Heiter-bis-wolkig-Mittwoch: Kleinigkeiten

Auf vielen der Babykarten, die wir bekommen haben, war der Spruch abgdruckt: „Manchmal ist das Kleinste das Größte!“ Meine Kleinen sind in der Tat die Größten, aber der Spruch ist auch auf Alltagssituationen anwendbar.

Bei uns ist der Alltag momentan eben heiter bis wolkig. Sehr wolkig war es Ende letzter Woche. Dunkle Gewitterwolken hingen über unserem Haus.

Ich war vollkommen übermüdet, weil der Kleine nächtliches „Snacking“ betrieb und alle zwei Stunden ein kleines Schlückchen Muttermilch zu sich nahm. Nicht genug um länger als knappe zwei Stunden satt zu werden. Da aber der Große nebenan nicht aufgeweckt werden sollte, habe ich den Kleinen immer sofort gestillt, anstatt ihn mal richtig hungrig werden zu lassen, so dass er sich dann auch mal richtig satt machen könnte. Die Nächte waren kurz, aufregend, hart, ätzend!

Der Große kam knatschig aus der Kita. Er kämpft gerade mit mir, weil er meine ganze Aufmerksamkeit möchte. Ich schubse ihn stundenlang auf seiner Schaukel an, allerdings mit einer Hand, weil ich mit einer Hand den Kleinen im Tragetuch stabilisieren muss und der Große motzt, ich soll ihn mit beiden Händen anschubsen und ähnliche Scherze.

Ab 19 Uhr ist der Große total müde und knatschig und der Kleine hat dann seine abendlichen Schreistunden. Zwei heulende Jungs. Jeden Abend! Ich kann nicht mehr!

Den Großen ins Bett zu bringen, wenn er so knatschig ist und der Kleine dazu ein Schreikonzert gibt, ist eine Strafe!

Ich habe daher meinen Mann gebeten, dass er  an zwei Abenden in der Woche versuchen soll, zwischen 18:00 und 20:00 zu Hause sein, um mich zu unterstützen. Wenn der Große schläft kann er ja wieder ins Büro.

Mein Mann ist genervt, der Große ist knatschig und mag mich scheinbar gar nicht mehr, der Kleine hat von morgens bis Abends Bauchschmerzen, ich bin müde- willkomen im Chaos!

Wenn mein Mann und ich in diesen Stresssituationen miteinander reden, dann ist das kein Liebesgeflüster.

Genau genommen reden wir in solchen Phasen fast gar nicht miteinander. Wir bellen uns nur an. Jeder ist so genervt von der Geräuschkulisse und von den Anforderungen, die die Jungs permanent an uns stellen, dass er sofort aus der Haut fährt, wenn der Partner jetzt auch noch den Mund aufmachen muss.

Ich weiß, dass mein Mann alles was er tut gut meint. Er unterstützt zu Hause wo er kann- neben einer Arbeitswoche, die nicht selten 70 Stunden beträgt. Aber es nervt mich trotzdem oft, denn er soll alles so machen, wie ich es üblicherweise mache. Nicht nett von mir, weiß ich, aber ich kann in diesem Chaos keinen Überblick behalten, wenn nicht alles so läuft, wie ich es mir zurecht gelegt habe. Ich führe beim Großen neue Regeln ein, ertrage deshalb manchmal tagelang sein Gezeter, und dann kommt der tolle Papa und wirft alles wieder über den Haufen. Wenn ich müde bin, bin ich wenig kompromissbereit.

Umgekehrt nerve ich meinen Mann damit, dass ich immer etwas auszusetzen habe. Ich sage ihm, wie er das Baby halten muss, dass der Große sich alleine anziehen muss…ich habe zu allem einen Kommentar. Und wenn ich dann noch anfange zu jammern, weil ich eine harte Nacht oder einen nervenaufreibenden Tag hatte, dann wird mein Mann richtig übellaunig. Wenigstens seine Frau soll doch bitte nicht knatschen.

Zum Glück haben wir das alles schon einmal erlebt. Wir wissen, dass die ersten Wochen stressig sind, aber wir wissen auch, dass das vorbei geht. Wir müssen daher nicht unsere Ehe in Frage stellen. Wir lieben uns, daran ändert auch Streß nichts.

Trotzdem kochen die Emotionen manchmal extrem hoch und wir streiten uns.  Nachdem ich nun also darum gebeten hatte, dass er öfter zu den kritischen Abendstunden zu Hause ist und mich unterstützt, kommt er tatsächlich oft früher nach Hause. Allerdings kommt er dann mitten im Abendessen herein, der Sohn springt auf- Abendessen vorbei! Oder er kommt rein, wenn ich gerade anfangen wollte, den Sohn bettfertig zu machen- Sohn springt freudig auf- Zähneputzen vorbei!

Ende letzter Woche hat mich das alles so sehr genervt. Ich wäre am liebsten weggelaufen. Ich fühlte mich so urlaubsreif. Ich wollte einfach auch mal raus. So ein Tag im Büro schien mir total erstrebenswert und ich beneidete meinen Mann darum. Die Stimmung war so geladen und ganz kurz vor der großen Explosion.

Und dann passieren plötzlich nur winzige Kleinigkeiten und die Welt sieht ganz anders aus.

Der Sommer war plötzlich da. Wir konnten das Wochenende im Garten verbringen. Wir haben gegrillt. Der Große war deshalb bester Laune und kein bißchen knatschig. Der Kleine war so geschafft von der Hitze, dass er in der Nacht sechs Stunden am Stück geschlafen hat. Ich war deshalb beinahe ausgeschlafen.

Eigentlich nur winzige Kleinigkeiten, aber sie haben die ganze Situation ins Positive gekippt. Ich habe das schon oft empfunden, dass in einer Situation, in der ich wirklich nicht mehr kann, in der ich absolut am Ende mit den Nerven bin, meine Kinder plötzlich etwas tun oder von heute auf morgen ihr Verhalten so ändern, dass alles wieder gut ist. Kurz vorm Mami-Burnout habe ich plötzlich die pflegeleichtesten Kinder der Welt. Spüren die, wenn Mami am Ende ist? Gehen die bis an die Grenze und lassen Mami dann freundlicherweise wieder vom Haken?

Hier stieg jedenfalls aufgrund winziger Veränderungen das Barometer von Gewitter auf sonnig. Manchmal ist  eben das Kleinste das Größte, dachte ich mir da.

Gestern hatte mein Mann bis spät abends Termine. Ich wußte also, dass ich die kritischen Stunden alleine meistern musste und den Großen ins Bett bringen und mich gleichzeitig um den schreienden Kleinen kümmern müsste.

Wir waren gerade im Bad, das Abendessen war erfolgreich beendet, der Schlafanzug schon an, da geht die Badezimmertür auf und mein Mann steht da. Ich hätte ausflippen können. Kurz vor dem Ziel, kurz bevor der Große im Bett liegt, kommt sein Held nach Hause.

Automatisch war ich wieder gereizt. Es ist ein hartes Stück Arbeit, bei meinem Sohn abends den Raketenantrieb runterzufahren. Ich hatte es doch schon fast geschafft. Der Mann soll gefälligst rechtzeitig kommen, oder gar nicht!

Ein Haufen wütender Worte lag mir auf der Zunge, aber dieses Mal schaffte ich es, sie runterzuschlucken. Es ist doch süß von meinem Mann, dass er Termine abgesagt hat, um früher nach Hause zu kommen.

Der Große war schließlich viel später im Bett, als sonst, aber dafür haben mein Mann und ich danach noch gemeinsam einen Drink auf der Terasse genossen.

Wieder so eine Kleinigkeit, die Großes bewirkt. Mein Schweigen rettet unseren Abend und die gute Stimmung in den nächsten Tag hinein.

Reden ist silber.Schweigen ist gold. Auch ein schöner Spruch für eine Geburts-Karte…

Eure Mia

14 Kommentare

  1. Wow, so viel Inhalt und ich kann alles so gut nachvollziehen! Was solche Situation mit den eigenen Emotionen anstellen – die man doch eigentlich nie haben wollte – ist erstaunlich.
    Wichtig ist, glaube ich, dass wir uns eingestehen, diese Gefühle haben zu dürfen! Wir dürfen auch mal sauer sein und Schreien. Irgendwie müssen wir alles mal rauslassen, sonst drehen wir doch durch!
    Und ja, ich glaube auch, dass die Kleinen es merken, wenn die Grenze überschritten ist. Bei meiner Maus ist es genauso gewesen. Es ging bis zum Äußersten und dann war Schluss. Nur leider weiß man das in dieser gereizten Situation meist nicht.

    Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen und das richtige Timing deines Mannes! Ich hoffe, es hilft dir, wenn dir eine Mama sagt, dass sie genau weiß, wie du dich fühlst!

    Liebe Grüße,
    Janina

  2. Hallo Mia,

    Du schreibst mir wieder aus der Seele. Es ist irgendwie erleichternd zu lesen, dass man nicht die einzige Mama in der Emotions-Achterbahn ist.
    Im einen Moment möchte man heulen, weil man diesen, ich nenne es immer : Psychostress, glaubt nicht mehr länger aushalten zu können, und dann im nächsten Moment geschieht so etwas wundervolles, was einem schier den Atem raubt.
    Ich bin auch immer wieder erstaunt, welche Kräfte noch in einem stecken, obwohl man denkt, man sei schon längst am Ende.
    Durchhalten und die kurzen, schönen Momente versuchen dreifach zu genießen.
    Beste Grüße
    Yvonne

  3. Wow, Deine Beschreibung der ist extremst realistisch und auch bei „nur“ einem Kind nachvollziehbar.

    Ich werde mir „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ vor allem in den nächsten Tagen sehr zu Herzen nehmen. So kurz vor dem Urlaub muss kein unnötiger Streit vom Zaun gebrochen werden. Wegen Kleinigkeiten. Daaaaanke.

    Wie sehr ich es mir zu Herzen nehmen werde kann ich Dir nach unserem Urlaub zeigen 😉

  4. Wahnsinn, die Worte hätten von mir stammen können-damals vor 6 Monaten ungefähr. Auch wenn mein Mann früher zuhause war, aber alles andere lief hier genauso ab.
    Und ich wusste auch selbst, dass es irgendwann vorbei geht aber auch hier zerrte es an allen Nerven.
    Umso schöner die kleinen Sonnenstrahlen, die die Wolken vetreiben.
    Die Schreistunden werden vorüber gehen und auch der grosse Bruder wird sich an die neue Situation gewöhnen.
    Ich wünsche Euch und vor allem Dir bis dahin viele Sonnenstunden, in denen Auftanken möglich ist.
    Danke für Deine Offenheit, ich hätte es damals nicht so schön formuliert bekommen!

  5. O weh, wenn ich das lese, habe ich schon ein wenig Bammel vorm Mami-Sein. Mein Mann arbeitet auch immer sehr lang. Im Moment führen wir noch eine Fernbeziehung, doch das ändert sich nächste Woche, wenn mein Urlaub vor dem Mutterschutz beginnt. Von mir aus kann er bis zum Kind auch gerne so lange weiterarbeiten – aber wenn das Kind da ist, wäre es schon eine Hilfe, jemanden da zu haben… Und ich hab Angst davor, dass es nicht klappen wird.
    Klar, bei euch geht das mit dem späten Arbeiten auch irgendwie – wieso sollte es dann bei uns nicht gehen. Aber trotzdem…
    Bei uns gibt’s zudem noch das Problem, dass mein Frustrationstoleranzlevel nicht allzu hoch ist… :-S

    Jedenfalls freu ich mich, dass die aktuelle Wärme / Hitze sich so positiv auf euren Alltag auswirkt und du dadurch auch mal ein wenig zur Ruhe kommst. Und es ist doch superschön, wenn plötzlich das „Gewöhnliche“ so eine tolle Wirkung hat, dass man bemerkt, wie wunderbar es doch ist. 🙂

    • Keine Angst, du kriegst das hin! Mit einem Kind war das noch gar kein Problem. Vor allem weil der Sohn sich sowieso nur von mir ins Bett bringen ließ, als er noch kleiner war. Anstrengend ist das allerdings schon. ICh glaube, wenn wir später mal zurückblicken, wenn die Kinder groß sind, dann werden wir uns fragen, woher wir manchmal die Kraft genommen haben. Aber Mütter können das eben 🙂

  6. Wunderschön geschrieben und soo wahr!!
    Ich verstehe dich gut 🙂
    doch eines kann ich nicht so richtig einordnen: weshalb konntest du es nicht gleich so hinnehmen, dass dein Mann früher als sonst nach Hause kam und somit seinen Sohn beim Abendessen/Zähenputzen/Ins Bett gehen störte? Ich habe aus deinem Bericht geschlossen, dass euer Sohn seinen Vater kaum sieht, da er selten bis vor 20Uhr arbeitet. Und dann ist es ja eigentlich nicht verwunderlich, dass er sich so freut, wenn er da ist und alles um sich herum vergisst. Oder?
    Soll keine Kritik sein, ich würde dazu aber sehr gern deine Stellung wissen 🙂

    Danke dir und ganz liebe Grüße mit besten Wünschen für Dich und Deine Familie!
    Esther

    • Liebe Esther, hast ja recht! Für den Sohn ist es super, wenn der Papa nach Hause kommmt. Aber es ist auch wichtig für den Sohn, pünktlich ins Bett zu gehen. Er muss ja am nächsten morgen früh raus und ist dann schon beim Aufwachen müde und knatschig, wenn ihm eine Stunde Schlaf fehlt. Außerdem sieht er seinen Papa immerhin jeden Morgen, denn der Papa übernimmt die morgendliche Schicht beim Großen und bringt ihn auch in die Kita. Deshalb finde ich, der Papa soll entweder rechtzeitig kommen,also zum Abendessen oder kurz danach, oder gar nicht mehr. Trotzdem kann ich mich da ruhig öfter mal locker machen 🙂 Andererseits habe ich am nächsten Tag mit dem knatschigen Kind zu kämpfen…
      LG Mia

      • Danke für deine Antwort 🙂 ja, es ist wirklich nicht einfach! Und in jeder Familie sieht es anders aus und jeder setzt seine Prioritäten anders. Deshalb wünsche ich dir viel Kraft und Mut und Gottes Segen in deinem Familienalltag!!
        Ich lese gern dein Blog 🙂

        LG, Esther

  7. Liebe Mia,

    diesen Post könnte ich 1 : 1 unterschreiben! Du schreibst mir, wie so oft aus der Seele. Vielen Dank für diese ehrlichen und offenen Worte. Ich wünsche Euch ganz ganz viele Sonnentage!

    Ich hatte übrigens gestern auch so einen Gewittertag und mein Mann war den Abend im Kino. Gönn ich ihm, gar keine Frage! Aber so ein bisschen kommt dann auch dieses „Ich will auch mal wieder raus! Ohne Kinder! Ohne Mann!“. Na ja, bald hoffentlich mal :o)

    Ganz liebe Grüße
    Katharina

    P.S. hab ich Dir eigentlich damals eine unserer Geburtskarten geschickt? *lach*

  8. Super guter Artikel! Oft habe ich Probleme, so lange Einträge zu Ende zu lesen. Bei dem hier nicht. Ich bin vorbereitet auf das, was mich erwartet, danke dafür! 🙂 Nein im Ernst, ich kann es ja bisher nur theoretisch nachvollziehen, aber der Chaos- Mann und ich haben schon vorab viel darüber gesprochen und ich bin sehr gespannt, wie es in der Realität dann laufen wird! Es ist gut zu wissen, dass ihr nie an der Ehe zweifeln würdet und es immer wieder Sonnenschein gibt! Ich drücke Euch die Daumen für wenige Gewitterwolken….und bald wieder mehr Momente auch zu Zweit! GLG Jule

  9. Liebe Mia!

    Ich habe (noch) keine Kinder, verstehe aber deine Situation sehr gut. Danke, dass du so ehrlich über Streit sprichst, so oft werden auf Blogs nur schöne und glückliche Zeiten dargestellt und man hat schon fast das Gefühl ein ganz mieses und langweiliges Leben zu führen. Da tut es gut zu hören, dass auch andere Probleme und Streit haben und nicht so angenehme Gefühle bei anderen auch dazu gehören. Ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen und und ganz viele schöne Momente mit deinen Männern!

    Lieben Gruß Marlene

  10. Hallo!
    Das könnten wirklich meine Worte sein!
    Ich bin gerade in der selben Situation wie du. Mein Sohn ist 2 Jahre, 10 Monate alt und meine Tochter 9 Wochen. Wir sind euch also nur wenige Wochen „vorraus“. Es wird von Woche zu Woche besser, auch wenn sich die Tage wie Kaugummi ziehen können.
    Es tut mir aber auch gut zu lesen, dass ich nicht die einzige Frau bin, die sich im ganz normalen Familienwahnsinn mit neuem Baby befindet und das nicht nur toll findet.
    Meine Kleine fordert eigentlich nur im 2-Stundenrhythmus, dafür schläft sie nachts 5 h am Stück. Ich kenne das Jonglieren der Kinderbedürfnisse tagsüber… Man hat Hände und Zeit zuwenig. Aber wir wissen doch schon von unseren Großen, dass man in wenigen Monaten und spätestens in 1-2 Jahren schon wieder viele Freiheiten hat.
    Versuchen wir, trotz allem, die Zeit zu genießen.
    In diesem Sinne, viele Grüße
    Maike
    (Die Milchbar muss dann mal wieder ereöffnet werden, die 2 h sind um. *zwinker*)

  11. Yvonne Leisten

    Mensch, Mia, Du schreibst prima. Ich bin heute auf Deinem Blog gelandet (danke, BerlinMitteMom!!!) und habe einen Ort mehr gefunden, an dem ich sage: puh, alles normal bei uns, bei den anderen geht’s genauso gut oder schief oder müde oder kratzbürstig oder am Ende oder einfach auch toll. Unser Lütter wird im Oktober 2 und dadurch, dass mein Herzensgatte im Rollstuhl sitzt, haben meine Hände immer etwas zu tun und selten geht etwas gleichzeitig, sondern immer schön der Reihe nach. Eine echte Geduldsprobe für alle 3. da sind die Nerven oft blank und der Faden dünn. Und ich vor allem müde. Aber mit rheinischem Frohsinn geht ja viel und so passieren auch hier die kleinen großen Dinge, die alles wieder gut machen. Bis zum nächsten Katastrophenalarm. Und wir lernen täglich neu die Stürme zu umschiffen. Wir werden besser und manchmal schlafen wir auch (fast) genug. Und dann gibt es aus heiterem Himmel immer wieder diese nassen Kinderküsse mit einer dicken Umarmung und einem sehr bestimmten: „Mama! Arm!!“ Da ist die letzte Knatschattacke beinahe verziehen. Und ja, Sommer sorgt dafür, dass Mann und ich im Garten in lauer Luft bei Wein und Käse auch mal knatschen über den Tag, die Phase, die Zukunft mit wenig Kölner Abendleben, dafür noch mehr Orga und manchmal Ärger, Urlaube ganz anders, den anderen, der immer doof (!) und nie genug und überhaupt ist, aber wir auch immer wieder zueinander finden. Puh, zum Glück.
    Das ist echt ein Stiefel, diese Brutaufzucht. Und zum Glück gibt es soviel zurück. In 10 Jahren schläft der Lütte morgens länger als ich und ich erliege der senilen Bettflucht. Da geht sicher was… Bis dahin müssen wir es schaffen!
    In diesem Sinne, danke für Deinen Blog, Du hast eine Begeisterte mehr auf der Liste!!!

    Liebe Grüße aus Köln, gute Nerven,
    Yvonne

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