10 Wochen schwanger

Gewicht: +/- 0!
Zipperlein: Schwindel, morgens hin und wieder leichte Übelkeit, Müdigkeit, jetzt schon Sodbrennen aber zum Ausgleich ein super Dekollete!

Will ich: Saure Gurken (wie klischeehaft!), Salat
Mag ich nicht: Kaffee (und das mir!)
Und sonst so: Mein Mann hat einen tollen Rotwein gekauft und neben mir auf dem Sofa getrunken. Sehr hart für mich!
Heute habe ich in der Uniklinik angerufen und einen Termin für die Nackenfaltenmessung am 3.12. vereinbart. Dem Termin sehe ich mit gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits freue ich mich drauf, denn auch beim Sohn haben wir diese Untersuchung damals machen lassen und wir haben dort die ersten ganz tollen Bilder von unserem Kind bekommen. Die Technik in der Uniklinik ist der Hammer, ganz anders als bei meiner Frauenärztin. So  haben wir schon in der 13. Woche das Geschlecht des Sohnes erfahren.
Andererseits soll bei dieser Untersuchung ja ausgeschlossen werden, das das Kind eine Fehlbildung, eine Erkrankung oder eine Chromosomenstörung hat. Super, wenn ich mit dem Ergebnis nach Hause gehen kann, dass alles unauffällig ist. Aber was, wenn nicht?
Für meinen Mann und mich steht fest, wir nehmen jedes Kind an, das Gott uns schenkt und wir werden es lieben wie verrückt. Es wäre aber gelogen zu behaupten, dass es für uns gar kein Thema ist. Natürlich wünschen wir uns, dass unser Kind gesund ist. Alles andere ist zweitrangig. Und natürlich zweifeln wir auch daran, ob wir einem kranken Kind überhaupt gewachsen wären. In meiner ersten Schwangerschaft bin ich noch etwas unbedarfter mit dem Thema umgegangen. Jetzt, da ich eine Mutter bin, mache ich mir noch viel mehr Sorgen. Ich weiß jetzt, wie sehr man sich um sein Kind sorgt, wie sehr man es liebt und wie sehr man jeden Kummer von ihm fernhalten will.
Ich gehe einfach mal davon aus, dass ich mir über dieses Thema keine weiteren Gedanken machen muss und dass es bei ein paar sorgenvollen Gedanken bis zum 3.12. bleibt.
Morgen habe ich erstmal einen weiteren Termin bei meiner Frauenärztin. Wenn es dann ein schönes Foto gibt, werde ich es Euch natürlich nicht vorenthalten.
Eure Mia

0 Kommentare

  1. Hallo Mia,Es ist sicher alles gut! Genieß die Schwangerschaft! Kann deine Sorge allerdings verstehen. Ich glaube die gehören ein bisschen dazu… Hast du schon Pläne wie lange du dir dieses Mal Elternzeit "genehmigst"?Liebe Grüße, nina

  2. Liebe Mia,ich kann Deine Ängste und Sorgen nur zu gut verstehen. Schließlich hat es uns damals eiskalt erwischt, trotz unauffälliger Nackenfalte und Beteuerungen von der Chefärztin und meinem Frauenarzt nach nem Softmarker bei der Feindiagnostik, dass alles un bester Ordnung sei. Aber lass Dich von solchen Geschichten nicht einschüchtern. Die gibt es, sicherlich. Aber wir sind auch unendlich froh darüber, dass wir damals nicht entscheiden mussten.Und in der zweiten Schwangerschaft hatte ich eine riiiiesen Angst, dass wir am Ende wieder vor irgendeiner Diagnose stehen. Das Risiko liegt bei uns bei 10% für das Down-Syndrom und 3% für Prada-Willi. Und die Statistik war bei Sonea ja schon nicht auf unserer Seite.Die ersten Schwangerschaftswochen in meiner 2. Schwangerschaft waren also alles andere als voller rosa Wölkchen. Wir haben dann also neben der Nackenfaltenmessung eine Chorionzottenbiopsie machen lassen, einfach nur, weil wir wissen wollten was auf uns zukommt. Aber die Angst vor dem Ergebnis war trotzdem sehr sehr groß. Was ist, wenn es schon wieder ein Down-Syndrom wird? Oder ein Prada-Willi-Kind? Kann ich das? Können wir das? Auf jeden Fall hätte ich dieses kleine Würmchen, das schon damals seine Hände mit Begeisterung in den Mund gesteckt hat und total chillig im Schneidersitz in meinem Bauch rumturnte doch niemals abtreiben können. Schon alleine wegen Sonea hätte ich das nicht gekonnt.Aber…ich bin der Letzte, der sich hinstellt und jemanden verurteilt, der diesen Schritt geht. Das einzige, was ich tun kann, ist von mir und von uns als Familie mit einer bezaubernden Extra-Maus zu erzählen.Und ich freu mich jetzt schon auf Deinen Post nach dem 03.12. Denn mein Bauchgefühl sagt mir – alles ist gut! ;o)*ein Glas saure Gurken rüberreich*Viele liebe GrüßeKatharina

  3. Lieb von dir- wenn auch nicht sehr beruhigend 🙁 Abtreiben ist etwas, dass mein Mann und ich für uns ausschließen. Jedenfalls wenn das Kind lebensfähig ist. Oh Mann, so viele schreckliche Worte auf so engem Raum. Jedenfalls ist Sonea und Familie Sonnenschein sehr ermutigend für jeden, der so eine Entscheidung treffen muss.LG Mia

  4. Nein, ich bin sicherlich nicht diejenige mit den ermunterndsten Geschichten. Und Deine Ängste kann ich Dir auch nicht nehmen. Aber ich kann Dich virtuell mal ganz fest drücken und Dir versichern, dass die Wahrscheinlichkeit, dass alles gut ist 1000 Mal größer ist, als dass nicht. Und es IST alles gut, Du wirst sehen!

  5. Oh ein Glas tollen Rotwein, danach gelüstet es mir momentan auch und mein Mann hat grad auch so ein Speen, dass er die tollsten Weine aus der Weinhandlung schleppt, sie abends auf der Couch trinkt und mir vom vollmundigen, beerigen Aroma vorschwärmt…Danke auch! Das gleiche kann ich vom Baldrian-Hebammentee nämlich nicht behaupten 🙁

  6. Hallo, ich glaube auch, es ist gut, dass du die Untersuchung machen lässt, einfach um die Bestätigung zu haben, dass alles gut ist. Ich war in der Schwangerschaft zu feige dazu, (dann hätte ich ja irgend eine Entscheidung treffen müssen, das war mir zu viel, hatte mich doch gerade erst für ein Baby entschieden!), wir haben die Nackenfaltenmessung nicht machen lassen und dann hatte ich dauernd Angst, dass doch etwas sein könnte. Also, freu dich doch einfach erst mal auf Nervenberuhigung und tolle Bilder 🙂

  7. Ich drücke euch auch die Daumen, bestimmt geht alles gut! Es ist aber schon eine schwierige Sache, ein prozentuales Risiko für eine Missbildung zu bekommen. Bei 1:110000 natürlich kein Problem, aber eine weniger eindeutige Diagnose kann einen schon ins Grübeln bringen.

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