Kind und Karriere- wie schafft Papa das bloß?

Letzte Woche erzählte mir mein Mann, dass sein Kollege Alex und dessen Frau ihr erstes Kind erwarten. Ich kenne die beiden schon lange und mag sie sehr gerne, daher habe ich mich total gefreut.
Und dann sagt mein Mann: „Alex und ich wollen uns nächste Woche mal auf ein Bierchen treffen, weil er wissen will, wie man das so mit der Vereinbarung von Beruf und Kind auf die Reihe bekommt.“
Ich stutze. „Äääh, wie jetzt? DER wird ja wohl kaum in Elternzeit oder gar Teilzeit gehen?! Das übernimmt doch sicher Kerstin?!“ „Ja natüüürlich! Aber er hat Angst, dass er zu Hause Streß bekommt, wenn er weiterhin so viel arbeitet, weil Kerstin ja bestimmt von ihm mehr Präsenz zu Hause verlangen wird. Und weil ich ja auch so viel arbeite, will er sich mal austauschen, wie ich das so mache.“
Wie bitte??? Ich glaub´ich hör´nicht gut!! Was müssen die??
Ich baue mich vor meinem Mann auf:
„Ist klar! Ihr arbeitet doch einfach geradeaus weiter. Es ist nicht Euer Leben, das sich grundlegend ändert, sondern das Eurer Frauen! 
Als der Sohn noch ganz klein war habe ICH mir die Nächte um die Ohren geschlagen, während Du im Gästezimmer geschlafen hast. Du musstest ja ausgeschlafen sein, für den Job! Und während ich zu Hause versucht habe, den Babyalltag zu meistern, bist Du wie immer ins Büro gegangen und hast Dich dort mit anderen Eltern ausgetauscht. Du standest mit anderen Eltern vergnügt in der Teeküche, während ich zu Hause dachte, ich wäre ganz alleine auf der Welt!
ICH muss meine Termine verschieben, wenn der Sohn krank ist. Deine Termine sind ja immer so wichtig. ICH kann meine Karriere vergessen, während DU von Deinen Kollegen noch mehr bewundert wirst, seit Du ein Vater bist.
ICH muss jeden Tag Kind und Beruf irgendwie unter einen Hut bekommen. Du kommst erst nach Hause, wenn der Sohn gefüttert, gebadet und gepampert in seinem Bettchen schlummert, die Küche sauber und das Wohnzimmer aufgeräumt ist.
Und jetzt müsst Ihr Euch zusammensetzen und eine Runde jammern, wie schwer ihr es habt??!!
Wenn Du dem Alex bei Eurem Bierchen nicht erzählst, wie toll Deine Frau ist, weil sie zu Hause alles im Griff hat und dabei immer ein Lächeln auf den Lippen trägt, dann flipp! ich! aus!! Du bist es mir schuldig, dass Du dem mal erzählst, wie gut Du es hast, weil ich Dir klaglos den Rücken freihalte. DU hast nämlich überhaupt kein Problem mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das verdankst Du MIR! Weil ich ALLES mache und mich nie, Nie, NIE beschwere und dir überhaupt keinen Streß mache!“
„Klar“, grinst der Gatte, „das sagt der kleine Giftzwerg, der sich hier seit fünf Minuten vor mir aufbaut und schimpft!“
Grmpf. 
Ich nehme die Hände aus den Hüften. Ich muss echt noch viel souveräner werden. Aber Recht habe ich trotzdem!
Eure Mia

18 Kommentare

  1. Unsouverän? Gut so!! Ich habe das Gefühl, manche Väter brauchen mehr von dieser "Unsouveränität" 🙂 Recht-haben ist dabei gar kein Ausdruck. Ich finde dieses Männer-Gehabe zum Speiben, echt! Selbst als Außenstehende könnte ich dem Alex-Kollegen an die Gurgel gehen: >seine Frau könnte ja mehr Präsenz von ihm zu Hause verlangen?< Hm.. wie blöd aber auch. Wie unverschämt von der Frau. Aber es ist doch so … wenn die Frau dann plötzlich draufkommt, dass sie das alles mit den Kindern alleine leistet, dann drängt sich schon einmal auch die Frage auf, wozu der Mann dann noch da ist. Wie eine Freundin einmal sagte: Dann doch lieber gleich echte Alleinerzieherin, da spar' ich mir zumindest das Ausgenützt-Werden-Gefühl …

  2. Super, die Kerle, oder? Ich konnte soviel Ignoranz echt nicht fassen. Und das Bedte ist, dass die sich ja auch einfach so zum Bier trinken treffen können. Mama ist ja da und passt auf den Sohn auf. Ich muss immer erst fragen, ob ich mal ausgehen kann. Aber selber schuld: weil mein Mann so viel arbeitet, unterstütze ich seine Freizeitaktivitäten auch noch- der muss ja auch ein bißchen Spaß haben im Leben. Ich fühle mich halt für alles verantwortlich.

  3. Mmh, mein Mann fragt mich immer, ob er weg darf. Ich auch. Finde ich auch gut so. Wir sind schließlich beide Eltern. Nagut. Von mir bekommt das Baby öfter zu trinken, wg. Stillen und so. Dafür wickele ich manchmal (z.B. Wochenende) nur einmal am Tag. Den Rest macht Papa. Mir gefällt dein Blog übrigens. Werde ihn verlinken, wenn ich das jetzt noch schaffe, bevor die Kleine wieder meine Aufmerksamkeit will.

  4. Tja, ich so als Nichtmutter darf mir eigentlich auch kein Urteil erlauben. Aber ich denke, es ist wie in einer neuen Beziehung, man ist nicht mehr allein, sondern ein Paar, jede/r übernimmt dann seine Rolle, oft ganz unbewusst. Plötzlich steht man auf der Bühne und muss agieren, man wächst mit seinen Aufgaben, so wie das Kind jeden Tag heranwächst. . . Vermute ich…:-)Manchmal fehlt vielleicht einfach die Zeit, die Zeit über sich und die Rolle nachzudenken, mit dem Partner zu diskutieren, Wünsche zu äußern, Ideen querzubürsten… .Ja, das vermute ich. Und ich sag euch, all das habe ich auch schon jetzt, ohne Kind.Stress im Job, Fernbeziehung, keine Zeit. . . We always wanz, what we don't get! 🙂 Mia ich freu mich schon auf den Post am Donnerstag

  5. Komische Partnerschaft, die Ihr da habt… Wirkt auf mich ein bisschen altmodisch. Wieso schlief Dein Mann im Gästezimmer? Wollte er keine Kinder? 😉 Bei uns laufen Haushalt usw. nebenher und jeder macht das, wozu gerade Zeit ist. Dabei würde ich Haushalt, Wäsche und Essen nicht als „Job“ bezeichnen. „Job“ ist für jeden von uns der Beruf, in dem wir arbeiten.
    Und als Mutter kann man sich ja scheinbar auch absichtlich in ein bestimmtes Licht stellen: Was genau ist mit „zu Hause den Rücken frei halten“ gemeint? Den Geschirrspüler ausräumen? Hört sich arg nach den 50ern an.
    „Du standest mit anderen Eltern vergnügt in der Teeküche, während ich zu Hause dachte, ich wäre ganz alleine auf der Welt!“ – Wo genau liegt das Problem darin, sich um ein Baby zu kümmern wenn man gerade weniger arbeitet als der Partner?
    Das ist exakt die Art von Gejammer, die kein vernünftiger Mensch ernst nehmen kann. Und die eben dazu führt, dass Frauen nach wie vor nicht ernst genommen werden. Was mich (als berufstätige Mutter) zunehmend nervt.
    Mädels, ein Supermarktbesuch ist kein „Projekt“ und eine Windel kein „Task“. Auch wenn das ganz toll klingt und zumindest die Illusion vermittelt, dass „frau“ noch arbeitet.
    Wenn ihr Erfüllung im Job sucht -> geht arbeiten! Wenn es Euch zu Hause gefällt -> hört auf zu jammern!
    Beste Grüße, Anja (berufstätige Mutter von 2 Kindern)

    • Liebe Anja, ich schätze jeden Kommentar meiner Leser sehr, auch und gerade, wenn sie dabei mit mir ihre abweichende Meinung diskutieren, allerdings ist in meinen Augen unverzichtbar, dass dies auf wertschätzende Art und Weise geschieht und nicht unterhalb der Gürtellinie!
      Nein, wir haben keine komische sondern eine sehr glückliche Partnerschaft. Ich verdiene als Juristin gutes Geld, mein Mann verdient jedoch als Manager fast dreimal so viel. Da wir wie die meisten Menschen kein Geld zu verschenken haben, bin ich es, die sich um die Kinder kümmert. Bestimmt hätten wir andernfalls auch andere Modelle diskutiert, aber ich hätte sicher nicht komplett darauf verzichtet, eine Job-Auszeit zu nehmen. Dass in den 50er Jahren dies das übliche Modell war, bedeutet wohl kaum automatisch, dass unsere Beziehung „altmodisch“ ist!
      Acht Monate nach der Geburt meines Großen war ich zurück im Büro. Ich habe die Elternzeit genossen, ich habe auch die Berufstätigkeit danach wieder genossen und nun bin ich gerade sehr glücklich in meiner zweiten Elternzeit. Nächstes Jahr kehre ich zurück ins Büro. Für mich ein sehr ausgewogenes Verhältnis. Selbstverständlich auch, dass ich zu Hause den Löwenanteil am Haushalt erledige. Kinder zu haben bedeutet in jedem Fall eine Herausforderung und jeder muss mit seinen Bedürfnissen zurückstecken. Auch, wenn man mit dem gewählten Modell glücklich und zufrieden ist- es gibt immer auch Bedürfnisse, die zu kurz kommen. Wer etwas anderes behauptet, der lügt. Sich darüber auch mal Luft zu machen, ist kein „Gejammer“ sondern eine verständliche Reaktion. Schön, dass Deine Welt so schwarz/weiß ist- meine ist es nicht. Und darüber schreibe ich!
      Ach, übrigens, mein Mann schlief im Gästezimmer, weil er schnarcht und ich keine Lust hatte, abwechselnd von Babygeschrei und Geschnarche um den Schlaf gebracht zu werden. Normalerweise schlafe ich mit Oropax- das wollte ich mit Baby nicht. Nebenbei gibt es keinen Grund, warum wir beide unausgeschlafen sein sollten!
      Viele Grüße
      Mia

  6. Ganz ehrlich, das habe ich von Anfang an erst gar nicht so einreißen lassen. Ich halte niemandem den Rücken frei, wir kümmern uns beide egalitär um Kinder+Erwerbstätigkeit+Haushalt. Und wenn ich abends weggehen will, mache ich das nach Absprache, so wie meine bessere Hälfte auch…. Von mir leider kein Beileid.
    PS: mein Mann schlief auch separat, er wurde nämlich von jedem Piepser wach, während ich selig mit Mini im Bett weiterschlief.
    Einfach mal die Perspektive prüfen und die Komfortzonen justieren…

    • @sparfuxx:Ich erwarte doch kein Beileid! Ich freue mich auf den Tag, an dem endlich akzeptiert wird, dass es eine Vielzahl von Modellen für Familien gibt. Wir haben hier das Modell „Mann Vollzeit- Mutter Teilzeit“ gewählt. Die „beide 30 Stunden-Nummer“ ist schlichtweg nicht für jede Familie das richtige Modell. Warum wir so leben, wie wir es tun, will ich hier im Einzelnen nicht erklären, aber es ist tatsächlich gut für uns und unsere Kinder. Natürlich gibt es aber Momente, in denen ich mir für das, was ich tue mehr Anerkennung wünsche. Umgekehrt ist das bei meinem Mann im Übrigen genau so. Das hat aber nichts damit zu tun, dass die Aufgabenverteilung hier nicht in Ordnung wäre. Momentan ist es übrigens so, dass unser Mini extrem schlecht schläft, deshalb übernimmt mein Mann an den Wochenenden die Nachtschichten, damit ich schlafen kann. Er kommt auch abends nach Hause und bringt die Kinder ins Bett- danach fährt er nochmal ins Büro. Er macht morgens den Großen fertig für die Kita, schmiert ihm die Brote und bringt ihn in die Kita. Für die Wäsche und die Einkäufe ist er immer schon zuständig gewesen- um hier mal nur ein paar Beispiele zu nennen, in denen wir vom Modell 50er Jahre abweichen. Gelegentlich werde ich in die Ecke „armes, unterwürfiges Frauchen“ gestellt, nur weil ich weniger arbeite. Dann weiß ich immer nicht, ob ich mich aufregen oder schmunzeln soll.

  7. Liebe Muttis,

    ich glaube nicht dass irgendwer eure Leistungen anzweifelt. Wir haben ein ähnliches Modell wie ihr, Mia. Ich arbeite Vollzeit, meine Frau Simone (http://meinmirama.blogspot.com/) ist in Elternzeit, was danach kommt weiß sie noch nicht.
    Beinahe hätte ich jetzt geschrieben „ist auch nicht relevant“, was mich wahrscheinlich sofort als Macho abgestempelt hätte. Was ich damit aber eigentlich hätte sagen wollen ist, dass wir das Glück haben, das wir nicht zwingend auf ein zweites Gehalt angewiesen sind, und sie entsprechend ihre Überlegungen in alle Richtungen ausdehnen kann.
    Aber zurück zum Thema, bei uns ist es also auch exakt so wie bei euch, und ständiger, immer wiederkehrender Streitpunkt ist (war), das ich nicht würdige, was meine Frau jeden Tag mit den Kindern zu tun hat.
    Da stellt sich mir die Frage, was wollt ihr Mütter denn? Was ist eure Erwartung? Sollen wir jeden Tag Blumen mitbringen und euch vor dem schlafen gehen huldigen? Oder sollen wir, sobald wir zu Hause sind sofort alles übernehmen damit ihr Feierabend habt? Am besten während des Broteschmierens wo die Zwerge an uns hängen noch schnell saugen, aufräumen, eure Füße massieren und Rasen mähen, das wäre doch sicher genehm oder?
    Was macht der Durchschnittsmann auf der Arbeit? Weiß ich nicht, ich kann euch aber erzählen was ich so am Tag erlebe. Ich bin Konstrukteur für Hochleistungstransformatoren (so etwas wie ein Ingenieur :D), ich habe den ganzen Tag mit X verschiedenen Leuten zu tun, das reicht von netten Fachgesprächen mit Kollegen über Terminabsprachen mit dem Chef bis hin zu sinnfreien Gesprächen mit beratungsresistenten Kollegen, völlig überflüssige Diskussionen mit Lieferanten bis hin zu Streitgesprächen mit vorgesetzten und/oder Führungskräften die nicht verstehen wollen (wie Kinder). Ich will das gar nicht so lange ausführen, das wichtigste ist gesagt: Auch unser Job ist nicht immer einfach und je nach Tagesverlauf ist Man(n) mehr oder weniger genervt.
    Fakt ist, das zu Hause wird derzeit von meiner Frau organisiert, zu 90%. Sobald ich zu Hause bin wird das mehr oder weniger geteilt, aber, um zum Fazit meiner Ausschweifungen zu kommen: Wenn jeder den Job des jeweils anderen akzeptiert und sich der Tatsache bewusst ist, das es in beiden Jobs gute und schlechte Tage gibt, dann kann das alles sehr viel harmonischer laufen. Und nichts anderes ist Mutti von 2 Kindern: Ein verdammt harter Job.
    Zum Schluss ein Wort an Anja: Ich finde deine Ausführungen befremdlich. Ich habe oft genug auf der Couch gepennt, wenn die kleinen unruhig waren und ich am nächsten Morgen früh raus musste oder wichtige Termine hatte – das hat rein gar nichts mit unserem Familienleben zu tun, sondern schlichtweg mit der biologisch bedingten Erfordernis von Schlaf.
    P.S.: Mia, cooler Blog, selbst ich als Mann lese immer wieder gerne wenn ich mal 5 Minuten Zeit habe 

    • Erstmal Danke fürs Kompliment, das freut mich sehr!
      Du hast übrigens vollkommen Recht, es ist wichtig, dass wir als Partner unsere beiderseitigen Leistungen respektieren. Manchmal steckt man so im Tunnel, dass man den Blick für den anderen verliert. Ich persönlich verlange überhaupt keine Blumen, die mag ich nämlich nicht. Mein Mann und ich haben in den letztenJahren einen guten Weg gefunden. Die Aufteilung, dass er Vollzeit arbeitet und ich Teilzeit, bzw momentan alleine Elternzeit mache, ist für uns so genau richtig. Mein Mann ist für sehr viele Dinge im Haushalt zuständig (eigentlich fast alle außer kochen) und so sind wir beide recht zufrieden. Trotzdem hat sich mein Leben deutlich mehr verändert, als das meines Mannes, und diesen Teilaspekt, den verstehen er und sein Kollege leider nicht richtig. LG mia

  8. Liebe Mia,

    Auch wenn dieser Post schon etwas älter ist wollte ich mich dazu äußern, da du mir irgendwie aus der Seele sprichst! Ich wünschte deine worte wären mir bei der einen oder anderen Diskussion mit meinem Mann eingefallen xD
    Ich bin derzeit in meinem ersten Jahr Elternzeit, mein Mann arbeitet Vollzeit. Ich werde in einem Monat wieder arbeiten, vollzeit für 2 monate weil der Gatte Elternzeit nimmt, danach Teilzeit. Ich verzichte gerne auf etwas arbeit, gehalt, Kontakt mit Kollegen weil ich bei meinem kind sein möchte! Auch ist es für mich selbstverständlich dass ich mehr Hausarbeit mache, weil ich eben nicht soviel arbeite. Problem ist nur das ich schon jetzt das Gefühl habe meine Arbeit nicht ausreichend gewürdigt wird. Ja, ich empfinde haus putzen, Wäsche waschen, kochen und Kind betreuen als arbeit, letztere mache ich zwar sehr gerne, aber auch das kann anstrengend sein.
    Der Mann kriegt Gehalt, Gehaltserhöhung und Respekt bei den Kollegen für seine tolle Arbeit. Was bekomme ich? Ja ich jammere, aber es ist für mich echt schwer zu aktzeptieren dass es für mich als Mutter anscheinend ganz normal ist alles zu regeln während mein Mann überall lob bekommt auf was er denn alles verzichtet (wenn er nach dem Fußballtraining mal kein bier trinkt, sondern heim kommt weil das baby zahnt). Das er jetzt der übervater schlechthin ist weil er Elternzeit nimmt…. Halloooo, ich hab ein jahr Elternzeit genommen? :'(
    Ufff sorry, ich wollte eigentlich dich und deinen post loben, heul hier aber rum….vllt musste das jetzt einfach mal raus 😉
    Ich mag deinen Blog echt gerne, mach weiter so! Ich werde ab sofort nicht mehr sowas kommentieren, versprochen 😀

    Lg alory

    • Doch, reg Dich Geren hier ein bißchen ab, dafür sind Blogs schließlich auch da! Ja, es ist leider in sehr vielen Familien eine sehr klassische Aufteilung der Aufgaben, wenn einer der Partner damit unzufrieden ist, muss man daran arbeiten. LG Mia

  9. Bei uns ist es so, dass ich seit Beendigung des Mutterschutzes wieder eine halbe Stelle habe und mein freiberuflich arbeitender Mann sich in der Zeit um unseren Sohn kümmert. Ich verdiene nämlich sogar mit halber Stelle noch mehr als er.
    Den Haushalt teilen wir uns. Da ich stille, bin ich in meiner „Freizeit“ fast durchgehend für unseren Sohn da und genieße (außer nachts) jede Minute.
    Ich werde ständig von meinen Kollegen gefragt, wie ich das denn hinkriege, also Kind und Arbeit. Er wird das nie gefragt. Ich kann auch die Leute buchstäblich an einer Hand abzählen, die nicht entsetzt geguckt haben, wenn ich sage,dass ich trotz kleinem Baby wieder arbeite.
    Fiel mir nur so zum Thema Aufgabenverteilung ein.
    Jeder sollte das so organisieren, wie es für ihn am passendsten ist und die Leistungen des Partners regelmäßig etwas honorieren. Ich liebe meinen Mann sehr dafür, dass er ein so hingebungsvoller Vater ist.
    Wenn er aber ausschließlich Zuhause wäre, fände ich das irgendwie egoistisch und unsexy. Ich fand es auch irgendwie komisch,während des Mutterschutzes nicht arbeiten zu gehen. Ich kam mir fett und träge vor. Ok, war ich auch 🙂
    Schreibe diesen etwas wirren Kommentar während ich meinen Sohn stillend zum Schlafen bringe und mein Mann beruflich unterwegs ist.

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