Milchpumpe von Medela zu gewinnen

Swing
(c) Medela

Als Mutter eines Neugeborenen ist man Entbehrungen gewöhnt. Müde und abgekämpft winkt man nur noch nachsichtig lächelnd ab, wenn Freundinnen fragen, ob man Lust auf Kino hat.

Mein Sohn war neun Wochen alt, als ein Ereignis anstand, das mich zum ersten Mal wieder unter die Lebenden bringen sollte: Karneval!

Als geborene Rheinländerin fange ich automatisch an, in den Knien zu wippen, sobald ich einen Ton Karnevalsmusik höre. Wenn das Spektakel los geht, bin ich jedes Jahr dabei.

Nun war ich aber zum Zeitpunkt meines ersten Karnevals als Mutter nicht nur müde- das wäre nicht das Problem gewesen. Ich war auch Milchbar für meinen Sohn. Öffnungszeiten 24/7. Ich war also zu Hause gefangen.

Zum Glück gibt es für jedes Problem eine Lösung. In meinem Fall: Eine Milchpumpe. Zwei Wochen vor Karneval legte ich mir eine Milchpumpe zu. 

Frohen Mutes ging ich ans Werk. Wollte schnell mal eine Flaschenportion abpumpen. Aber zu meinem Erstaunen hatte ich nach einiger Zeit mit Mühe und Not gerade mal 30ml abgepumpt. 

Ich war ein wenig erstaunt. Milch hatte ich nämlich eigentlich immer genug. Am Anfang war die Milch überall. Wir hatten sogar Milchflecken auf unserem Parkettboden. Ich habe rückblickend keine Ahnung, wo die her kamen, schließlich bin ich ja nicht den ganzen Tag oben ohne rumgelaufen…Vor allem war die Milch immer auf meiner Kleidung und sprießte mit Vorliebe dann, wenn die Stilleinlagen mal wieder nicht da hielten, wo sie sollten. Aber wenn man einmal ein bisschen abpumpen will, geht nix? Komisch!

Ich hatte gelesen, dass es besser klappt, wenn man ein Bild von seinem Kind dabei ansieht. Leider hat auch das nicht funktioniert. Beim nächsten Mal schnappte ich mir den Sohn, setzte ihn vor mich und als der dann auch noch anfing, fröhlich vor sich ihn zu quaken, da lief die Milch plötzlich 🙂

Mein Mann, der bei diesem Spektakel nie zusehen durfte (er liebt meine Brüste und das soll auch so bleiben- die Veränderungen während der Schwangerscahft waren schon verwirrend genug für ihn ;-)), hat immer seine Witzchen darüber gemacht und es wenig elegant so ausgedrückt: „Du brachst den Sohn als Wichsvorlage!“

Mit ein bisschen Übung klappte es aber auch ohne den Sohn hervorragend und schon bald reihten sich in unserem Tiefkühlfach die Milchportionen. Freiheeeiiit!

Na schön, so richig frei ist man als frischgebackene Mutter nie. Das ist auch gut so. Ein Baby braucht anfangs vor allem eine feste Bezugsperson. Eine zweite und später weitere Bezugspersonen kommen erst im Laufe der Zeit dazu. Anfangs können Babys nur eine einzige Hauptbezugsperson zuordnen (so zumindest gängige Theorie der Bindungsforschung). Dass das über das Stillen in der Regel die Mutter ist, hat die Natur doch gut eingerichtet. Für mich fühlte sich das immer richtig an, auch wenn schmerzende Brustwarzen und ähnliche Probleme das Stillen für mich nie zu einem reinen Vergnügen gemacht haben. Stillen ist auch sehr anstrengend, aber in meinen Augen ist es das Beste fürs Kind und damit die Anstrengung wert. Aber keine Mutter ist eine schlechte Mutter, weil sie sich gegen das Stillen entscheidet. Zu manchen Frauen scheint es einfach nicht zu passen. Dann ist es doch besser, entspannt Flaschenmahlzeiten zu genießen, als dass sich genervte Mutter und schreiendes Baby quälen müssen.
Manchmal brauchte ich einfach eine Pause. Das Abendessen mit den Mädels, eine Veranstaltung mit der Firma, oder eben Karneval. Die Milchpumpe verschaffte mir zumindest ein bißchen mehr Freiheit.

Die neue Freiheit habe ich sofort ausgiebig genossen. Ich habe ja immer so ungern in der Öffentlichkeit meine Brüste ausgepackt habe. Mit einem Neugeborenen ist das aber so. Kaum ist man irgendwo angekommen, hat das Kind schon wieder Hunger. Ich fand es so viel eleganter, nun anstatt der Brust einfach eine Flaschenportion auszupacken. Ich konnte mein Kind mit Muttermilch versorgen, ohne  dass alle meine Brüste sehen! Super! Meinem Sohn war das völlig gleichgültig, woher die Nahrung kam. Der wechselte problemlos zwischen Brust und Flasche. Solange die Milch nur floss, war seine kleine Welt in Ordnung.
Im Nachhinein habe ich das mit der Freiheit vielleicht ein kleines Bisschen überrissen. Einmal gingen wir mit Freunden essen. Als der Sohn anfing, unruhig zu werden, packte ich meine Flaschenportion aus. Leider konnte ich die dem Sohn nicht einfach ganz dezent verpassen, denn sie war ja noch gut gekühlt. Also fragte ich die Kellnerin nach einem Glas heißen Wasser und wärmte darin die Milch auf. Damit war alle Aufmerksamkeit natürlich ganz auf dem Fläschchen, das da mitten auf dem Tisch stand. Erst zu Hause fiel meinem Mann und mir auf, dass es ja vielleicht für unsere Freunde gar nicht so appetitlich war, meine Körperflüssigkeiten beim Essen zu betrachten. Unsere Freunde ließen sich nichts anmerken, aber ich wette, die machen zu Hause bis heute ihre Witze darüber. Aber sie gehen bis heute regelmäßig mit uns essen, also war es vermutlich nicht allzu verstörend.
Meine Milchpumpe und ich sind sehr gute Freunde geworden. Ich glaube, ohne diese Pumpe, die mir hier und da etwas Ausgang verschafft hat, hätte ich das Stillen früher aufgegeben. Oft war es auch so, dass ich rechtzeitig zum Stillen wieder zu Hause war, aber mit der Milch im Tiefkühlfach, konnte ich einfach beruhigter das Haus verlassen, denn ich wusste, mein Sohn wird nicht verhungern wenn ich weg bin. 

Nur den ersten großen Einsatz der Milchpumpe habe ich vermasselt. Am Karnevalssamstag machte ich mich mit meiner besten Freundin um 20:00 Uhr auf den Weg. Kreuzunglücklich fand ich mich auf einer Karnevalsparty wieder. Um mich herum fröhliche Menschen, aber ich konnte das nicht genießen. Ich habe mein Baby so vermisst. Irgendwann fing ich sogar an, zu weinen (dabei finde ich Weinen in der Öffentlichkeit noch viel unpassender als Stillen in der Öffentlichkeit). Kurz vor 22 Uhr war ich wieder zu Hause. Wenige Minuten später stand mein Mann lachend vor einer etwas aufgelösten aber glücklichen Pipi Langstrumpf, die auf dem Sofa ihr Baby stillte. 

So, und weil ich ein bekennender Milchpumpen-Fan bin, freue ich mich, Euch heute ein super Gewinnspiel anbieten zu können:
Die Firma Medela stellt mir zur Verlosung die elektronische Milchpumpe „Swing“ inklusive Muttermilchsauger „Calma“ zur Verfügung. Sie macht Euch das Leben leichter 🙂
Schreibt mir einfach Eure Meinung zum Thema Stillen/Milchpumpen. Stillt ihr, habt ihr gestillt, oder habt ihr Euch für die Flasche entschieden? Was sind Eure Erfahrungen?
Ich möchte das nicht zur Teilnahmebedingung machen, aber die die Firma Medela freut sich über Likes auf ihrer Facebook-Seite natürlich genauso wie ich auf meiner. Das Gewinnspiel endet am 10.02.2013. Dann werden der Sohn und ich wieder den Gewinner ziehen.
Viel Erfolg!
Eure Mia

22 Wochen schwanger

Gewicht: + 3 kg
Aussehen: 
Furchtbar. Wie ein Streuselkuchen. So viele Pickel hatte ich in der Pubertät nicht! Außerdem riesiger Bauch und in der Folge doofe Kommentare. Danke, ich fühle mich auch so schon unsexy!

Beschwerden:
Neuerdings Nierenstau. Also dauernd Schmerzen im unteren Rückenbereich. Das Gewicht des Bauches drückt auf den Harnleiter (oder die Niere direkt?) und staut dadurch die Niere. Muss nicht behandelt werden, solange keine kolikartigen Schmerzen entstehen. Es reicht in der Regel, wenn man die Blase regelmäßig entleert und sich möglichst viel auf die linke Seite legt. Ich hab´s ausprobiert: Auf die linke Seite legen beseitigt die Beschwerden tatsächlich. Allerdings liegt es sich im Büro so schlecht auf der linken Seite…

Kindsbewegungen:
Ja. Endlich richtige, eindeutige Bewegungen. Es war lange so, dass ich mir nicht sicher wr, ob es das Baby ist, das mich da tritt, oder schlicht und einfach meine Verdauung. Ich habe mir einfach eingeredet, dass es Tritte waren. Erst seit der 21. Woche bin ich mir sicher. Liegt an der Vorderwandplazenta. Jetzt lese ich dauernd, dass man bald ein Bewegungsmuster erkennt (morgens viel, abends viel, mittags weniger oder so). Und wenn man Abweichungen vom Muster erkennt, besser zum Arzt geheh. Muss mich das nervös machen? Ich spüre gelegentlich etwas, aber das scheint mir nicht von einer Tageszeit abzuhängen. War aber beim Sohn auch schon nicht so. Der hat sich generell sehr wenig bewegt.

Das Baby hat inzwischen Einzug in den Alltag meines Sohnes gehalten. Sein Lieblingsbuch ist „Unser Baby“  aus der „Wieso?Weshalb?Warum?“-Reihe von Ravensburger. Mit vielen Klappkarten- sehr empfehlenswert.

Hier mal ein paar Kostproben der Gedanken meines Sohnes zum Thema:

„Du biss meine Mama! Hat das Baby auch eine Mama?“

„Ich mit dem Papa Männersachen machen! Das kann das Baby noch niss!“ (Männersachen ist das Wochenendprogramm von Papa und Sohn: Einkaufen und Autowaschen ohne Mama)

Greift mit dem Ärmchen in meinen Ausschnitt bis runter zum Bauch: „Ich hol das Baby raus!“

Auf die Frage, wie das Brüderchen heißen soll: „Liv!“ Die kleine Schwester seiner Kita-Freundin ist im November geboren und heißt so. Weil der Sohn immer wieder von dem Baby als „Liv“ spricht, ist das inzwischen unser Arbeitstitel 🙂

„Hallo Liv!“ Legt sich an meinen Bauch und ruft. Dann zu mir: „Ich weck den Liv auf!“

Leider auch: Springt auf meinem Bauch rum und grölt: „Auf das Baby, auf das Baby!“

Auf Facebook ist gerade wieder die Namensdebatte entbrannt 🙂 Vielleicht lasse ich Euch mal über meine aktuellen Favoriten abstimmen? Aber dann will ich keine blöden Kommentare zu den Namen hören 🙂

Eure Mia

Erkältung, Halsschmerzen, schwanger!

Letzte Nacht, 1:37 Uhr. Der Sohn weint nach mir. Mir macht das in dem Moment nichts. Ich liege nämlich sowieso schon seit längerer Zeit wach. Eine fiese Erkältung raubt mir den Schlaf.
Schon seit Wochen bin ich dauererkältet, aber bislang nur so unterschwellig- das war schon ok.
Seit ein paar Tagen habe ich aber auch noch Halsschmerzen und gestern Abend war die Nase komplett zu. Ich kann so nicht schlafen. Eigentlich bin ich ein Nasentropfenjunkie. Wenn meine Nase nicht 100% frei ist, greife ich zu den erlösenden Tropfen. In der Schwangerschaft soll man ja lieber drauf verzichten. Also habe ich ein Problem.
Gestern Abend habe ich erst inhaliert, dann Meerwassernasenspray benutzt, aber genützt hat es nichts. Schließlich habe ich mich in das Zimmer des Sohnes geschlichen und mir dort seine Kindernasentropfen geborgt. So ein paar Tropfen Kindermedizin können doch nicht schaden. Ich will jetzt schlafen.
Ich kann immerhin einschlafen, aber nach kurzer Zeit lässt die Wirkung nach und ich wache mit starken Halsschmerzen und verstopfter Nase auf.
Als der Sohn anfing zu weinen, muss er ein ähnliches Problem gehabt haben. Er hat total gehustet. Mein Mann steht sofort brav auf und verzieht sich ins Gästezimmer, damit der Sohn in seinem Bett schlafen kann. Er bringt mir den Sohn ins Bett.
Und als er mir den Sohn in den Arm legt, kuschelt der sich im Halbschlaf an mich und seufzt, als wäre er nach langer Anstrengung endlich erlöst: „Mama!“ Ich bin total gerührt. Mein Herz schlägt ein bißchen höher. Davon wird Nr. 2 in meinem Bauch ganz lebhaft und strampelt ein bißchen rum. Da liege ich, Nase zu, Halsschmerzen, müde, aber ganz eng mit meinen Söhnen. Für einen kleinen Moment finde ich krank und schlaflos mitten in der Nacht ganz wunderschön.
Der Sohn ist relativ schnell wieder eingeschlafen, nachdem ich ihm noch seinen Wauwau aus seinem Bettchen holen musste. Ich konnte lange nicht einschlafen, habe aber den schlafenden Sohn beobachtet und ein Salbeibonbon gelutscht- das war schon ok.
Als der Sohn aufwachte, war ich bereits in der Küche beschäftigt. Er rief aus dem Schlafzimmer: „Mama, komm!“ Natürlich bin ich sofort zu ihm geeilt. Darauf er: „Papa, Du auch! Ihr beide kommen!“ Da lagen wir dann noch ein paar Minuten zu dritt und haben gekuschelt. Mit so einem kleinen Kerl im Haus ist krank sein zumindest nicht nur blöd!
Jetzt bin ich allerdings sehr müde und kaputt. Ich habe heute morgen noch mit Salzwasser gegurgelt, aber so richtig der Bringer ist das auch nicht!
Wenn irgendjemand einen Tip hat, was einem in der Schwangerschaft Aspirin komplex, Nasentropfen und Wick medinait ersetzen kann: Immer her damit! Bitte 🙁

Eure Mia

Schatz, ich bin wieder schwanger!

Huhu, ich melde mich hier live aus der Krone einer Palme! Und zwar von ganz oben! Mein Mann hat mich hier herauf gebracht. Er und zwei Freunde, die mal wieder ein haarsträubendes Gespräch geführt haben. Mein Mann war so leichtsinnig mir davon zu erzäheln:

Ich hatte ja schonmal von Alex erzählt. In vier Wochen kommt nun also der Nachwuchs. Und dann ist da noch S. (Vater von zwei Kindern, 3 und 5) Die drei Freunde sprachen mal wieder über ihre Kinder. S. beklagte sich, weil seine Frau ein drittes Kind möchte, er aber nicht. er äfft seine Frau nach, die ihm zu Hause regelmäßig verkündet: „Wir haben das Haus damals ausdrücklich für drei Kinder gebaut! Hast Du selbst gesagt!“

Dazu kann auch Alex etwas beitragen: Seine Frau möchte gerne zwei Kinder, er selber nur eins. Und mein Mann? Freut sich auf Nummer 2 und hat mir klar gesagt, dass er kein drittes Kind möchte.

Nun wäre es ja ok, wenn die drei da rumsitzen würden und jammern, weil sie zu Hause einige unangenehme Gespräche erwarten, weil ihre Frauen mehr Kinder wollen, als sie selber. Nee, die regten sich auf und bemitleidetetn sich, weil die Frau in der Sache am längeren Hebel sitzt und man ja nun davon ausehen müsse, dass jeder von ihnen ein weiteres Kind von der Frau „aufgedrückt“ bekommt. Frauen werden ja in diesen Fällen gerne einfach mal „aus Versehen“ schwanger.

Zuerst war ich nur amusiert. Im Laufe des Tages fand ich die Sache aber immer schlimmer.

Wie in den meisten Familien sind es bei allen drei „Betroffenen“ die Frauen, die sich im Wesentlichen um die Versorgung kümmern. Die Frauen der beiden Kollegen sind oder gehen wie ich in Teilzeit, sie bleiben im Krankheitsfall zu Hause, sie haben die Organisation in ihren Händen, von den U-Untersuchungen über die Ausstattung in der Kita bis zur Sicherstellung einer regelmäßigen Ernährung. Sie bringen die Kinder Abends in Bett… was erzähl ich Euch? Ihr wißt bescheid! Wenn also die ganze Arbeit im Wesentlichen an den Frauen hängt, während die Männer relativ unbehelligt ihren Karrieren und Hobbies weiter nachgehen können- wieso können wir Frauen dann nicht auch entscheiden, wie viele Kinder wir uns zutrauen? S.hat keine Lust, mit den schlaflosen Nächten wieder von vorne zu beginnen, sagt er. Ja, das ist ärgerlich, wenn man mal kurz aufwacht, weil die Frau zum Stillen unverschämterweise das Licht angemacht hat…

Noch haarsträubender fand ich allerdings das Frauenbild, das die drei da so ganz ohne rot zu werden propagieren. Denken die allen Ernstes, wir ziehen die so über den Tisch? Im Leben käme ich nicht auf diese Idee. Wir sind ein Paar! Gleichberechtigt! Wir treffen doch wohl die wichtigen Entscheidungen gemeinsam! Nachdem wir darüber gesprochen, im Zweifel diskutiert und uns am Ende geeinigt haben! Oder muss ich jetzt Angst haben, dass mein Mann nach Hause kommt und verkündet: Übrigens, wir ziehen nach Alaska und Dein Auto hab ich auch verkauft??

Die Männer, mit denen wir verheiratet sind, halten uns für hinterhältige Gebärmaschinen!

So viel männliche Arroganz, so viel Machogehabe muss bestraft werden.

Da fällt mir eigentlich nur eins ein…

Eure Mia

And the Winner is…

Heute haben der Sohn und ich die Auslosung des Kosmetiktäschchens durchgeführt. Er hat seine Aufgabe sehr ernst genommen 🙂
Nur drei Kommentare haben es in die Verlosung geschafft, alle anderen hatten auf ein Mädchen getippt.

Ich habe versucht, alle Zettel für den Sohn gleich attraktiv aussehend zusammenzufalten.

Und gewonnen hat:

Stephie!
Herzlichen Glückwunsch!!
Stephie, schickst Du mir Deine Adresse an Mia.Sommer1978@googlemail.com, damit ich Dir das Täschchen schicken kann?

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch!

Eure Mia

Ja, das sehe ich!

Heute morgen 7:30 Uhr: Extrem pünktlich verlasse ich das Haus- und komme schließlich trotzdem zu spät!

Es hat geschneit, vor mir übervorsichtige Autofahrer, ein Müllwagen, rote Ampeln, Busse…Ich war so nervös! Dabei weiß ich eigentlich, dass ich mich nicht so beeilen muss. Wie sonst auch, kam ich statt um 8:00 erst um 9:00 an die Reihe.
 
Eine nette, junge Assistenzärztin hat mit dem Ultraschall begonnen. Alles unauffällig. Danach kommt immer noch ein Oberarzt oder der Professor und kontrolliert. Auf den mussten wir noch warten. Ich habe die Ärztin gefragt: „Haben Sie denn das Geschlecht gesehen?“ Sie: „Hab ich jetzt nicht bewusst nach geschaut, macht der Oberarzt gleich.“
 
Super! Ich will das jetzt wissen!
 
Dann großer Auftritt Professor: er nimmt sich das Ultraschallgerät und hakt seine Liste ab: „Herz, Vier-Kammer-Sicht, Fünf-Kammer-Sicht, Blase ok, Magen ok, Penis, Nasenbein…“
 
Halt,halt, nochmal zurück! „Penis?“ „Ja, sehen Sie?“
Ja, das sehe ich!
 
(Das Beweisfoto habe ich Euch von unterwegs direkt auf Facebook gepostet, aber ohne Erklärungen ist es wohl nicht so eindeutig erkennbar gewesen, wie ich dachte…)


 
Noch ein Junge! Auf dem Weg ins Büro habe ich mich so gefreut. Ein Junge! Wie cool! Eigentlich ja keine so große Überraschung, denn eins von beiden musste es ja sein. Aber ich war so glücklich und mein Herz ist so gehüpft. Sofort bin ich verliebt! Ich werde die große Wand in Deinem Kinderzimmer blau streichen. Ich werde Dir ein paar blaue Strampler kaufen, damit Du auch etwas neues, eigenes, nicht geerbtes hast…ich freu mich so auf Dich, mein Sohn!


 
Ob er annähernd so süß sein wird, wie der, der schon da ist? Wird er ähnlich schlau? Genauso schön? Vielleicht wäre ein Mädchen besser gewesen, weil es dann keine Konkurrenz geben würde…Ach, Gedanken wie diese schiebe ich heute mal beiseite!
 
Meine Söhne!
Ich habe Söhne!
 
Eure Mia
 
P.S. Tja, die Verlosung wird damit natürlich nicht mehr so spannend 🙂 Aber Ihr wolltet ja nicht auf mein Bauchgefühl hören!

Junge oder Mädchen? Mitraten und gewinnen!

Nur noch wenige Tage, dann werden wir endlich wissen, ob unsere Familie weibliche Verstärkung bekommt, oder ob ich endgültig in der Minderzahl sein werde!
Weil Ihr alle so schön mitfiebert und mich mit so lieben Kommentaren bei Laune haltet, soll der Tag der Enthüllung auch für Euch ein besonderer Tag werden.
Deshalb gibt es jetzt das erste Mama Mia Gewinnspiel:

Katharina betreibt einen meiner Lieblingsblogs und gleichzeitig den Blog, den ich schon am längsten lese: Sie ist die Ghost Writerin ihrer bezaubernden Tochter Sonea Sonnenschein mit dem gleichnamigen Blog (http://sonea-sonnenschein.blogspot.de). Katharina gehört zu den Müttern, die wir besonders bewundern dürfen, denn sie schafft es bei zwei Kindern so ganz nebenbei noch herrlich kreativ zu sein. Sie hat mir aus ihrem Lädchen eine Kosmetiktasche zur Verlosung zur Verfügung gestellt.

 

 Mehr davon gibt es übrigens hier: http://de.dawanda.com/shop/Sonea-Sonnenschein

Und so könnt Ihr gewinnen:

Junge oder Mädchen? Ihr gebt Euren Tip als Kommentar zu diesem Post ab. Die Kommentare mit den richtigen Tips werde ich ausdrucken, in einen Lostopf packen und der Sohn wird dann den Gewinner ziehen.

Ihr könnt auch anonym kommentieren (einfacher wäre aber, wenn Ihr Euch zumindest einen Nickname gebt). Damit ich Euch das Kosmetiktäschchen zusenden kann, müsst ihr allerdings im Falle des Gewinns bereit sein, mir Eure Adresse mitzuteilen. Logisch.

Übrigens: Der Sohn greift erfahrungsgemäß gerne nach dem größten Stück- das gilt nicht nur für Wurst und Fleisch. Wer also ein paar Sätze mehr spendiert, hat vermutlich größere Gewinnchancen.

Da ich selber vom Gewinnspiel ausgeschlossen bin, werde ich mir ein Täschchen kaufen, wenn ich richtig liege. Ich brauche nämlich eine neue Aufbewahrung für meine geliebten Nagellacke. Mein Tip: Ein Junge!

So, und jetzt heißt es eifrig tippen! Ich wünsche allen viel Glück. Ach ja, ich hatte mal gesagt, der Organschall ist am 14.01. Da hab´ich mich vertan- er ist erst am 15.01.

Eure Mia

Wir bekommen ein Mädchen…

…oder einen Jungen!



Ich konnte vor Aufregung die ganze Nacht schon schlecht schlafen. Ich hab mich so darauf gefreut, endlich zu wissen, wer da in meinem Bauch wohnt. Nebenbei war ich auch ein wenig besorgt, weil ich noch nicht so wirklich Bewegungen spüre. Zwar bilde ich mir gelegentlich ein, ich hätte etwas gespürt, aber ich bin mir nie sicher, ob es das Baby war, oder nur die durchs Baby verursachten Verdauungsprobleme. In meiner ersten Schwangerschaft habe ich in der 20. Woche ganz eindeutig die Bewegungen gespürt. Eigentlich heißt es ja, in der 2. Schwangerschaft spürt man es früher. Super- endlich wieder ein Grund, sich Sorgen zu machen! Zwar hatte ich das Gefühl, dass alles in Ordnung ist, aber so ein paar klitzekleine sorgenvolle Gedanken kann man sich ja nebenbei als Mutter eigentlich immer machen.



Um 7:30 stand ich gestern bei der Ärztin auf der Matte. Mein Sohn wurde zu dem Zeitpunkt gerade erst von meinem Mann geweckt und ich hatte ihn noch gar nicht gesehen. Blödes Gefühl. Morgens ist der doch immer so süß kuschelig, das habe ich heute leider verpasst!



Beim Ultraschall hab ich dann sofort gesehen, dass das Kind sich durchaus bewegt. Sehr aktiv der Kleine! Oder die Kleine? Frau Doktor, jetzt sagen Sie doch mal!! Und die Gute hat wirklich alles gegeben. Sie hat von allen Seiten geguckt, ungefähr 15 Minuten lang. Das Kind hat sich von links nach rechts gedreht, sogar mal auf den Bauch gedreht und wieder zurück, aber zwischen die Beine gucken, das durften wir nicht. Wenn dieses Kind mal berühmt werden sollte, wird es sicherlich die Paparazzis in den Wahnsinn treiben!



Ich glaube, es wird ein Junge. Hab ich einfach im Gefühl (mein Mann auch). Oder liegt das nur daran, dass ich schon eine Jungs-Mama bin? Bei der ersten Schwangerschaft konnte ich mir ja noch gar nichts vorstellen. Jetzt habe ich ein Bild davon, wie mein Kind aussehen wird- und das ist natürlich das Bild meines Sohnes.



Nee, es wird wohl doch eher ein Mädchen. Weil dieses Mal alles so anders ist, als in der ersten Schwangerschaft. Mir ist übel, ich habe riesige Brüste, ich habe bislang weniger zugenommen…



Aber vom Gefühl her ist es doch ein Junge.

Ich weiß es nicht!!!



Nächste Woche, am 14.01. ist der große Organschall in der Uniklinik. Da wird man es ja wohl definitiv sehen. Die eine Woche halte ich jetzt auch noch aus.



Wann habt Ihr es denn erfahren?



Eure Mia

Gute Vorsätze oder: Keep your standards high!

Mit guten Vorsätzen ist das ja so eine Sache… 
Ich hatte schon viele gute Vorsätze. Wirklich gute Vorsätze. Wirklich viele Vorsätze. Und ich hab´sie alle gebrochen. Letztes Jahr bin ich immerhin bis in den Februar hinein 1-2 Mal pro Woche ins Fitnesstudio gelaufen (da fällt mir ein, das muss ich unbedingt kündigen, war nämlich seit Februar nicht mehr da…).
Jedenfalls ist das ja nicht mein erstes neues Jahr und da Erfahrung ja bekanntlich klug macht, habe ich mit Gedanken an gute Vorsätze dieses Jahr gar nicht erst meine zwischen Kita, Haushalt und Büro rare Zeit verschwendet. 
Bis gestern Abend. Als ich im Bett lag, dachte ich mir plötzlich: „Nee, Mia, das ist der Anfang vom Ende! Nicht mal einen guten Vorsatz? Noch nicht einmal der Versuch? Wenn Du schon nicht mehr an Dich selbst glaubst- wer dann??“
Getreu dem Motto „Keep your head, heels an standards high“ habe ich mir also doch noch Gedanken gemacht, wie aus mir ein besserer Mensch werden könnte. 

1. Ich werde in dieser Schwangerschaft nicht mehr als 10 Kilo zunehmen.
Da ich im letzten Jahr wie oben bereits gebeichtet nicht sehr konsequent mit den guten Vorsätzen war und meine sportliche Hauptleistung darin bestand, das Fitnessstudio weitläufig zu umgehen, habe ich jetzt noch ausreichend Fettreserven aus der ersten Schwangerschaft. Ziehe ich nun die überflüssigen Pfunde von dem Gewicht ab, das man so üblicherweise in einer Schwangerschaft zunehmen sollte, dann komme ich mit 10 kg mit Sicherheit aus. Während ich diese Zeilen schreibe, genieße ich einen Milchkaffee und Dominosteine (die waren bei Hussel ganz doll runtergesezt- musste ich mitnehmen!), schätze ich die Erfolgswahrscheinlichkeit mit 50 % ein.

2. Mit dem Stillen werde ich mein altes Gewicht zurückerlangen
Ich gebe zu: Ich bin kein Stillfan. Das liegt daran, dass ich auf der einen Seite nicht der Typ bin, der sich mit Baby wochenlang zu Hause einschließt, andererseits aber erst recht nicht der Typ bin, der gerne überall in der Öffentlichkeit seine Brüste auspackt. Auch nicht erwärmen konnte ich mich für nasse Flecken auf meiner Kleidung, Schmerzen, Schmerzen und Schmerzen sowie mit der Erkenntnis, dass es mit der Umstandsmode auch nach der Schwangerschaft nicht vorbei ist, sondern man vielmehr mit Stilloberteilen vom Regen in die Traufe kommt. Nach vier Monaten plus einen Monat langsam abstillen war deshalb Feierabend. Allerdings hat das Stillen zu einer rapiden Gewichtsabnahme geführt. Ich habe Schokolade gegessen, wie andere Leute Brot, und die Pfunde purzelten trotzdem.  Dieses Mal will ich stillen, bis das Gewicht von vor Schwangerschaft Nr.1 wieder erreicht ist.
Erfolgswahrscheinlichkeit: Naja, der Wille ist da, und wird unterstützt von einigen wirklich tollen Klamotten, die in meinem Schrank verheißungsvoll von ihren Kleiderbügeln auf mich herabschauen. Also 80 %!

3. Ich werde die Elternzeit genießen
Die quälende Frage lautet: Wann fange ich nach der Geburt wieder an zu arbeiten? Beim Sohn war das relativ einfach: Er wurde im Dezember geboren, das Kitajahr beginnt im August, 1 Monat Eingewöhnung, also fange ich im September wieder an. 
Bei einem Junikind ist das viel schwieriger zu entscheiden. Ich möchte dieses Mal eigentlich gerne länger zu Hause bleiben.  Ich habe aber keine Lust mehr auf schlechtes Gewissen. Ich werde also bald eine Entscheidung treffen und die werde ich gut finden, egal was andere sagen!
Erfolgswahrscheinlichkeit: Mh, vermutlich werde ich doch immer wieder mit mir hadern und denken, ich müsste wieder ins Büro zurück- also: 50%

4. Ich werde die Bügelwäsche nicht mehr aufschieben bis nichts mehr im Schrank ist.
5. Ich werde den Stapel mit der unerledigten Post täglich bearbeitenund so gar nicht erst entstehen lassen.
6. Ich werde für mich und meine Familie Zwischenmahlzeiten nur noch in Form von Obst anstelle von Schokolade oder Keksen reichen
Erfolgswahrscheinlichkeit für Nr. 4-6: 3%! 
Ich bin immer noch ich!

Wie haltet Ihr das mit den Vorsätzen?

Euch allen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

Eure Mia