe 62 kaufen. Wenn das Baby nicht gerade getragen wird, liegt es auf dem Rücken. Ein zu großer Body wirft Falten und das Baby fühlt sich unwohl. Wenn man Babygeschrei vermeiden kann, sollte man das tun, oder?

Ich finde die für Babys empfohlenen Wickelbodys sehr unpraktisch. Es stimmt, dass Babys es nicht mögen, wenn man ihnen etwas über den Kopf zieht. Das Einpacken in einen Flügelbody finde ich aber viel komplizierter. Einmal schnell über den Kopf gezogen ist viel angenehmer, als stundenlang an Knöpfen rumzufummeln.

Mützen: 2 Stück, auch im Sommer.

Söckchen: Mindestens vier Paar. Die sind so winzig- plötzlich sind se weg!

Jacke: Brauchen Babys auch im Sommer oft.

Zum Schutz der Babykleidung gibt es Halstücher. Wenn Baby spuckt, wird dadurch seine Kleidung nicht nass und kalt und ihr müsst nur gelegentlich das Halstuch wechseln. Zwei bis drei Halstücher sind für Spuckkinder sinnvoll.

Baby Erstausstattung- alles fürs Schlafen

Kinderbett/Babybay:

Beim Großen hatte ich sein Kinderbett neben meinem Bett stehen. Das hatte den Vorteil, dass er sich gleich an sein eigenes Bett gewöhnt hat. Für den Kleinen habe ich mir ein Babybay geliehen. Das ist einerseits praktisch, weil man nachts zum Stillen nicht aufstehen muss. Andererseits ist es sehr schmal, und mein Mini wacht manchmal nachts auf, weil er mit der Hand zwischen die Gitterstäbe gekommen ist. Dagegen hilft ein Nestchen, aber das soll man ja nicht wegen SIDS. Im Ergebnis finde ich das Baby Bay nicht schlecht, aber für die Baby Erstausstattung auch nicht erforderlich.

Wiege/Stubenwage für Wohnzimmer:

Meines Erachtens nicht erforderlich. Wenn das Baby auf einer Decke auf dem Boden liegt, kann man das Baby besser sehen und das Baby kann auch die Umgebung sehen, das macht es zufriedener. Meine Söhne haben beide nicht gerne in der Wiege gelegen. Wir haben jetzt eine Babyhängematte, darin schläft der Kleine super!

Gut ist auch eine Wippe. Das Stillen dauert anfangs auch schonmal eine Stunde. Wenn das Baby endlich satt ist, wollt Ihr es bestimmt gerne weglegen um auch mal die Hände frei zu haben. Legt man das Baby hin, kommt allerdings oft die Milch wieder raus. In einer Wippe liegt das Baby mit dem Kopf etwas höher, so dass ma nes dort auch unmittelbar nach dem Stillen hineinlegen kann.

Ein Laufstall ist ganz gut, wenn es größere Geschwister gibt. Darin ist Euer Baby sicher aufbewahrt (vorausgesetzt das große Geschwisterchen kann noch nicht klettern) wenn Mama mal auf die Toilette muss.

Matratze und Matratzenschutz:

Wenn Euer Baby anfangs spuckt oder die Windel nicht ganz dicht ist, sind das erstmal nur kleine Mengen, die nicht in die Matratze eindringen, sondern vom Laken aufgefangen werden. Aber es kommt die Nacht, in der Euer Baby das erste Mal ins Bett kotzt. Besser, man ist vorbereitet…

Bettlaken

Baby Erstausstattung- Wickeln

Wickeltisch mit Wickelauflage:

Es muss keine spezielle Wickelkommode sein, ihr könnt jede andere Kommode zum Wickeltisch umfunktionieren. Allerdings haben normale Kommoden in der Regel nicht die erforderliche Höhe. Die Wickelkommode sollte Euch ungefähr bis zum Bauchnabel gehen. Ihr werdet viel Zeit mit Wickeln verbringen, es lohnt sich also, an Euren Rücken zu denken. Allerdings gibt es heute zum Beispiel auf DaWanda viele Shops, die Euch Eure Wickelauflage für eine normale Kommode individuell anfertigen. Zum Beispiel HIER

Windeln: New Born, 3-5 kg, 2 Pakete (oder alternatives Wickelsystem)

Wichtig: Wickelzeug nicht nur kaufen, sondern auch dirket dort einsortieren, wo gewickelt wird, damit ihr es greifbar habt, sobald Euer Baby geboren ist.

Wickelauflagen um Müll zu vermeiden vierteln. Das reicht aus. Wem das noch zu viel Müll ist: Handtücher tun es auch.

Einen speziellen Windeleimer braucht man meiner Meinung nach nicht. Anfangs stinkt die Windel noch nicht und später haben wir die Stinkewindeln immer gleich nach draußen gebracht. Ein Windeleimer produziert meines Erachtens unnötig Müll und die Beutel sind auch sehr teuer.

Feuchttücher oder Waschtücher

Der Maxi hat die Feuchttücher nicht vertragen. Besser: Kosmetiktücher mit Wasser und ggf. etwas Öl.

Wird der Popo trotzdem wund, hilf Penatencreme gut (die normale, nicht die Wundschutzcreme). In schlimmen Fällen helfen spezielle Cremes aus der Apotheke.

Heizstrahler über dem Wickeltisch:

Kein Muss, aber definitiv hilfreich. Gerade anfangs ist man so unsicher beim Wickeln- man will ja nichts kaputt machen und ist dementsprechend langsam. Das Baby kühlt dann schnell aus. Mit einem Heizstrahler über dem Wickeltisch ist das Baby viel ruhiger. Wir hatten so etwas nicht- statt dessen hat immer einer geföhnt. Bei Jungs müsst Ihr dabei aber sehr vorsichtig sein, damit sie nicht im hohen Bogen in den Fön pinkeln.

Ein Mobile lenkt beim Wickeln gut ab- hilfreich, wenn Euer Baby nach ein paar Wochen zum Superstrampler wird. Beim Kauf das Mobile von unten anschauen- das ist schließlich Babys Perspektive!

Baby Erstausstattung- Baden

Badewanne, Babythermometer, Haferflocken und neutrales Öl:

Eine Babybadewanne ist eine sinnvolle Anschaffung und gehört in die Baby Erstausstatung- kann man später super als Getränkekühler auf Partys verwenden. Ein Thermometer braucht man nicht unbedingt. Mama ist auch in der Lage, mit der Hand die richtige Temperatur zu prüfen. Zum Baden hat uns die Hebamme Haferflocken empfohlen. EInfach in ein Tuch/Waschlappen geben und im Wasser auswringen, das macht das Wasser schön weich und riecht sogar angenehm.

Handtuch mit Kapuze

Baby Erstausstattung- Unterwegs

Autositz

Kinderwagen inklusive warme Decke/Fußsack, ggf. Lammfell

Tragetuch:

Für mich für die Baby Erstausstattung unverzichtbar. Darin schläft mein Sohn IMMER ein oder ist zumindest extrem zufrieden. Außerdem hat Mama auch mal die Hände frei, obwohl sie das Baby rumtragen muss. Und: Wer öfter das Tragetuch als Transportmittel nutz, anstatt immer Kinderwagen oder MaxiCosi, verhindert einen platten Hinterkopf.

Manduca oder andere Tragesysteme erst ab 8-12 Wochen bzw. mindestens 4 Kilo

Wickeltasche und Feuchttücher für unterwegs. Wickeltaschen sind m.E. übrigens immer zu klein! Kleiner Tip: Ein kleines Täschchen mit Windeln und Feuchttüchern immer im Auto haben. Unorganisierte Mamas wie ich stehen viel zu oft ohne Windel da.

Baby Erstausstattung- Alles fürs Stillen

Stillkissen:

Das Stillkissen gehört in die Baby Erstausstattung, und am Besten kauft Ihr es schon relativ früh in der Schwangerschaft. Es erleichtert Euch nämlich das Liegen, wenn der Bauch langsam dicker wird und Ihr nachts deswegen nicht mehr gut schlafen könnt. Dank Stillkissen habt Ihr die Hände beim Stillen frei- und Stillen dauert anfangs gerne mal eine Stunde. Außerdem wird der Arm gerade im Sommer sonst auch so schwitzig…

Spucktücher: Nehmt, was ihr kriegen könnt! Die Tücher müssen nicht neu sein, also ruhig auch von anderen Eltern einsammeln. Mein Großer war ein extremes Spuckkind. Nach jedem Stillen kam immer wieder ganz viel raus. Die Tücher riechen dann nicht besonders gut… Außerdem muss man sie immer griffbereit haben. Also gehört eines in den MaxiCosi, in den Kinderwagen, ins Wohnzimmer, ins Schlafzimmer, in die Wickeltasche, auf den Wickeltisch…

Still BHs , 3 Stück Am Besten ohne Bügel, die können nämlich am Stillbusen ganz schön weh tun.

Stilleinlagen. Wenn bei Euch die Milch oft läuft, sind Silikonstilleinlagen super, die verhindern, dass sich die Brustwarzen aufstellen und so fließt erst gar nichts.

Stilltee, kühlende Stilleinlagen, Brustwarzencreme (Lansino)

Flaschen, Sauger, Beutel-Fencheltee

Bei Flaschennahrung: 6 Milchflaschen mit Saugern, Thermoskanne für Wasser (da sollte noch kein Tee oder Kaffee drin gewesen sein), Pre- oder HA-Pre Nahrung. Auch Still-Mamis empfehle ich, das Zeug im Haus zu haben. Sonst geht es Euch wie mir in der ersten Nacht zu Hause.

Praktisch (und bei Flaschenkindern fast unverzichtbar) ist ein Vaporisator zum Sterilisieren der Flaschen.

Baby Erstausstattung- Zubehör

Babyfon (je nach Wohnsituation). Wir haben das Angel Care mit Bewegungsüberwachung. Mich beruhigt das. Im BabyBay funktioniert das allerdings nicht, da es dort auch Eure eigenen Bewegungen wahrnimmt, also nicht Alarm geben kann, wenn sich Euer Baby nicht mehr bewegt.

Babydecke:  Eine schöne, kleine Babydecke ist superpraktisch um sie zu Hause, im MaxiCosi, im Kinderwagen schnell mal überzuwerfen, ohne dass man das Kind jedesmal, wenn die Sonne hinter einer Wolke verschwindet, umziehen muss. Außerdem könnt Ihr Euer Baby darauf ablegen, wenn Ihr unterwegs seid.

Krabbeldecke und Spielzeug (je nachdem wie kalt Euer Fußboden ist, eine weitere Decke zum Unterlegen). Auch ganz kleine Babys möchten etwas zum Gucken haben. Super ist ein Activity-Center aus Holz, unter das Ihr Euer Baby legen könnt.

Babynagelschere: Kauft eine richtig gute, z.B von einem Messerhersteller. Ich hatte Anfangs eine aus einem Drogeriemarkt, die leider nicht gut funktioniert hat- und Babynägelschneiden ist sowieso ein Abenteuer.

Digialthermometer. Babys reagieren auf alles mit Fieber. Die meisten Mamis haben während der Stillzeit eine erhöhte Temperatur, deswegen können sie Babys Temperatur nicht richtig einschätzen.

Schnuller (gut, Mollis, Gr 1. Häßlich, aber Babys stehen drauf)

Kissen: Babys brauchen im Bett kein Kissen. Allerdings haben heute viele Kinder einen ganz platten Hinterkopf, weil sie Tag und Nacht auf dem Rücken liegen. Manchmal wächst sich das wieder raus, sobald die Kinder größer sind, manchmal aber auch nicht. Es gibt daher besondere Kissen, die das Plattliegen verhindern können.

Kirschkernkissen: Drei Monats Koliken gehören zu den blödesten Nebenerscheinungen bei Neugeborenen. Ein Kirschkernkissen beruhigt.

Große Binden:

Ich will ja niemanden beunruhigen, aber der Wochenfluss ist anfangs heftig! Eine starke Regelbluting ist nichts dagegen!

Babyshopping- Liste (anklicken zum herunterladen)

Baby Erstausstattung

30 Kommentare

  1. Ha, ich mag auch keine Wickelbodies – die haben meist so tiefe Ausschnitte vorne, das find ich total ungut.
    Ich hab letztens die Empfehlung „3-5 Spucktücher“ gelesen – HAHA, ich hab etwa 30 Stück und das ist gut so. Wie Du schon schreibst, man braucht sie überall 🙂

    Viele Grüße
    Jessica

  2. Hallo Mia,
    deine Liste hätte ich damals auch gut gebrauchen können. Hier noch meine Gedanken dazu:

    Stillkissen: habe ich schon während der Schwangerschaft gekauft und würde es immer wieder tun. So konnte ich auch hochschwanger noch einigermaßen bequem schlafen, weil ich es wie ein Seitenschläferkissen verwendete.
    Heizstrahler: Zustimmung, kein Muss, aber sehr entspannend. Denn gerade am Anfang ist man noch nicht so schnell und die Babys werden unzufrieden, wenn sie auskühlen.
    Babybay: wir haben das ganz normale Babybett genommen, eine Gitterseite abmontiert und dann mit Schnellspanngurten an das Elternbett festgezurrt. Kostengünstig, weil man das Bett sowieso braucht, groß genug und zum Stillen optimal, manchmal bin ich gar nicht erst richtig wach geworden.
    Zustimmung auch bei der Anzahl der Babybodys. 10 Stück halte ich auch für eine gute Anzahl. In Kombination mit den Spucktüchern (lieber mit Klettverschluss, der Knoten stört beim auf dem Rücken liegen).

    Ansonsten kann ich nur den Tipp geben: weniger ist mehr. Vieles wird empfohlen und ist schlicht unnütz. Ich kaufe immer nach Bedarf ein und dank Internet ist das ja auch immer möglich.

    Liebe Grüße
    Tina

  3. Find ich lustig, wie unterschiedlich doch Mamas und Kinder sind. Ich find Wickelbodies super und brauche nur ein Spucktuch am Tag und eines für die Nacht (das aber nur für meine „triefende Brust). Nachdem man mit 2 Kids dann eh sehr oft wäscht, reichen mir auch die 6 Bodies. Kirschkernkissen sind völlig unbrauchbar, wenn man keine Mikrowelle hat… Beim Rest bin ich dann aber deiner Meinung!

    • Da hast Du wohl eindeutig kein Spuckkind, Du Glückliche 🙂 Stimmt, wenn man für ein Kirschkernkissen jedesmal den Backofen anmachen muss, ist das wohl nicht so praktisch.
      LG Mia

  4. Tolle Liste, vielen Dank!
    Bei einem großen deutschen Drogeriermarkt gibt es Traubenkernkissen – da sie relativ klein sind (sowohl die Füllung als auch das Kissen selbst), passen sie besser in die Hand und auf den kleinen Babybauch. Vielleicht sind aber auch nur einfach unsere anderen Kirschkernkissen zu groß. 😉

    Zum Wickeln/Saubermachen mit Öl (wir nehmen da übrigens ganz normales Sonnenblumenöl, das wir in einen Seifenspender gefüllt haben) benutzen wir große Wattepads, sind auch sehr praktisch.

    Schnuller sollte man anfangs nicht zu viele kaufen – den Fehler habe ich gemacht und jetzt fünf oder sechs unbenutzte Schnuller rumliegen, weil Sohnemann kein Schnullerkind war. Also erst mal nur ein oder zwei kaufen und schauen, was das Baby überhaupt davon hält. 🙂

    Den Laufstall fand ich auch ohne größere Geschwister praktisch. Als der Kleine anfing, mobil zu werden (rollen, robben etc.) und ich nicht die ganze Zeit ein Adlerauge auf ihn werfen konnte, weil ich wieder arbeiten musste, habe ich ihn mit dem Laufstall direkt an meinen Schreibtisch gestellt. Da konnte er mich sehen, hatte für seine Größe ausreichend Bewegungsfreiheit, konnte aber nichts anstellen.

    Viele Grüße vom Rhein
    Katja aka Jezebel

      • Meine Hebamme meinte, klares Wasser auf einem Waschlappen reicht in den meisten Fällen. Dem kann ich nur zustimmen. Kosmetiktücher (sind billiger als die Babytücher und genau das Gleiche. Da wird nur mit dem Aufdruck „für Babies“ Geld gemacht.) für den groben Schmutz und dann einen mit warmem Wasser angefeuchteten Waschlappen verwenden. Erhöht die Menge an weißer Kochwäsche, aber mein Kleiner hatte nie einen wunden Hintern, auch jetzt nicht, seitdem es Brei gibt.

  5. Mein Tipp bei wundem Po ist der Sud von schwarzem Tee – viel besser als jede Wundschutzcreme. Einfach 3-4 Beutel Schwarztee im Becher aufgießen, schön ziehen und abkühlen lassen und dann mit Watte auf den Po tupfen. Funktioniert super!
    Ach ja, und ich für mich war es eine äußerst wichtige Info, denn sie hat mich richtiggehend schockiert: Babyfeuchttücher sind nur sehr schwer bis niemals biologisch abbaubar. Waschlappen, Wasser und Olivenöl sind also nicht nur für Babys Haut die bessere Alternative, sondern schonen auch unsere Umwelt (und der Müllberg wächst mit Windeln eh schon täglich an).

    • Stimmt, den Tipp mit dem schwarzen Tee hatte ich auch von meiner Hebamme bekommen. Wenn der Popo richtig wund war, hat das aber als alleinige Lösung nicht ausgereicht, war allerdings begleitend sehr hilfreich!
      LG Mia

  6. Wie lustig, ich dachte, nur ich hasse Wickelbodys:)
    Dieses gefummel….lieber einmal kurz über den Kopf und alles sitzt wo es hingehört.
    Ich hatte immer noch zur Not eine Packung preMilch, samt Fläschchen im Schrank, ansonsten ist deine Liste super

    • Ich mochte Wickelbodys auch ueberhaupt nicht. Man kann die normalen Bodys aber super von unten nach oben anziehen. Habe ich die ganze Zeit in der wir Bodys benutzt haben so gemacht.

  7. Neu-Mamis,
    sie hat RECHT! Gerade in Punkto Bodys und Strümpfchen muss ich zustimmen. Babys verlieren die, oder die Waschmaschine frisst sie oder sie landen mit der Windel im Müll, ….
    Und ich kenne auch noch andere Arten, wie Baby sich den Body vollsaut – mehrmals täglich 🙂

  8. Wir sammeln die Babysocken in Wäschenetzen (hell/dunkel), dann geht auch keiner verloren.
    Diese wasserdichten Unterlagen im Babybett fand ich nicht gut, stattdessen habe ich Moltontücher unter dem Spannbettlaken.
    Ein Schummerlicht am Nachtisch und eins am Wickeltisch sowie eine Lampe in der Steckdose auf dem Weg dahin waren/ sind super, damit das Baby beim nächtlichen Stillen/ Wickeln nicht richtig wach wird – und die Eltern auch nicht 😉
    Wir hatten am Wickeltisch eine Pumpthermoskanne mit warmen Wasser und Wattepads statt Feuchttüchern.
    Strampler mit Füßen dran habe ich keine gekauft (nur geschenkt bekommen) da sind die Babys so schnell rausgewachsen. Besser war Oberteil + Hose oder Strumpfhose.

  9. Ich habe selbst gerade eine 13 Wochen alte Tochter und ich muss sagen: ja, die meisten Ratgeber sind schlicht und einfach Blödsinn!
    Mit 6 bis 8 Bodys kommt man im Leben nicht hin, finde ich. Ich hatte anfangs auch nur 5 Spucktücher und mein liebes Töchterlein ist eine kleine „Spuck-Liese“.
    Als Tipp für einen wunden Po habe ich Kamillentee oder Kamillan (gibt es in der Apotheke oder teils im Reformhaus). Gerade das Kamillan lässt sich auch schön dem Badewasser zugeben. Denn ich finde, es ist schrecklich, wenn das Kind wund ist, sich aber von oben bis unten vollgespuckt oder voll geka***t hat und man es nicht baden kann. Und nach dem Baden dann schön trocken fönen, das mögen die meisten Babys und ist schonender als Abtrocknen 😉
    Ahja, hat schon jemand die Erfahrung mit kleinem Baby und Schnupfen gemacht? Kochsalzlösung als Nasentropfen und ggf. einen Nasensauger sollte man vielleicht auch im Haus haben – Babys werden gern abends, am Wochenende oder zu Feiertagen krank…weiß der Teufel wieso 😀

    • und ich persönlich finde, dass ein Schlafsack ein Muss ist! Macht nicht den Fehler und deckt das Baby mit einer Decke zu, viel zu schnell ziehen sich die Kleinen das über den Kopf. Mit Schlafsack ist es schön warm, es kann strampeln 😉

  10. Da hast du Dir aber viel Mühe gemacht, super! Ich werde sie mir auf alle Fälle abspeichern und danke für die Tipps. Zwar habe ich schon eine Große, aber nach 4 Jahren ist doch einiges wieder weg. Und wooo habe ich noch ihre Spucktücher??? Meine Kleine hatte irre viele, die hat nuurr gespruckt. Hoffentlich ist das dieses Mal anders 🙂

    Liebe Grüße, Tanja

  11. Eine der besten Anschaffungen überhaupt (neben vielem, was in der Liste erwähnt wurde):
    eine Basisstation fürs Auto, in die der Autositz nur reingeklickt wird. Zumindest für alle, die viel mit dem Auto unterwegs sind. Spätestens beim zweiten Kind Gold wert!

  12. Hmm… Also, die Meinung bezüglich der Wickelbodies teile ich voll und ganz – aber bei vielem anderen scheine ich irgendwie unkonventioneller zu sein,,, 🙂

    Gut, dass ich bei beiden Kindern NIE Spucktücher gebraucht bzw. benutzt habe, liegt wohl daran, dass meine Große nie gespuckt hat udn die zweite eher selten, und dann hab ich’s schnell weggewischt und den eh angesabberten Pulli wie jeden Tag in die Wäsche geschmissen.

    Generell habe ich die Babywäsche immer mit unserer Wäsche gemeinsam gewaschen – und ich muss ganz ehrlich sagen, ich WEISS die Anzahl der Bodies nicht mal, die ich jeweils gebraucht habe.

    Mützen – ich habe zwei März-Kinder – bei der ersten 2011 war es herrlich warm, das Kind hat enorm viel nackig gelegen – an Mütze war da nicht zu denken. Meine Hebamme war begeistert und hat mir freudestrahlend gesagt, wei sehr sie sich freut, endlich mal ein Baby zu sehen, dass nicht trotz sommerlichen Temperaturen noch eingepackt ist in allerlei Klamotten. Manche Babies KÖNNEN auskühlen, muss aber bei Weitem nicht bei jedem Kind so sein, und vor allem auch nicht schnell. Ich hatte bei beiden Kindern nie Probleme, auch bei meiner zweiten Tochter, die Anfang März diesen Jahres kam, nicht. Eher waren beide „Schwitzer“ und schnell überhitzt. Ich habe sie bei normalen Raumtemperaturen umgezogen und gewickelt, und das ohne Heizstrahler und Co. Wegwerfwickelunterlagen hatten wir im Übrigen auch nie, nur zwei ganz normale Unterlagen aus Stoff, waschbar. Mützen habe ich natürlich auch – aber selten angezogen, nur bei wirklich winterlichen Temperaturen. Im Auto finde ich es unnötig, im Tragesystem auch. Im Auto ist es windgeschützt und wird duch Heizung schnell warm. Da ich jeweils nur ein paar Schritte von Tür zu Garage habe, war das daher bei uns nie ein Thema. Im TT oder Manduca & Co profitiert das Kind durch Körperwärme, und den Kopf kann man mit Manduca oder TT selbst auch abdecken. Ich muss aber dazu sagen, ich steh auf Kapuzenpullis und Jäckchen – die sind bei uns im Fall der Fälle der Mützenersatz.

    Würde/hätte ich viel den Kinderwagen anstelle der Manduca benutz (die ich übrigens mit Neugeboreneneinsatz bei beiden Kindern sehr wohl von Anfang an benutzt habe) weiß ich nicht, wie ich zum Thema Mützen gestanden hätte… Mützen wurden erst richtig populär (bei der Großen) als sie laufen konnte und im Winter viel raus wollte. Da waren’s dann aber auch schon die richtig schön flauschigen Kindermützen.

    Söckchen: No. 2 hat so gut wie nie welche in der Wohnung an. Sie liebt es ohne. Den ganzen Sommer über habe ich keine gebraucht. Die Kinder fühlen ja auch mit den Füßen genau wie mit den Händen, und es sind wichtige Reizempfänger. Viele Babies sind auch quengelig, und sobald man ihnen die Füßchen „freilegt“ gleich viel zufriedener. Auch ist die Kontaktaufnahme von Fremden zum Baby viel angenehmer und oft auch in Fremdelphasen erfolgreicher, als über Hände oder Gesicht. Also bei Sommerkindern.. ich würd glatt drauf verzichten. Im Winter sieht das ja leider anders aus, da braucht man zumindest draußen welche – zum Leidwesen der Babies 😉

    Badethermometer finde ich z.B. noch nützlicher als die Badewanne – da tut’s auch anfangs das Waschbecken, eine Wäschebütt, mit Mama oder Papa zusammen in die große Wanne (löst übrigens auch prima Stillblockaden, wenn Mama Mini in der Badewanne anlegt!) oder aber, man nimmt den Sprössling mit unter die Dusche. Das war ein Tipp damals von meiner Hebamme, und die Kleinen haben es geliebt. Das Abduschen ist sowieso – wie für uns selbst ja auch – viel Schonender, sanfter und letztendlich auch reinigender. Im Übrigen ist Duschen auch bei fiebernden Kindern geeignet, im Gegensatz zum Baden. Weiterer Vorteil: Man hat später nicht so ein Geschrei, wenn es ums Haare waschen/abbrausen beim Baden geht… Bei Duschen kommt das Wasser schließlich immer von oben und die Kleinen sind von Geburt an dran gewöhnt.

    Stillkissen – bin ich irgendwie nie mit klargekommen und warm geworden. Letztendlich habe ich es nur benutzt, um die Kinder tagsüber mal drauf schlafen zu lassen. Mir war ein einfaches Kissen auf dem Schoß immer lieber, und die Zeit beim Stillen habe ich sowieso immer lieber mit dem Kind verbracht (und es gerne gehalten und gestreichelt), als mit anderen Dingen. Jetzt bei No. 2 habe ich angfangs No. 1 maximal noch ein Buch währenddessen vorgelsen. Ich muss aber auch zugeben, dass bei mir „1-Stunde-Stillen“ nie ein Thema war. Beide Kinder waren/sind sehr schnelle Trinker, über 20 Minuten bin ich nie gekommen, eher waren es meist 5-10 Minuten.

    Zum Kühlen kann ich Quark, zerdrückte Weißkohlblätter und im Extremfall Retterspitz empfehlen. Bei sehr vollen, prallen Brüsten vor dem Stillen wärmen, evtl. vor dem Anlegne etwas ausstreichen. Eine Rotllichtlampe leistet da gute Dienste oder aber gute alte Wärmflaschen.

    Sitll-BHs sind wirklich wichtig, wegen dem guten Sitz und dem Halt – ansonsten hätte ich sie zu 90% nicht wirklich gebraucht, mir war die Fummelei immer zu umständlich – Stillshirt auf, Still-BH auf, das alles mit einer Hand. Ich hab meist T-Shirt/Bluse und BH einfach hochgeschoben – Kind angedockt – voila!

    Lansinoh oder Wollfett generell – da gruselt es mich! Das gilt auch für alle anderen Sälbchen, aber insbesondere dieses unsägliche Lansinoh! Es wird ÜBERALL emfpohlen, sogar von hunderten Hebammen, im KH bei meiner ersten hat man es mir auch gleich aufgeschwatzt, da ich ja „so helle Haut und Sommersprossen“ hätte, die wären meist empfindlicher. Ich hatte zwar bis dahin außer (beim ersten Kind wohl normal) ein bisschen Zwicken und Zwacken und minimal Rötungen noch keine Probleme gehabt, aber ich hab trotzdem fleißig geschmiert. Zweit Tage später war ich blutig, wund wie nur was… Meine Hebamme hat dann Ursachenforschung betrieben und ist schnell zu Pudels Kern vorgedrungen: „Hat man dir im KH Wollfett gegeben?“ „Ja“ „Dann lass das mal ganz schnell weg!“ Bei vielen Frauen führt es nämlich zum Gegenteil von dem, was erreicht wird: Die Brustwarzen werden nicht (nur) geschmeidig, sie weichen regelrecht auf. Und das kann ganz böse enden. Dann lieber die ersten Tage Reizung überstehen, aber dem Körper die Chance geben, sich selbst drauf einzustellen und zu heilen. Bei den wunden Brustwarzen hat mir übrigens Puderzucker, leicht aufgestreut nach jedem Stillen, und viel frische Luft (man ist ja die ersten Tage und Wochen eh meist zuhause und das Kind fast dauerhaft an der Pipeline) geholfen. Low-Level-Lasertherapie (bieten einige Hebammen und viele Krankenhäuser an, geht auf Kassenkosten) hilft auch enorm, hatte ich, als mir meine erste Tochter mit 11 Monaten mit ihren ersten ein, zwei Zähnchen die Brust aufgebissen hatte. Empfehlenswert sind auch Gelkompressen (MultiMam) oder lufticht abschließende Gel-Pads (Medela),

    Den Tipp mit den Öltüchern bzw. selbtgemachten Öltüchern hatte ich auch von meiner Hebamme bekommen, und ich glaube auch dass es ein guter Tipp ist. Einzig bei uns war es nicht praktikabel, ich bin nachher bei normalen Feuchttüchern gelandet und komme damit einfach besser klar. Jetzt bei Nr. 2 brauche ich zum Glück nicht mehr viele, denn sie macht ihr großes Geschäft nur ohne Windel. Ich hatte mit ihr immer derart Geschrei beim Stillen (sogar Stillstreik über eine Woche) und später auch beim Essen… irgendwann bin ich mal hergangen und hab sie (bei einer der ersten Beikostmahlzeiten) genommen, ausgezogen und übers Waschbecken gehalten – und siehe da, das Kind hat gleich gemacht! Sie mag es anscheindend einfach nicht, die K**** am Popo zu haben in der Windel. Ich hatte noch öfter solche Situationen, und habe letztendlich sie immer häufiger abgehalten. Mittlerweile klappt das prima, und ich merke ihr sofort an, wenn sie groß muss. Pipi klappt zum Glück auch in der Windel – ich bin nämlich nicht scharf drauf, als eine der Windelfrei-Mamis den ganzen Tag auf der Hut sein zu müssen, dass sie mir nirgendwo hinpieselt. Wobei ich mitterlweile auch ihre Laute für „Pipi kommt“ kenne – denn das macht sie beim Abhalten fürs große Geschäft auch schonmal dabei – und beim Wickeln hab ich es auch schon öfter gehört und dann kam das Pipi.

    Was ich jezt bei der zweiten Tochter habe und NIE mehr missen möchte, ist eine Wickelmöglichkeit im Badzimmer. Wir haben so ein klappbares Teil an der Wand – platzsparend, mit Regalböden drin wo alle Pflegeutensilien rein passen. Ich muss nicht mehr mit dem Kind nach dem Baden durch den kalten Flur ins Kinderzimmer, ich kann gleich im warmen Bad wickeln und anziehen. Auch durch die Abhalte-Aktionen wegen dem großen Geschäft ist das Teil gold wert. Ich ärgere mich, das bei Nr. 1 nicht gehabt zu haben.

    Kleine Babydecken für unterwegs finde ich auch super! Auch später als Kinder spielen sie gerne damit. Bei mir fungierten sie auf Teppichen anfangs auch als Liege/-Krabbeldecke, die Krabbeldecke selbst (die Einzige, die ich habe, und die auch nur, weil ich sie geschenkt bekam) habe ich maximal für draußen auf der Wiese benutzt. Seit einigen Wochen spare ich mir die kleinen Decken am Boden ganz – ab Krabbelalter bzw. ab dem Alter, wo sie es zumindest probieren, ist das sowieso nur hinderlich.

    So ein Holzspielreck haben wir auch. Kann man auch prima ab und zu einfach andere Spielzeuge dranhängen und es somit wieder interessant machen.

    Eine Wippe haben wir nicht, aber eine Schaukel, die in der Küche steht und mir immernoch gute Dienste leistet, wenn ich beim Kochen mal beide Hände brauche. Generell lasse ich sie sonst bei allem was ich mache so viel wie möglich zuschauen 🙂

    Was ich in den ersten Wochen auch sehr wichtig fand, lässt sich für kein Geld der Welt kaufen: Vorbereitetes Essen. Evtl. Stillkugel. Mal (mal!) Schoki für die Nerven. Evtl. jemand, der mal einen Nachmittag kommt und mit dem Geschwisterkind etwas Schönes unternimmt. Zeit für heiße Duschen, um Energie zu schöpfen und Schweiß und Blut loszuwerden. Liest sich fies, ist aber Tatsache.
    Und letztlich: Eine sehr gute, aktuell informierte, nicht zu sehr auf „den einen“ Weg festgelegte, sondern flexible Hebamme, die für jede Frau und jedes Baby den individuell richtigen Weg findet und die Wünsche und Gewohnheiten der jeweiligen Familie respektiert.
    Schwer zu finden – aber generell sich rechtzeitig um eine Hebamme zu kümmern, ist schon mal ein guter Anfang und der richtige Weg.

    Eine gute Hebamme emfpiehlt dann auch die Ober-Mörder-Surfbretter für’s Wochenbett. Beim ersten Kind hatte ich nur zwei Tage recht viel auf einmal und dann war’s schnell vorbei. Beim zweiten hatte ich laaaange und viiiel davon… o.O – ohne die schönen Strampelpeter Einlagen (gleich ein ganzes Paket), die meine Hebamme mir nach der Geburt hier gelassen hat (und wohlwissend direkt an meiner Bettseite deponiert hat), wäre ich verloren gewesen. Aus den meisten Krankenhäusern bekommt man wohl aber auch welche mitgegeben, wenn man lieb nachfragt.

    Was ich immer auf Vorrat hier habe sind Fieberzäpfchen.

    Eine Nagelschere für Babies hatte ich bei der ersten – fand ich furchtbar (nervig). Als No. 2 nun kam, hab ich sie kurz gesucht – nicht gefunden und dann entschlossen, die Nägel mit unserer normalen Nagelschere zu schneiden. Ich denke, jede Mama macht das mit besonderer Vorsicht – und somit ist das ok. Klappt super, jedenfalls um Längen besser als mit der Babynagelschere. Ich bin auch viel schneller fertig und gerate somit meist gar nicht erst in die Bredoullie, das Kleinchen ungedulgig wird und zappelt… Der Tipp mit dem „im Schlaf schneiden“ hat nämlich bei uns bei beiden Kindern niemals nicht den Hauch einer Chance gehabt – bei euch??

    So, nun hab ich ’ne Menge hier hinterlassen – aber tat mir gut 🙂

    Danke für deine tolle Auflistung und deine Erfahrungen – es ist schon interessant, wie unterschiedlich die Anforderungen sind – letztlich richtet sich doch alles nach dem Sprössling selbst 🙂

    Lieben Gruß 🙂

  13. Die Liste ist klasse! Sowas braucht die Welt, denn mit den Listen in „den Ratgebern“ konnte ich, weil alle Erklärungen fehlten“ nur sehr wenig anfangen.
    Halstücher würde ich sogar mehr kaufen, denn die sind echt schnell durch (und auch später beim Zahnen ein MUSS. Und: Einen Matratzen-schutz für’s Elternbett…Unsere Perlenmatratze war sehr gut geschützt, am Anfang hat sie aber eher mein Bett versaut…;-)

  14. Also ich muss sagen, dass ich viele Sachen, die einen Platz auf deiner Liste gefunden haben, gar nicht gekauft habe. Das Einzige, mit dem ich mich wirklich gut eingedeckt hatte, waren Bodys. Beim ersten Kind habe ich meine Hebamme um Rat und Tat gefragt und bis heute versuche ich immer mal wieder eine Größe bei der Bekleidung zu überspringen, um eben ein bisschen Geld sparen zu können. Mich stören die hochgekrempelten Ärmelchen nicht und auch meinem Räuber machen sie nichts aus. Für das zweite Kind, was im Anmarsch ist, habe ich abgesehen vom Bettchen noch nichts zusätzlich gekauft. Was mich aber reizt ist eine Wippe. Hattet ihr ein ganz einfaches Modell?

    • Ich kann den Babysitter von Babybjörn wärmstens als Wippe empfehlen. Die Kinder bringen die Wippe mit ihren eigenen Bewegungen zum Schwingen und man kann drei verschiedene Stufen einstellen. Die Wippe ist sogar als kleiner Sessel noch bis etwa zwei Jahre bzw. 12 Kg nutzbar. Nicht ganz billig der Spaß, aber einige der wenigen Sachen, bei denen ich den Kauf nie bereut habe.

      Eine Trage halte ich persönlich auch für unverzichtbar. Mit dem Tragetuch bin ich nicht klargekommen und mein Mann hätte sich auch geweigert, damit loszuziehen – zu alternativ :-). Aber die Manduca ist spitze (ab Geburt nutzbar bzw. 3,5 Kg) und Baby Nummer zwei liegt nur zuhause im Kinderwagen, den ich jetzt als Stubenwagen nutze. Könnte ich noch mal wählen, würde ich keinen Kinderwagen anschaffen, sondern nur tragen bzw. gleich einen Buggy und einen Maxi Cosi kaufen (selbst ohne eigenes Auto haben wir den Maxi Cosi ab und an gebraucht). Dass es unbedingt ein großer Kinderwagen sein muss, wird anscheinend nur in Deutschland so angepriesen. In vielen anderen Ländern habe ich die Babies in Buggies in der Liegeposition liegen gesehen. Als unsere Große acht Monate alt war, gab es unheimlich viel Schnee und ich konnte unseren Kinderwagen mit sauteurem Fußsack vergessen. Daher würde ich auch noch einen Schneeanzug für den Winter zur Liste hinzufügen. Vor allem, wenn man das Baby hauptsächlich tragen will.
      Unser Kleiner wird mit 6 Monaten auch in den Buggy (mit Liegeposition) wandern. Das hat den Vorteil, dass unsere Große auch wieder fahren kann, wenn sie müde ist und der Kleine kann dann in die Trage.

      Wickelkommode hatten wir nie. Beim ersten Kind war die Wohnung zu klein und beim zweiten lohnt sich die Anschaffung nicht mehr. Die Wickelzeit ist doch recht kurz und sobald die Kinder krabbeln können und sich anfangen zu wehren und versuchen davonzulaufen, muss man sich eh beeilen und da hab ich nur noch auf dem Boden gewickelt oder schnell auf dem Sofa. Sobald die Kinder laufen können, sind auch die Pull ups super.

      Ich fand Wickelbodies ja super. Allerdings hab ich den Fehler gemacht und ab Größe 62 gekauft. Gerade am Anfang finde ich es aber besser, wenn die Sachen richtig passen. Das hält dann doch wärmer und die ganz Kleinen können ihre Temperatur einfach noch nicht selbst regulieren. Dafür fand ich Strampler super unpraktisch. Wir haben nur Shirts und Hosen gekauft.

      Ansonsten kann ich deine Liste so unterschreiben. Bei vielen Sachen muss man allerdings seine eigenen Erfahrungen machen und ausprobieren, was für einen persönlich besser funktioniert. Jetzt beim zweiten Kind habe ich mir auch viele Anziehsachen ausgeliehen, weil ich für unsere Tochter natürlich auch viele sehr mädchenhafte (Farbe oder Schnitt) Sachen gekauft habe. Zu leihen, finde ich praktischer, da die Kleinen ja doch recht schnell rauswachsen. Empfehlenswert finde ich auch Second Hand Läden (in München leider doch noch sehr teuer) oder Flohmärkte in Kindergärten oder aber die Stadtteil-Flohmärkte im Sommer in München. In Berlin habe ich in Second Hand Läden sogar den Tripp Trapp schon für 10 Euro gesehen.

  15. Meine Tipps:
    Bekleidung auf Basaren oder Flohmärkten kaufen. Sind Schadstofffrei und grad in der Anfangszeit für die paar Wochen eine günstige Alternative.
    Bei den Stramplern schon beim kaufen drauf achten, dass sie sich unten öffnen lassen, dann muss man nicht immer das ganze Ding runter- und wieder hochziehen.
    Wir nutzen die Spucktücher mittlerweile als Lätzchen bei unserem 3,5 Sohn. Normale Lätzchen sind einfach zu klein und er isst manchmal wie ein

  16. GroßeKleine

    Die Liste kann ich eigentlich nicht wirklich ergänzen. Ist schon echt Wahnsinn, ich wollte das ja erst gar nicht glauben. Aber gerade fürs erste Kind sind solche Listen einfach ein Muss! Meine Kleine wird nun 6 Monate alt und jetzt kommen erstmal noch ein paar zuckersüße Extras!

  17. Liebe Mia,

    Du hattest von der Liste erzählt, als wir nach Amsterdam gefahren sind 🙂 OMG! Ich brauche sie dringend!!! Wir waren gestern zum ersten Mal mit halbem Plan Babysachen gucken und: *HELP!!! Zum nächsten Mal drucke ich mir die Liste aus!

    Liebe Grüße
    Jana

  18. Hallo,
    danke für diese wirklich umfassende und ausführliche Zusammenstellung. Ich selbst habe zwar schon einen Kleinen, aber deine Liste hat mich dann doch noch einmal zum Nachdenken angeregt, was man noch besorgen könnte. Ich selbst habe eine kleine Seite zum Thema Babyhängematten gestartet, auf der ich meine Erfahrungen teilen möchte. Wie ist denn deine Meinung zu einer solchen Hängematte? Das würde mich wirklich interessieren.

    Grüße
    Sabrina

    • Liebe Sabrina,
      für den Mini hatte ich mir so eine Hängematte von einer Freundin ausgeliehen. Ich war absolut begeistert. Der Mini ließ sich anfangs kaum aus dem Arm legen, aber in der Hängematte war er glücklich. Kann ich nur empfehlen. LG Mia

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