Vater sein dagegen sehr

Die Geburten meiner Söhne sind das Beste, das ich je erlebt habe. Zwei ganz unterschiedliche Geburten waren das, aber jede für sich macht diese Geburtsnacht zur Nacht meines Lebens! Na gut, als ich mitten drin in dem Ereignis war, habe ich jetzt nicht gerade vor Begeisterung gelacht, aber im Nachhinein sind es so überwältigende Momente gewesen, dass es schwer ist, sie in Worte zu fassen.

Auch mein Mann hat beide Geburten ganz unterschiedlich erlebt. Die Geburt des Großen zog sich über 18 Stunden. Das war auch für meinen Mann anstrengend. Die Geburt des Babysohns dagegen dauerte kaum länger als ein Fußballspiel, wovon wir nur für die Dauer der Halbzeitpause im Kreißsaal waren, das ist schon eher nach seinem Geschmack. Für ihn ist es aber scheinbar noch schwerer in Worte zu fassen. Bisherige Versuche, mir die Geburten aus seiner Sicht erzählen zu lassen sind jedenfalls kläglich gescheitert (Männer, tse!).

Arno Wilhelm hingegen hat Worte gefunden, und die reimen sich auch noch. Gerade ist sein Buch „Babypoesie“ erschienen. Arno Wilhelm erzählt von Freud und Leid der Vaterschaft. Vom Kinderwunsch über Schwangerschaft bis hin zu Wochenbett und Stillzeit beleuchtet er seine Erlebnisse in Reimform. Manche Gedichte sind eher ernsthaft, manche sind sehr witzig.

Freundlicherweise hat Arno Wilhelm mir ein Exemplar zur Verfügung gestellt. Ich dachte mir, das wäre doch auch etwas für Euch oder Eure Männer und habe ihm noch ein weiteres Exemplar aus den Rippen geleiert, das ich jetzt an Euch verlosen kann.

Welche Worte habt ihr für die (bevorstehende) Geburt Eurer Kinder? Schreibt mir einfach einen Kommentar und schon seit ihr im Lostopf. Die  Auslosung nimmt mein Sohn am 01. August vor (das wird ein Spaß; in der Trotzphase haben wir das noch nie gemacht…).

Viel Glück,

Eure Mia

13 Kommentare

  1. Ich habe noch gar keine Worte. Wie Du weisst steht mir das Ganze noch bevor…aber mein Mann würde wohl ähnliche Worte finden wie Deiner – keine! .-) Ich bin gespannt, ob ich falsch liege….vielleicht hilft das Buch ihm ja und er kann Leuten, die ihn fragen die Gedichte zeigen! 🙂 GLG Jule

  2. Nicole Lang

    Die Geburt meines Sonnenscheins war der schönste Tag in meinem Leben!!! Als ich ihn im Arm hielt und an ihm gerochen habe kamen mir die Tränen! Mein Mann – der die ganze Geburt dabei war – fragte nur panisch: was ist denn jetzt schon wieder passiert ;-)))

  3. die geburt meiner tochter war eine naturgewalt, die in 12 stunden jedes einzelne gefühl, dass ich kenne, in mir ausgelöst hat.es gibt nichts, worauf ich stolzer bin, als darauf, sie zur welt gebracht und ihr ihr leben geschenkt zu haben.

  4. Mmh, also zur Geburt selbst fällt mir spontan ein: anstrengend, schmerzhaft, insgesamt nicht so toll. Das „Ergebnis“ -dieses kleine süße Wesen – war dann wow! Alles in Allem zum Schreien und Weinen schön.
    Bewegend. Einfach unbeschreiblich…
    Lg Anne

  5. Stefanie

    Die Geburt meiner Tochter ist vielleicht umschreiben mit drunterunddrüberichwillhierraus. Für mich war es ein Schreck, dass sie schon da ist. Ich hab meinen Mann mehrmals gefragt, ob das wirklich unser Kind ist. Ehrlich gesagt trifft es traurigschön am besten. Traurig weil ich wegen der Vollnarkose (Notkaiserschnitt) nicht da war, obwohl ich da war und schön, dass es ihr gut geht und ich sie in den Armen halten konnte.
    LG Steffi

  6. Anders als ich dachte, schmerzhaft, ja, aber soooo schön! Ich bin gespannt auf die 2. Geburt im November!

  7. WUNSCH WUNDER WIRKLICHKEIT das sind meine drei Worte für unsere Geburt die leider eine Notsituation war…aber unser Sohn ist das GRÖSSTE in unserem Leben auch ohne „normale“ Geburt!

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